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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Bauen in Südafrika Die richtige Entwicklungshilfe

 ·  Architekturstudenten aus Österreich und Deutschland sind am Bau zweier Schulen in Südafrika beteiligt. Es geht um die langjährige Schaffung von Strukturen - und um das Wiederbeleben vergessener Traditionen.

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Hartmut Beucker

Was ist denn "einziger leistbarer Baustoff"?

Ist das der Baustoff, den man sich als einzigen leisten kann? Oder kann der das Geforderte als einziger leisten? Der Ausdruck ist "schauderbar".

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Jan Bargheer
Jan Bargheer (Bargheer) - 03.01.2013 10:08 Uhr

‚In den Innenhöfen wird gespielt und getanzt‘

Wenn Studenten von ihren Rechnern weggelockt in wildromantischen Gegenden Gefühle, die früher Solidarität genannt wurden, entdecken, ist das ganz ausgezeichnet. Dies wird als Wohltätigkeit bezeichnet und hat mit Entwicklungszusammenarbeit wenig zu tun, die vor vielen Jahren die Entwicklungshilfe abgelöste. Wenn sich ein Finanzanlageberater durch Unterstützung von Microprojekten als nachhaltig darstellen möchte, handelt es sich um an ‚Corporate Social Responsibility‘.
Südafrika ist ein industrialisiertes Land, das Atomkraftwerke betreibt, BMWs herstellt und dessen Architekten und Baufirmen international operieren. Das Land ist durchaus in der Lage, Häuser zu bauen. Die Initiativen sollten sie sich vielleicht nochmals über das Instrumentarium der ‚schauderhaften Entwicklungshilfe‘ informieren und sich danach mit Lehrergewerkschaften, dem Bildungsministerium oder lokalen Verwaltungsstrukturen beschäftigen. Nur ist dies natürlich wesentlich weniger tanzbar oder medial darstellbar.

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