Thilo Sarrazin sieht zwei Möglichkeiten, der EU-Krise zu begegnen: Entweder lerne Deutschland, „nein“ zu sagen und riskiere damit, dass der Euro wieder abgeschafft werde, oder die Bundesregierung lege Pläne für einen europäischen Bundesstaat vor.
In einem Beitrag für diese Zeitung bezeichnet der ehemalige Berliner Finanzsenator und ehemalige Bundesbankvorstand, der im Frühjahr das Buch „Europa braucht den Euro nicht“ veröffentlicht hat, den Maastrichter Vertrag (1992) als Geburtsfehler: „Sollte der Euro scheitern, dann würde nicht Europa scheitern, sondern lediglich ein waghalsiges Experiment.“
Dass es zur Gemeinschaftswährung überhaupt gekommen sei, habe man allein der „Eitelkeit Frankreichs“ und dem „unerklärlichen Agieren Helmut Kohls 1990 bis 1992“ zu verdanken.
Lesen Sie den Beitrag Thilo Sarrazins an diesem Dienstag im F.A.Z.-Feuilleton.
Die Währungsunion am Kreuzweg
Gerhard Dünnhaupt (dunnhaupt)
- 17.07.2012, 15:17 Uhr
Liebe FAZ, wo bleibt Euer hoher Anspruch?
Wolfgang Höfft (Wolfgang.Hoefft)
- 17.07.2012, 14:32 Uhr
Europa in Gefahr
Paul Laudenberg (Joker1001x)
- 17.07.2012, 13:12 Uhr
Größer, weiter, schneller . . .
Jan Hoffmann (Jaho)
- 17.07.2012, 12:24 Uhr
Wir brauchen den europäischen Bundesstaat.
Florenz Müller-Machens (muellermachens)
- 17.07.2012, 12:12 Uhr