12.03.2002 · Heinrich Breloers Dreiteiler „Die Manns“ erhält den Adolf Grimme Preis in Gold und Auszeichnungen in neun weiteren Kategorien.
Der ARD-Dreiteiler „Die Manns - Ein Jahrhundertroman“ hat am Dienstag bei der Grimme Preis-Vergabe in Köln abgeräumt. Das „Fernsehereignis“ des Jahres 2001 erhält die als „Fernseh-Oscar“ angesehene Trophäe in Gold und zugleich neun Einzelauszeichnungen, unter anderem für Armin Mueller-Stahl in der Rolle des Schriftstellers Thomas Mann und für die Regie von Heinrich Breloer.
Weitere Grimme Preise in Gold bekommen der Film „Ende der Saison“ (BR) mit Hannelore Elsner und die georgische Filmemacherin Nino Kirtadzé für den Arte-Dokumentarfilm „Es war einmal Tschetschenien“. Einen Grimme Preis erhält auch die NDR-Dokumentation „Die Todespiloten“ über die Attentäter vom 11. September. Die beiden SAT.1-Filme „Wambo“ und „Der Tanz mit dem Teufel“ werden ebenfalls mit dem Adolf Grimme Preis ausgezeichnet.
Die „Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes“ geht an den RTL-Moderator Günther Jauch, der sich um das Fernsehen verdient gemacht habe. Insgesamt sind in Köln elf Grimme Preise mit 36 Einzelehrungen in den Kategorien „Fiktion & Unterhaltung“ und „Information und Kultur“ sowie drei Sonderpreise vergeben worden. Die bis zu drei Grimme Preise im Wettbewerb „Spezial“ werden erst bei der offiziellen Übergabe am 22. März in Marl bekannt gegeben.