Eine Erinnerungen an die Geschichte der Berlinale in 16 Bildern.
Die Gründung der Internationalen Filmfestspiele Berlin 1951 ging auf eine Initiative der Westalliierten zurück. Die Stadt verstand sich - sechs Jahre nach Kriegsende - als "Schaufenster der freien Welt". Man wollte ihre einstige Bedeutung als europäische Kunstmetropole und Filmstadt wiederbeleben. Erster Festival-Leiter war Alfred Bauer.
Der Eröffnungsfilm der ersten Berlinale am 6. Juni 1951 war Alfred Hitchcocks "Rebecca". Bereits beim ersten Festival wurde als offizieller Preis der "Goldene Berliner Bär" nach einer Vorlage der berühmten Bildhauerin Renée Sintenis eingeführt.
In den ersten Jahren wurden die Preise noch über Publikumsabstimmungen ermittelt. Nachdem die "Fiapf" (Internationale Produzentenvereinigung, die die Anerkennung internationaler Filmfestivals nach festgesetzten Statuten regelt) 1955 die Berlinale offiziell mit den Festivals in Cannes und Venedig gleichstellte, konnte das Festival 1956 erstmals eine internationale Jury einberufen. Präsident dieser ersten Jury war der französische Regisseur Marcel Carné.
In den 50er Jahren viele Stars
Während in den 80er Jahren Weltstars oft händeringend gesucht wurden, ließ sich in den ersten Berlinale-Jahren an der Spree alles blicken, was Rang und Namen hatte: ob Gary Cooper, Sophia Loren, Jean Marais, Richard Widmark, Jean Gabin, Michèle Morgan, Henry Fonda, Errol Flynn, Giulietta Masina, David Niven, Cary Grant, Jean-Paul Belmondo oder Rita Hayworth.
1974 nahm zum ersten Mal ein sowjetischer Film am Festival teil und ein Jahr später, 1975, war zum ersten Mal ein Film aus der DDR dabei. Auf Alfred Bauer folge Mitte der 70er Jahre der Filmpublizist Wolf Donner als Direktor. Er öffnete den Wettbewerb für Filme aus Osteuropa und Asien.
Nach Donners Rücktritt 1979 wurde Moritz de Hadeln neuer Festivalleiter. Im April 2001 endete sein Vertrag. Seit 2001 ist Dieter Kosslick Leiter der Internationalen Filmfestspiele Berlin.