14.09.2008 · Seit ihm 1996 mit dem tausendseitigen Roman „Infinite Jest“ der Durchbruch gelang, galt der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace als eine der eigenwilligsten Stimmen seiner Generation. Am Freitag hat sich der Sechsundvierzigjährige das Leben genommen.
Der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace hat sich am Freitag in seinem Haus im kalifornischen Claremont das Leben genommen. Der Sechsundvierzigjährige galt als eine der eigenwilligsten Stimmen seiner Generation, seit ihm 1996 mit dem tausendseitigen Roman „Infinite Jest“ der Durchbruch gelang.
Seine Prosa, die mit Querverweisen und Fußnoten gespickt war, wurde verglichen mit Pynchon und DeLillo. Auf Deutsch sind zuletzt erschienen „Vergessenheit“ und „Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich“.