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Arnulf Baring zum Achtzigsten Der erste Wutbürger des Staates

 ·  Streikbrecher, Republikaner, Patriot? Bei genauerem Hinsehen kann das Feindbild Arnulf Baring schnell zerspringen. Über die Souveränität und das Tempo eines Professors und leidenschaftlichen Außenseiters.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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Rudi Ratinger

Eigenständig....

Er gehört zu den wenigen Stimmen in Europa, die sich dem "immer weiter so" der Brüsseler Zwangsbeglückung widersetzen.

Dafür herzlichen Dank und alles Gute zum Geburtstag!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 20:26 Uhr
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Da ist aber wohl auch (etwas?) Eigennutz im Spiel.

Würde er diese Sichtweise(n) nicht propagieren, dann würde ihn wohl auch niemand in eine Talkshow einladen. Was zu enormen Entzugserscheinungen führen könnte ...

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Frieder Schmidt

Die Nebensachen ...

Fand das Attentat auf Rudi Dutschke nicht an einem Gründonnerstag statt?

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 08.05.2012 15:51 Uhr

Auch von mir herzlichen Glückwunsch

Wenn ich auch zu den Auftritten in besagten Talkshows öfter mal den Kopf schüttel, möchte ich hier aus dem heutigen Interview mit der Welt zitieren:

Der Euro war eine Schnapsidee. Ich habe mich relativ früh gewundert, dass die Deutschen das einzige Volk sind, das die Europäische Union für den Ersatz der Nation hält. Weil ich außerhalb Deutschlands immer feststelle, dass die anderen das nicht so sehen. Europa gibt es in dem Sinne gar nicht. Die Kanzlerin kann ihre ganzen Rettungspakete und ihren Fiskalpakt einpacken...
Es ist eine meiner Hoffnungen, dass das Scheitern des Euro zu einer Erneuerung des politischen Lebens führen wird. Da bin ich optimistischer geworden. Ein Europa der Vaterländer. Ein viel bescheideneres Gebilde als die ambitiöse Brüsseler Union. Ein Staatenbund, mit einem gemeinsamen Wirtschaftsraum.
.

Dem muss ich nichts hinzufügen, denn da bin ich mit ihm einer Meinung.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 17:39 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 08.05.2012 17:39 Uhr

Herr Schüssler, dass von EINEM VOLK immer noch nicht die Rede sein kann.

Und das soll Europa richten?

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 08.05.2012 17:36 Uhr

Herr Schüssler, die Vereinigten Staaten von Europa

kriegen wir mit dem Fiskalpakt, der nicht verfassungskonform ist. Die Zentralregierung wird sich dann mit dem ESM ergeben, zwangsläufig.
Und fragen Sie doch mal die jungen Spanier, was sie von dem heutigen "Europa" halten. Ich glaube nicht, dass Ihre Einschätzung da richtig ist.

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...

Es gibt keine EU-Zwangskollektivierung. Es gibt auch überhaupt keinen Ansatz für die "United States of Europe" mit einer Zentralregierung. Es gibt nur einen wirtschaftlich sehr stark verbundenen Wirtschaftsraum, der auch polititsch (weniger) stark verbunden sein muß, damit die wirtschaftliche Verbundenheit weiterhin optimiert werden kann.
Baring geht allerdings das, was schon existiert zu weit. Da mag er sich zwar einig sein mit den Gauweilers und Hankels dieser Welt, aber sicherlich nicht mit den 20 bis 45-jährigen in der EU (und auch in den Ländern, die noch mit dazu wollen). Das ist übrigens die Generation, die sich nicht mit dem gönnnerhaft-herablassenden "na seen'se" anmachen läßt.
Baring, Gauweiler, Hankel et al sind Vergangenheit, Europa ist Zukunft.

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Markus Teuber

Na seen'se -Baring hat doch recht !

Genau weil Herr Professor Baring doch die Deutsche Geschichte kennt,mit der -teilweise sogar gewaltsamen Zusammenfügung - der verschiedenen deutschen Kleinstaaten etwa und welche Verwerfungen dies in der Historie der Deutschen gebracht hatte- hat er Recht an seiner Kritik der EU-Zwangskollektivierung der Kontinents!
.
Professor Baring will,was jeder vernunftbegabte Mensch in Europa wollen sollte :
.
"Ein Europa der Vaterländer. Ein viel bescheideneres Gebilde als die ambitiöse Brüsseler Union. Ein Staatenbund, mit einem gemeinsamen Wirtschaftsraum".
.
Ein europäischer Nationalstaat als "Vaterlandsersatz" fehlte uns nämlich noch - weil es eben keine "Europäische Nation" gibt,sondern viele "europäische NationEN" .

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...

Solche Baring-Worte, wie von Ihnen dort oben wiedergegeben, sind genau der Grund, warum meine TV-Fernbedienung quasi wie von selbst auf "off" geht (oder manchmal auch nur das Programm wechselt), sobald ich Baring sehe oder seine Stimme höre. Ich kann diese alten Besserwisser (es gibt ja noch mehr davon) einfach nicht mehr ab.
Und was das Wundern von Baring über den Nationenersatz der Deutschen anbelangt - er ist doch angeblich Historiker: Deutschland war bis 1871 eine Sammlung von Klein- und Kleinststaaten, bis 1918 wurde es nicht viel besser; der letzte bayrische König hat 1918 abgedankt. Und die Wallungen des 1.000-jährigen Reiches haben mit Sicherheit mit dafür gesorgt, dass von EINEM VOLK immer noch nicht die Rede sein kann.
Langer Rede kurzer Sinn: Baring ist ein alter Herr, der mit den Zeitläuften nicht mehr so richtig mitkommt und der mit seinem Urteil, wie schon häufiger in den letzten 10 Jahren, ziemlich daneben liegt.
Trotzdem alles Gute zum Geburtstag - ohne TV.

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 08.05.2012 13:04 Uhr

im vergleich......

im vergleich mit arnulf baring ist guido knopp ein solider und seriöser historiker. sollte arnulf baring doch ein historiker sein, dann ist dieter bohlen ein komponist, helmut markwort ein journalist und guido westerwelle ein aussenminister.

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Volker Westerborg

Ökonomisches Glatteis

Die Meinung von (Quer-) Denkern wie Herrn Baring schätze ich sehr.
Aber zu ÖKONOMISCHEN, historisch einmaligen Themen wie der EURO Situation, zu der es nicht DIE richtige Meinung geben kann sollte er als Historiker Zurückhsltung üben.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 08.05.2012 09:52 Uhr

Wutbürger - in welcher Hinsicht?

Leider eher ein Klassenkämpfer (s. Warren Buffett 2005) denn ein Weltbürger.

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Guy Schmatzig

Alles Gute zum Achtzigsten!

Wir haben viel zu wenig Nonkonformisten dieses Schlages!
S.

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Jahrgang 1973, Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

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