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Biennale Venedig : Mann mit Westblick: Julian Heynen, neuer Biennale-Kommissar

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Julian Heynen, der Biennale-Kommissar 2003 Bild: Sammlung NRW, K21

Alle zwei Jahre trifft die Kunstwelt in Venedig zusammen. Im Biennale-Jahr 2003 wählt Julian Heynen den deutschen Beitrag aus.

          Den künstlerische Leiter des Museums im Düsseldorfer Ständehaus, K21, Julian Heynen, ist neuer Kurator für den deutschen Beitrag auf der Biennale von Venedig im Jahr 2003.

          Dies hat das Auswärtige Amt an diesem Freitag in Berlin bestätigt. Der Kunstausschuss des Auswärtigen Amtes hatte Heynen zuvor als Biennale-Kommissar vorgeschlagen. Die den Sommer über geöffnete Biennale von Venedig wird am 16. Juni 2003 beginnen.

          Rheinlandperspektiven

          Heynen, der aus Krefeld stammt, hat Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik in Bonn und Aachen studiert. Nach einem Volontariat am Wallraf-Richartz-Museum und am Museum Ludwig in Köln war er zunächst Mitarbeiter am Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg und bis vor zwei Jahren Ausstellungsleiter und stellvertretender Direktor der Krefelder Kunstmuseen.

          Hier hat er sich insbesondere mit der Präsentation bedeutender aktueller Kunst weithin einen Namen gemacht. Die im Düsseldorfer Ständehaus eröffnete „Zweigstelle“ der Kunstsammlung NRW ist vergangenen April mit großem Presseecho eröffnet worden.

          Welchen Künstler oder welche Künstlerin der 51-Jährige nun vorschlagen wird, ist Spekulation. Wahrscheinlich wird der sehr nach Westen orientierte Museumsmann eher keinen Künstler aus den östlichen Bundesländern vorschlagen. Oder doch?

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