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Exzesse, irrwitzige Korruption, Hyperinflation: Moskau in den neunziger Jahren<QM>

Enttarnung eines Pseudonyms : Wer ist Arthur Isarin?

Sein Roman „Blasse Helden“ über das Moskau der neunziger Jahre machte uns das Russland von heute begreiflich. Nun zeigt sich der unbekannte Autor aus einer bekannten deutschen Schriftstellerfamilie. Eine Begegnung.

Jeden Monat aktuell : Krimi-Bestenliste

Für die Sonntagszeitung und den Sender Deutschlandradio Kultur wählt eine Experten-Jury an jedem ersten Sonntag im Monat die besten Kriminalromane und Thriller aus – ein repräsentativer Überblick.
Zur Not reicht eine Leiter: Blaustrumpf, ins Lesen vertieft, Illustration aus den zwanziger Jahren.

Lob des Lesens : Ungefesselte Phantasie

Es könnte sein, dass weniger gelesen wird, und vielleicht sogar, dass die Autoren flachere Bücher schreiben. Aber es wird immer eine Gemeinschaft von Lesenden geben. Sie hat das bessere Leben.

Romane und Trüffel : Das Internet der Pilze

Stefanie de Velasco geht auf Trüffelsuche. Mit ihrem Hund. Weil es sie ans Schreiben erinnert. Und die apokalyptischen Teile ihres Schriftstellerinnenhirns animiert. Ein Gastbeitrag.
Eine Lesepatin hilft eine Schülerin beim Textverständnis.

Kommentar zum Lesen : Was uns noch mehr spaltet

Digitalisierung wird als angebliches Allheilmittel in den Klassenzimmern gehandelt. Dabei ist es der Verzicht aufs Buch, der zu sozialer Benachteiligung führt.
Der Roman „Heimkehr“ des Schweizer Autors Thomas Hürlimann liest sich wie eine opulente Schelmengeschichte.

Hürlimanns Roman „Heimkehr“ : Lust und Verblendung

Er erzähle eine einfache, uralte Geschichte vom verlorenen Sohn, der heimkehrt zum verlorenen Vater, schreibt Thomas Hürlimann selbst über seinen Roman. Aber einfach ist hier nichts. „Heimkehr“ ist eine opulente Schelmengeschichte.