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Billigleiharbeit bei Amazon Dem Servicedenken ausgeliefert

 ·  Die Dokumentation „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ zeigt, wie das größte Versandhaus der Welt Leiharbeiter ausbeutet und schikaniert. Der Film wird wohl folgenlos bleiben.

Artikel Lesermeinungen (5)

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 15.02.2013 15:35 Uhr

Die ARD ist keine Ethikkommission. Auch mit Ihre Hilfe werden Radiohörer gezwungen TV-Anstalten

zu finanzieren und das Gemeinsam mit vermutlich korrupten Politikern und das nicht in China.

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Christian Bierwirth

Schade - leider wurden viele unbelegten Behauptungen vom Autoren übernommen.

Da die im Bericht unbelegten Behauptungen im FAZ-Artikel leider nicht weiter beleuchtet werden, dient dieser Beitrag traurigerweise nicht zur tieferen Wahrheitsfindung. Ich verstehe nicht, wieso Herr Reents eine Reportage schaut und diese dann, ohne weitere Fakten oder Fragen hinzuzufügen, denen man nachgehen sollte, veröffentlicht. Das ist meiner Meinung nach viel zu kurz gegriffen und eher etwas, was ich von der "Bild" erwarten würde.

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Fritz Garbor

Gegenmaßnahmen wäre leicht: EU- weites Verbot von Nachtarbeit in Verteilerzentren

außerhalb der schnellverderblichen Warenströme!
Dann hätten Buchläden auch eher wieder ihr Chance!
.
Liberalisten verabscheuen aber solch einen Eingriff in die von ihnen
HEILIG gesprochene (Arbeitsplatz- Produktions-) - Industrie,
die heute in Brüssel ja als heiliger gilt, als im Mittelalter
das für den Vatikan und den Papst galt!
.
Brüssel sagt: Heil Dir dem Arbeitsplatz und des heiligen göttlichen Arbeitgebers!
.
"Arbeit macht frei" stand am Tor von...
müssen wir diesen ursprünglichen Zynismus des Adam Smith- Liberalismus und des Karl Marx, der seine Arbeitswertheorie bei den englische Liberalen klaute (den NS dann übernahm und nochmals pervertierte), ewig - brav untertänig dieser Ideologie - weitertreiben?

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Gev Wels
Gev Wels (gwels) - 15.02.2013 03:01 Uhr

Problem sind Leiharbeitsfirmen

Die Frage ist, warum es zwischengeschaltete Firmen geben muss. Das Arbeitsverhältnis sollte zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bestehen, auch bei nur kurzfristig Beschäftigten, da hat keine weitere Firma etwas dazwischen zu suchen und schon gar nicht die Hand aufzuhalten und mitzuverdienen.

In einigen sehr speziellen Fällen mag Leiharbeit sinnvoll sein, im Niedriglohnsektor ist das aber bloß moderne Sklaverei und Aus-der-Verantwortung-Stehlen der Firmen. Klar sind ab und zu in einigen Branchen Aushilfsarbeiter nötig und dafür gibt es auch bereits Gesetze, damit das sinnvoll ablaufen kann.

Schiebt diesen Leiharbeits-Auswüchsen einen Riegel vor und gebt das Geld, das sonst die Leiharbeits-Firmen bekommen den Arbeitern!

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cristoph seibig

Herr Edo Reents,

der Leiharbeiter zahlt nicht drauf sondern er bekommt Lohn!
Bei Amazon sogar über Tarif und über dem Mindestlohn.
Amazon zahlt dafür mindestens 30% mehr an die Zeitarbeitsfirmene als der Arbeitnehmer erhält
zzgl kostenfreier Übernachtung und 2 Mahlzeiten am Tag.
Ein Leiharbeiter ist also für Amazon nicht günstiger als ein fest Angestellter.
Im Gegenteil: Die Kosten für Unterbringung Verpflegung und Transport kommen noch dazu!
Wie sonst sollen ausländische Zeitrarbeiter auch untergebracht werden?
Dafür sind nun mal nur die Hotels und Ferienanlagen in der Nähe der Amazon Standorte geeignet.
Der Vorteil für Amazon ergibt sich lediglich aus der schnellen Rekrutierung und dem vereinfachten Handling der Arbeitsunterlagen sowie Anmeldeprozeduren.
Die Alternative wäre, das Amazon ins Ausland geht und die Leute dort für weniger Geld arbeiten.

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Jahrgang 1965, stellvertretender Leiter des Feuilleton.

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