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Berlinale: Perspektive Deutsches Kino Wo, bitte, geht’s zur inneren Zufriedenheit?

 ·  Bewegte Bilder von Bäumen, Menschen und Bäuchen: Mit der Reihe Perspektive Deutsches Kino blickt die Berlinale auf die Filmproduktion der Republik.

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Hubert Appenrodt

Mongolisches Drama über einen Hirtenjungen mit Hingabe zum klassischen Ballett

„...und gewinnen wird ein mongolisches Drama über einen Hirtenjungen, der klassisches Ballett erlernen will und unter den Repressalien seiner traditionalistischen Eltern leidet. Von den Ziegen, die er hütet, ganz zu schweigen. Gefördert mit GEZ-Geldern, Zuschüssen aus den diversen Kulturtöpfen, von der Filmförderung (ein Beleuchter war Deutscher, Mindestkriterium) über Goetheinstitut bis zum deutsch-mongolischen Filmfonds. Zuschauer in den Kinos: 27. Versendet auf ARTE, in einer Montagnacht um 0:35 Uhr.“ - Genial und unverstellt auf den Punkt gebracht im weltweiten Netz, von jemanden mit Einblick und Verstand, der sich hicks1 nennt.

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josh lorenz

wald und familie

lieber herr rother! nach diesem artikel bin ich auf alle filme gespannt, danke! hoffentlich schaffen sie es in die klenen großstadtkinos. anscheinend ist "der film" trotz vor-produktions/finanzierungsmonaten den feuilletondiskussionen weit voraus & konnte wieder zur für's seismographische zuständigen literatur aufschliessen, wenn man mal die leipziger buchpreiskandidaten dagegenhält... auf 1 weiterführende erläuterung des letzten absatzes bin ich neugierig: was meinen Sie mit "familie", herkunft oder lebensabschnittszuhause? außerdem: das phänomen Marita Koch, viel spannender als Katharina Witt! also: bitte dranbleiben!

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Johann Otto

Es ist jetzt 18:42 Uhr - Anzahl der Lesermeinungen: Null

Es liegt nicht am Autor des Beitrags, es liegt wie immer an den Euro-Trash-Festivals, an den gezeigten Euro-Trash-Filmen selbst, die hier, obwohl sie einfach nur unsäglich sind, dennoch besprochen werden, für die sich zudem trotz Preisregens mit anschießender neuer sinnloser Steuergeld-Staats-Förderrunde kaum ein Verleiher findet. Zu sehen später einmal lediglich auf arte oder im 3sat, spät nach Mitternacht, und auch als Programmhinweis, wenn überhaupt, nur erwähnt in der HÖRZU, allerdings immer mit Daumen nach ganz, ganz oben. Für mich stets ein absoluter Warnhinweis. DVDs in der Regel so gut wie unverkäuflich, Zuschauerzahl verläßlich im nicht zählbaren Bereich. Das ist der deutsche Film - mit verhärmten Gesichtern, unglücklichen Menschen, im einsamen Wald, in der Stadt, in verwahrlosten oder entleerten Luxuswohnungen, faltenreich, trostlos, vor allem langweilig, harm- und bedeutungslos.

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08.02.2013, 14:38 Uhr

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