18.05.2012 · Maschinen werden besser als Menschen, in allen Branchen. Eine Revolution bahnt sich an. Doch wir können die Folgen steuern: Wenn uns Roboter und Algorithmen in der Arbeitswelt ersetzen, sollten sie auch unseren Platz als Steuerzahler einnehmen.
Von Frank RiegerRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Idee dieses Artikels ist nicht wirklich neu! Bereits 2007, habe ich den Vorschlag in meinem Buch "Leben in einer vernetzten Welt - vernetztes Wirtschaften" Bd. 2 ISBN 9783833494284, S. 42 ff niedergelegt!!
Roboter arbeiten bereits heute superlukrativ für die Banken und Reichen
Immer mehr Menschen können heute arbeitslos und geduckt
werden, weil „Maschinen“ sie überflüssig machen.
Politiker „komprimieren“ seit langem
personalintensive Arbeitsbereiche wie
POLIZEI, SCHULEN, BAHN, POST, JUSTIZ u.a.
--- weil d i e sich „n i c h t r e c h n e n“.
Es wird also massiv entmenschlicht!
Dieselben Politiker schaufeln gegenwärtig diesem
ALPTRAUM-BANKWESEN gigantische Geldmassen in ihre
Faß-ohne-Boden-Welt.
Ich denke Griechenland wird uns demnächst ´was lehren
--- vielleicht sogar einen Anstoß zum Fortschritt bringen.
Frank Riegers FAZ-Artikel hat in der Online-Version einen sehr
ansprechenden Titel bekommen. ‚Roboter müssen unsere Rente
sichern‘ heißt es jetzt. Lasst uns also die papierne Version
vergessen, an der sich Logik-Fans so festbissen.
Mit der Online-Version lässt sich nämlich sinnvoll arbeiten
und weiter diskutieren. Zunächst muss man Rieger zugestehen, dass
er noch um seine Rente besorgt ist. Vielleicht hat er bisher wenig
selbst für seine Altersversorgung getan. Er hätte dann eine
große Sorge weniger, wenn er andere Leute dazu überreden
könnte, es statt seiner zu tun. Dass er deshalb gleich unseren
ganzen Staat in die Pflicht nimmt, ist sehr egoistisch. Da ich aufgrund
meines Alters mir keine Sorgen um meine Rente mache, möchte ich die
Zeitachse um 50 Jahre verlängern. Es ist die Zeit, wenn meine Enkel
gerne in den Ruhestand gehen möchten.
Viele Ideen in dem Beitrag von Rieger sind sehr nützlich. Es
täte unserem Lande sehr gut, wenn ab und zu positive Utopi
Alles nur eine Frage der Zeit, die Situation ist aber nicht hoffnungslos
Ist alles nur eine Frage der Zeit! Und wahrscheinlich wird es uns
überrennen - voraushandelnde Politiker gibt es leider in
Deutschland nicht. Die Konsequenzen könnten tatsächlich
katastrophal werden.
Rente zahlende Roboter? Das ist sicher keine Lösung! Dann schon
eher einen Avatar für jeden, für den man die Verantwortung hat
und der die (bezahlte) Arbeit erledigt.
Wobei Bezahlung in dem Moment überflüssig wird, wenn Energie
nichts (oder fast nichts) mehr kostet. Letztendlich muss
tatsächlich das Energieproblem gelöst werden! (Wie weit ist
die Fusions-Forschung fortgeschritten?) Denn nur wenn Energie
ausreichend und preiswert zur Verfügung steht, könnten
zumindest die dann am nächsten liegenden Probleme für den
Grossteil der dann nicht mehr arbeitenden Menschen gelöst werden.
Ob man das Ergebnis dann Paradies nennen kann, steht auf einem anderen Blatt.
"Hunde wollt Ihr ewig schuften?"...könnte man in Abwandlung eines bekannten Romantitels fragen.
Die Schreckensvision, dass Computer und Maschinen uns die Arbeit
abnehmen sowie die Reaktionen darauf lassen den Schluß zu: Ja, wir
wollen schuften "im Schweiße unseres Angesichts". Ja die
Menschheit hat die rüde Drohung bei der Verweisung aus dem Paradies
ernst genommen und Alles daran gesetzt, dass diese böse
Prophezeiung nicht endgültig wahr wird.
Wir haben uns ja so sehr auf die "Arbeit" eingerichtet. Zum
Höhepunkt der Arbeits-Philosophie kamen 100 Tausende in
großen Hallen zusammen und fertigten Mordmaschinen oder einfache
Konsumprodukte. Und nun? Uns geht die Arbeit aus! Gott sei Dank! Niemand
muß mehr in einen kalten Hochofen mit Giftgasen steigen um ihn
auszumauern. Macht der Robo. etc. Und der Mensch? Der kann sich doch
bilden, kann schöne Dinge machen, Kunst, Musik, Tanz, Ausdruck,
Reisen, Literatur, Esoterik...es gibt viel zu tun, Kreativität
können die Biester nicht, haben wir ihnen bewußt nicht
beigebracht! Grundeinkommen JA! Und dann endlich frei vom Wulaken! Toll!
Tippfehler aus der Zeit der mechanischen Typenhebelmaschine
Interessanter Artikel. Allerdings:
Der Satz: "The company of the future will have no paper. The
compnay of the future will have no inventory" enthält einen
Tippfehler, der auf einen Autor mit Zweifinger-Suchsystem am
traditionellen Keyboard schließen läßt.
Zur Erinnerung: im 19. Jahrhundert haben findige Ingenieure für die
damaligen mechanischen Typenhebelmaschinen die bis heute übliche
Tastaturbelegung ersonnen. Sie sollte verhindern, dass bei schnellem
Schreiben im Zehnfingersystem die Typenhebel nebeneinander liegender
Buchstaben sich miteinander verklemmen. Daher die bis zum Smartphone und
darüberhinaus üblichen QUERTZ, QERTY, AZERTY usw. Tastaturen -
ein lebender Beweis für die Trägheit unserer Gewohnheiten.
Daher auch das Risiko für Zweifingerautoren, die Buchstabenfolge zu
verwechseln - eben compnay statt company.
Wegrationaliert wurden offenbar nur die früheren Textkorrekturleser
in den Zeitungsredaktionen. Geblieben sind die Tippfehler und die
steigenden Preise.
Der Kapitalismus schaft sich ab
Die Konzentration von Vermögen wird sich wie in den letzten Jahren
schon geschehen weite exponentiell verdichten.
Am Ende wird nur noch eine Superreiche Oberschicht da sein und 90% nicht
mehr von dem leben können was die Reichen Ihnen hinwerfen.
Die Folgen werden dann sehr radikal sein.
Eine Möglichkeit, dass man diesen Prozess kontrollieren kann, ist
die Wiederherstellung der Staatsgrenzen, denn so kann man über
fiskale Schranken und Steuerung, Migration verlangsamen und auch das
Geschehen als lokales Problem behandeln. Je kürzer die Wege
zwischen den lokalen Politikern ist, dessto schneller und effektiver
kann man an dem Problem arbeiten.
Übergang
Leider ist es unmöglich das Geld von Heute auf Morgen abzuschaffen.
Einen Krieg kann man von Heute auf Morgen anfangen und die
überschüssige Bevölkerung auf dem Schlachtfeld zum Ruhme
der Führer fallen zu lassen.
Tja so einfach ist das.!
Es gibt keinen Rückweg in die alten, nationalen, industriellen Strukturen...
die soviel Leid und Tod produziert haben! Wir müssen uns endlich
lösen von der Vorstellung, dass Geld wichtig ist! DAS ist die
Erkenntnis aus dem Artikel. Die neue Währung wird nicht Geld sein.
Waren, Produkte, Nahrung wird durch maschinen erzeugt und
bereitgestellt. Wenige Menschen überwachen diesen Prozeß.
Und da dies so ist, werden die Menschen von den erzeugten Gütern,
welche gleichmäßig verteilt werden müssen, und einem
Grundeinkommen leben.
Die Anzahl der Menschen auf unserem Planeten wird lt. "Club of
Rome" ab 2020 kontinuierlich auf natürlicher Basis sinken,
denn es macht keinen Sinn, mehr Kinder zu machen, die nichts mehr
produzieren. Es reicht eine kritische Menge zur Erhaltung der Art.
Der Rest der Menschheit beschäftigt sich mit sinvollen Dingen. Da
erhält das Humboldt'sche Ideal der allgemeinen Bildung einen
besonderen Wert. Wir werden reisen, lesen, schauen, das muß
produziert und bereitgestellt werden, für kreative Wesen eine Herausforderung.
Rohstoffe, Energie, menschliche Zuwendung + weitere Aufwände für welchs Ziel ?
Wieviel steckt tatsächlich bis zum ferigen Roboter bereits jetzt in
dem Langen Weg bis zu deren Herstellung? Wieviel Not wurde erzeugt,
wieviel Naturraum verseucht, wieviel Luft verschmutzt, wieviele Menschen
aus ihren Lebensräumen vertrieben,... Wieviel Lebenszeit opfer/te/n
wir der Entwicklung & Produktion? Wohin wird eine solche Entwicklung
gehen?
Auch Maschinen müssen immerfort gefüttert werden, brauchen
Energie verbrauchen irgendwelche "Betriebsmittel". Irgendwie
muss die Energie, müssen die Betriebsmittel auch zu den Maschinen
kommen. Irgendwie werden damit immer Menschen beschäftigt sein
Woher wird die Energie, werden die Rohstoffe kommen?
Die Erdoberfläche ist begrenzt auf der durch Photosynthese Energie
der Sonne in Materielle Energie umgewandelt wird, was meist Pflanzen
oder Algen machen, von denen wir & andere Tiere, Bakterien,
Pilze,... uns ernähren.
Ich empfehle den Film "Home" und den "Film ein neues
WIR".
Rohstoffe
Wenn Maschinen die Rohstoffförderung in nennenswerten Ausmaß
selbst übernehmen lassen sich ganz neue Rohstoffquellen
erschließen. Überall dort wo es für Menschen zu
gefährlich oder menschliche Arbeitskraft zu teuer ist. Auch kleine
Rohstoffvorkommen können abgebaut werden, wenn die Maschinen diese
abbauen und automatisch zum nächsten Vorkommen wandern. Auch
könnten Maschinen entwickelt werden, die erheblich kleiner sind als
menschliche Arbeiter und somit keine großen Stollen und riesige
Löcher benötigen um an die Rohstoffe zu gelangen.
Auch im Bereich des Recyclings ist das Ende sicherlich noch nicht
erreicht. Ebenso was die Versorgung mit Energie angeht. Hier dürfte
allerdings vor allem was die Energiespeicherung angeht noch
Forschungsbedarf bestehen.
Die Automatisierungsrevolution wird aber kommen, egal ob diese Probleme
gelöst sind oder nicht, also sollte man sich der hier aufgezeigten
Lösungsoption nicht verschließen.
Wieviel Aufwand wird hier ausgeblendet & welche Fern-/Ziele werden angestrebt?
Es werden einige Aufwände nicht erwähnt: auch die Roboter
mussten geplant & hergestellt werden, brauchen Energie, brauchen
Pflege, brauch(t)en Material & Rohstoffe, mussten transportiert
werden wie auch die Maschinen, die diese herstellten & die
Transport-Mittnel, die diese (+ deren Rohstoffe & Baugruppen)
transportierten,... Für alles brauchte es jeweils Energie,
Rohstoffe & menschliche Zuwendung. Oft waren Kriege nötig oder
entstanden Ungerechtigkeiten bei den Menschen, die zuvor an den Orten
friedlich gelebt hatten, wo die Rohstoffe entnommen wurden,... wurden
die Menschen aus ihren Lebensgebieten verdrängt,...
Wieviel Material, Rohstoffe, Energie und menschliche Zuwendung ist in
die Roboter, Computer, Maschinen, den Transport,... bereits investiert
worden? Zeit, die wir Menschen nicht hatt/haben, um uns zu orientieren,
was wir für ein globales freundliches Miteinander tun
müss(t)en, Zeit, die wir Menschen nicht hatt/haben, um...
Ich habe diesen Artikel mit sehr viel Interesse gelesen. Leider sehe ich
die soziale Abgabe für "technische Inovation" als eine
theortische Möglichkeit. In der Praxis wird sich dieses als nicht
umsetzbar erweisen, da Maschinen und Programme überall arbeiten
können, im Gegensatz zu natürlichen Resorzen, ortsgebunden
sind. Wie Sie schon feststellten ist der Motor der Entwicklung der
Effizienzgewinn und die Gewinnmaximierung. Eine von einer
Volkswirtschaft eingeführte Abgabe, welcher Art auch immer,
würde zur Abwanderung dieser Industrie in "billigere"
Länder zur Folge haben.
Wenn ich mich recht entsinne, gab esähnliche Vorderungen von
Gewerkschaften, bezüglich der Robotorisierung in der Industrie.
Ich befürchte, dass diese Lösungsansätze uns hierbei
nicht weiterhelfen.
Steuer...
Ein Weg könnte sein dass Gewinne, die ein Unternehmen in einem Land
erwirtschaftet, auch zu 100% in diesem Land versteuert werden
müssen. Das Produkt mag in China hergestellt sein, wenn es in
Deutschland verkauft wird zahlt der Produzent dafür einen Anteil am
Preis an den Staat. Bei einer vollautomatisierten Produktion (ggf. inkl.
Forschung und Entwicklung) dürften die Margen locker ausreichen um
Raum für eine solche Abgabe zu schaffen.
Um ein BGE wird man auf lange Sicht kaum herumkommen. Bisher war zur
Gegenfinanzierung meist eine Mehrwertsteuererhöhung im
Gespräch. Die Automationsdividende könnte eine weitere
Säule werden.
Software erlangt Bewusstsein - der Mensch verliert es
Vernetzte Algorithmen entwickeln eine neue Form von Intelligenz und Bewusstsein. Ob diese Technologie "beseelt" sein kann werden wir in den kommenden Jahren besser verstehen können. Im gleichen Sinne scheint jedoch der Mensch Intelligenz und Bewusstsein zu reduzieren. In dieser Polarisierung sind neue Gesellschaftsformen möglich, die den heutigen Kapitalismus als nicht mehr zeitgemäss erscheinen lassen. Die Aufgaben unserer Zeit sind durch die globalen Herausforderungen wie Klima, Ernährung und Verschuldung gestellt. Technologie wird uns helfen die menschlichen Qualitäten von Nächstenliebe und Autonomität in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen und damit grundlegende Veränderungen zu bewirken.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.05.2012 11:27 UhrWelche Fern-/Ziele werden angestrebt?
... das ist, was Richtung, Aktion und Wirkweise lenkt, beim Mensch
genauso wie bei der Maschine oder künstlicher Intelligenz.
Entwickelt die Maschine Eigeninteressen, wird sie auf uns verzichten
können oder wofür wird sie uns brauchen?
Der Mensch bleibt der Kreativere
Danke für die sehr eindrucksvolle Diagnose! Anregung:
1. Ihre Prognose: "Lediglich der Mensch vor dem Bildschirm wird
durch Software im Inneren des Computers ersetzt." "Lediglich
der Mensch" hat aber etwas, das die Rechner auf längere Sicht
so nicht erreichen werden (Ausnahme: s. spezielle Software ->Schach):
das Schöpferische, Kreative, die Schaffenskraft - zunächst n.
im Sinn effiz. Leistung, sondern als Hervorbringen von etwas Neuem,
Eigenem: unter kombiniertem! Einsatz von ratio (die am ehesten ers.
werden könnte), aber auch Gefühlen/Intuition, Werten und v.a.
einer erfindungsreichen Einbildungskraft als Moderator kreat. Prozesse
(vgl. Kunst, Spiel). Das wird auch zuk. unser Vorteil im Vgl. z. Rechner
sein - ähnlich, wie er ggüber der chines. Massenproduktion
besteht - er braucht aber immer *Entwicklung* , weil der Druck dieser
bd. Konkurrenzen steigt.
2. Eine Umverteilung der (digital erwirtsch.) Gewinne ist m.E. n.
durchsetz- & machbar, und verschärfte Effizienzprob. (China..).
ich nehme an der text wurde durch eine maschine erstellt
von daher ist es vernünftig wenn er auch nur von maschinen gelesen
wird, für den menschlichen konsum ist er ungeeignet.
was macht der mensch mit seiner gewonnen zeit?
variante a-er nimmt eine tablette um seine unruhe besser auszuhalten
variante b-er strickt einen pullover, fährt dann mit dem fahhrad
zum markt und verkauft ihn dort um sich für der erlös
kartoffeln, tomaten und wolle zu kaufen.
Wie kommt das eigentlich, dass das
unsinnige "die Maschinen ersetzen den Menschen" für viele
so faszinierend ist?
Obwohl dieser Unfug seit Jahrhunderten gepredigt wird und obwohl die
Vorhersage seit Jahrhunderten nicht eintrifft, hat dieser Nonsens einen
immer größeren Kreis von Anhängern.
Ich glaube es ist die Faulheit, oder präziser: das Schmarotzertum,
das hier seine "wirtschaftstheoretische" Begründung
sieht: Ich will nicht mehr arbeiten und Ihr müsst mir meinen
luxuriösen Lebensstil finanzieren. Mal wird als "Grund"
die "soziale Gerechtigkeit" vorgeschoben, dann wieder
heißt es "für die Bankster ist das Geld ja auch
vorhanden". Und nun sind es die Roboter, die für die anderen
arbeiten sollen.
Dabei ergibt schon die einfache Plausibilitätsprüfung, dass
das nicht funktionieren kann.
Die blanke Realität ist nicht 200 sondern fast 2000 Jahe alt
Ganz besonders im finsteren Mittelalter wurden immer mehr Menschen durch
Maschinen ausgetauscht und mussten sich anpassen.
Je mehr sich verändert, je mehr bleibt sich doch alles gleich, jede
Arbeit bei der eine Maschine einen Menschen ersetzt wird praktisch
Wertlos, das ist doch genau der Grund für unseren Luxus, unsere
Produktivität und überhaupt erst die Idee warum eine Maschine
einen Menschen ersetzen soll.
Wo früher 500 Weber saßen, sind heute 3 für die Wartung,
einer fürs Controlling, und 500 in der Entwicklung besserer
Maschinen tätig, dazu eine dutzende im Marketing, und 30 weitere im
Telefon-Support der Hersteller aller beteiligten Firmen.
Unfug?
Der Ersatz von Menschen durch Maschinen ist doch kein Unfug, sondern seit grob 200 Jahren die blanke Realität, die sich jetzt nur schneller und in mehr Bereichen vollzieht. Natürlich geht's nicht in allen Branchen ganz ohne Menschen, nicht jetzt und vermutlich auch in keiner Zukunft. Aber die menschlichen Aufgaben verlagern sich vom "Selbermachen" aufs Einstellen, Kontrollieren, Begleiten. Wo früher 50 Weber saßen, sind heute 3 Maschineneinsteller tätig, ebenso ist es in automatisierten Produktionsstraßen aller Art, und wo gestern 10 Kassiererinnen saßen, steht heute eine einzige zwischen 10 SB-Kassen und hilft auf Anfrage mit der Bedienung. An den Finanzmärkten sind statt vieler Händler eher wenige finanzmathematische Experten gefragt, die die Algorithmen für den Hochfrequenzhandel schmieden. Die Gesellschaft wird zum Glück nie Altenpfleger, Polizisten, Sozialpädagogen ersetzen können, allerdings könnte man diese wichtigen Menschen von der Automatisierungsdividende anständig entlohnen
es ist nicht mehr Energie vorhanden als auf & in der Erde zu finden ist + die Energie der Sonne
... und bisher haben die Pflanzen uns und andere Tiere, Pilze,
Bakterien,.. gut versorgt, mit allem was wir benötigten.
Irgendwann (warum auch immer) sind aber einige "Hochkulturen"
sehr viele geworden und sehr konzentriert gelebt.
Soweit ich weis, haben diese dann begonnen, andere zu erpressen, oder?
Wahrscheinlich weil sie sich irgendwann nicht länger selber
versorgen konnten, oder?
Für die Menschen, die nicht so konzentriert lebten war einst von
allem genug da, oder?
Warum haben sich die Menschen irgendwann so stark vermehrt?
Gab es eine Zeit in der Menschen sich auf das Nötige
beschränkt haben?
(Einige Menschen leben noch heute sehr karg und wollen auch garnicht
mehr haben, weil sie sich dann auch um mehr kümmern müss(t)en.
Und diese Menschen erscheinen glücklich.)
Der Film "Home" zeigt m.A.n. interessante Zusammenhänge
und der Film "Ein Neues WIR" interessante
Lösungsmöglichkeiten für unsere selbst gemachten
Probleme.
evolutionseigenes Umsteuerungsoption ist theoriegestützt und projektfähig erkannt
"Die Vergesellschaftung der Automatisierungsdividende ist daher ein
Projekt von historischen Dimensionen. Sie bietet ... eine positive
Utopie, die langfristige soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche
Stabilität garantiert und die Würde des Menschen wahrt."
Ein solches historisches Projekt kann nur auf der Grundlage einer
operationalen, kybernetischen Evolutionsprozess-Theorie auf die globale
Schichtsschiene gestellt werden. Denn es gilt das Exodus- und
Übergangs- und Neue-Ordnung-Aufbau-Potenziale zu erkennen und
freizusetzen, das schon in der Systemkrise des Ancien Régime
herangewachsen ist.
Tatsache ist, dass der notwendige Erkenntnisse vorhanden sind und dass
Angela Merkel dies schriftlich schon angedeutet (BILD v. 22.5.2009, S.3
über Ludwig Erhard) hat: Stichwort 'weiterentwickelten
ORDOliberalismus' , den es dann global zu implementieren gilt.
Das könnte sie heute dem G8-Kreis offenbaren und sagen, was sie mit
'Wachstum durch Reformen' evolutonsprozess-logisch fasst.
Wie wir (nicht mehr) arbeiten werden
Ein begeisternder Text von Herrn Rieger mit einem der zentralsten Probleme unserer Tage: die Zukunft der Arbeit. Alle müssten aufgefordert werden mitzudenken - Politiker, Medien, Unternehmer, Arbeitnehmer - und ihren Beitrag zu den notwendigen Reformen leisten. Mit den aktuellen Politikern, MainstreamMedien, Unternehmen und Wissenschaft an politisch-motivierten Subventionstöpfen ist das unmöglich. Eine Handvoll BT-Parlamentarier peilt die Möglichkeiten der IT/TK und Automatisierungstechnik. Die anderen: Konzentration auf Postenerhalt + Lobbys, Diskussions-Killerphrasen zu innovativen Steuersystemen und zu nichtmonetisierte + nichtmonetarisierte Tätigkeiten und der Notwendigkeit eines Grundeinkommens, die Energiewende ohne Not als Rohrkrepierer projektiert, ansonsten Reformverschleppung. Ausgiebige Debatten, innovative Ideen, kontroverse Thesen, ganzheitliche Reformansätze verdienen keine grosse öffentliche Aufmerksamkeit, sondern werden als nicht hilfreich abgebügelt. Bittere Realität.
Bürgergeld bedeutet nicht Verbot von Lohnarbeit
Natürlich wird es auch in Zukunft Arbeiten geben, die von Menschen
erfüllt werden müssen, ebenso wie es Menschen geben wird, die
arbeiten wollen, ich gehe sogar davon aus, dass jeder Mensch das
möchte. Die Frage dabei ist, was wir unter "Arbeit"
verstehen. Bereits jetzt werden recht genau doppelt soviel
Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet wie bezahlte Arbeit, trotzdem wird
dies in der breiten Öffentlichkeit nicht als Arbeit wahrgenommen,
da diese Menschen nicht ihren Lebensunterhalt damit verdienen.
Ich halte es aber für vernünftiger anzunehmen, dass
ehrenamtliche Arbeit zunimmt, wenn mehr Menschen nichtmehr bezahlte
Arbeit leisten müssen, als davon auszugehen das es weniger wird.
Trotzdem wird es Raum für Leute geben, die mehr Geld haben wollen,
jeder der im Moment mehr als zB. 1000€ pro Person im Haushalt
verdient, wird das auch weiterhin wollen, sonst würde er bereits
versuchen seine Arbeitsstunden zu reduzieren, was im Einzelfall bereits
zutreffen mag, aber nicht in der Masse.
Es ist unstrittig, dass uns Maschinen immer mehr Arbeit abnehmen
können. Sie tun es bereits, und die Zeit, in der niemand mehr einer
mühsamen, unbefriedigenden, von sich selbst entfremdenden Arbeit
nachgehen muss - quasi "im Schweiße seines Angesichts" -
könnte bald anbrechen.
Doch wird diese realisierbare Utopie ein gewaltiges Umdenken in Politik
und Ökonomie erfordern, damit die Allgemeinheit, und nicht nur die
Besitzer der Maschinen profitieren. Wenn hierfür eine Lösung
gefunden wird, wäre z.B. das allseits kritisierte Grundeinkommen
finanziell machbar, und Phrasen wie "Jede Arbeit ist besser als
keine Arbeit" kämen endlich dahin, wo sie gehören: auf
den Müllhaufen der Geschichte.
Was die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz betrifft, muss ich
jedoch bremsen.
Bis ein universell intelligenter und kreativer Mensch durch eine
Maschine ersetzt werden kann, werden noch sehr viele Jahre vergehen,
wenn es nicht gerade zu unvorhersehbaren Quantensprüngen in der
Forschung kommt!
Der Artikel ist ganz gut nur verstehe ich nicht wie der Autor darauf kommt dass es uns anders ergehen wird wie den Pferden die er in einem Beispiel nennt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 11:21 Uhr"Ochott, es gibt keine Pferde mehr"...so lief in den 1970ern ein zugegeben nicht mehr ganz
Zurechnungs fähiger Mensch durch die Innenstadt von Essen. Gut
erkannt: Die Pferde sind durch Autos ersetzt worden im Verkehr. Und?
Starben die Pferde aus? Nein! Es gibt heute wieder mehr denn 1970.
Warum? Weil der Mensch das Pferd als Partner, Sportgefährten und
Mitgeschöpf wieder entdeckt hat und es nicht mehr industriell
ausbeutet, wie vormals.
Was bedeutet das? Die Menschen müssen sich einfach umstellen, ihre
Kreativität neu entdecken und ihr Denken ädnern.
"Arbeit macht frei" war das unselige Schlag-Wort der Unmenschen.
Und danach wurde die "Arbeit" als Lebenszweck stilisiert.
Jedoch: Arbeit ist kein Selbstzweck, körperliche, monotone Arbeit
ist überflüssig, man kann gut ohne solche Arbeit leben!
Kopierbare Technik als Grundlage
Die Besteuerung der Maschinenarbeit in Kombination mit einem
bedingungslosen Grundeinkommen wäre zwar theoretisch eine
mögliche Lösung für die Beteiligung der Gesellschaft an
den Erträgen der Maschinen, aber sie ist kein
selbststabilisierender Zustand. Ein Regierungswechsel reicht aus, und
Menschen werden wieder von den Erträgen der Maschinenarbeit ausgeschlossen.
Deshalb muss die Technik, die menschliche Arbeit ersetzen wird, so
konstruiert sein, dass sie für jeden leicht kopierbar ist. Erst die
Kopierbarkeit von Technik verhindert, dass Menschen von den
Erträgen der Technik ausgeschlossen werden können.