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Strategische Überwachung Die Ortungswanze in der Tasche

 ·  Die Funkzellenabfrage ermöglicht die algorithmengesteuerte Verdachtserhebung unter Umgehung gängiger Kontrollinstanzen. Das ist ein Skandal - doch die öffentliche Entrüstung bleibt bislang aus.

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (50)

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Peter Maas
Peter Maas (Spedoby) - 04.09.2012 09:54 Uhr

wach bleiben

"diesen Trend kann man nicht verhindern".... möglich. Aber legal und "normal" sollte er trotzdem nicht sein.

Unter allen schlechten Nachrichten wirkt so ein Bericht längst nicht mehr wie ein Schocker und das ist alarmierend! Die Behandlung scheint zu wirken. Wach bleiben+++

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Alexander Heim
Alexander Heim (Skylark) - 03.09.2012 09:40 Uhr

Überwachung

durch neugierige Mitmenschen, Polizei und Geheimdienste, ist so alt wie die Menschheit selbst.
Mit neuen technischen Möglichkeiten weitet sich selbstverständlich auch die Überwachung aus, wird ausgefeilter, kann automatisiert werden. Telefonortung und Videoüberwachung an jeder Ecke kombiniert mit Gesichtserkennungssoftware und ein paar leistungsstarke Rechner mit ein paar Leuten, die die Informationen auswerten vor den Monitoren, reichen aus, um ein ganzes Volk zu "überwachen".
Diesen Trend kann man nicht verhindern.
Aber man könnte dafür sorgen, dass ALLE Daten, die irgendwo "aufgezeichnet" werden - auch bei privaten Datenjägern und -sammlern - öffentlich und für jeden zugänglich sind.
Denn wo es keine Geheimnisse mehr gibt, kann auch kein Schaden damit angerichtet werden - was für alle Beteiligten gilt. Gleiches Recht für alle!

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Matthias Geist

was fürn bullsh...

macht euch das wirklich noch sorgen?
es gibt bald keinen fisch mehr im ozean kein sauberes trinkwasser etc. sprich der ganze planet wird kippen und das schneller als uns allen Lieb ist.

also macht euch darüber bitte keine sorgen mehr die haben bald nicht mehr viel was sie kontrollieren können

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Otto Meier

Vorbereitungshandlungen.

Aus einer Wehrpflichtarmee wurde eine Söldnertruppe, Einsätze der Bundeswehr im Inland wurden erlaubt, der Datenschutz wurde mehr oder weniger abgeschafft und nun kommt die totale Überwachung.

Unsere Eliten wissen sehr genau, daß sich die Zeiten willfähriger Untertanen ihrem Ende zuneigen. Sozialabbau und Demokratieverlust haben zu Ungerechtigkeiten geführt, die dem Volk bald sehr schmerzhaft bewußt werden dürften. Daher bereiten sich die Eliten darauf vor, sich vor dem gerechten Zorn des Plebs zu schützen.

Und wer glaubt, die Neustrukturierung des Verfassungsschutzes sei auf den NSU-Skandal zurückzuführen, der sollte noch einmal darüber nachdenken. Denn ein schlagkräftiger zentralistischer und parlamentarisch besser kontrollierbarer Verfassungsschutz läßt sich prima auch für andere Dinge nutzen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2012 13:54 Uhr
Otto Meier

Nun ja,

regelmäßig setze ich die "Eliten, Experten und Leistungsträger" schon in Anführungszeichen oder ergänze durch "selbsternannte ...". Aber was soll's. Gemeint sind alle, nicht nur Politiker, die an Führungspositionen, an den Hebeln der Macht in diesem Land sitzen. Seltene Ausnahmen zugestanden.

Was für mich besonders ärgerlich ist, daß es nur eine legitimierte Macht gibt, die Politik(er), und daß diese ihre vom Volk verliehene Macht nicht zum Wohle des gesamten Volkes nutzt. In letzter Instanz sind es eben die Politiker, die die Macht haben und die Verantwortung tragen. Und was mich daran besonders ärgert, ist, daß das Volk selbst keinen wirklichen Einfluß nehmen kann, da die parlamentarische Demokratie eher eine Scheindemokratie ist.

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Jack Lopes
Jack Lopes (redlope) - 01.09.2012 12:43 Uhr

Die Politiker....

...sind auch nicht die "Eliten". Die Politiker sind Marionetten, Handlanger, Angestellte, die, wenn sie nicht spuren, ganz schnell rausfliegen oder medial unmöglich gemacht werden.
Die "wahren" Eliten sitzen im Hintergrund, es siend die 1%, denen all das hier "gehört". Einschließlich dem "Volk".
Dass auch für diese man ungern das Wort "Elite" benutzen mag, ist verständlich, handelt es sich doch vorwiegend einfach nur um "reiche" Personen. Unter "Elite" möchte man aber eigentlich etwas anderes verstehen. Aber tun die das auch? Und die Macht ist leider bei ihnen.

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Helga Zießler

Sie haben recht, Herr Meier -

aber ich habe eine Bitte an Sie: Sprechen Sie doch bitte nicht von "Eliten", wenn Sie die Politiker meinen. Was für eine Elite stellen die wohl dar? Das sind nur ganz normale Menschen wie du und ich, mit normalen positiven und negativen menschlichen Eigenschaften, die, weil sie etwas mehr Machtwillen in den Genen haben, in die Politik gehen. Etwas Elitäres haben die aber deshalb noch lange nicht. Der eine oder andere mag wegen besonderer Leistungen noch eine Weile im Gedächtnis der Nachwelt bleiben, der Rest verschwindet da, wo wir alle enden - im Nirwana.

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Roland Wagner

Aluminiumhuteinlagen 2.0 - der Renner der kommenden Saison!

Des einen Leid ist des anderen Freud...

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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 01.09.2012 03:41 Uhr

Wer ueberwacht die Waechter?

Das ist sehr stoerend mit dieser Funkzellenanalysierung und Auswertung, finde ich.
Ob sowas dann auch im Festnetzt passieren kann?
Und wie steht es mit der "Ortungswanze" fuer Leute die keine Mobile Systeme benutzten? Oder hat man fuer deren Festnetzgesprache auch eine Algorythmus Software und Auswertung?
Da eine enorme Masse von Daten produziert wird, muss man sich wundern wie man die verarbeitet. Was wuerde passieren wenn jeder besorgte Buerger sein Geraet fuer einige Stunden nicht benutzen wuerde? Oder wenn alle Besitzer zur selben Zeit ihre Geraete benutzen? Wuerde das zu einer System Overload fuehren?
Wir haben anscheinend den Punkt erreicht wo jede mobile Kommunications oeffentlich ist, als ob man sie ueber Radio versenden wuerde.
Was bedeutet dies fuer persoenliche Freiheit, und vertrauliche private Information?
Ich sehe keine Antworten. Nur Fragen.
Pax vobiscum

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Tyler Durden Volland

@ Helga Zießler Sie irren.....

Sehen sie, die Entrüstung bleibt aus einem ganz anderen Grund aus.

Die Menschen haben dazugelernt und machen sich über "ihren" Staat keien Illusionen mehr. Der Staat wird ausnahmslos ALLES, legal oder nicht, tun um sie zu überwachen. Wenn nicht auf diese Art, dann halt einen andere....

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Hans Maier
Hans Maier (gtkmm) - 31.08.2012 21:27 Uhr

Visionen

George Orwell hatte die apokalyptische Vision
einer totalüberwachten Gesellschaft, und darüber ein ausgezeichnetes
Buch geschrieben.

Die sogenannten Volksvertreter aus Regierung und Parlament lassen nichts
unversuscht, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Die sogenannten Wähler haben die Möglichkeit, dies zu verhindern.

werden sie ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2012 11:43 Uhr
Helga Zießler

Nein, wahrscheinlich "werden sie" nicht!

Die meisten sind doch viel zu naiv und vertrauen den Politikern mehr als sich selbst (was man auch an der angeblichen Beliebtheit der Kanzlerin erkennt). Die können sich gar nicht vorstellen, was ein zu mächtiger Staat uns alles noch antun kann - wenn wir ihn lassen. Und Orwell? Fragen Sie mal die Jüngeren - die haben noch nie was von dem gehört. Und falls doch - "Ach, 1984 ist doch auch nichts passiert". Mit anderen Worten: alles halb so schlimm.
Nein, der brave, zum Gehorsam erzogene deutsche Bürger wird nichts ändern :- (

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Helga Zießler

2012 ist 1984 - Big Brother is watching you

George Orwell hat es vorausgesagt.
Der Staat hat sich eine beängstigende Allmacht über uns alle erschlichen. Das scheint nun Formen anzunehmen, die nicht mehr hinzunehmen sind.
Frau Kurz hat recht, wenn Sie von einem Skandal spricht. Nicht ganz richtig ist es allerdings, wenn sie beklagt: "... doch die öffentliche Entrüstung bleibt bislang aus". Es gab genügend warnende Stimmen. Doch von diesem neuen Arm des Big Brother, der Funkzellenabfrage, haben bisher wohl die wenigsten jemals gehört. Ich jedenfalls nicht.
Es ist unglaublich. Heimlich in aller Stille werden wir also auf Schritt und Tritt total überwacht. Unsere Volksvertreter werden offenbar nicht gefragt - wie in vielen anderen Fällen auch.
Es ist doch gleichgültig, ob Kriminelle überhaupt noch Mobiltelefone benutzen. Der Staat wird immer neue Wege der Überwachung für alle finden. Können wir etwa sicher sein, dass Neugeborenen nicht bald heimlich Chips eingebaut werden, die auch Gedanken lesen und jeden Schritt verfolgen können?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2012 13:19 Uhr
Rolf Horstig

Dann habe ich mich mißverständlich ausgedrückt!

Sehr verehrte Frau Ziessler,

wenn Sie mich so verstanden haben sollten, daß ich Ihnen etwas vorwerfe, dann habe ich mich mißvertändlich ausgedrückt.

Mir ging es eher darum, darauf hinzuweisen, daß in dieser Diskussion noch garnicht angesprochen wurde, daß die Erfassung der Funkzellen noch längst nicht der letzte Schritt ist.
Die Gefahren, die davon ausgehen werden, daß immer mehr Menschen den Gedanken akzeptieren, Ihre Daten und damit ihr Wissen (auch über die Welt wie sie nun mal ist) in einer Cloud zu deponieren - und damit nicht nur dem Zugriff andererer sondern auch der Veränderung durch andere auszuliefern - sind im Bewußtsein der Gesellschaft noch weniger angekommen, als die Gefahren, die von den Ortungsmöglichkeiten durch Handys und elektronische Zahlungsmittel ausgehen.
Es wird noch viel schlimmer kommen!
Bei Orwell weiß Big Brother nicht nur wo jeder ist, Big Brother kann auch das kollektive Gedächtnis manipulieren.
Wartet ab!

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Helga Zießler

Pardon, Herr Horstig -

aber was werfen Sie mir eigentlich vor, von wegen "ewig gestrig" - was ja wohl meint, ich hätte das eigentliche Problem nicht verstanden?
Danke für Ihre Aufforderung am Schluß: "Man muß Orwell gründlich lesen!"
Ich kann Sie beruhigen, ich habe Orwell gründlich gelesen - nicht nur einmal - und sogar verstanden. Und wenn Sie auch meinen Beitrag, auf den Sie sich doch anscheinend beziehen, gründlich gelesen hätten, dann müßten Sie eigentlich bemerkt haben, dass ich grundsätzlich die gleiche Meinung vertrete wie Sie, Herr Horstig.

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Rolf Horstig

Ihr ewig gestrigen!

Wer regt sich denn heute noch über Funkzellenabfrage auf?
Damit kann man doch nur feststellen, wer wann wo ist!
Derzeit geht es um die Einführung der Cloud. Da legen wir alle unsere Daten (und damit unser Wissen über die Realität) nicht mehr auf dem heimatlichen PC (der Dank Internetanschluß auch durchsuchbar ist) ab, sondern gleich in der Cloud ab.
So wie heute meine Softwareanbieter mir einen regelmäßigen Update meiner Software auf meinen PC aufspielen (und ich mir wohl einbilde, das sei ein freundlicher Service), so wird man das Wissen der Menschen über diese Welt in Zukunft in der Cloud zentral aktualisieren können.
Da glaubt sich noch jemand daran erinnern zu können, was ihm Politiker versprochen haben? Der zentral aktualisierte Datenbestand wird ihm das Gegenteil beweisen.
Die Auslagerung unserer Daten (unseres Wissens) wird kommen!
Wer dann noch ein Buch zu Hause im Schrank hat, ist der Gedankenpolizei schon verdächtig.
Man muß Orwell gründlich lesen!

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 31.08.2012 16:58 Uhr

Wahnsinn

Wahnsinn.

Dennoch kein Protest ?

Dieser sehr gute Bericht macht mich sprachlos - weil ich derartiges bisher nicht so gewusst habe.

Abwarten und erstmal Tee trinken - der Protest wird noch kommen, wenn alle merken, dass jeder jederzeit z.B. unschuldiges Opfer werden kann oder schon geworden ist.

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Thomas Heinzow

Intelligente Kriminelle nutzen halt keine Mobiltelefone

Das Ganze ist völlig sinnlos, denn intelligente Kriminelle nutzen keine Mobiltelefone, mit denen sie identifiziert werden können.

Daß die sinnlose Suche trotzdem erfolgt zeigt, daß bei der Polizei und in den Innenministerien Leute sitzen, die die Realitäten nicht erkennen können.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 23:03 Uhr
Uwe Reinking
Uwe Reinking (urein) - 31.08.2012 23:03 Uhr

Entweder die Ermittler sind etwas blöde (möglich) oder es wird richtig gefährlich..

.. denn dann haben die angelegten Datenbanken doch einen intendierten Hintergrund, nämlich den Bürger (gibt es den noch?) in den Würgegriff zu nehmen. Die nächste Diktatur freut sich, weil sie fast jeden in den Datenbanken hat. Fragt sich nur, ob die aus Brüssel kommt oder ob wir das selbst erledigen. Die Gutmenschen interessieren sich nur für Windmühlen, während die freiheitliche Gesellschaft abgeschafft wird.

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Otto Meier

In Zeiten von Facebook und Smartphone kommt es darauf wirklich nicht mehr an.

Da werden freiwillig mehr private Informationen preisgegeben, als sie eine Rasterfahndung je ergeben könnte. Und Kriminellen oder Terroristen ist so schon lange nicht mehr beizukommen.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 31.08.2012 15:39 Uhr

Relativierend....

.... angesichts der Masse der Handys dürfte das meist ohne Folgen bleiben. Wenn ich öfter am verdächtigen / falschen Ort bin, dann bin ich sicher erst mal verdächtig. Das Ganze hat, wie vieles auch, gute und schlechte Seiten. Wenn Technik von Verbrechern genützt wird, muss sie auch die Polizei benützen. Gibt es Berichte von der Verfolgung "falscher " Verdächtiger durch solche Aktivitäten? Mißbrauchspotential hat das sicher...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 17:06 Uhr
Michael Meier
Michael Meier (never1) - 31.08.2012 17:06 Uhr

ein bißchen mehr Phantasie geht immer, gell?

Ihr Szenario ist Fiktion und nicht Fakt. Ansonsten: Beispiele und Fakten bitte.

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Closed via SSO

Naiv

ich wünsche Ihnen eine Übermittlung Ihrer Daten anläslich einer internen Fahnung an den US Homeschutz und eine geplante Urlaubsreise nach Florida. dann werden Sie erleben wie "gut" technik ist und wie sehr Sie sich wünschen, noch einmal OHNE technik leben zu dürfen- weil: Sie dürfen nämlich ncht in die USA einreisen samt Ihrer familie oder Sie werden für 5 Wochen inhaftiert ohne Ra und ohne Grund. Niemand erfährt davon. ERgebnis anch 5 Wochen: Entlassung und Eintrag im gefährdungs-Computer der Interpol aufgrund der USA-Einträge, weil die deutschen Strafverfolgungsbehörden Sie als potentiell gefährlich einstuften.... So naiv und Grundrechtsfern können Sie doch gar nicht sein!

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K. Peter Luecke

Wissen wir alle ! 1984 ...

... ist von den Ereignissen längst überholt. Und ganz früher - in der Schule - wurde uns Schülern vom Segen der Demokratie und des Rechtsstaates gepredigt. Aber auch das ist nichts als Folklore der Vergangenheit. Die moderne "Demokratie" hält sich an nichts mehr (siehe die ganzen Euro-Vertragsbrüche zum Beispiel, aber auch die Zensurmaßnahmen, die höchstrichterlich jetzt sogar als Maulkörbe in die eigentlich "immunen" Parlamente hineinwirken). Die Unterschiede zwischen "Demokratien" und totalitären Staaten sind mittlerweile allenfalls noch graduell zu nennen. Und logo, die budgetmäßig - im Unterschied zu anderen öffentlichen Bereichen - mehr als verwöhnte Polzei (natürlich ein "Garant" dieser "Demokratie") dürfte selbstverständlich hocherfreut sein, wenn sie sich überwachungstechnisch so richtig austoben darf.

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Jan Frisch

Die Täter enttarnen sich nach und nach...

Rasterfahndung nach unbescholtenen Bürgern. Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Enteignung durch die Hintertür. Selbstkastration des Bundestags durch den ESM. Politische Einflussnahme auf die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten. Privatisierung der einst öffentlichen Bildungseinrichtungen.
Fällt Ihnen nichts auf? Der totalitäre Überwachungsstaat ist keine Orwellsche Theorie mehr, seine Implementierung ist in vollem Gange.
Jeder, der dagegen aufmuckt oder davor warnt wird wahlweise als Terrorist oder als Verschwörungsspinner defamiert. Nur aus diesem Grund können die Politiker heute tun und lassen was sie wollen - sie wissen bereits, dass die Bundestagswahl 2013 reine Makulatur sein wird - und es schon seit längerem ist. Schauen wir der Wahrheit ins Auge: Die Demokratie ist tot.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 20:25 Uhr
Helga Zießler

Kleine Frage:

Wo ist eigentlich die Frau Leutheusser-Schnarrenberger?? Hat irgendjemand von der Dame etwas gehört zum Thema?

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Andreas Gehrmann

Naja,

ich kann auch ein Lied davon singen, wie man als ein "VT" abgestempelt wird, wenn man 2 und 2 mal zusammen zählt. Telefone abhören, Vorratsdatenspeicherung, SWIFT-Abkommen, die NOCH geplatzte ACTA-Vorlage, die bereits einen Nachfolger in der Pipeline hat, etc.
In Bremen ist die erste Truppe aus Reservisten der Bundeswehr bereits im Einsatz - Dienst im Innern im Fall von z.B. Aufständen! In London wurden die ersten Polizeistationen privatisiert. In den zahllosen Kriegen werden private Söldnerarmeen eingesetzt - diese ergänzen und ersetzen z.T. die regulären amerikanischen Streitkräft, etc.
Wenn wir ganz viel Pech haben, werden aber nicht unsere "eigenen" Leute im Fall eines Aufstandes eingesetzt, sondern "Söldner" aus anderen Ländern, die kein Problem damit haben, auf Menschen los zu gehen, die nicht die gleiche Staatsangehörigkeit haben. Verschwörung?
Mal ganz abgesehen von den zahllosen Entscheidungen zugunsten der Finanzmärkte!
Was ist die Definition für eine "Bananenrepublik"?

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Heinrich Franzen

Vertrauen wird gewährt, nicht eingefordert

Im öffentlichen Bereich kann es nicht den Stellenwert haben wie im privaten. Dort gilt es immer wieder, Machtverhältnisse auszutarieren, die Reichweitenvorteile zu gunsten der Schwächeren zu begrenzen. Wie konnte es zu diesem Datenhunger überhaupt kommen? Technik verdrängt Ethik; der Zweck heiligt die Mittel, schade

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Klaus-Dieter Berger

Bringt es was?

"Vizepolizeipräsidentin Margarete Koppers musste zwar einräumen, dass die millionenfache technische Überwachung der Funkzellenabfrage nicht wie erhofft Hinweise auf Straftäter von Auto-Brandstiftungen ergeben oder in den Jahren der Anwendung sonst Verbrecher in nennenswertem Umfang hinter Gitter gebracht hätte."

"Der für das flächendeckende Abgrasen der Telefondaten genutzte Paragraph 100g der Strafprozessordnung fordert nicht nur die Zustimmung eines Richters, zudem muss ein konkreter Verdacht auf eine Straftat von erheblicher Bedeutung vorliegen und keine Aussicht bestehen, die Ermittlungen auf anderem Wege zum Erfolg zu führen."

Also nochmal in Kurz: Illegal gemacht, trotzdem nix geholfen.

Trotzdem wird gerade so weitergemacht.
Wo bleiben die rechtlichen Konsequenzen?

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Reinhard Lauterbach

Handyverträge kündigen

und nur noch Prepaidkarten nutzen. Wenns schon sein muss. Aber wer in einem x-beliebigen Eisenbahnwaggon seine Geschäftsstrategie x-beliebigen Mitreisenden mitteilt, dem kann es auch egal sein, wenn das BKA oder sonst jemand mitkriegt, wo er sich gerade aufhält. Demnächst wird er dann, wenn er an einem Dorf vorbeifährt, wo gerade ein Einbruch stattfindet, seine abgestempelte Fahrkarte vorzeigen müssen, wenn er sein Alibi beweisen will.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 16:02 Uhr
Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 31.08.2012 16:02 Uhr

Ein Mobiltelefon nicht zu besitzen oder nicht zu nutzen ist konspirativ!

Jeder normale Mensch und Konsument hat ein Telefon dabei, das sagt nicht nur der gesunde Menschenverstand von Ermittlern, sondern bestimmt auch die Raster-Statistik. "Prepaid" ist genau so merkwürdig, klingt nach toten Briefkästen und nächtlichen Treffen auf Friedhöfen, schließlich gibt es inzwischen preiswerte Verträge, die Ihnen Redefreiheit verschaffen!

Leute, die behaupten angeblich nicht telefonieren zu müssen, ihr Telefon zu Hause lassen oder gar ausschalten sind daher automatisch verdächtig - am Ende sagen Sie noch, sie hätten keinen Fernseher und würden sich aus "anderen" Quellen informieren! Ich würde Ihnen empfehlen bei Gelegenheit zu prüfen, ob auf Ihrem PC schon ein kleines Hilfsprogramm installiert wurde..

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Closed via SSO

das ist das Übel

Jeder halbwegs Gebildete weiss um die Geheimnisse und die Verschwiegenheit, die man halten sollte. Die Oberdeppen von Viertel-Managern posaunen nicht nur Betriebsgeheimnisse aus, sondern sorgen auch dafür, das Datenschutz mittlerweile in Deutschland eine farce ist. Der permanente Wahn zur "Kommunikation" (ich bin hier wo bist Du) hat den fehlenden Datenschutz erst ermöglicht. Dass wir diese Daten auch noch weltweit an andere übermitteln, ist der wirkliche Skandal.

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Peter Ambros
Peter Ambros (Lilo11) - 31.08.2012 15:25 Uhr

Komische Technik

Pardon, meine Techniker,

aber jedes Mobiltelefon, ob prepaid, "low tech" oder sonstwas, muß sich zwecks Verbindungsaufnahme einbuchen.
Und wie schon gesagt, Namen und Adresse eines Telefons sind immer gespeichert

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Jan Frisch

Verträge kündigen...

bringt ÜBERHAUPT nichts! Auch für eine Prepaidkarte müssen Sie sich mit Namen und Anschrift registrien lassen, und sie können damit haargenauso erfasst werden - außer Sie entfernen den Akku aus dem Handy, denn selbst ausschalten reicht nicht, das Handy kann immer noch geortet werden.
Smartphones können zudem mit einfachsten Mitteln zur Wanze umfunktioniert werden, also wenn Sie schon einen Appell starten, dann doch bitte für low-tech Handys!

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Closed via SSO

Mein Handy benutze ich meist als Festnetz. Es liegt Zu Hause,

weil ich unterwegs kaum telephonieren muß.

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Roland Magiera

Wenn die Polizei bald privatisiert wird, fällt das mit dem Vertrauen noch leichter.

Wenn der Bürger zum Freiwild für private Polizeieinheiten wird, weil die sich über Anzeigen finanzieren.
Warum sonst sollte man wohl der Bundeswehr Einsätze im Landesinneren erlaubt haben? Doch nur damit die Politik noch ein Werkzeug besitzt falls sie es mal braucht, falls die Bürger zu aufmüpfig werden. Aber darauf kann man lange warten, die Leidensfähigkeit der Deutschen ist wahrhaft legendär. Nur dummerweise leiden die ohne Protest bis nichts mehr da ist was man wieder aufbauen könnte. Wie die Schafe, ich habe gelesen oder gesehen, wenn die im Krieg getroffen werden, dann blöken die nicht, die gucken nur blöde und fallen irgendwann um.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 15:33 Uhr
K. Peter Luecke

@R. Magiera: Der Vorteil einer Privatisierung der Polizei wäre allerdings, ...

... dass sie nicht mehr "Staatsgewalt" wäre. Der Bürger hätte dann gleiche Rechte und können sich gegen freche Überwachung und Gängelung auf Augenhöhe wehren.

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