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„Beutekunst“ Rückgabe der Baldin-Sammlung nur gegen Entschädigung

31.03.2003 ·  Russlands Kulturminister Michail Schwydkoi ist sich mit dem russischen Generalstaatsanwalt einig, dass die geplante Rückgabe der „Beutekunst“-Grafiken an die Kunsthalle Bremen nur gegen eine Entschädigung möglich sein solle.

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Russlands Kulturminister Michail Schwydkoi hat am Montag mit der Justiz in Moskau weiter über die geplante Rückgabe der „Beutekunst“-Grafiken an die Kunsthalle Bremen verhandelt. „Wir sind uns völlig einig, dass eine Rückgabe der Kollektion nur gegen eine Entschädigung möglich ist“, sagte Schwydkoi nach seinem Treffen mit Generalstaatsanwalt Wladimir Ustinow.

Außerdem solle die Justiz weitere Dokumente zum Beweis dafür erhalten, dass die Werke wirklich der Kunsthalle Bremen gehören.

Der Kunstverein Bremen will Russland 20 Werke, darunter ein wertvolles Gemälde von Francisco Goya, als Geste des Dankes schenken. Die Kunsthalle werde sich aber auf keinen Handel einlassen, sagte der Direktor, Prof. Wulf Herzogenrath, bei der Ausstellungseröffnung in Moskau. Er brachte Schwydkoi weitere Dokumente für die Gespräche mit der Generalstaatsanwaltschaft mit.

Der Kulturminister führte nicht näher aus, wie er sich eine deutsche Gegenleistung für die Baldin-Sammlung vorstellt. Nach Sichtung aller Unterlagen solle ein Gericht über die Kunstwerke entscheiden, erklärte Schwydkoi. Die deutsche Seite hofft auf eine Lösung des Streits beim Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Präsident Wladimir Putin Mitte April in St. Petersburg.

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