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Aus dem Maschinenraum Und hinter tausend Masken kein Gesicht

 ·  „Anonymous“ ist nicht nur eine Protestbewegung, sondern längst auch eine Marke. Wie alle erfolgreichen Marken wird sie kopiert und kann missbraucht werden.

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (16)

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Faustino Gallina

Gebildet sind sie jedenfalls nicht

Denn dann wüssten sie, dass der Dämon Legion - der sich rühmte "viele zu sein" - von Jesus bezwungen und in eine Schweineherde gebannt wurde. 200 Tiere waren es, und allesamt ersoffen sie darauf im See Genezareth.
Entweder das, oder die Legion aus anonymen Besessenen rechnet mit einem suizitären Vorhaben.

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fritz Teich

Coca-Cola hat kein Gesicht

Aber Mate

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Thomas Erkmann

Subcomandante Marcos

Verschleierung und massenhafte Aneignung derselben Identität ist übrigens nicht neu und gibt es schon lange offline: In der Figur des Zapatisten Subcomandante Marcos. Er sagt von sich: "Marcos ist Schwuler in San Francisco, Schwarzer in Südafrika, Asiat in Europa, Anarchist in Spanien, Palästinenser in Israel, Indio in San Cristóbal (Chiapas), Jude in Deutschland."

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Christian Oppenländer

Gängiges Misverständnis

In der Presse wird "Anonymous" gerne als Organisation oder Gruppierung dargestellt, hier abgeschwächt als "Bewegung". Das Konzept ist jedoch, dass Anonymous die namenlose, ungehörte, graue Masse verkörpern soll, einen jeden von uns. Daher auch der Name - er meint nicht, dass sich ein paar Hackerverbrecher anonym an der Welt zu schaffen machen, sondern er meint, dass es keinen Namen gibt und geben kann. Aufgrund der Konzeption kann jeder, wirklich jeder, "Anonymous" als Grund für seine Handlungen angeben. Es ist also völlig sinnentleert, dieser Gruppierung etwas vorzuwerfen, da sie keine Gruppierung ist. Genauso wenig zutreffend ist es aus diesem Grund, sich über "Vermummung" zu beschweren. Es handelt sich nicht um eine Aktivistengruppe.

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Susanne Bellmann

Vermummung

"Anonymous" sind Leute mit Vermummung und m.E. von daher schon keine akzeptablen Gesprächspartner auf Augenhöhe.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.05.2012 00:36 Uhr
Michael Thomas

Wen meinen Sie?

Wenn Sie nun den Text von Frau Kurz aufmerksam gelesen haben, dann können Sie die Frage schwer beantworten... Meinen Sie den durch die Dienste, die die Anonymität der Bewegung nutzen, als Vertreter des Staates? Oder meinen Sie die Protestierenden, die in autoritären Staaten Protest üben, da sie sonst inhaftert werden würden.

Es ist in einem halbwegs freiheitlich demokratischen Land so einfach zu sagen, dass Anonymität für Proteste nicht in Frage kommt. Vielleicht sollte man dann einfach nur daran denken, wie viele Regimegegener im Dritten Reich umgekommen sind, da sie nicht anonym handeln konnten. Anonymous (wer?) ist global.

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Erich Heimstaetter

Anonymous geht es auch weniger um Gespräche auf Augenhöhe...

..sondern mehr um: Du tust was ich dir sage, oder ich hau dir was aufs Maul.

Anonymous ist keine politische Bewegung, sondern eine revolutionäre.

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Jan Froehlich

traurige Unwahrheit

Das grösste Aufsehen von "Anonymous" war die Attacke gegen die Website "wir-sind-die-urheber" und diese hatte in keiner Weise "Anonymous" angegriffen. Schade, dass diese Attacke, welche tatsächlich Ausdruck des Nihilismus gegenüber anderen Meinungen darstellt, hier nicht erwähnt wird. Wen wunderts ?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 16:50 Uhr
George Rauscher

Herr Froehlich

haben Sie den Artikel ganz gelesen? Auch den Teil in dem steht wie leicht es eben ist eine namenlose Gruppe in Mißkredit zu bringen?

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Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 25.05.2012 14:42 Uhr

alle journalisten

sind menschen die themen für die breite masse zusammenfassen und interpretieren. ergo ist jede berichterstattung gesteuert! ja, auch wenn ich einen artikel schreibe kann ich nicht alle gesichtspunkte erfassen und somit lenke ich die berichterstattung in die richtung meiner meinung! ergo gehe ich IMMER von einer "gesteuerten berichtserstattung" aus. immerhin hat ja auch jedes blättchen einen anderen schreiberling und denker.

sie möchten also nicht über gesteuerte medien schreiben und dieses problem unter den tisch kehren? das wäre ja fast so wie nicht über KTG schreiben zu wollen... ;)

klar hat diese aktion nichts mit politik oder ähnlichem zu tun, aber noch weniger war es gewalt! all die veröffentlichten informationen waren durch stink normales googlen für 2.klässler zugänglich!

unser problem ist nicht anonymous sondern die ganzen trittbrettfahrer die sich durch das auftreten als anonymous schützen, verstecken und wichtig machen wollen!

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Jan Froehlich

die eigene Haltung zu den Ereignissen

Hier geht es um die Haltung von CK bzw. dem CCC zu Anonymous und da gehört eine vollständige Information dazu, vor allem dann, wenn diese - wie von Anonymous beabsichtigt - erhebliche Aufmerksamkeit generieren sollte. Hier von einer "gesteuerten Berichterstattung" auszugehen dokumentiert schon den Willen eine "Aktion", die ein erhebliches Maß an Einschüchterung und Bedrohung zum Ausdruck bringen sollte, nicht thematisieren zu wollen.

Diese Aktion von Anonymus hat aber nichts mit Politik - Meinungsäußerungsfreiheit, Demokratie und Persönlichkeitsrechtsschutz - zu tun sondern nur mit Gewalt, nur eben in digitaler Form ...

Darüber nicht zu schreiben wäre ungefähr so wie man zur Zeit den Rauswurf von Norbert Röttgen in der "Tagespolitik" nicht thematisieren würde ...

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Phillip Stolze
Phillip Stolze (philze) - 25.05.2012 13:09 Uhr

fehlinformation

das war die einzige aktion über die die medien wirklich berichtet haben. was logisch ist, da ein großteil der urheber zu genau diesen medien verbindung haben und eine interessengestütze berichterstattung vorrantreiben wollten.

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Lukas Görnemann
Lukas Görnemann (Agonie) - 25.05.2012 12:31 Uhr

"Srsly"?

Ich habe ab dem zweiten Absatz aufgehört, zu lesen. Anonymous ist aus der Scientology-Bewegung entstanden? Dieser Text erinnert mich an die "Killerspiel"-Debatte, in der gerade die den meisten Mitteilungsbedarf besaßen, die am wenigsten damit zu tun hatten.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2012 16:51 Uhr
George Rauscher

Tja

wer lese kann ist klar im Vorteil, wer sorgfältig alles liest und versteht noch viel mehr...

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Lukas Görnemann
Lukas Görnemann (Agonie) - 25.05.2012 16:32 Uhr

Verstehe den Unterschied nicht

Was ihre Aussage jetzt an meiner ändert, weiß ich nicht. Anonymous hat im Grundkonzept schon lange ihren Bestand auf einem der größten Imageboards. Die ehemaligen Mitglieder haben sich anbei von Anon abgewandt, nachdem ihnen die Aktionen gegen Scientology zu politisch und ernst wurden. Außerdem gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen dem Hackerkollektiv und dem, was auf besagtem Imageboard Anonymous ausmachte, an dem jeder teilnehmen konnte, der Einblick in die Seite hatte.

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Gukas Lörnemann
Gukas Lörnemann (GuLoe) - 25.05.2012 13:47 Uhr

Ganz im Ernst,

es steht im Text geschrieben: "Der Ursprung [...] von Anonymous geht auf den Aktivisten-Protest gegen Scientology zurück." Sie haben diese Aussage durch sinnentstellendes exzepieren in ihr Gegenteil verkehrt.

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