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Archäologische Sensation Die Beglaubigung Bethlehems

 ·  Der Fund eines Lehmsiegels macht Furore: Zum ersten Mal scheint ein archäologischer Nachweis für die historische Existenz der biblisch-judäischen Stadt Bethlehem vorzuliegen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (22)

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Peter Herbeck M.A.

Verbreitung der Alphabethschrift als Ergebnis der Handelsbeziehungen seit 1000 v. Chr.,so ist eine..

.... eine Karte in meinem Atlas "Völker Staaten und Kulturen" bezeichnet.
Im heutigen Libanon hier `Erstes Alphabet´=phönikische Konsonantenschrift.
Bereich Bethlehem `Hebräisches Alphabet´, aus dem phönik. abgeleitet.
Bei Wikipedia ist dann wunderbar die Veränderung infolge der Schrift visuell verzeichnet, hier ist auf Beth zu verweisen. Logisch hier auch die Datierung dann 8. - 7. Jh. v. Chr.
Wunderbar aus meiner Sicht sich noch einmal die Entwicklung des Alphabets vor Augen zu halten. Kann nur sagen wer A sagt mußt auch B als nächsten Buchstaben anführen. Never mind!

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Walter Müller
Walter Müller (camier) - 29.05.2012 06:59 Uhr

@ Herr Kowalski: Falsche Unterstellungen

Wenn man argumentativ am Ende ist, versucht man es eben mit falschen Unterstellungen. Niemand außer Ihnen hat diesen Unfug jemals behauptet, Herr Kowalski.

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Tyler Durden Volland

@ Christoph Rohde (prediger1)

„Ich werde Mann und Frau mit der Ur-Sünde erschaffen.
Dann werde ich eine Frau schwängern, mit mir selber als ihr Kind, so dass ich geboren werden kann.
Wenn lebendig, werde ich mich als Opfer an mich selbst töten lassen.
Um Euch von der Sünde zu retten, die ich euch selber mitgegeben habe…“

Ungefähr so?

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Arno Kowalski
Arno Kowalski (arko) - 28.05.2012 16:54 Uhr

nein nein nein

Das kann doch alles gar nicht sein, Muslime waren doch schon vieeel früher da!!!!

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Martha Strinz

Königin Europas

Würde ich Ihnen eine Scherbe präsentieren, derzufolge ich, Martha Strinz, einzig legitime Königin und Herrscherin Europas sei, würden Sie mir glauben?

Ärgerlich.

Warum eigentlich nicht?

MfG Martha Strinz

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 01:31 Uhr
Tyler Durden Volland

Kleiner Tip für sie

It is very difficult to get someone to understand something, when their salary depends upon his not understanding it
Upton Sinclair

Nehmen sie einfach "investment" statt "salary".....

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Thomas  Kruse
Thomas Kruse (thokru) - 28.05.2012 11:13 Uhr

Datierung?

Aufgrund welcher Indizien bzw. archäologischer Befunde (Stratigraphie? besser datierte Beifunde?) erfolgt die Datierung in "das 7. oder 8. Jh. v.Chr.", die der Artikel behauptet? (Es müßte übrigens, das sei nur am Rande bemerkt, 8. oder 7. Jh. v.Chr. lauten, nicht wahr?). In dem Beitrag findet sich darüber kein Wort. Aber so ist da ja oft bei der Berichterstattung der FAZ über angebliche archäologische Sensationsfunde, die mit Altertumswiissenschaft oft sehr wenig, mit Sensationshascherei dafür aber um so mehr zu tun haben.

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Matthias Herlitzius

Ansprüche?

Aus einem 2-3 tausend Jahre alten Fund heutige Gebietsansprüche abzuleiten, kommt für mich dem Wunsche Roms gleich Köln zurück zu fordern.

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 28.05.2012 01:51 Uhr

Wie immer wird es sich entweder als Fälschung

oder als Fehlinterpretation herausstellen. Es gab ja auch schon Tafeln aus dem Tempel König Davids und ähnliches. Auch Reliquien wie der "Speer des Schicksals" in Nürnberg sind nur gebaut worden um dem Volk was vorzumachen.

Faktisch gibt es keine stichhaltigen Beweise für den Inhalt der Märchen-Bibel.
Bethlehem ist nur ein Vergnügungspark für christlich religiöse Touristen die sich gerne melken lassen. Die Kirchen und Religionen wurden zur besseren Steuerung des Volks erfunden und mit angeblichen gefakten Wundern und magischen Gegenständen zur Täuschung der Masse unterfüttert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 14:42 Uhr
Andreas Friedrich

Archäologischer Fund

Das Siegel wurde während einer Grabung gefunden, nicht im Antiquitätenhandel entdeckt. Die Entzifferung des Textes und die Datierung sollten eindeutig bzw. im letzteren Falle über Keramik in der gleichen Fundschicht gut machbar sein. Insofern ist die Interpretation, dass Bethlehem im achten vorchristlichen Jahrhundert existierte nicht gewagt - im Gegensatz zu weitergehenden Interpretationen/Spekulationen.

Mich betrifft der andere Teil Ihres Textes zwar nicht, aber Religion ist Privatsache. Wenn Sie und ich nicht daran glauben, ist das gut. Es ist jedoch unhöflich andere, die an Gott/Jesus glauben, als geistig minder bemittelt darstellen.

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Albrecht Schmidt

Es ist unglaublich,

wie ernst zunehmende Archäologen immer die Bibel bestätigen müssen. Sogar das damals eingestürzte Jericho wurde wieder gefunden.

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günther reichert

Archäologie kann ggf beweisen,wie die Völker(eher Stämme) oft gezwungen waren sich auf den Weg .....

zu machen.
Israelische Archäologen haben Glück gehabt.Wer sucht ,der findet.Es ist überhaupt interessant,wie die Geschichte der Besiedlung dieses Landstücks vonstatten ging.So wie es lange gedauert hat,dass man die Palestinenser zu einem Teil der Seevölker,die aus dem Raum der Ägais stammten,aufgrund von Funden zurechnen muss,so wäre es interessant,wenn israelische Archäologen auch die Besiedlung des Landes vor der Zuwanderung der israelischen Stämme herausfinden könnten.Vielleicht gibt die israelische Altertümerverwaltung einen ersten Einblick in diese interessante Geschichte.Das Landstück war vermutlich immer aufgrund der guten,günstigen Lage usw.oft auch ein Gegenstand der gegenseitigen Vertreibung,so wie man es damals verstanden haben dürfte.

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Christian Duerig
Christian Duerig (crigs) - 27.05.2012 18:30 Uhr

MOSAIK

Ich bin immer sehr glücklich darüber, wenn die Forscher einen fehlenden Mosaikstein aufspüren können. In der Geschichte sind es die Archäologen, in der Philosophie die Mathematiker, in der Technik die Physiker und im Leben die Biologen. Darwin verbindet alle. Das Mosaik sehen wir heute dank diesem neuen Stein schon wieder etwas schärfer. Danke an alle Forscher.
NACHTRAG: Ich warte noch auf eine Beobachtung, die die Existenz vom Multiverse sichert. Brian Green ist sehr zuversichtlich. (Multiverse, Artikel im aktuellen Newsweek-Magazin)

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 22:29 Uhr
Albrecht Schmidt

@ c duerig Warum denn gleich so giftig?

...

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Christian Duerig
Christian Duerig (crigs) - 28.05.2012 16:33 Uhr

KORREKTUR

@ Albrecht Schmidt
Charles Darwin arbeitete in den Gebieten der Archäologie, Geschichte, Physik, Biologie, Mathematik und Theologie. Er bindet nur nicht diejenigen, die nicht forschen, sondern glauben, die Lösung schon gefunden zu haben. Sie Herr Schmidt, scheinen wohl zu dieser Gruppe zu gehören. Hut ab vor Ihrer Lösung !

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Albrecht Schmidt

Einspruch:

Darwin verbindet eben nicht alle! Diese Behauptung ist eine irreführung des werten Lesers!

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Christoph Rohde

Keine Überraschung

Entmythologisierungstheologen müssen einsehen, dass sich die Faktizität der Bibel sukzessive bestätigt.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 08:24 Uhr
Dennis Sieberman

Klaus Dieter schrieb:

"Da gibt es ganze Forschungsansätze, die nicht verfolgt werden dürfen, weil sie nicht ins gewünschte Bild passen."

Können Sie uns mal einen Forschungsansatz nennen, der nicht verfolgt werden durfte (Ich meine bezogen auf die Bibel) ?

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 28.05.2012 19:57 Uhr

Faktizität der Bibel

D'accord, es gab also Juden in Bethlehem. Dass man einen davon wegen Obstdiebstahls an einen Baum nageln musste, harrt meinem Verständnis nach noch der Bestätigung. Und solange man Bibel und Baedecker auseinanderhalten kann, ist letzteres doch die wesentliche Frage...

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Andreas Friedrich

Schauen Sie sich doch einmal an, was Wissenschaft ist

Speziell Naturwissenschaften versuchen, die Welt wegen beobachteter Phänomene und Experimente zu beschreiben, OHNE irgendwelchen metaphysischen Aspekte einzubeziehen. Es ist einfach unmöglich, die mythischen Aspekte der Bibel zu verifizieren - in der Wissenschaft per se unmöglich - oder zu falsifizieren.

Die Wissenschaft Archäologie, die naturwissenschaftliche Techniken nutzt, kann nur physische Beschreibungen der Bibel bestätigen, also nur den Anteil bearbeiten, der Chronik ist. Für die mythische Verwandlung von Wasser in Wein wird die Archäologie keine Hinweise finden.

Zum Schluss sollte man den Fund nicht überinterpretieren. Eine Tonscherbe beweist, dass die Stadt/das Dorf Bethlehem im achten vorchristlichen Jahrhundert existierte - mehr nicht.

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Albrecht Schmidt

Sehr geehrter Herr Dieter, Sie haben Recht, genau das

ist das Problem: weil die Wissenschaft aus welchen Gründen auch immer atheistisch geprägt ist, lässt man im Regelfall nicht die Fakten sprechen, sondern interpretiert bedeckt mit dem Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit die Fakten so um, dass sie dem Weltbild des - in diesem Falle - Archäologen entsprechen! Hier in diesem Fall ist die Faktenlage so eindeutig, dass man nichts uminterpretieren kann. Die Bibel hat halt auch doch recht, egal wie vile Menschen sie ad absurdum führen möchten! Sie ist das beste Geschichtsbuch, das jemals geschrieben wurde!

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Klaus Dieter

Freuen wir uns lieber

Es ist sehr schade, dass religiöse Dogmen bei der Erforschung der Geschichte der drei Weltreligionen immer wieder zu „Schwierigkeiten“ führen. Da gibt es ganze Forschungsansätze, die nicht verfolgt werden dürfen, weil sie nicht ins gewünschte Bild passen.
Forschung muss ergebnisoffen sein. Wer sich auf die Suche nach der Bestätigung der Bibel macht, mag Mosaiksteinchen finden. Das Gesamtbild wird verschlossen und einseitig bleiben.
Die Bibel, oder in diesem Fall besser der Tanach, wurde von Menschen geschrieben. Wie sollte man nicht erwarten, dass Städte, die dort genannt wurden auch tatsächlich existierten?
Freuen wir uns lieber, dass wieder „etwas“ gefunden wurde und sehen, was sich daraus ergibt.

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