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T.C. Boyle twittert Kunst „Ich mache ein Foto, beschrifte es – fertig ist der Witz“

Der amerikanische Schriftsteller T.C. Boyle twittert jeden Tag das gleiche Motiv: eine Straße am frühen Morgen, mal um 6.05 Uhr, dann um 6.25 Uhr oder um 5.58 Uhr. Wir haben den Schriftsteller gefragt, was er da eigentlich macht. Mehr Von Tobias Rüther 1 0

Osnabrücker Friedenspreis Remarque-Preis für Asli Erdogan

Ob die türkische Autorin den Preis entgegennehmen kann, ist unsicher – sie darf momentan das Land nicht verlassen. Der Sonderpreis geht an die Bewegung „Pulse of Europe“. Mehr 6

Russland und die Schweiz Lenin im Paradies der Büchereien

Das Landesmuseum Zürich erinnert in einer reich bestückten Ausstellung an die Schweizer Rolle bei der bolschewistischen Revolution von 1917. Im Zentrum ein Mann in einem plombierten Eisenbahnwaggon. Mehr Von Jürg Altwegg 2 19

Michael Wolffsohns Erinnerung Nur Verzicht macht den Weg zur Versöhnung frei

Alltagstauglich ohne Bindestrich: Zu seinem Siebzigsten schreibt der Historiker Michael Wolffsohn die Geschichte seiner Familie. Dabei seziert er so manches Klischee mit dem bissigem Humor eines Querdenkers. Mehr Von Regina Mönch 35

Nordkorea Enthüllungen eines Dissidenten?

Erzählungen eines angeblich nordkoreanischen Dissidenten machen weltweit Furore. Lesenswert sind sie auch. Ist das der neue Solschenizyn? Mehr Von Mark Siemons 0

Frankfurter Anthologie Jane Hirshfield: „Am fünften Tag“

Dieses Gedicht wurde eigens für den öffentlichen Vortrag beim March for Science geschrieben. Herausgekommen ist die perfekte Verschmelzung von Naturliebe und politischer Aufklärung, voller Aktualität. Mehr Von Ruth Klüger 8

Neue Erkenntnisse über Musil Die Zangengeburt eines Jahrhundertwerks

Warum erschien der zweite Band von Musils „Mann ohne Eigenschaften“ 1933 unvollständig? Und welche enttäuschte Liebe steckte hinter der NS-Polemik gegen ihn? Mehr Von Karl Corino 0

Das erste Mal Trauen Sie nie den Warnungen lesender Freunde

Gegen seine eigentliche literarische Autorität fand unser Autor doch den Weg zu Heimito von Doderers „Strudlhofstiege“. Nach dieser Lektüre schmeckte alles schal und langweilig. Mehr Von Michael Kleeberg 1 50

Illustratorin Ilon Wikland Wie Lotta ihre Schleife verlor

Ihre stupsnasigen Kindergesichter kennt jeder, der je ein Buch von Astrid Lindgren aufgeschlagen hat. Doch das ist noch nicht alles: Das Bilderbuchmuseum Troisdorf zeigt das Werk der Illustratorin Ilon Wikland. Mehr Von Eva-Maria Magel 11

Christine Lavant Vom Reichtum der armen Gedichte

Sie erklärte sich für ausgeschrieben und gab ihre späten Gedichte nicht mehr frei. Nun erscheint die nachgelassene Lyrik der großen Christine Lavant – ungeschützte, radikale „Lästergebete“. Mehr Von Harald Hartung 18

Kriminalroman Hillbilly-Rhapsodie

Selten kann ein Kriminaldebüt so überzeugen wie das von Tom Bouman: „Auf der Jagd“ führt ins rauhe Klima der Appalachen – zu Waffennarren, in Drogenküchen und ins verstockte Herz einer verlorenen Generation. Mehr Von Hannes Hintermeier 1 10

Kinderroman „Mein Freund Pax“ Wer steht im Krieg schon richtig?

Ungleiche Freunde: In „Mein Freund Pax“ schickt Sara Pennypacker einen zwölf Jahre alten Jungen auf den Weg zu sich selbst. Und seinen Fuchs zurück in die Wildnis. Mehr Von Fridtjof Küchemann 1

Das Bilderbuch „Weißt du noch“ Das selbstgeschaffene Paradies

Das Jahr ist noch nicht halb vorbei, aber sein schönstes Bilderbuch ist wohl schon da: „Weißt du noch“ von Jutta Bauer und Zoran Drvenkar. Mehr Von Tilman Spreckelsen 5

Krimibestenliste im Mai Sühne und Suff

F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur präsentieren die besten Krimis: Im Mai gibt es wieder einen neuen Spitzenreiter und dazu neue Morde aus aller Welt. Mehr 5

Deutsche Akademie in Sarajevo Blutstropfen am Rande Europas

Wir wissen gar nicht, wie groß die Angst in Bosnien-Herzegowina schon wieder ist: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hält ihre Frühjahrstagung in Sarajevo ab. Mehr Von Hubert Spiegel, Sarajevo 9 33

Erzähler Herbert W. Franke Die Stimme des Unbekannten

Wenige Forscher oder Künstler können das Neue und Fremde besser erklären – aber noch besser, als er seine Wunder erklärt, erzählt er von ihnen: Dem Schriftsteller Herbert W. Franke zum Neunzigsten. Mehr Von Dietmar Dath 1 9

Thomas Pynchon wird achtzig Der Anti-Paranoiker

Sein Schreiben ist ein Mittelweg zwischen Pulp und Joyce, mit Ausschlägen in beide Richtungen: Zum achtzigsten Geburtstag des amerikanischen Schriftstellers Thomas Pynchon. Mehr Von Andreas Platthaus 8 10

Glosse

Wie Facebook sich ziert

Von Fridtjof Küchemann

Interne Dokumente zeigen einen Konzern im Eiertanz: Facebook verspricht seinen Nutzern unvergessliche Momente, schützt sie aber nicht vor Traumatisierung. Mehr 19 14

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