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Brigitte Schwaiger gestorben Fallen lassen

27.07.2010 ·  Mit ihrem Debüt „Wie kommt das Salz ins Meer“ hatte sie 1977 einen Gipfel erklommen, von dem aus es nur noch bergab ging: Jetzt wurde die österreichische Schriftstellerin Brigitte Schwaiger tot in der Donau gefunden.

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Bekannt wurde Brigitte Schwaiger mit ihrem 1977 erschienenen Debüt „Wie kommt das Salz ins Meer“. Der Roman, der die verzweifelte Ödnis eines Ehealltags schildert, verkaufte sich allein in Deutschland mehr als eine halbe Million Mal, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt. Auch in ihren folgenden Büchern, darunter auch Lyrik, Kurzdramen und Erzählungen, verarbeitete die österreichische Autorin eigene Erfahrungen, etwa in den Kindheitserinnerungen „Mein spanisches Dorf“ (1978) und „Der Himmel ist süß“ (1984).

An den Erfolg ihres Erstlings konnte sie jedoch auch mit dem Roman „Schönes Licht“ (1990) nicht anknüpfen, der von einer jungen österreichischen Autorin erzählt, die nach ihrem ersten großen Erfolg und verschiedenen gescheiterten Beziehungen in eine Depression fällt. In „Ein langer Urlaub“ kehrte sie aus der Distanz von zwanzig Jahren zu ihrer ersten Ehe und ihrem Leben in Spanien und damit zu den Topoi ihres Debüts zurück. 2006 veröffentlichte sie unter dem Titel „Fallen lassen“ einen Bericht über ihre Erfahrungen in der Psychiatrie. Jetzt hat sich Brigitte Schwaiger in Wien das Leben genommen. Sie wurde einundsechzig Jahre alt.

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