09.01.2013 · Das Dilemma des Berliner Flughafens ist nur eines von vielen der gesamten Republik. Bei kommunalen Großbauten gehen Verantwortungslosigkeit und Gewinnsucht oft Hand in Hand.
Von Dieter BartetzkoRichtlinien für Lesermeinungen
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"Bei kommunalen Großbauten gehen Verantwortungslosigkeit und
Gewinnsucht oft Hand in Hand...."
Genau das ist eben nicht das Problem, sondern eigentlich völlig
normal, weil menschlich. Dies zu verhindern, oder zumindest es
einzuschränken, dafür werden Politiker mit den Steuergeldern
der Bürger bezahlt!
Das eigentliche Problem ist nämlich, dass dies in einem Land mit
einer gebildeten Bevölkerung möglich ist, und dass Politiker
die solche Zustände völlig unbehindert zulassen, ja sogar
selber in den Aufsichtsräten bei der völlig unverdienten
Abzocke mitprofitieren, in diesem Land, von diesem Volk, ausnahmslos
IMMER wiedergewählt werden.
DAS ist das Problem!
Wir haben uns alle daran gewöhnt, daß niemals jemand
persönlich schuldig ist oder für irgendwas haften muß.
In Unternehmen gibt's Versicherungen und goldene Fallschirme. Bei den
Politikern scheint niemand mehr Kompetenz und Befähigung für
das Mandat zu erwarten, da treten Minister allenfalls aufgrund von
schlampig zusammengestrickten Dissertationen zurück. Niemand
wundert sich mehr darüber, daß Politiker unsere Gesetze nicht
verstehen oder gar vorsätzlich übergehen.
Und solange die Mehrheit der Wähler immer nur die gleichen Parteien
wählen, die in den letzten 50 Jahren versagt haben, wird sich daran
nichts ändern. Jedes Volk hat eben die Regierung, die es verdient ....
Schaut man sich die vielen BV an, so fällt auf, dass diese noch in den "goldenen Zeiten"
geplant wurden. Die "Verfallzeit" wurde nicht eingerechnet, weil die "Ifos", Wirtschaftsweisen und BAFINS die Augen zumachten und sodann aus einer schlichten Finanzkrise(vorhersehbar) anschließend eine EURO Krise wurde. Die EURO Krise ist beendet, jedoch muss die Finanzkrise noch abgearbeitet werden. Obschon die Zinsen am Boden liegen und man schnell bauen könnte, geht die Reise rückwärts. Warum wohl? Es ist viel Zeit verloren gegangen, die Banken verlangen sehr viel Eigenkapital und insbesondere die Realitäten haben sich gravierend verändert. Hinzu kommt:wer langsam baut, baut zu teuer. Ich glaub nicht mehr an BER!
Wir sollten auch in Betracht nehmen, daß,
weil so viel geschmiert wird,
vieles nicht wie geschmiert laufen kann.
Es sind ganz schlicht die AUFTRAGS-VERGEBER
streng unter die Lupe zu nehmen, und
nach dem Nachweis einer Bestechung,
fristlos zu feuern.
Ein Kommissar geht um in Europa!
Artikelzitat: "In unseren Tagen ... rechtfertigte der
baden-württembergische [Ministerpräsident] ... das
schwindelerregende Ansteigen der Baukosten mit dem aberwitzigen Hinweis
auf zwanzig Minuten Zeitersparnis zwischen Stuttgart und Ulm ..."
Es bleibt dem Leser verborgen, wen Sie eigentlich meinen. Nun gut, das
auf den nachfolgenden MP Sachsens bezogene "pubertierender
Bub" bietet eine schöne Assoziation zu Mappus, dem Mann, der
angeblich kein Wässerchen werfen kann. Im Übrigen trifft die
Beschreibung auch auf Teufel und ganz besonders auf Oettinger, den
Hauptverantwortlichen, zu. Die Stuttgart 21-Verträge sind
wesentlich von ihm auf "Unumkehrbarkeit" angelegt und so
geprägt worden, dass die staatlich-kommunalen Partner systematisch
benachteiligt sind und die DB im Vorteil ist. Er verzichtete 2009
darauf, auf Kostenklarheit zu bestehen - gegen den Rat der
Ministerialbeamten. Untreue? - Ein Kommissar doch nicht!
Man kann garnicht genügend Ausrufezeichen unter diesen Artikel setzen!
Aber fortsetzen könnte man die Liste nach Belieben: Dortmund Phoenix-See, Kassel Flughafen etc.
Als (doch noch irgendwie) junger Architekt (<40 Jahre) frage ich mich
seit einiger Zeit, warum es Zulassungsbeschränkungen für die
Wettbewerbe entsprechender Bauprojekte gibt. Wie dargestellt
gewähren die fertigen Konsortien bestehend aus den großen
Architekturbüros, weltweit agierenden Brandschutzexperten,
innovativen Bauphysikern, Kostenkontrolleuren etc. ja doch keine
zeitgerechte Fertigstellung innerhalb des vorgegebenen Budgets. Dann
kann man doch auch die kleinen bei Wettbewerben mit dazu lassen - die
dann vielleicht mit interessanten Ansätzen daher kommen. So wie GMP
noch beim Flughafen Tegel...
Für einen jungen, selbständigen Architekten ist m.E. ein
erfolgreich abgeschlossenes Projekt viel wichtiger als für die
gleiche Person als Projektleiter in einem großen Büro - wo
schlußendlich Verantwortlichkeiten hin und hergeschoben werden können.
Für die Ausführung können kleine Büros auf die
Unterstützung entsprechend spezialisierter Büros zurückgreifen.
Das Geld anderer Leute gibt sich leichter aus als selbst verdientes. Diese Binsenweisheit gilt für Erbschaften, Bankdarlehen und erst recht für Steuereinnahmen, die nicht nur rückzahlungsfrei sondern bei Bedarf noch erhöhbar sind. Mich wundert immer wieder, welchen Preis diese Gesellschaft bereit ist zu zahlen für das wärmende Mäntelchen der Bevormundung. Ein Flughafen im märkischen Sand ist da nur eine ins Bild passende Randnotiz…. Dazu noch ein interessantes Detail, Klaus Wowereit verkaufte bereits vor 5 Jahren sein Wohnhaus in einem möglichen Flugkorridor. Ein Schelm wer Böses dabei denkt!
Warum gehen in China Projekte reibungsloser ab?
Weil sich in China kein Mensch um Mängel bei Rauchabzügen u.a.
schert. Die Dinger werden halt eingebaut, wenn es sein muss, aber wenn
sie nicht funktionieren kümmert es so lange keinen, solange der
Betrieb selbst nicht gestört ist. Passiert dann doch was, rollen
ein bis zwei Köpfe und aus die Laube.
Ein weiterer Aspekt: möglicherweise wissen Verwaltungen in China,
dass Sie die Projektplanung und Steuerung nicht können. Also wird
jemand geholt, der's kann. Und der ist dann auch dafür
verantwortlich. Es wird dann auch nicht lange über die Kosten
diskutiert: wenn's nötig ist kostet es halt und fertig. Hierzulande
werden Projekte "bugetreif" geplant, d.h. so lange an der
Planung rumgepfuscht, bis der Bau in den Haushalt passt. Das geht
übrigens nicht nur nach unten sondern auch nach oben. Da wird so
lange in einen Bau noch was reingepackt, bis die zugesagte Obergrenze
ausgeschöpft wird, ob es nötig ist oder nciht ist egal.
Sie sollten sich mal...
...die Mühe machen und sich die Flughäfen/Terminal in der PRC
genau anschauen. Sie sind i.d.Regel:
Grösser; modern; effizient (bis auf den Retailbereich);funktional. Z.B.
- Gunangzhou
- Pudong-Shanghai
- Hongqiao- Shanghai
- Tianjin
- Xi' An
- Tsingtau
- und, und
Es ist keineswegs so wie von Ihnen beschrieben. Allerdings greift man
dort auf 'Bewährtes' zurück und versucht sich nicht auf Kosten
des Bauherrn ein Technologie-Innovations-Denkmal' zu setzen!
Kann man so nicht stehen lassen
Der Grundtenor, dass man sich als Unternehmer an öffentlichen Bauvorhaben eine goldene Nase verdienen könne kann nur entschieden widersprochen werden, zumindest in der Generalisierung. Es mag sein, dass bei Größtprojekten aufgrund des eingeschränkten Wettbewerbs (es gibt halt nur zwei bis drei Platzhirsche, die in der Lage sind solche Maxiprojekte zu stemmen) Auswüchse gibt. Eine Ebene daunter ist die Welt total ins Gegenteil verkehrt. Hier schafft sich der Staat durch ein pervertiertes System selbst die Probleme. Bei öffentlichen Ausschreibungen herrscht ein extremer Konkurrenzdruck, bei dem nur der Billigste den Zuschlag erhält. Hier werden Preise angeboten, bei denen offensichtlich ist, dass diese nur durch Nachträge (Ausnutzen unzureichender Planung) oder Schattenwirtschaft gestellt werden. Hier zwingt der Staat indirekt zur illegalen Beschäftigung und/oder Pfusch. In der Schweiz ist das anders: hier bekommt der zweitbilligste den Zuschlag, um gerade solchen Auswüchsen vorzubeugen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2013 14:23 UhrVon Großprojekten ist aber nun mal die Rede
und ich glaube kaum, dass irgendjemand behaupten würde, dass etwa ein Handwerksbetrieb der für irgendeinen (klitze-) kleinen Teil den Zuschlag erhält, sich eine "goldene Nase" verdient. Aber die Generalunternehmer, die vielen windigen Beratungsfirmen und Anwaltskanzleien, die werden schon immer gut wegkommen. Die werden auch an Verzögerungen, wie jetzt in Berlin, satt verdienen.
Bis etwa zum Ende der Hälfte des Artikels ...
... habe ich gedacht: Wow, wieso steht der im Feuilleton und nicht im
Wirtschaftsteil? Bis dahin ist nämlich alles sehr zutreffend.
Aber dann werden persönliche Empfindungen und Fakten vermischt, es
wird sogar emotional:
Bei der "Famlienklinkerschachtel" geht es vermutlich um das
Wulff-Haus in Grossbumsdingsbums? Ein Privathaus! Was hat das bitte in
dieser Aufzählung zu suchen?
Das Plattmachen des Stuttgarter Hauptbahnhofs einzig und allein mit der
Zeitersparnis zu rechtfertigen ist unrichtig. Stuttgart - im Talkessel
gelegen - gewinnt wertvolle Flächen und die hässliche
Zweiteilung der Stadt durch die noch hässlicheren Bahndämme
verschwindet. Zugegeben, es gibt noch viel hässlichere Bauten, die
unter Denkmalschutz stehen, aber ...
Und die Waldschlösschen-Brücke ist ein Fortschritt, ein
grosser Fortschritt. Was wäre die "Golden Bay" ohne die
"Bridge" dazu? Die Unesco nimmt mit ihrem
"Weltkulturerbe" die halbe Welt als Geisel. Gut, dass sich das
Volk dagegen entschieden hat.
Die Baustelle Deutschland ist die organisierte Veranwortungslosigkeit,
gedeckt durch Parteienmacht, Fraktionszwang und
Selbstbedienungsmentalität. Ziel ist die Auflösung des Staates
Bundesrepublik Deutschland in der EUROPÄISCHEN UNION
SOZIALISTISCHER RÄTEREPUBLIKEN EUSRR.
Ein Brüsseler Verwaltungsmoloch, der die RÄTE und Gouverneure
erst so richtig zu großen Form auflaufen lassen wird.
Das Ergebnis des 1. sozialistischen Versuchs mit der UDSSR als
Führungsmacht ist bekannt. An den Folgen dieses größten
Menschenversuchs kranken noch heute viele Länder des Ostblocks, an
Armut, an gebrochenen, entscheidungsschwachen Menschen und einer
völlig kaputten Infrastruktur, die sich jetzt langsam erholt. Und
darauf arbeitet die Bundesregierung und die gigantische Brüsseler
Bürokratie hin? Sind wir eigentlich von allen guten Geistern
verlassen, daß wir dem so friedlich zusehen?
"...Auf Seiten der Politiker und (Bau-)Behörden sind Engstirnigkeit, Nachlässigkeit und Kurzsichtigkeit, dazu Rechthaberei und technikgläubige Gigantomanie Kern dieser sich häufenden Fehlschläge..." Nicht zu vergessen die kriminellen Machenschaften der Seilschaften und Verbindungsleute in Politik und Bauwirtschaft. Die Handwerker sind die Angeschmierten. Alle darüber - bis zu 7 Sub-Unernehmen! - stopfen sich die Taschen voll aufgrund der inkompetenen Aufsichtsräte. Leute wie Wowi, Gruber(DB), Franz (LH) und soweiter buten unsere Republik seit Jahren aus und die Volksvertreter tun NICHTS dagegen, weil auch sie nur an der Sicherung ihrer Pfründe interessiert sind. Im Jahr 2000 hatte ich prognostiziert, dass wir zurückfallen in denZustand von Entwicklungsländern. Leider ist es noch schlimmer: DDR 1980!
Nicht nur bei Grossbauten, sondern im ganzen Polittheater...
...gibt es in Deutschland nur eine Baustelle, die da lautet die
Regierungen werden nicht kontrolliert.
Die Kontrolle als Aufgabe wäre eigentlich der Opposition zugeteilt.
Die kann sie aber nicht wahrnehmen, weil sie die Macht dazu nicht hat.
Die Lösung wäre, diese Macht zu erweitern, indem das Volk in
einem fakultativen Referendum zu einem Projekt oder Gesetz
endgültig die Legitimation erteilt.
Winfried Kretschmann will dies in BW nach Schweizer Vorbild
einführen. Danach werden der Wutbürger und solche Exzesse
(Berlin, Hamburg, Stuttgart) endgültig verschwinden.
Die Stärke des fakultativen Referendums liegt darin, dass es bei
80-90% der Fälle gar keine Abstimmung braucht, weil der Bürger
die Regierungsentscheidung still genehmigt. Das Referendumsrecht wirkt
also schon, ohne direktes Handeln des Bürgers.
Zudem ist das Referendum in jede Parlamentarische Demokratie problemlos einzubinden.
Was es aber braucht ist der Wille der Politik, dies auch wirklich
umsetzen zu wollen
Die völlige Fehlkalkulation von Megaprojekten beschränkt sich
nicht auf Demokratien. Pekings Olympiastadion, das enorme CCTV-Hochhaus
- gnadenlos verkalkuliert. Der gigantische Burj Kalifa in Dubai
verschlingt heute täglich Unsummen an Staatsgeldern, zum Beispiel
weil er nicht ordentlich an die Entwässerung angeschlossen ist.
Aber die Abwesenheit absurder bürokratischer Genehmigungsprozesse
zusammen mit dem sehr rigiden und oft unrechtmäßigem Umgang
mit Belangträgern verhindert dort oft, dass die Projekte zwanzig
Jahre und länger dauern.
Eine Lösung des Megaprojekt-Problems setzt sicherlich auch hier an:
Kompetenzspritzen für überforderte Genehmigungsbehörden,
inklusivere Beteiligung der Belangträger, international kompetentes
Projektmanagement.
Herrn Bartetzkos persönliche Haltung zu Stuttgart 21 und
Elbbrücke hilft da genausowenig wie sein Blick in das goldene
"früher": die von ihm geliebte Oper Sydney z.B. war 17mal
teurer als geplant.
Scheinbar haben entsprechende Großprojekte eine Eigendynamik, die
sie nicht mehr revidierbar machen. An S 21 sieht man die
Unmöglichkeit eines Ausstiegs, obwohl niemand weiß, ob es so
funktionieren wird und welche Kosten entstehen werden. Das "Try
and Error" Verfahren ist von dem Zeitpunkt des Beschlusses eben die
übliche Vorgehensweise.
Wenn befragte Bürger auch noch für ein undurchsichtiges
Milliarden-Projekt stimmen, von dem sie keine Ahnung haben, braucht man
sich nicht wundern, dass es in Aufsichtsräten ähnlich
aussieht.
Was stört's die Eiche, wenn sich die ...
Sau dran schrubbt? Ist so einfach auf unseren Volksvertretern herumzuhacken, gar in einem Topf fein zusammen mischen und kollektiv für blöd zu erklären! Das erhebt einen selbst in neue Höhen. Vielleicht liegt es auch einfach in der Natur von Großprojekten, dass sich zum Teil gravierende Planänderungen ergeben. Und für die richtige Reaktion darauf, existiert keine Blaupause. Unbenommen, unser juristischer Finsterwald erleichtert deren Umsetzung nicht. Die Eigenschaft von Politikern in Aufsichtsräten mag ich nicht ohne weiteres dem hochgelobten "Sachverstand" überantworten (apropos-wenn ich mich recht entsinne, war es nicht Woworeit und Co., die die technisch-architektonische Planung vorgenommen hatten, sondern die so genannten "Fachleute"!). Also, das täte es nicht verbessern. Umgekehrt habe ich großes Verständnis dafür, dass Politiker als Gesellschaftsvertreter der kapitalgebenden Seite zwingend in den AR gehören. Das läuft nunmal quer durch die gesamte Wirtschaft so. Mit Recht.
Solange bei den Volksvertretern (bitte zynisch zu verstehen!) und deren Lakaien die Beamten, die Meinung umgeht, was gehen mich die Staatsschulden an, wird sich nichts ändern. Und es wird sich nichts ändern!
...so in D nicht mehr, aber dafür in der PRC gibt:
+ den erklärten Willen etwas Beschlossenes gegen alle
Widerstände durchzusetzen!
+ den Stolz (fast) Aller das eigene Land voran bringen zu wollen!
+ die benötigten Mittel vorab verfügbar!
+ unbegrenzte Manpower Ressourcen verfügbar!
+ keine 'Partikularinteressen' die sich in endlosen
Mediationen/Planfeststellungen zum Eigennutz Einzelner manifestieren dürfen!
+ Bauherr, Planer & Bauunternehmen sind letztendlich einer
'höheren Instanz' rechenschaftspflichtig, welche im Misserfolgsfall
auch schon mal Arbeitslager 'verordnen' kann!
Wer halt jedes Jahr ca. 5 int'l. Flughäfen vom Kaliber BER in
Betrieb nimmt, der kann's!
Wie recht Sie haben
man könnte Ihre Liste noch um einiges mehr erweitern (nur ein
Beispiel Lohnbelastung: Gewerkschaftspolitik, Gehaltsvorstellungen,
Rentenbelastung, Steuerbelastung, die es fast unmöglich machen in
Deutschland rentabel zu arbeiten, ...)
Aber sagen Sie das mal laut in Deutschland, sie werden nur schiefe
Blicke ernten und man wird diese Einwürfe mit dem Hinweis auf die
schlimmen Arbeitsbedingungen in China wegwischen. Ja uns geht es
wahrlich gut. Das schlimme ist nur, das viele so tun, als würde
sich die Welt nicht weiterdrehen und man China einfach davon abhalten
könnte, an uns vorbei zu rasen.
Solange das billigste (nicht das preiswerteste!) Angebot fuer ein
Grossprojekt zwangsweise angenommen werden muss, wird jede Firma die
sich daran beteiligen will auch auf Biegen und Brechen sparen wo es nur
geht! Dass das (wie man immer wieder sieht) im Endeffekt deutlich teurer
wird, interessiert dabei offenbar nicht.
Billigstmoeglich und gut geht nunmal zugleich nicht!