25.06.2012 · Es gehe um „das Wohl unserer Familien und Kinder“, sagen die Befürworter des geplanten Betreuungsgeldes. In Wahrheit geht es darum, einer ganzen Generation ein veraltetes Familienbild aufzuzwingen.
Von Laura Sophie DornheimRichtlinien für Lesermeinungen
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Liebe Frau Dornheim,
in der Zusammenfassung ihres Artikels fällt das Schlagwort
"Veraltetes Familienbild" und das ist, glaube ich, ein
zentrales Argument gegen das Betreuungsgeld. Anderseits bleiben sie in
ihrer Artikel eine Vision eines "modernen Familienbildes"
schuldig. Ich denke nicht, dass "Karriere und Kind" diesen
Begriff ausreichend füllen. Aber genau in diese Richtung
müssen wir denken. Wie anders als Kleinfamilie können wir uns
Familie vorstellen?
Wessen Wohl? Mütter, Wirtschaft, Staat, Erzieher/innen, Pädagogikexperten, Familienpolitiker, ...
... ach so - vielleicht auch das der Kinder?
Bei dieser Diskussion wird vielfach nicht so ganz klar, worum es
eigentlich primär geht.
Vielleicht wäre es ja am einfachsten und am besten, man würde
die große Geldverteilmaschine einmal bremsen und den Bürgern,
die alle diese "Wohltaten" zunächst bezahlen müssen
(oder hinterher die angehäuften Schulden), mehr von Ihrem
erarbeiteten Geld belassen.
Und dann sollte man die finanziellen und psychischen Kosten der sozialen
Errungenschaften auch klar ausweisen. Abgesehen von dem Geld, das da
umgewälzt wird, erscheint mir der GLAUBE, daß es für
Kinder im Alter von 12 - 36 Monaten besonders förderlich oder auch
nur vergnüglich ist, in einer KITA untergebracht zu sein, sehr
zweifelhaft.
Wenn dann auch noch klar wird, daß die entsprechenden
Betreungsplätze nur auf Biegen & Brechen bereitzustellen sind
... da kommt ja die Verkleinerung der Bw ja gerade recht, damit ein paar
mehr liebevolle Betreuer zur Verfügung stehen.
Verehrte Piratin Dornheim: Beredt vorgetragen, Viel an Emotion, viel an Schaumschlägerei.
Nur ein Punkt sei herausgegriffen. Seit jeher steht fest, daß ein Kleinkind die ersten Jahre am besten bei seiner Mutter aufgehoben ist. Ein Kleinkind kann keine Beziehung aufbauen, wenn die Bezugspersonen täglich wechseln. Dieses Kind muß Schaden nehmen. Eine absolute Schande ist aber die Höhe des angebotenen Betreuungsgeldes. Schließlich sehen wir, wie unsere Politik seit Jahren mit leichter Hand Abermilliarden vergeudet, indem sie Staaten damit stützt, deren Bewohner unter der Armutsgrenze leben, während Schmarotzer des gleichen Staates ihre Milliarden ins sichere Ausland transferieren. Das Mißverhältnis kann man kaum deutlicher zutage treten lassen.
Im Sozialismus wurde auch so Argumentiert.
Das einzige was hier nicht geschrieben oder gesagt wurde, ist, dass Frau
Dornheim nicht den Sprachschatz der SED an wandte und sich mehr auf Ihre
Person bezog.
Frau Dornheim, ich sage Ihnen das Zentralismus die Kreativität
verkümmern lässt und Kitas sind nun mal Zentral vom Staat
geförderte Einrichtungen, wo die Kreativität vorgegeben wird.
All die kreativen Köpfe, die die Deutsche Nationen hervor gebracht
haben, sind die wenigsten in einer Kita gegangen noch ließen sie
sich in ein politisches Dogma hinein zwängen.
Was Sie hier, in der FAZ zu Papier gegeben haben, sind sozialistische
Ideologien und die haben noch nicht viel Kreativität gehabt.
Im Gegenteil, sie hemmen so gar ein in seiner
Persönlichkeitsentwicklung!
Ideologisch geprägte Phrasen werden hier aufgezählt ohne jeden
Realitätsbezug. Zur Therapie sollte die Frau Dornheim mal einen
Monat in einer Kinderkrippe hospitieren.
Wenn sie es dort überhaupt einen Monat aushält, würde sie
wissen warum Eltern Kinderkrippen für Kleinkinder ablehnen und
gravierende Einschränkungen auf sich nehmen. Sie, wie viele ihrer
MitstreiterInnen, betrachtet diese Frage nur aus der Perspektive der
gebildeten, berufstätigen Frau. Das ist aber der falsche Ansatz:
das Kleinkind hat das Recht die intensive elterliche Begleitung in
seinen ersten 3 Lebensjahren zu beanspruchen. Die Eltern sind hier in
der Pflicht!
Noch eine Bemerkung zum Thema Bildung: der Hinweis auf Bildung in
Kinderkrippen ist absurd. Ein intensives, vertrauliches, offenes
Gespräch mit einer Kinderbetreuerin öffnet da die Augen!
Die Gegenthese:Verstaatlichung
Wer Betreuungsgeld Bevormundung nennt, muss sich gefallen lassen, dass
man den
Zwang zur öffentlichen Krippe als Verstaatllichung der Kinder
bezeichnet. Da ist es schon besser nach Artikel 6 unseres Grundgesetzes
zu verfahren: Pflege und Erziehung sind das natürliche Recht der
Eltern! Das nennt man dann zu recht Wahlfreiheit.
Wieso
Wird jemand zur Krippe gezwungen? Besonders in eine öffentliche?
Gibt ja sicherlich auch Private und Kirchliche. Jedem steht es frei
seine Kinder, trotz Krippen, daheim zu erziehen. Wieso sollte jemand
dafür belohnt werden, wo doch schon die Kosten für die Krippe
gespart wird(da die ja meines Wissens nach, nicht komplett kostenlos
sind). Ich frage mich manchmal, wo hier der Eindruck der Zwanges und
Verstaatlichung usw. herkommt.
Deswegen ist ihr Argument bzgl. Wahlfreiheit sehr schwach, da hier
niemanden das Recht auf Erziehung abgesprochen wird(da es ja keinen
Zwang gibt). Das müssten sie schon näher erklären.
Frau Dornheim umschreibt eloquent den Begriff
"Herdprämie". Aber sie übersieht damit, dass sie
Artikel 1 GG die Würde der Familien, der Frau und auch des Mannes,
die sich für das "alte Familienbild" entscheiden, nicht
gerecht wird. Denn "Herdprämie" ist indirekt eine
Herabsetzung der Würde einer Person.
Es ist schon erschreckend wie hier die Konservativen sich provoziert
fühlen! Ich meine, dass die Handlung des Staates doch dann als
positiv zu bewerten ist, wenn sie aktuelle reale Probleme der gesamten
Gesellschaft reduziert oder meinetwegen (falls vorhersagbar)
zukünftige verhindert. Es sollte im idealfall doch nicht darum
gehen den Bürger zu erziehen und ihm irgendwelche
Idealvorstellungen von Familie etc. aufzuzwingen.
Tut er das nicht im Falle von sozial "schwachen" Einwanderern,
denen er Belohnung verspricht, wenn sie Ihre Kinder zu hause erziehen?
Der Bürger mit Geld wird hingegen schon Wege finden sein Kind z.B.
zur Elite zu erziehen, derartige Angebote gibt es bestimmt auch im
schwärzesten Bayern genug.
Es ist einfach schade, dass die Bildungsforschung einfach zuwenig
Kohortentudien hierzu "auf Lager" hat., dadurch kann jeder
seinen Senf abgeben, wie es ihm gerade dünkt....
Weil der Staat sparen muss, bin ich (Vater von 7 Kindern) nicht
unbedingt für das Betreuungsgeld.
Aber im Zuge des laufenden medialen Halali gegen das Betreuungsgeld fiel
mir etwas auf:
Ist nicht gerade der ( teilweise Total-Zuschuss ) für die Kita erst
recht eine „Prämie“,
ein reines Geldgeschenk??
Wenn es nur um die Gewährleistung der Berufschancen junger Frauen
ginge, wäre es rein rechnerisch nicht nötig (unterstellt jetzt
mal, dass die Berufsarbeit die tatsächlichen Kosten eines bezahlten
Kindergartenplatzes erwirtschaftet).
Ja, was ist die staatliche Kostenübernahme denn dann? Doch
letztlich einfach verkapptes „Geld auf die Hand“.
Damit das nicht so schockierend gesagt werden muss, murmelt man eben
von Chancengleichheit.
Veraltet ist die Position der Verfasserin
So, so - es ist ein veraltetes Familienbild, wenn die Frau und Mutter zunächst zu Hause beim Kind bleibt. Da hat sie natürlich recht, die Verfasserin. Doch ihr Familienbild sieht doch kaum anders aus. Für sie scheint es doch nur die Alternative zu geben: Frau im Beruf oder Frau zu Hause. Was ist mit Frau im Beruf und Mann zu Hause? So fortschrittlich ist die Piratin wohl noch nicht - also veraltet. Sie kommt aus ihrem eigenen Rollenbild nicht hinaus. Und ist es so modern, für den Arbeitsmarkt jederzeit verfügbar zu sein? Wenn ja: Auf diese Art Modernität kann ich gerne verzichten Und mal nebenbei: Was trifft denn nun zu? Daß die sozial Benachteiligten dann zu Hause bleiben oder daß sich das Betreuungsgeld nur die Bessersituierten leisten können? Vielleicht gibt es ja noch weitere Argumente, die sich zwar widersprechen, aber hübsch zu lesen sind.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 20:52 UhrNicht gelesen?
Hmm, dann haben sie den text wohl nicht besonders aufmerksam gelesen. Zitat:
" in der Realität sieht es allerdings immer noch so aus, dass
im Zweifelsfall der Elternteil zu Hause bleibt, welcher weniger
verdient, und in Deutschland ist das in aller Regel die Mutter"
Das hat eben niichts mit Familienbild zu tun, sondern etwas mit
rationaler Entscheidung. Es ist nunmal so, dass Frauen meist weniger
verdienen, Frauen daher auch die sind, die daheim bleiben werden.
Es geht ja nicht darum, den Arbeitsmarkt ständig verfügbar zu
sein, sondern es Frauen eine Chance auf einen beruf zu ermöglichen.
Daheim erziehen, kann sie effektiv auch ohne Betreuungsgeld.
Das die sozial benachteiligten daheim bleiben, ist nunmal Belegt.
Hintergrund ist wohl, dass sich bei einem 400€ Job sich
100-150€ schon rechnen können, wenn man Zeitaufwand, Kosten
der Krippe bedenkt(ist ja nicht unbedingt kostenlos)
Die FAZ bietet dieser unreifen Person ein Forum, - aber warum wird das auch noch so ausgiebig diskutiert ?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 18:36 UhrDiskussion
weil sonst überhaupt nichts mehr diskutiert würde und man alles dem Polit-Schacher e.V. überlassen würde. Der Artikel der Autorin spiegelt einen ( zweifellos legitimen ) Blickwinkel. Legitim heisst ja nicht unbedingt "richtig" oder "das Beste". Es wäre schön, wenn genau das der Autorin durch diese Diskussion klar werden würde. Auch damit sie abwertende Begriffe wie "altmodisch" o.ä. bei einem so wichtigen Thema sorgfältiger abwägt. Der Umgang mit Kindern hat nichts mit Mode zu tun.
Es gibt Leute, die glauben jeder noch so fadenscheinigen Umfrage und jeder mit fragwürdigen Methoden zusammengepopelten Statistik. Angeblich sind 70% der Bevölkerung(von zwei Monaten bis 100 Jahren-oder was?) gegen das Betreuungsgeld. Schon diese Formulierung ist erstunken und erlogen: 70% der Befragten sind vielleicht dagegen. Aber ich zum Beispiel wurde garnicht befragt. Es ist doch ganz einfach: wer Kinder in die Welt setzt, soll sich um sie kümmern. Kinder, die mit ständig wechselnden Bezugspersonen aufwachsen, sind mit 20 signifikant öfter beim Psychiater als von den Eltern erzogene. Sagt eine von mir ad hoc erfundene Studie aus Skandinavien und Tukka-Tukka-Land...
Auch auf die Gefahr hin, sich unbeliebt zu machen,
Zahl der Abtreibungen 2010 in Deutschland 110694, Reproduktionsrate 1,41 in 2011. Das sagt doch alles. Mein Bauch gehört mir! Jeder ist sich selbst der nächste und denkt nur an seinen eigenen Vorteil. Wenige haben das Gemeinwohl, Nutzen und Wohlergehen der eigenen Gesellschaft im Focus. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass diese Gesellschaft ihre Daseinsberechtigung verwirkt hat. Und dann noch: Kinder sind ein Armutsrisiko! Ja dann, wenn ich jegliches Unmaß des hiesigen Lebensstandards zur Maxime des eigenen Handelns erhebe. Sowohl in Afrika als auch in Asien habe ich noch nie erlebt, Kinder als ein Armutsrisiko zu betrachten, wo es dort tatsächlich so ist. Wir haben jeglichen Maßstab für ein würdiges Menschsein verloren.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2012 10:02 Uhr@Herr Wagner
Eigentlich hat es Herr Schneider schon gesagt, dennoch: Sie haben keine
Ahnung über Kinder in Afrika, Ihren wohlfeilen Worten zum Trotz.
Informieren Sie sich über die Zusammenhänge
Kinderarbeit-Rentenversicherung-Kindersterblichkeit in Afrika.
Unglaublich dass ein solcher Gutmenschenartikel 38 positive Bewertungen
bekommt, ganz offensichtlich lebt D in einer Wohlfühl-Kuschel-Gesellschaft.
Krude Ansichten
Zunächst einmal ist mir der direkte Zusammenhang zwischen
Abtreibung und Krippenbetreuung nicht ganz klar. Denn die ganze
Diskussiondreht sich ja um die Betreuung eben nicht abgetriebener Kinder.
Und in weiten Teilen von Afrika und Asien sind Kinder eben kein
Armutsrisiko, sondern dringend benötigte Arbeitskräfte mit
schlechter Gesundheit und hoher Sterblichkeit, die den deutschen
Kulturkampf im Kinderzimmer höchst befremdlich fänden, weil
für sie beide Alternativen vergleichbar paradiesisch sind. Die
ltern selbst trifft daran in der Regel keine Schuld. Sie sind
ökonomischen Zwängen ausgeliefert. So wie deutsche Eltern, bei
denen beide Elternteile für ein familienverträgliches
Einkommen arbeiten müssen und kein Geld für eine private Nanny
vorhanden ist.
mit sehr viel Steuergeld gesetzlich verpflichtende Betreuungsplätze ein und zahlt dann ebenfalls mit Steuergeld hohe Beträge, um genau dieses Angebot nicht anzunehmen. Ich nenne das Veruntreuung.
Staat - halte dich aus der Kinderfrage raus!
Der Staat muss sich komplett aus der Kinderbezuschussung raushalten.
Auch das Kindergeld gehört abgeschafft, weil es vollkommen falsche
Anreize setzt.
Wenn eine Mutter arbeiten will, weil sie auf diese Weise mehr
erwirtschaftet (übrigens auch zum Vorteil des Staates bei den
aktuellen Steuersätzen) und sich dann eine gute Kinderbetreuung
leistet, ist doch nichts dagegen einzuwenden!
Wenn eine Mutter sich entscheidet, nicht zu arbeiten und stattdessen
ihre Kinder zu betreuen, ist dagegen auch nichts einzuwenden.
Andere sollten aber nicht dazu herangezogen werden, die privaten
Entscheidungen der Menschen zu subventionieren.
so einfach ists nicht.
So einfach ist es nicht.
Der Staat muss in bestimmten Fällen Hilfestellungen geben.
Das gilt besonders für sozial schwache Familien, denn aus eigener
Kraft kommen die wenigsten da von selbst wieder raus.
Wenn es dahingehend keine unterstützung gibt, bedeutet das auf
längere Sicht gesehen, mehr Arbeitslose und wahrscheinlich auch
mehr Kriminalität. Beides Kostet dem Steuerzahler, auf eine Dauer
von mehreren Jahrzehnten gesehen, deutlich mehr als die paar Jahre
Krippe/Krindergarten etc.
Wird Frau Dornheim hier mißverstanden...
... oder ist mir irgendwas entgangen? Ich finde nämlich, daß Sie inhaltlich vollkommen im Recht ist. Die meisten Kommentatoren stören sich hier offenbar mehr an der Wahl ihrer Formulierung als an dem was sie inhaltlich von sich gegeben hat. Betreuungsgeld ist wohl kaum ein Anreiz für potentielle Eltern, von denen man sich Nachwuchs wünschen würde, vielmehr werden sich hier die Problemgesellschaften anschicken und häufiger das Schlafzimmer aufsuchen.
Klientelpolitik für kleine Minderheit
Falsch - oder auch einfach keine Ahnung. In Bayern (das in allen
Belangen schulicher Leistung u. Bildung anführt) werden 2/3 aller
Kinder bis zum dritten Lebensjahr zuhause erzogen. Ein Glück.
.
Fräulein Dornheim, die das Betreuungsgeld wegen
Altertümlichkeit u. staatl. Bevormundung ablehnt, wird sich 100%ig
gleichzeit ihre späteren "Erziehungszeiten" auf die Rente
anrechnen lassen. Das ist nicht veraltet. Genauso wie die steuerliche
Begünstigung von Menschen mit Kindern. Eingeführt
übrigens 1936.
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Abgesehen davon, dass Bayern eher unter den besten 3 Bundesländern
zu finden ist, führt es auch die Statistiken an, wenn es um den
Zusammenhang zwischen Herkunft und Schulerfolg geht. Zufall? Oder liegt
es genau daran, dass Eltern mit Migrationshintergrund ihren Kindern eben
nicht z.B. so gut Deutsch beibringen können, wenn sie nur zu Hause
betreut werden.
Ein Zuschuss, die an die Personengruppe (ALG II-Empfänger), die sie
wirklich benötigen und davon profitieren würden, real nicht
ausgezahlt wird (bzw. angerechnet wird), die Eltern mit geringem
Einkommen dazu ermuntert ihre Kinder zu Hause zu behalten, so dass sie
erst mit 3 oder 5 Jahren in größere soziale Gruppen von
Gleichaltrigen kommen (und dann tatsächlich oft
Lösungs-Probleme haben), und die Gutverdienenden nichts bringt, ist unnötig.
Dieses Geld wäre besser in neuen, besseren Krippenplätzen angelegt.
Mfg,
jemand, der sowohl in einer Kinderkrippe als auch in einem Kindergarten
war und dort eine schöne Zeit hatte.
Selbst wennn mehr Mütter/Väter sich dafür entscheiden
würden, eine gewisse Zeit zuhause die Erziehung der Kinder zu
übernehmen, was dann?? Bricht dann die welt zusammen?
Die ersten Lebensjahre im Leben eines Kindes sind die wichtigsten. Soll
man diese Jahre in die Hände Fremder geben? Ich denke nur laut.
Die infantile Grundhaltung der Piraten, alles wünschbare müsse möglich sein, auch seine Zeit zweimal zu verbingen, Geld zweimal ausgeben, Kinder haben und Kinder wegstellen, etc. Wenn die Erkenntnis, das man seine Zeit nur einmal vergingen kann, konservativ ist, dann ist die Krippe-Kita-Ganztagsschul-Kette eben nur eine neue wohlstandsnaive, gleichwohl am Rande des Bewußtlosigkeitsgeschwätzes aufscheinende Emanation der totalitären Ansätze Kinder frühestmöglichs nach der Geburt aus der Elternnähe zu verabschieden. Dafür spricht vieles, wenn man potentielle Eltern anguckt, nur eben die Ergebnisse vom antiken Sparta über die Shaker-Sekte, Ceaucescu und Pol Pot.
Hallo Herr Diesing, Sie zeihen einen Anderen wieder Mal des Nichtverstehens von Argumenten
Ich wollte gern mal wissen, ob Sie Kinder haben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2012 18:58 UhrHallo Herr Scheffler
Das haben Sie mich schon mal gefragt, ging Sie zwar schon damals nichts an, ich hab Ihnen aber gnädigerweise darauf schon geantwortet :-) Aber das ist ja nicht das erste mal, dass Sie meine Antworten ignorieren. Spricht nicht gerade für Ihre Streitkultur.