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Berlinale : Gefangen als Voyeur

Der Goldene Bär für „Touch Me Not“ bei der Berlinale ist eine riesige Überraschung. In dem Film geht es um masturbierende Callboys, Transvestiten und Darkrooms. Der Ansatz ist beklemmend. Ein Kommentar.
Die Kritiker in Berlin stritten über „Touch Me Not“ - Szene aus dem Film

Blog | Filmfestival : Im Narbengelände

Die Diskussionen der Berlinale-Jury über die besten Filme sollen teilweise länger gewesen sein als die Filme selbst. Das Ergebnis ist das Gegenteil einer sicheren Bank.

#MeToo-Kommentar : Ian Burumas Sturz

Als Chefredakteur der renommierten „New York Review of Books“ wollte Buruma kontroverse Stimmen zur MeToo-Debatte abbilden. Massiver Twitter-Protest auf einen Beitrag hin kostete ihn den Posten.

Kommentar zum Wahlkampf : Milde säuseln in der Mitte

Das, was einem zurzeit auf Wahlplakaten in Hessen angeboten wird, wirkt friedfertig und bräsig. Wird Antiautoritarismus inzwischen so verstanden, dass man sich nicht einmal mehr vom politischen Gegner abgrenzt?

Sind Ernie und Bert schwul? : Unzertrennlich

Ernie und Bert aus der „Sesamstraße“ seien ein schwules Paar, sagte jetzt einer der Autoren der legendären Kindersendung. Dann fühlte er sich missverstanden. Dabei ist die Sache doch ganz eindeutig.

Mond-Tourist aus Japan : Rucki Tsuki

Yusaku Maezawa will sich bei seiner Mondfahrt von Künstlern aus aller Welt begleiten lassen. In seiner Heimat könnte das für Unmut sorgen. Schließlich pflegt man dort seit jeher ein besonderes Verhältnis zu unserem Trabanten.

Hambacher Forst : Drei Zimmer, Küche, Wipfel

Friede den Hütten, Krieg den Palästen: Ausgerechnet die Brandschutzverordnung bringt die besser ausgestatteten Baumhäuser im Hambacher Forst ins Wanken.

Telefonieren in Amerika : Werbelästigung

Nahezu die Hälfte aller Telefonanrufe sollen in Amerika nicht mehr persönlicher Natur sein, sondern irgendeine Form von Verwaltungs- oder Kommerzheimsuchung. Die Meldung hat nur einen Haken. Eine Glosse.

Neues subtiles Must-have : Fast gar nicht tätowiert

Menschen hatten noch nie so viele Probleme sich festzulegen. Da scheint ein Tattoo mit seiner Beständigkeit fast ein Ding der Unmöglichkeit. Beliebt ist es dennoch. Jetzt gibt es einen neuen Trend. Eine Glosse.

Maaßens Doktorarbeit : Recht, selektiv

Der Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat eine Doktorarbeit zur Flüchtlingspolitik geschrieben. Das Thema ist einschlägig für seinen Kampf ums politischen Überleben.

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  • Berlinale-Blog : Vier Slots

    „Authentizität ist alles“, behauptet Marvin Kren, der Executive Producer der Serie „4 Blocks“. Notizen von einem Besuch bei den Drama Series Days auf dem European Film Market der Berlinale. Plus eine Filmempfehlung von Ulrike Ottinger, der Grande Dame des deutschen Frauenfilms.
  • Berlinale-Blog : Jede Familie hat ihre eigene Disziplin

    In „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann hat die „First Lady“ ihren eigenen #IchAuch-Auftritt. Am Abend gibt es „In Zeiten des Teufels“ im Wettbewerb zu sehen – mit seinen vier Stunden für den Regisseur Lav Diaz eher ein Kurzfilm.
  • Berlinale-Wettbewerb : Eine Ohrfeige von Hanna Schygulla

    In Christian Petzolds „Transit“ ist der Faden zwischen Einst und Jetzt zum Zerreißen gespannt. Für „Eva“ hat Benoît Jacquot eine interessante und eine fatale Idee. Cédric Kahns „La prière“ führt zu einem unverhofften Wiedersehen.
  • Berlinale-Blog : Die Unseren und die Anderen

    „Der Westen weiß überhaupt nichts von Russland“, sagt der Regisseur des Wettbewerb-Beitrags „Dolatov“. Wie wenig der Westen weiß, zeigt auch der Film „Shaihu Umar“, der die Beziehungen zwischen Nordafrika und „Schwarzafrika“ spiegelt.
  • Berlinale-Wettbewerb : Lass die Gitarre stecken, Cowboy

    Ungezielte Schüsse aus verbogenen Flinten: Mit Filmen mit Robert Pattinson und Hugo Weaving beginnt der Alltag der Berlinale. Gemessen am Anspruch des Filmfestivals beginnt er schwach.
  • Berlinale-Blog : Alle Kreter sagen die Wahrheit

    An diesem Samstag wird Christian Petzolds „Transit“ im Berlinale-Wettbewerb gezeigt. Wie der Regisseur wohl die Herausforderungen der Romanvorlage löst? Und ob sich der Film von aktuellen Erwartungshaltungen befreien kann?