http://www.faz.net/-gr0

1 Buch, 1 Satz : Vom holprigen Glück

„Der Vorleser“ hat Bernhard Schlink zu einem der international bekanntesten Schriftsteller des Landes gemacht. In „Olga“, seinem neuen Roman, führen uns drei Stimmen in die deutsche Vergangenheit. Mit einer Schwäche.
Zwischen offener Gesellschaft und neuen Tabus: Wettbewerbssex findet hier im liberalen Kopenhagen statt.

Entromantisierte Erotik : Die Spiele sind eröffnet

Helmut Kraussers Roman „Geschehnisse während der Weltmeisterschaft“ imaginiert eine nahe Zukunft in absoluter Freizügigkeit, voller „Competition Sex“ und öffentlicher Erotik. Das könnte eine spannende Dystopie sein.
Tintenfisch und Oktopus wurden bei Aristoteles klassifiziert.

Philosoph und Zoologe : Tauchgänge mit Aristoteles

In seinem verlorengegangenen Anatomischen Atlas würde man heute gerne blättern: Der Biologe Armand Marie Leroi würdigt Aristoteles als ersten empirisch verfahrenden Zoologen.

Jeden Monat aktuell : Krimi-Bestenliste

Für die Sonntagszeitung und den Sender Deutschlandradio Kultur wählt eine Experten-Jury an jedem ersten Sonntag im Monat die besten Kriminalromane und Thriller aus – ein repräsentativer Überblick.

Sondierungsgespräche : Wir waren zu freundlich

Wie wir bei den Jamaika-Verhandlungen vom Balkon winkten und suggerierten, die Sache sei geritzt – während kaum ein Konflikt ausgesprochen werden konnte. Ein Gastbeitrag.

Catherine Millet über #MeToo : Nicht alle sind Opfer

Ein Gespräch mit der französischen Schriftstellerin Catherine Millet über das Recht, „lästig zu sein“, die #MeToo-Bewegung und die Zumutungen der sexuellen Freiheit.
Ein Schriftsteller des Medienzeitalters: Heinrich Böll

Heinrich Böll : Mit imaginärem Ausrufezeichen

Mit ihm starb die deutsche Nachkriegsliteratur, niemand stand so programmatisch für sie wie Heinrich Böll. Zum Jubiläumsjahr sind nun drei Bücher erschienen, die sein Leben erklären wollen.

1 Buch, 1 Satz : Keine Hoffnung ohne Horror

Arno Geigers meisterlicher Roman „Unter der Drachenwand“ führt ins Weltkriegsjahr 1944 und zeigt das erschreckende Nebeneinander vom Untergang der Gesellschaft und dem Beharrungswillen des Einzelnen.

„Angriff der Algorithmen“ : Mitgefangen, mitgehangen

Wer bekommt den Job, zahlt wie viel für seine Versicherung – oder muss gar ins Gefängnis? In „Angriff der Algorithmen“ warnt Cathy O’Neil davor, Entscheidungen an Maschinen zu delegieren. Ihr Vorschlag: Ein Hippokratischer Eid für Programmierer.