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Berlins Flughafendebakel Baustelle Deutschland

 ·  Das Dilemma des Berliner Flughafens ist nur eines von vielen der gesamten Republik. Bei kommunalen Großbauten gehen Verantwortungslosigkeit und Gewinnsucht oft Hand in Hand.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (29)
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Tyler Durden Volland

Leider falsch.....

"Bei kommunalen Großbauten gehen Verantwortungslosigkeit und Gewinnsucht oft Hand in Hand...."

Genau das ist eben nicht das Problem, sondern eigentlich völlig normal, weil menschlich. Dies zu verhindern, oder zumindest es einzuschränken, dafür werden Politiker mit den Steuergeldern der Bürger bezahlt!

Das eigentliche Problem ist nämlich, dass dies in einem Land mit einer gebildeten Bevölkerung möglich ist, und dass Politiker die solche Zustände völlig unbehindert zulassen, ja sogar selber in den Aufsichtsräten bei der völlig unverdienten Abzocke mitprofitieren, in diesem Land, von diesem Volk, ausnahmslos IMMER wiedergewählt werden.

DAS ist das Problem!

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Karsten Bender
Karsten Bender (Kasmo) - 09.01.2013 23:47 Uhr

Gewöhnungseffekt

Wir haben uns alle daran gewöhnt, daß niemals jemand persönlich schuldig ist oder für irgendwas haften muß. In Unternehmen gibt's Versicherungen und goldene Fallschirme. Bei den Politikern scheint niemand mehr Kompetenz und Befähigung für das Mandat zu erwarten, da treten Minister allenfalls aufgrund von schlampig zusammengestrickten Dissertationen zurück. Niemand wundert sich mehr darüber, daß Politiker unsere Gesetze nicht verstehen oder gar vorsätzlich übergehen.
Und solange die Mehrheit der Wähler immer nur die gleichen Parteien wählen, die in den letzten 50 Jahren versagt haben, wird sich daran nichts ändern. Jedes Volk hat eben die Regierung, die es verdient ....

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Christoph Runge

Schaut man sich die vielen BV an, so fällt auf, dass diese noch in den "goldenen Zeiten"

geplant wurden. Die "Verfallzeit" wurde nicht eingerechnet, weil die "Ifos", Wirtschaftsweisen und BAFINS die Augen zumachten und sodann aus einer schlichten Finanzkrise(vorhersehbar) anschließend eine EURO Krise wurde. Die EURO Krise ist beendet, jedoch muss die Finanzkrise noch abgearbeitet werden. Obschon die Zinsen am Boden liegen und man schnell bauen könnte, geht die Reise rückwärts. Warum wohl? Es ist viel Zeit verloren gegangen, die Banken verlangen sehr viel Eigenkapital und insbesondere die Realitäten haben sich gravierend verändert. Hinzu kommt:wer langsam baut, baut zu teuer. Ich glaub nicht mehr an BER!

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Erwin Stahlberg

KORRUPTION --- kein THEMA???

Wir sollten auch in Betracht nehmen, daß,
weil so viel geschmiert wird,
vieles nicht wie geschmiert laufen kann.

Es sind ganz schlicht die AUFTRAGS-VERGEBER
streng unter die Lupe zu nehmen, und
nach dem Nachweis einer Bestechung,
fristlos zu feuern.

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Eberhard Frasch
Eberhard Frasch (efefef) - 09.01.2013 15:12 Uhr

Ein Kommissar geht um in Europa!

Artikelzitat: "In unseren Tagen ... rechtfertigte der baden-württembergische [Ministerpräsident] ... das schwindelerregende Ansteigen der Baukosten mit dem aberwitzigen Hinweis auf zwanzig Minuten Zeitersparnis zwischen Stuttgart und Ulm ..."
Es bleibt dem Leser verborgen, wen Sie eigentlich meinen. Nun gut, das auf den nachfolgenden MP Sachsens bezogene "pubertierender Bub" bietet eine schöne Assoziation zu Mappus, dem Mann, der angeblich kein Wässerchen werfen kann. Im Übrigen trifft die Beschreibung auch auf Teufel und ganz besonders auf Oettinger, den Hauptverantwortlichen, zu. Die Stuttgart 21-Verträge sind wesentlich von ihm auf "Unumkehrbarkeit" angelegt und so geprägt worden, dass die staatlich-kommunalen Partner systematisch benachteiligt sind und die DB im Vorteil ist. Er verzichtete 2009 darauf, auf Kostenklarheit zu bestehen - gegen den Rat der Ministerialbeamten. Untreue? - Ein Kommissar doch nicht!

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Henry Copter
Henry Copter (big1ton) - 09.01.2013 14:25 Uhr

Man kann garnicht genügend Ausrufezeichen unter diesen Artikel setzen!

Aber fortsetzen könnte man die Liste nach Belieben: Dortmund Phoenix-See, Kassel Flughafen etc.

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Tim Lüking

Architekturwettbewerbe

Als (doch noch irgendwie) junger Architekt (<40 Jahre) frage ich mich seit einiger Zeit, warum es Zulassungsbeschränkungen für die Wettbewerbe entsprechender Bauprojekte gibt. Wie dargestellt gewähren die fertigen Konsortien bestehend aus den großen Architekturbüros, weltweit agierenden Brandschutzexperten, innovativen Bauphysikern, Kostenkontrolleuren etc. ja doch keine zeitgerechte Fertigstellung innerhalb des vorgegebenen Budgets. Dann kann man doch auch die kleinen bei Wettbewerben mit dazu lassen - die dann vielleicht mit interessanten Ansätzen daher kommen. So wie GMP noch beim Flughafen Tegel...

Für einen jungen, selbständigen Architekten ist m.E. ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt viel wichtiger als für die gleiche Person als Projektleiter in einem großen Büro - wo schlußendlich Verantwortlichkeiten hin und hergeschoben werden können.

Für die Ausführung können kleine Büros auf die Unterstützung entsprechend spezialisierter Büros zurückgreifen.

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Lars Köhler
Lars Köhler (LK670) - 09.01.2013 12:10 Uhr

Warum gehen in China Projekte reibungsloser ab?

Weil sich in China kein Mensch um Mängel bei Rauchabzügen u.a. schert. Die Dinger werden halt eingebaut, wenn es sein muss, aber wenn sie nicht funktionieren kümmert es so lange keinen, solange der Betrieb selbst nicht gestört ist. Passiert dann doch was, rollen ein bis zwei Köpfe und aus die Laube.
Ein weiterer Aspekt: möglicherweise wissen Verwaltungen in China, dass Sie die Projektplanung und Steuerung nicht können. Also wird jemand geholt, der's kann. Und der ist dann auch dafür verantwortlich. Es wird dann auch nicht lange über die Kosten diskutiert: wenn's nötig ist kostet es halt und fertig. Hierzulande werden Projekte "bugetreif" geplant, d.h. so lange an der Planung rumgepfuscht, bis der Bau in den Haushalt passt. Das geht übrigens nicht nur nach unten sondern auch nach oben. Da wird so lange in einen Bau noch was reingepackt, bis die zugesagte Obergrenze ausgeschöpft wird, ob es nötig ist oder nciht ist egal.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 16:15 Uhr
Franz Darmstadt

Sie sollten sich mal...

...die Mühe machen und sich die Flughäfen/Terminal in der PRC genau anschauen. Sie sind i.d.Regel:
Grösser; modern; effizient (bis auf den Retailbereich);funktional. Z.B.
- Gunangzhou
- Pudong-Shanghai
- Hongqiao- Shanghai
- Tianjin
- Xi' An
- Tsingtau
- und, und

Es ist keineswegs so wie von Ihnen beschrieben. Allerdings greift man dort auf 'Bewährtes' zurück und versucht sich nicht auf Kosten des Bauherrn ein Technologie-Innovations-Denkmal' zu setzen!

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Lars Köhler
Lars Köhler (LK670) - 09.01.2013 12:02 Uhr

Kann man so nicht stehen lassen

Der Grundtenor, dass man sich als Unternehmer an öffentlichen Bauvorhaben eine goldene Nase verdienen könne kann nur entschieden widersprochen werden, zumindest in der Generalisierung. Es mag sein, dass bei Größtprojekten aufgrund des eingeschränkten Wettbewerbs (es gibt halt nur zwei bis drei Platzhirsche, die in der Lage sind solche Maxiprojekte zu stemmen) Auswüchse gibt. Eine Ebene daunter ist die Welt total ins Gegenteil verkehrt. Hier schafft sich der Staat durch ein pervertiertes System selbst die Probleme. Bei öffentlichen Ausschreibungen herrscht ein extremer Konkurrenzdruck, bei dem nur der Billigste den Zuschlag erhält. Hier werden Preise angeboten, bei denen offensichtlich ist, dass diese nur durch Nachträge (Ausnutzen unzureichender Planung) oder Schattenwirtschaft gestellt werden. Hier zwingt der Staat indirekt zur illegalen Beschäftigung und/oder Pfusch. In der Schweiz ist das anders: hier bekommt der zweitbilligste den Zuschlag, um gerade solchen Auswüchsen vorzubeugen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 14:23 Uhr
Henry Copter
Henry Copter (big1ton) - 09.01.2013 14:23 Uhr

Von Großprojekten ist aber nun mal die Rede

und ich glaube kaum, dass irgendjemand behaupten würde, dass etwa ein Handwerksbetrieb der für irgendeinen (klitze-) kleinen Teil den Zuschlag erhält, sich eine "goldene Nase" verdient. Aber die Generalunternehmer, die vielen windigen Beratungsfirmen und Anwaltskanzleien, die werden schon immer gut wegkommen. Die werden auch an Verzögerungen, wie jetzt in Berlin, satt verdienen.

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Closed via SSO

Bis etwa zum Ende der Hälfte des Artikels ...

... habe ich gedacht: Wow, wieso steht der im Feuilleton und nicht im Wirtschaftsteil? Bis dahin ist nämlich alles sehr zutreffend.

Aber dann werden persönliche Empfindungen und Fakten vermischt, es wird sogar emotional:

Bei der "Famlienklinkerschachtel" geht es vermutlich um das Wulff-Haus in Grossbumsdingsbums? Ein Privathaus! Was hat das bitte in dieser Aufzählung zu suchen?

Das Plattmachen des Stuttgarter Hauptbahnhofs einzig und allein mit der Zeitersparnis zu rechtfertigen ist unrichtig. Stuttgart - im Talkessel gelegen - gewinnt wertvolle Flächen und die hässliche Zweiteilung der Stadt durch die noch hässlicheren Bahndämme verschwindet. Zugegeben, es gibt noch viel hässlichere Bauten, die unter Denkmalschutz stehen, aber ...

Und die Waldschlösschen-Brücke ist ein Fortschritt, ein grosser Fortschritt. Was wäre die "Golden Bay" ohne die "Bridge" dazu? Die Unesco nimmt mit ihrem "Weltkulturerbe" die halbe Welt als Geisel. Gut, dass sich das Volk dagegen entschieden hat.

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Closed via SSO

Die Baustelle Deutschland ist die organisierte Veranwortungslosigkeit,

gedeckt durch Parteienmacht, Fraktionszwang und Selbstbedienungsmentalität. Ziel ist die Auflösung des Staates Bundesrepublik Deutschland in der EUROPÄISCHEN UNION SOZIALISTISCHER RÄTEREPUBLIKEN EUSRR.
Ein Brüsseler Verwaltungsmoloch, der die RÄTE und Gouverneure erst so richtig zu großen Form auflaufen lassen wird.
Das Ergebnis des 1. sozialistischen Versuchs mit der UDSSR als Führungsmacht ist bekannt. An den Folgen dieses größten Menschenversuchs kranken noch heute viele Länder des Ostblocks, an Armut, an gebrochenen, entscheidungsschwachen Menschen und einer völlig kaputten Infrastruktur, die sich jetzt langsam erholt. Und darauf arbeitet die Bundesregierung und die gigantische Brüsseler Bürokratie hin? Sind wir eigentlich von allen guten Geistern verlassen, daß wir dem so friedlich zusehen?

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Closed via SSO

da fehlt noch was

"...Auf Seiten der Politiker und (Bau-)Behörden sind Engstirnigkeit, Nachlässigkeit und Kurzsichtigkeit, dazu Rechthaberei und technikgläubige Gigantomanie Kern dieser sich häufenden Fehlschläge..." Nicht zu vergessen die kriminellen Machenschaften der Seilschaften und Verbindungsleute in Politik und Bauwirtschaft. Die Handwerker sind die Angeschmierten. Alle darüber - bis zu 7 Sub-Unernehmen! - stopfen sich die Taschen voll aufgrund der inkompetenen Aufsichtsräte. Leute wie Wowi, Gruber(DB), Franz (LH) und soweiter buten unsere Republik seit Jahren aus und die Volksvertreter tun NICHTS dagegen, weil auch sie nur an der Sicherung ihrer Pfründe interessiert sind. Im Jahr 2000 hatte ich prognostiziert, dass wir zurückfallen in denZustand von Entwicklungsländern. Leider ist es noch schlimmer: DDR 1980!

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 09.01.2013 11:27 Uhr

Nicht nur bei Grossbauten, sondern im ganzen Polittheater...

...gibt es in Deutschland nur eine Baustelle, die da lautet die Regierungen werden nicht kontrolliert.

Die Kontrolle als Aufgabe wäre eigentlich der Opposition zugeteilt. Die kann sie aber nicht wahrnehmen, weil sie die Macht dazu nicht hat. Die Lösung wäre, diese Macht zu erweitern, indem das Volk in einem fakultativen Referendum zu einem Projekt oder Gesetz endgültig die Legitimation erteilt.

Winfried Kretschmann will dies in BW nach Schweizer Vorbild einführen. Danach werden der Wutbürger und solche Exzesse (Berlin, Hamburg, Stuttgart) endgültig verschwinden.

Die Stärke des fakultativen Referendums liegt darin, dass es bei 80-90% der Fälle gar keine Abstimmung braucht, weil der Bürger die Regierungsentscheidung still genehmigt. Das Referendumsrecht wirkt also schon, ohne direktes Handeln des Bürgers.

Zudem ist das Referendum in jede Parlamentarische Demokratie problemlos einzubinden.
Was es aber braucht ist der Wille der Politik, dies auch wirklich umsetzen zu wollen

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Viktor Oldiges

Megaprojekte in Autokratien

Die völlige Fehlkalkulation von Megaprojekten beschränkt sich nicht auf Demokratien. Pekings Olympiastadion, das enorme CCTV-Hochhaus - gnadenlos verkalkuliert. Der gigantische Burj Kalifa in Dubai verschlingt heute täglich Unsummen an Staatsgeldern, zum Beispiel weil er nicht ordentlich an die Entwässerung angeschlossen ist. Aber die Abwesenheit absurder bürokratischer Genehmigungsprozesse zusammen mit dem sehr rigiden und oft unrechtmäßigem Umgang mit Belangträgern verhindert dort oft, dass die Projekte zwanzig Jahre und länger dauern.
Eine Lösung des Megaprojekt-Problems setzt sicherlich auch hier an: Kompetenzspritzen für überforderte Genehmigungsbehörden, inklusivere Beteiligung der Belangträger, international kompetentes Projektmanagement.
Herrn Bartetzkos persönliche Haltung zu Stuttgart 21 und Elbbrücke hilft da genausowenig wie sein Blick in das goldene "früher": die von ihm geliebte Oper Sydney z.B. war 17mal teurer als geplant.

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Henk Hulst
Henk Hulst (HenkHulst) - 09.01.2013 11:21 Uhr

Deutsche Wertarbeit

Scheinbar haben entsprechende Großprojekte eine Eigendynamik, die sie nicht mehr revidierbar machen. An S 21 sieht man die Unmöglichkeit eines Ausstiegs, obwohl niemand weiß, ob es so funktionieren wird und welche Kosten entstehen werden. Das "Try and Error" Verfahren ist von dem Zeitpunkt des Beschlusses eben die übliche Vorgehensweise.
Wenn befragte Bürger auch noch für ein undurchsichtiges Milliarden-Projekt stimmen, von dem sie keine Ahnung haben, braucht man sich nicht wundern, dass es in Aufsichtsräten ähnlich aussieht.

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Andrew Hartsoe

Was stört's die Eiche, wenn sich die ...

Sau dran schrubbt? Ist so einfach auf unseren Volksvertretern herumzuhacken, gar in einem Topf fein zusammen mischen und kollektiv für blöd zu erklären! Das erhebt einen selbst in neue Höhen. Vielleicht liegt es auch einfach in der Natur von Großprojekten, dass sich zum Teil gravierende Planänderungen ergeben. Und für die richtige Reaktion darauf, existiert keine Blaupause. Unbenommen, unser juristischer Finsterwald erleichtert deren Umsetzung nicht. Die Eigenschaft von Politikern in Aufsichtsräten mag ich nicht ohne weiteres dem hochgelobten "Sachverstand" überantworten (apropos-wenn ich mich recht entsinne, war es nicht Woworeit und Co., die die technisch-architektonische Planung vorgenommen hatten, sondern die so genannten "Fachleute"!). Also, das täte es nicht verbessern. Umgekehrt habe ich großes Verständnis dafür, dass Politiker als Gesellschaftsvertreter der kapitalgebenden Seite zwingend in den AR gehören. Das läuft nunmal quer durch die gesamte Wirtschaft so. Mit Recht.

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Hans Böhringer

Eigennutz

Solange bei den Volksvertretern (bitte zynisch zu verstehen!) und deren Lakaien die Beamten, die Meinung umgeht, was gehen mich die Staatsschulden an, wird sich nichts ändern. Und es wird sich nichts ändern!

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Franz Darmstadt

6 Dinge die es...

...so in D nicht mehr, aber dafür in der PRC gibt:
+ den erklärten Willen etwas Beschlossenes gegen alle Widerstände durchzusetzen!
+ den Stolz (fast) Aller das eigene Land voran bringen zu wollen!
+ die benötigten Mittel vorab verfügbar!
+ unbegrenzte Manpower Ressourcen verfügbar!
+ keine 'Partikularinteressen' die sich in endlosen Mediationen/Planfeststellungen zum Eigennutz Einzelner manifestieren dürfen!
+ Bauherr, Planer & Bauunternehmen sind letztendlich einer 'höheren Instanz' rechenschaftspflichtig, welche im Misserfolgsfall auch schon mal Arbeitslager 'verordnen' kann!
Wer halt jedes Jahr ca. 5 int'l. Flughäfen vom Kaliber BER in Betrieb nimmt, der kann's!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 15:59 Uhr
John Arnold
John Arnold (john_a) - 09.01.2013 15:59 Uhr

Wie recht Sie haben

man könnte Ihre Liste noch um einiges mehr erweitern (nur ein Beispiel Lohnbelastung: Gewerkschaftspolitik, Gehaltsvorstellungen, Rentenbelastung, Steuerbelastung, die es fast unmöglich machen in Deutschland rentabel zu arbeiten, ...)

Aber sagen Sie das mal laut in Deutschland, sie werden nur schiefe Blicke ernten und man wird diese Einwürfe mit dem Hinweis auf die schlimmen Arbeitsbedingungen in China wegwischen. Ja uns geht es wahrlich gut. Das schlimme ist nur, das viele so tun, als würde sich die Welt nicht weiterdrehen und man China einfach davon abhalten könnte, an uns vorbei zu rasen.

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Oliver Marquardt

Wen wunderts?

Solange das billigste (nicht das preiswerteste!) Angebot fuer ein Grossprojekt zwangsweise angenommen werden muss, wird jede Firma die sich daran beteiligen will auch auf Biegen und Brechen sparen wo es nur geht! Dass das (wie man immer wieder sieht) im Endeffekt deutlich teurer wird, interessiert dabei offenbar nicht.

Billigstmoeglich und gut geht nunmal zugleich nicht!

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Carsten Zimmermann

Berlin ist überall

Beispiel aus meiner Region: Regionalflughafen Kassel/Calden! Ein Projekt für 270 Mio Euro,70km vom Flughafen Paderborn entfernt. Logistisch ist der Standort selbst für Frachtflüge unattraktiv,da es keine Umgehung für Kassel gibt.Auch hier darf man getrost von einer Profilierungssucht reden. Denn einen wirtschaftlichen Sinn macht dieses Projekt nicht. Einzig für rote Zahlen wird dieser gut sein und gleichzeitig auch Paderborn in diesen Bereich befördern. Bezeichnend war Zypern das erst ausgegebene Flugziel,wer sich da mal das Grinsen verkneifen kann!

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09.01.2013, 10:11 Uhr

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