25.06.2003 · Der angesehene Kleist-Preis geht in diesem Jahr an den Dramatiker und Lyriker Albert Ostermaier.
Der angesehene Kleist-Preis geht in diesem Jahr an den Dramatiker und Lyriker Albert Ostermaier.
Günter Blamberger, der Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, teilte die Entscheidung am Mittwoch in Köln mit.
Der 35 Jahre alte Ostermaier sei einer der renommiertesten jungen deutschen Autoren, hieß es zur Begründung. Zu seinen Werken zählen „Radio Noir“ (1999), „Autokino“ (2001) und zuletzt „Vatersprache“ (2003). Der mit 20 000 Euro dotierte Kleist-Preis wird im November in Berlin übergeben.
Bekannt wurde Ostermaier 1995 mit der Uraufführung seines Ernst-Toller-Stücks "Zwischen zwei Feuern - Tollertopographie" im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels. Im selben Jahr erschien im Suhrkamp-Verlag sein erster Lyrik-Band "Herz Vers Sagen".