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Brechts Theater : Das Berliner Ensemble und seine Intendanten

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Das 1949 von Bertolt Brecht und Helene Weigel gegründete Berliner Ensemble hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Wir dokumentieren die wichtigsten Stationen in der Geschichte des Theaters.

          Das 1949 von Bertolt Brecht und Helene Weigel gegründete Berliner Ensemble hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Zahlreiche Intendanten prägten die Bühne. Wir dokumentieren die wichtigsten Stationen in der Geschichte des Theaters.

          Der 1. September 1949 ist laut Urkunde das offizielle Gründungsdatum. Helene Weigel leitet das Ensemble, Bertolt Brecht ist für die künstlerische Seite zuständig. Das Ensemble hat Gastrecht im nahegelegenen Deutschen Theater.

          1954 zieht das Berliner Ensemble in das Theater am Schiffbauerdamm.

          1971 übernimmt Ruth Berghaus die Intendanz. Die im selben Jahr gestorbene Weigel hatte Berghaus zu ihrer Nachfolgerin bestimmt.

          1977 verläßt Berghaus nach Querelen mit den Brecht-Erben das Berliner Ensemble. Neuer Intendant wird Brecht-Schüler Manfred Wekwerth.

          1991 tritt Wekwerth zurück. Danach versuchen verschiedene Interimsleiter, das Theater zu steuern.

          1992 wird das Theater privatisiert und eine landeseigene GmbH gegründet. Die Theaterleitung übernimmt das als „Altherren-Riege“ bezeichnete Fünfer-Direktorium aus Peter Palitzsch, Fritz Marquardt, Heiner Müller, Peter Zadek und Matthias Langhoff.

          1993 scheidet Matthias Langhoff aus dem Leitungsteam aus.

          1995 tritt Zadek zurück, Müller wird alleiniger künstlerischer Leiter des Berliner Ensemble.

          Am 30. Dezember 1995 stirbt Heiner Müller. Seine Nachfolge als Intendant tritt der Schauspieler Martin Wuttke an.

          Am 4. Dezember 1996 tritt Wuttke zurück. Als Grund nennt er die fehlenden Zusicherungen des Senats für die finanzielle Zukunft des Theaters. Das Berliner Ensemble erhält eine Interimsleitung.

          Am 21. April 1997 einigen sich der Direktor des Wiener Burgtheaters, Claus Peymann, und die Gesellschafter des Berliner Ensembles darauf, daß Peymann ab der Spielzeit 1999/2000 neuer künstlerischen Leiter des Theaters am Schiffbauerdamm werden soll.

          Am 8. Januar 2000 startet die Ära Peymann am Berliner Ensemble mit der Eröffnungsinszenierung von George Taboris Stück „Die Brecht-Akte“. Regie führt Peymann selbst.

          Im Juli 2002 wird Peymanns Vertrag bis 2007 verlängert.

          Am 29. Juni 2005 gibt Peymann bekannt, daß er seinen Vertrag bis 2009 verlängert. „Noch sind viele Rechnungen offen!“, sagte Peymann, der sich als „Reißzahn im Regierungsviertel“ versteht.

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