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Ausstellungen Dürer in Osnabrück

07.04.2003 ·  Zum 475. Todestag des Malers Albrecht Dürer zeigt die Stadt Osnabrück in der Ausstellung „Das große Glück. Kunst im Zeichen des geistigen Aufbruchs“ Werke Dürers und seiner Zeitgenossen.

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Zum 475. Todestag des Malers Albrecht Dürer zeigt die Stadt Osnabrück seit Sonntag eine umfassende Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum. Die Schau unter dem Titel „Das große Glück. Kunst im Zeichen des geistigen Aufbruchs“ mit Werken Dürers und seiner Zeitgenossen ist bis zum 6. Juli zu sehen.

„Die Zeit um 1500 ist auch in Deutschland eine Zeit, in der völlig neue Bildmotive und bis dahin unbekannte Darstellungsweisen gefunden werden. Es ist das Zeitalter, in der die Renaissance aus Italien nach Deutschland kommt. Albrecht Dürer ist derjenige, der diesseits der Alpen diese Initialzündung bewirkt“, sagt die Leiterin des Kulturgeschichtlichen Museums, Eva Berger. Ziel der Ausstellung sei es auch zu zeigen, dass noch nicht alle Fragen zu Dürers Schaffen geklärt seien.

Renaissance lebendig machen

Um die Renaissance wieder lebendig werden zu lassen, zeigt das Museum 140 Exponate von Dürer selbst sowie Zeitgenossen des Künstlers. Die Ausstellungsstücke stammen aus der Osnabrücker Dürer-Sammlung der Konrad-Liebmann-Stiftung in der Stiftung Niedersachsen sowie aus weiteren Sammlungen und Museen. Zeichnungen, Druckgrafiken, Bücher, Münzen, Medaillen und Skulpturen sollen einen facettenreichen Einblick in die Welt des Humanismus und die Zeit der Renaissance geben, wie die Veranstalter mitteilten. Zusätzlich zu der Ausstellung gibt es Vorträge zu Dürer, seinen Werken und seiner Zeit. Auf der Schelenburg und in der Osnabrücker Altstadt sollen „Tafeleyen“ und Rundgänge die Renaissance greifbar machen.

Zentrales Exponat der Osnabrücker Ausstellung ist Dürers monumentales Werk die „Ehrenpforte“. Es gilt als größter Holzschnitt, der jemals geschaffen wurde. Das aus dem Herzog-Anton-Ulrich-Museum in Braunschweig ausgeliehene Werk ist 3,50 Meter hoch und 3 Meter breit. 1973 wurde es zum letzten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Die „Ehrenpforte“ war von Kaiser Maximilian I. 1512 zu seiner Verherrlichung und zum Andenken an seine Person in Auftrag gegeben worden.

Desweiteren befasst sich die Ausstellung mit Werken zu den Themen Tod, Ruhm und Nachruhm.

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