27.05.2012 · Der Fund eines Lehmsiegels macht Furore: Zum ersten Mal scheint ein archäologischer Nachweis für die historische Existenz der biblisch-judäischen Stadt Bethlehem vorzuliegen.
Von Joseph CroitoruRichtlinien für Lesermeinungen
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Verbreitung der Alphabethschrift als Ergebnis der Handelsbeziehungen seit 1000 v. Chr.,so ist eine..
.... eine Karte in meinem Atlas "Völker Staaten und
Kulturen" bezeichnet.
Im heutigen Libanon hier `Erstes Alphabet´=phönikische Konsonantenschrift.
Bereich Bethlehem `Hebräisches Alphabet´, aus dem
phönik. abgeleitet.
Bei Wikipedia ist dann wunderbar die Veränderung infolge der
Schrift visuell verzeichnet, hier ist auf Beth zu verweisen. Logisch
hier auch die Datierung dann 8. - 7. Jh. v. Chr.
Wunderbar aus meiner Sicht sich noch einmal die Entwicklung des
Alphabets vor Augen zu halten. Kann nur sagen wer A sagt mußt auch
B als nächsten Buchstaben anführen. Never mind!
@ Herr Kowalski: Falsche Unterstellungen
Wenn man argumentativ am Ende ist, versucht man es eben mit falschen Unterstellungen. Niemand außer Ihnen hat diesen Unfug jemals behauptet, Herr Kowalski.
„Ich werde Mann und Frau mit der Ur-Sünde erschaffen.
Dann werde ich eine Frau schwängern, mit mir selber als ihr Kind,
so dass ich geboren werden kann.
Wenn lebendig, werde ich mich als Opfer an mich selbst töten
lassen.
Um Euch von der Sünde zu retten, die ich euch selber mitgegeben habe…“
Ungefähr so?
Das kann doch alles gar nicht sein, Muslime waren doch schon vieeel früher da!!!!
Würde ich Ihnen eine Scherbe präsentieren, derzufolge ich,
Martha Strinz, einzig legitime Königin und Herrscherin Europas sei,
würden Sie mir glauben?
Ärgerlich.
Warum eigentlich nicht?
MfG Martha Strinz
Kleiner Tip für sie
It is very difficult to get someone to understand something, when their
salary depends upon his not understanding it
Upton Sinclair
Nehmen sie einfach "investment" statt "salary".....
Aufgrund welcher Indizien bzw. archäologischer Befunde (Stratigraphie? besser datierte Beifunde?) erfolgt die Datierung in "das 7. oder 8. Jh. v.Chr.", die der Artikel behauptet? (Es müßte übrigens, das sei nur am Rande bemerkt, 8. oder 7. Jh. v.Chr. lauten, nicht wahr?). In dem Beitrag findet sich darüber kein Wort. Aber so ist da ja oft bei der Berichterstattung der FAZ über angebliche archäologische Sensationsfunde, die mit Altertumswiissenschaft oft sehr wenig, mit Sensationshascherei dafür aber um so mehr zu tun haben.
Aus einem 2-3 tausend Jahre alten Fund heutige Gebietsansprüche abzuleiten, kommt für mich dem Wunsche Roms gleich Köln zurück zu fordern.
Wie immer wird es sich entweder als Fälschung
oder als Fehlinterpretation herausstellen. Es gab ja auch schon Tafeln
aus dem Tempel König Davids und ähnliches. Auch Reliquien wie
der "Speer des Schicksals" in Nürnberg sind nur gebaut
worden um dem Volk was vorzumachen.
Faktisch gibt es keine stichhaltigen Beweise für den Inhalt der Märchen-Bibel.
Bethlehem ist nur ein Vergnügungspark für christlich
religiöse Touristen die sich gerne melken lassen. Die Kirchen und
Religionen wurden zur besseren Steuerung des Volks erfunden und mit
angeblichen gefakten Wundern und magischen Gegenständen zur
Täuschung der Masse unterfüttert.
Archäologischer Fund
Das Siegel wurde während einer Grabung gefunden, nicht im
Antiquitätenhandel entdeckt. Die Entzifferung des Textes und die
Datierung sollten eindeutig bzw. im letzteren Falle über Keramik in
der gleichen Fundschicht gut machbar sein. Insofern ist die
Interpretation, dass Bethlehem im achten vorchristlichen Jahrhundert
existierte nicht gewagt - im Gegensatz zu weitergehenden Interpretationen/Spekulationen.
Mich betrifft der andere Teil Ihres Textes zwar nicht, aber Religion ist
Privatsache. Wenn Sie und ich nicht daran glauben, ist das gut. Es ist
jedoch unhöflich andere, die an Gott/Jesus glauben, als geistig
minder bemittelt darstellen.
wie ernst zunehmende Archäologen immer die Bibel bestätigen müssen. Sogar das damals eingestürzte Jericho wurde wieder gefunden.
Archäologie kann ggf beweisen,wie die Völker(eher Stämme) oft gezwungen waren sich auf den Weg .....
zu machen.
Israelische Archäologen haben Glück gehabt.Wer sucht ,der
findet.Es ist überhaupt interessant,wie die Geschichte der
Besiedlung dieses Landstücks vonstatten ging.So wie es lange
gedauert hat,dass man die Palestinenser zu einem Teil der
Seevölker,die aus dem Raum der Ägais stammten,aufgrund von
Funden zurechnen muss,so wäre es interessant,wenn israelische
Archäologen auch die Besiedlung des Landes vor der Zuwanderung der
israelischen Stämme herausfinden könnten.Vielleicht gibt die
israelische Altertümerverwaltung einen ersten Einblick in diese
interessante Geschichte.Das Landstück war vermutlich immer aufgrund
der guten,günstigen Lage usw.oft auch ein Gegenstand der
gegenseitigen Vertreibung,so wie man es damals verstanden haben dürfte.
Ich bin immer sehr glücklich darüber, wenn die Forscher einen
fehlenden Mosaikstein aufspüren können. In der Geschichte sind
es die Archäologen, in der Philosophie die Mathematiker, in der
Technik die Physiker und im Leben die Biologen. Darwin verbindet alle.
Das Mosaik sehen wir heute dank diesem neuen Stein schon wieder etwas
schärfer. Danke an alle Forscher.
NACHTRAG: Ich warte noch auf eine Beobachtung, die die Existenz vom
Multiverse sichert. Brian Green ist sehr zuversichtlich. (Multiverse,
Artikel im aktuellen Newsweek-Magazin)
@ c duerig Warum denn gleich so giftig?
...
KORREKTUR
@ Albrecht Schmidt
Charles Darwin arbeitete in den Gebieten der Archäologie,
Geschichte, Physik, Biologie, Mathematik und Theologie. Er bindet nur
nicht diejenigen, die nicht forschen, sondern glauben, die Lösung
schon gefunden zu haben. Sie Herr Schmidt, scheinen wohl zu dieser
Gruppe zu gehören. Hut ab vor Ihrer Lösung !
Einspruch:
Darwin verbindet eben nicht alle! Diese Behauptung ist eine irreführung des werten Lesers!
Entmythologisierungstheologen müssen einsehen, dass sich die Faktizität der Bibel sukzessive bestätigt.
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 08:24 UhrKlaus Dieter schrieb:
"Da gibt es ganze Forschungsansätze, die nicht verfolgt werden
dürfen, weil sie nicht ins gewünschte Bild passen."
Können Sie uns mal einen Forschungsansatz nennen, der nicht
verfolgt werden durfte (Ich meine bezogen auf die Bibel) ?
Faktizität der Bibel
D'accord, es gab also Juden in Bethlehem. Dass man einen davon wegen Obstdiebstahls an einen Baum nageln musste, harrt meinem Verständnis nach noch der Bestätigung. Und solange man Bibel und Baedecker auseinanderhalten kann, ist letzteres doch die wesentliche Frage...
Schauen Sie sich doch einmal an, was Wissenschaft ist
Speziell Naturwissenschaften versuchen, die Welt wegen beobachteter
Phänomene und Experimente zu beschreiben, OHNE irgendwelchen
metaphysischen Aspekte einzubeziehen. Es ist einfach unmöglich, die
mythischen Aspekte der Bibel zu verifizieren - in der Wissenschaft per
se unmöglich - oder zu falsifizieren.
Die Wissenschaft Archäologie, die naturwissenschaftliche Techniken
nutzt, kann nur physische Beschreibungen der Bibel bestätigen, also
nur den Anteil bearbeiten, der Chronik ist. Für die mythische
Verwandlung von Wasser in Wein wird die Archäologie keine Hinweise finden.
Zum Schluss sollte man den Fund nicht überinterpretieren. Eine
Tonscherbe beweist, dass die Stadt/das Dorf Bethlehem im achten
vorchristlichen Jahrhundert existierte - mehr nicht.
Sehr geehrter Herr Dieter, Sie haben Recht, genau das
ist das Problem: weil die Wissenschaft aus welchen Gründen auch immer atheistisch geprägt ist, lässt man im Regelfall nicht die Fakten sprechen, sondern interpretiert bedeckt mit dem Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit die Fakten so um, dass sie dem Weltbild des - in diesem Falle - Archäologen entsprechen! Hier in diesem Fall ist die Faktenlage so eindeutig, dass man nichts uminterpretieren kann. Die Bibel hat halt auch doch recht, egal wie vile Menschen sie ad absurdum führen möchten! Sie ist das beste Geschichtsbuch, das jemals geschrieben wurde!
Freuen wir uns lieber
Es ist sehr schade, dass religiöse Dogmen bei der Erforschung der
Geschichte der drei Weltreligionen immer wieder zu
„Schwierigkeiten“ führen. Da gibt es ganze
Forschungsansätze, die nicht verfolgt werden dürfen, weil sie
nicht ins gewünschte Bild passen.
Forschung muss ergebnisoffen sein. Wer sich auf die Suche nach der
Bestätigung der Bibel macht, mag Mosaiksteinchen finden. Das
Gesamtbild wird verschlossen und einseitig bleiben.
Die Bibel, oder in diesem Fall besser der Tanach, wurde von Menschen
geschrieben. Wie sollte man nicht erwarten, dass Städte, die dort
genannt wurden auch tatsächlich existierten?
Freuen wir uns lieber, dass wieder „etwas“ gefunden wurde
und sehen, was sich daraus ergibt.