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American Music Awards Wo die Stars sich die Preise in die Hand geben

23.11.2005 ·  „Was hab ich nun gewonnen?“, fragte sich Gwen Stefani. Nicht nur für sie war die Verleihung der American Music Awards etwas undurchschaubar. Am Ende schien jeder, der irgendwie erfolgreich ist, einen Preis bekommen zu haben. FAZ.NET-Bildergalerie.

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Bei der Verleihung der American Music Awards hat es in diesem Jahr weder besondere Höhepunkte noch klare Gewinner gegeben. So ziemlich jeder zurzeit erfolgreiche Musiker bekam in der Nacht zum Mittwoch bei der Show in Los Angeles eine Trophäe, und da viele der Geehrten an anderer Stelle selbst Preise überreichten, konnte der Eindruck entstehen, daß sich hier die kommerziell erfolgreichsten US-Popstars gegenseitig gratulierten.

Der erste Award ging an Mariah Carey: Sie wurde in der Sparte Soul/Rhythm & Blues als beste Künstlerin ausgezeichneht. Dabei blieb es dann aber auch, was für die Pop-Diva angesichts von vier Nominierungen eher enttäuschend war. In der besonders prestigeträchtigen Kategorie „Beliebteste Pop- und Rock-Künstlerin“ wurde sie von Gwen Stefani abgehängt. Diese war nicht ganz darüber im Bilde, wofür genau sie sich bedanken sollte. „Was hab ich nun gewonnen?“, fragte sie.

Missy Ellott tanzte zuviel

Bei den Herren setzte sich Will Smith gegen 50 Cent und Rob Thomas durch. Er dankte dafür seiner Großmutter, Gott und den Fans. Missy Elliott, die den Titel der besten Rap/Hip-Hop-Künstlerin gewann, humpelte mit eingegipstem Bein an einer Krücke auf die Bühne: „Wie ihr sehen könnt, habe ich ein bißchen viel getanzt“, entschuldigte sie sich. Der Countrystar Tim McGraw staubte gleich zwei Awards ab: Als bester Sänger seiner Sparte und für das beste Album.

Die 33. American Music Awards

Auch die Mädchen von Destiny's Child brachten es auf zwei Preise (beste Soul/Rhythm & Blues-Band und bestes Album in dieser Sparte). The Black Eyed Peas wurden sowohl in der Kategorie Pop/Rock als auch in der Sparte Rap/Hip-Hop zur besten Band gekürt. Die American Music Awards gelten als wichtigster Musikpreis nach den Grammys. Sie werden von der amerikanischen Schallplattenindustrie vergeben. Die Nominierungen sind vom Verkaufserfolg abhängig, die Gewinner werden durch eine Umfrage unter 20.000 Musikfans ermittelt.

Gewinner der 33. American Music Awards in den Hauptkategorien:

Pop/Rock
Künstler: Will Smith
Künstlerin: Gwen Stefani
Band: The Black Eyed Peas
Album: „American Idiot“, Green Day

Soul/Rhythm & Blues
Künstler: R. Kelly
Künstlerin: Mariah Carey
Band: Destiny's Child
Album: „Destiny Fulfilled“, Destiny's Child

Country
Künstler: Tim McGraw
Künstlerin: Gretchen Wilson
Band: Brooks & Dunn
Album: „Live Like You Were Dying“, Tim McGraw

Rap/Hip-Hop
Künstler: Eminem
Künstlerin: Missy Elliott
Band: The Black Eyed Peas
Album: „The Massacre“, 50 Cent

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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