Schriftstellerin und Hörspielautorin. Geboren 1971 in Salzburg. Lebt seit 1992 in Berlin.
Kathrin Röggla studiert Germanistik und Publizistik. 1995 erscheint ihr erster Roman „Niemand lacht rückwärts“. Die Kritik lobt ihn als erfrischende „Urbanprosa“, die das Lebensgefühl der jungen Generation träfe. 1997 erscheint ihr zweiter Roman „Abrauschen“, 2000 folgt „Irres Wetter“, eine Sammlung von Kurzgeschichten. Neben ihrer Prosa veröffentlicht die Autorin zwei Hörspiele mit den Titeln „Hochdruck/Dreharbeiten“ (1999) und „Selbstläufer“ (2000).
1992 erhält Röggla das Stipendium des Landes Salzburg für Literatur, 1993 den Preis des Internationalen Open-Mike-Festivals Berlin, 1994 das Stipendium für Literatur des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst. 1995 wird ihr der Reinhard Priessnitz-Preis und das Staatsstipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zugesprochen und 1997/98 das Staatsstipendium für Literatur des Bundeskanzleramtes.
Im Jahr 2000 wird Kathrin Röggla zu ersten Trägerin des neu ausgelobten Italo-Svevo-Literaturpreises gekürt.