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Veröffentlicht: 14.01.2013, 17:00 Uhr

Berlinale 2013 Binoche, Deneuve und Huppert kommen

Juliette Binoche, Catherine Deneuve und Isabelle Huppert kommen zu den Berliner Filmfestspielen, Steven Soderbergh, Gus Van Sant und Jafar Panahi zeigen ihre neuen Filme: Blicke ins Programm der Berlinale 2013.

© dpa Im Vorjahr mit Malgoska Szumowskas Film „Das bessere Leben“ auf der Berlinale: Juliette Binoche

Juliette Binoche, Catherine Deneuve und Isabelle Huppert kommen zur Berlinale - als Schauspielerinnen in Filmen der französischen Regisseure Bruno Dumont („Camille Claudel 1915“), Emmanuelle Bercot („Elle s’en va“) und Guillaume Nicloux („Die Nonne“), die im Wettbewerb des Festivals laufen werden. Aus den Vereinigten Staaten sind Beiträge von Steven Soderbergh („Side Effects“ mit Jude Law und Rooney Mara) und dem Kinodebütanten Fredrik Bond („The Necessary Death of Charlie Countryman“) gebucht, während Iran den Film „Closed Curtain“ entsendet, den der mit Berufsverbot belegte Regisseur Jafar Panahi gemeinsam mit seinem Kollegen Kambozia Patrovi gedreht hat. Aus Bosnien-Hercegovina kommt der Film „An Episode in the Life of an Iron Picker“ von Danis Tanovic. Das deutsche Kino ist mit Thomas Arslans Film „Gold“ (mit Nina Hoss und Lars Rudolph) und der internationalen Koproduktion „Layla Fourie“ von Pia Marais auf dem Festival vertreten.

Bereits im Dezember waren die ersten sechs Filme im Wettbewerb der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin benannt worden, „Paradies : Hoffnung“ von Ulrich Seidl, „Promised Land“ des Regisseurs Gus Van Sant mit Matt Damon und Frances McDormand, Kirk De Miccos Animationsfilm „The Croods“, der außer Konkurrenz läuft, die chilenisch-spanische Produktion „Gloria“ von Sebastián Lelio, der rumänische Film „Poziţia Copilului“ von Călin Peter Netzer und „Nugu-ui Ttal-do Anin Haewon“ des koreanischen Regisseurs Hong Sangsoo.

Eröffnet werden die 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin mit dem jüngsten Werk des chinesischen Regisseurs Wong Kar Wai, der in diesem Jahr auch der Jury vorsitzt. „The Grandmaster“ ist ein episches Martial-Arts- Drama, das vor dem Hintergrund der Turbulenzen im China der dreißiger Jahre spielt und von Leben und Zeit des legendären Martial-Arts-Meisters Ip Man, Mentor von Bruce Lee, inspiriert ist. Die Berlinale findet vom 7. bis zum 17. Februar statt.

Glosse

Dauersauber

Von Paul ingendaay

Der spanische Philologe Jordi Cornellà hat sich mit der Zensur des Franco-Regimes beschäftigt und ist empört: Spanische Verlage verkaufen auch heute noch die zensierten und zusammengestrichenen Texte von damals. Mehr 0

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