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Alltag im Alter Die Würde des (alten) Menschen ist antastbar

 ·  Vom Elend an Bahnhöfen, Fahrkartenautomaten, Fußgängerampeln und in Heimen. Alten Menschen wird es nicht leicht gemacht. Deutschland, als Stolperparcours für Senioren betrachtet.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (25)
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Bastian Hohaus
Bastian Hohaus (BHohaus) - 09.02.2013 11:43 Uhr

200 Milliarden "Verschwendung" bei Familienpolitik zulasten der Senioren?

Der Autor kritisiert, dass soviel Geld für Familienpolitik ausgegeben und dabei viel verschwendet werde, während man für Senioren scheinbar nichts übrig hat. Das Urteil, es werde "verschwendet" scheint er von der Studie zu den 156 familienbezogenen Leistungen übernommen zu haben. Dabei ist ihm wohl die Kritik der Studie an folgenden Ausgaben entfallen: •Witwenrente (38,1 Mrd.) •Beitragsfreie Krankenversicherung für Familienangehörige (21,7 Mrd.) - Betrifft auch Rentner und Rentnerinnen •Anrechnung der Kindererziehungszeiten auf die Rente (11,6 Mrd.) Wenn der Autor die Kritik der Studie übernehmen will, kann er ja auch bei obigen "Verschwendungen" ansetzen, statt eine Konfliktlinie zwischen Rentnern und Familien aufzuzeichnen - obwohl alte Menschen und Eltern mit Kinderwagen z.B. beide die geforderten langen Grünphasen bräuchten.

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Nadie Nessuno

Verlustträchtiges Transportgut Mensch

Beim letzten Besuch in Deutschland nahm ich die Herausforderung an, von einer nordschwäbischen Kleinstadt aus per Bahn an die Schweizer Grenze zu gelangen.
Beim Ausstieg an der Busstation „Bahnhof“ freundliche Warnung vom Fahrer: Von hier aus fährt schon lange kein Zug mehr ab. Wer Bahn fahren möchte, muss in einem Vorort mit Gleisanschluss aussteigen.
Dann wurde ich unversehens zum Schwarzfahrer. Gemäss Kleingedrucktem auf dem gerade vom Automaten erworbenen Ticket war dieses so früh morgens noch nicht gültig. Kampfbereitschaft signalisieren! Der Zugbegleiter zog von dannen.
Später wurde ein mitreisendes, nicht kampfbereites junges Mädchen vermittels unklaren Tickets um 40 € geprellt.
Es scheint also nicht generell eine Frage des Alters zu sein. Das Logistikunternehmen Deutsche Bahn ist, anders als die äusserst kundenfreundliche Schweizer SBB, offenbar nicht generell zu gutem Service gegenüber dem verlustträchtigen Transportgut „Mensch“ verpflichtet. Trotz freundlicher Mitarbeiter.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 21:34 Uhr
Bea Meister

Die SBB hat in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Verkehrsverbund neue Billettautomaten aufgestellt,

die es in sich haben. Bei Verbindungen zwischen grösseren Städten ist der Fahrkartenkauf noch übersichtlich, aber richtig kreativ wird der Ticketautomat bei einer „Reise“ von Zürich nach Lenzburg (ca. 35 km): Acht Reisevarianten, vier Preise. Bei den alten Automaten konnte man einfach auf „Lenzburg“ drücken und hatte das Billett Sekunden später in der Hand, heute muss man nicht nur Geographie studiert haben, sondern auch ein absoluter Kenner des gesamten Schweizer ÖV-Netzes sein. Die SBB und der ZVV, bombardiert mit Reklamationen, versprachen Abhilfe zu schaffen, ein Termin wurde allerdings nicht genannt. Immerhin haben sie im Internet ein Uebungsprogramm aufgeschaltet.

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Frank Linnhoff
Frank Linnhoff (wulewuu) - 09.02.2013 09:09 Uhr

"Manchmal wäre es besser,

nicht geboren zu sein, doch dieses Glück widerfährt nur Wenigen." Kann ich da nur sagen.

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Torsten Klier

Vor zwei Jahren musste ich das erste mal einen Fahrkartenautomaten benutzen

Da ich keine Lust hatte, mich hilflos durch kryptische Menüs zu hangeln, habe ich die Dame vom Servicepoint im Hilfe gebeten.
Hat alles reibungslos funktioniert. Die DB-Angestellte war nett und hilfsbereit. Und im Nachgang habe ich festgestellt, dass die Menüführung der DB-Automaten durchdacht und sinnvoll gegliedert ist.
Ich kann nur Gutes über die Bahn sagen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 13:17 Uhr
Rolf Michael Ruoff

Auf wievielen Bahnhöfen gibt es einen Servicepoint?

Wieviele Bahnhöfe ohne Personal gibt es im Bereich der Deutschen Bahn?

Der Service Point ist ok. Den kenne ich aber nur in Grossstadt-Bahnhöfen.

Im Südbadischen vor der Rückfahrt nach einer Wanderung zum Ausgangsort, steht man dann aber hilflos auf dem Bahnsteig und bekommt minutenlang nur blöde Bildschirmantworten vom Automaten, aber keine Fahrkarte. Nach 7 Minuten kam der Zug, ich stieg ein, drei Dörfer später wieder aus. Der Puls ging hoch, der Herzschlag aber blieb aus, wie auch ein Schaffner, der eine Fahrkarte hätte verkaufen können.

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joachim tarasenko

Zuhause im Internet, Website der Bahn. Da kann man sich vorbereiten

Mit vorbereiten meinte ich doch nicht sich auf einen Automaten vorbereiten.
Im Internet zuhause, am Tag zuvor. Ausserdem gibt es immer freundliche
Mitmenschen an den Automaten die Einem das schon erklären können. Man
kann ja nicht alles wissen.

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Nils Büngener

Man bereitet sich vor ?

Am besten wie Herr Klier, indem man zu einem Bahnhof fährt, an dem es noch Personal aus Fleisch und Blut gibt. Wie soll man sich denn auf die Bedienung dieser Geräte vorbereiten ?

Die Menüführung ist so ziemlich das Schlimmste, was ich (selbst Softwareentwickler) auf diesem Gebiet bisher erlebt habe. Für einen Rückschritt aus dem letzten Bezahlfenster brauchen die Geräte fast 30 Sekunden. Wenn dann noch Schlangen an den Automaten sind, weil die Hälfte meist kaputt ist....

Ich habe schon junge Fahrgäste weinen gesehen, weil während des Kampfes mit der Maschine der Zug kam und der Schaffner ungerührt erklärte, ohne Fahrschein dürfe man nicht einsteigen. Mich wundert, dass es nicht öfter zu gewalttätigen Übergriffen kommt.

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joachim tarasenko

Richtig

In der Regel bereitet man sich ja nicht erst auf die Reise vor wenn man vor dem Automaten steht oder? Ein wenig Planung (Reisevorbereitung) kann nicht schaden.

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joachim tarasenko

Die Alten sind ohne Tarnkappen auch unsichtbar

man muss keine Tarnkappen verschicken damit man im Alter nicht mehr gesehen wird. Das passiert sowieso. Gehen Sie mal ab 40 in ein Kaufhaus, oder sonst wohin. Dort können Sie dann Wetten abschließen wann Sie von den Damen bemerkt werden. Beim Coiffeur wird schon mal vergessen die Haare zu kämmen nach dem Schnitt. Wenn man an der Kassa steht im Supermarkt wird man nicht mal mehr angeguckt. Ist auch schon vorgekommen dass man im Cafe das Getränk hingestellt bekommt ohne dass man überhaupt angeschaut wird. Da haben die jungen Männer natürlich viel bessre Karten, wenn ich so an meine Jugend zurück denke.........da war noch jeder Besuch egal wo fast eine Schnuggerljagd.

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paul osten
paul osten (posten) - 08.02.2013 18:17 Uhr

Alles ganz richtig

aber nicht vergessen: Automaten, Personalkürzungen, usw,usw sind nicht aus dem Nichts heraus, sondern über viele, viele Jahre entstanden. Und daran haben sehr viele heutige Alte direkt oder indirekt (durch Wahlen, etc.) selber mitgearbeitet.
Und das Gleich wird uns heutigen "Nichtalten" in 20 Jahren begegnen.
Also: mal nachdenken beim Wählen und die Billig-Mentalität mal überdenken.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 08.02.2013 17:55 Uhr

200.000.000.000?

Zweihundert Milliarden Euro soll der Sozialstaat jährlich in Familienpolitik investieren und größtenteils verschwenden?
Aha.
Wenn damit die Familienpolitik der PIIGS gemeint ist, kann das hinkommen, je nachdem, wie man Risiken kalkuliert. Aus deutscher Sicht ist das sicherlich auch verschwendetes Geld. Wenn der Autor aber nicht den europäischen Rettungswahn kritisieren will, hätte ich gerne eine Quelle für die 200 Milliarden Euro.
Denn das hieße, dass sämtliche Ausgaben der Bundesrepublik für Arbeit und Soziales, Verteidigung, Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Gesundheit und Bildung und Forschung ausschließlich der Familienpolitik zugute kämen. Und das erscheint mir doch begründungsbedürftig...

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Christian Pielow

Zum Elend an Bahnhöfen ...

... fehlt noch der Hinweis auf den Münsteraner Hochschullehrer (em.) und aktiven Rechtsanwalt, der knapp 80-jährig auf der Treppe zum Bahnsteig des Hbf Münster tödlich stürzte und die DB zu der Reaktion veranlasste: "Wenn man als älterer Mensch verreist – was man nicht tun muss –, dann muss man sich halt vorher erkundigen, wie man auf den Bahnsteig kommt". Inzwischen wird der Bahnhof - endlich - renoviert...

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Michael Arndt

Versuchen Sie doch mal

auch als erfahrener Nutzer des ÖPNV in einem anderen Tarifgebiet eine Fahrkarte am Automaten zu kaufen. Da scheitert jeder kläglich, unabhängig vom Alter...
Oder stranden Sie mal aufgrund der häufigen Verspätungen der DB mal auf einem x-beliebigen Bahnhof. Da müssen schon spezielle Spezialkenntnisse helfen, z. B. wo ist der nächste Stopp, wie und womit komme ich dahin, wie geht es dann weiter usw...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 18:22 Uhr
joachim tarasenko

Man besorge sich ein Smart Phone...

Könnte mit einem App der DB funktionieren. Denk ich mal. Zumindest ein Ansatz

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Rolf-Dirk Maehler

Nun sind Fahrkartenautomaten insofern ein sehr schlechtes Beispiel, weil Menschen aller ...

... Altersklassen damit ihre liebe Not haben. Und dabei könnte alles so einfach sein, nur nicht für die Mitarbeiter deutscher Verkehrsbetriebe: Im jeweiligen Stadtgebiet nur ein Fahrpreis ohne jede Unterscheidung nach Entfernungsunterschieden. Aber auch die Differenzierung zwischen "alten Menschen" und "jungen Menschen" ist diskriminierend und schlicht dumm. Es gibt nämlich auch Menschen mittleren Alters die gebrechlich oder arbeitslos sein können. Warum wird dann immer die jeweilige Altersgruppe herausgestellt? Selbst die Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz verweisen darauf, dass alle Menschen gleich sind. Und Rücksichtnahme sollte eine grundsätzliche Eigenschaft bzw. Verhaltensweise sein. Aber selbst die Medien betonen fortgesetzt Dinge wie "Jugendarbeitslosigkeit" oder Hilfsbedürftigkeit älterer Menschen. Ob wir es wohl jemals lernen, dass Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit genauso wichtig sind wie vermeintliche Rechte auf etwas, vielleicht sogar wichtiger.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 12:54 Uhr
Rolf Michael Ruoff

Zonenverkehr im Nahverkehr

Wie waren wir froh, als die SBZ abgeschafft wurde. Ober ohne Zone geht es wohl nicht bei den Deutschen. Fahrpreis-Zonen, die keiner kennt, sind aber oft das Grundgerüst der Fahrpreis-Tarif-Experten, in monatelangen Sitzungen ausbaldowert. Verschwendete Arbeitszeit.
Es geht auch anders. Besonders in ausländischen Städten. Nehmen Sie das vielgescholtene Brüssel. Dort gibt es einen Einheitspreis für ein erweitetertes Stadtgebiet. Und eine Zehnerfahrkarte. - Und wer 65 Jahre alt ist, der kauft sich für 5 €uro einen Dauerfahrausweis, der bei mir seit Jahren gilt. Übrigens nicht nur in Brüssel, sondern auch in ganz Belgien, bei den Landbuslinien und Strassenbahnen.
Aber solche sinnvollen Sozialleistungen kennt die deutsche Politik nicht.

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joachim tarasenko

Der Lohn für Senioren sind 50% Rabatt auf alle Tickets

soweit ich gesehen habe kann man sich auf der Website der DB die Fahrkarten sogar auf die Mailbox schicken lassen. Eine Möglichkeit um den bösen Automaten am Bahnhof ein Schnippchen zu schlagen.

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Katrin Goetz

DB Fahrkarten

Das Problem mit den Fahrkartenautomaten ist in manchem Bundesland keines. Klar stehen da auch die selben Automaten bei dem JEDER ins Rudern gerät, der nicht genau weiss was für ein Ticket er braucht. Aber man kann ohne Karte in jeden Zug steigen: geht sofort! zur Zugbegleitung/Schaffner (die Person, die als letztes einsteigt) und kauft sich eine Fahrkarte. Dafür bezahlt man halt den Euro mehr, den auch die persönliche Beratung am Schalter kostet.
In Zügen der privaten Bahnlinien, kommt die Zugbegleitung zu Ihnen und verkauft die Fahrkarte sehr freundlich und unproblematisch ohne Aufpreis. Frage an FAZ: Wer bestimmt sowas? Service oder Null-Toleranz für Fahrgäste?
Befremdlich: die selbe DB-Schaffnerin, die mir die Karte verkauft, warnt dass sie zwei Stationen weiter, die 40€ Strafe hätte nehmen müssen, weil der Zug die Bundeslandgrenze überfahren hätte.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 08.02.2013 16:46 Uhr

Man muss nicht alt sein um vor deutschen Fahrkartenautomaten zu passen

Wer nur Deutschland kennt und nur gelegentlich mal den ÖPNV nutzt hat regelmäßig Probleme mit unseren Fahrkartenautomaten. Dass es auch anders geht habe ich im Ausland gelernt. Der deutsche Gerechtigkeitswahn gepaart mit unserem Perfektionismus erschafft Tarife und Fahrkartenautomaten die sich nur für diejenigen erschließen, die ein Studium der Verkehrswissenschaften abgeschlossen haben. Nie vergesse ich als ein TV-Reporter den ehemaligen Bahnchef Heinz Dürr der einen Hund dabei hatte an einen Fahrkartenautomaten in Frankfurt lotste und ihn bat eine Kurzstreckenfahrkarte zu einem bestimmten Ziel zu ziehen das auch seinen Hund mit einschloss. Herr Dürr versuchte es minutenlang und gab dann frustiert auf. Er hätte etwas daraus lernen können.

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Bernhard Kopp von Brackel

Gut gemeint - aber die Würde leidet nicht so schnell

Ich begrüsse die Thematisierung. Aber, die relative Kompliziertheit moderner Technik und auch die Abwesenheit von direkter Hilfe, die niemand mehr bezahlen kann und will, kratzt nicht gleich an der Menschenwürde.

Fahrscheine gibt es oft auch bei Kiosken und Papierläden. Die DB-Automaten muss man in der Tat vermeiden, wann immer dies möglich ist. Ich habe gerade S- und RB-Karten online gekauft, um nicht am Flughafen am Automaten zu stehen - 75 plus.

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Rainer Egold

Sind das Zumutungen nur für alte Menschen?

Ihren Beobachtungen ist im Kern nichts hinzuzufügen. Aber ich frage, sind das, was sie schreiben nur Zumutungen der Gesellschaft und Wirtschaft für alte Menschen oder fallen diese Zumutungen nur (bei) alten Menschen auf? Die auf Geschwindigkeit, die Rationalität der Irrationalität (H. Rosa) getrimmten Menschen scheinen nicht mehr zu merken, was man ihrer "Würde" antut. Die Deutsche Bahn ist hierfür genauso wie die "Post" und das Bankensystem ein Musterbeispiel für "Entmenschung" ihrer Dienstleistungen. Ignorant und borniert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.02.2013 12:35 Uhr
Rolf Michael Ruoff

Die Automaten der Deutschen Bahn

Ich komme mit den Fahrkartenautomaten auch nicht zurecht. Meine Freunde (alle höchste Bildungsstufe) auch nicht.
Gott sei Dank, gab es hilfreiche junge Leute, die reglmässig mit der Bahn fahren, die uns halfen.
Warum kann man, bei 3 Millionen Arbeitslosen, an jedem Bahnhof einen solchen dort als Helfer beschäftigen? Die Bahn verdoppelt ihm Hartz IV (sowas kann der Bund per Verordnung regeln), das ist doch nicht zu teuer, und der bisher Arbeitslose hat eine sinnvolle Aufgabe und auch mehr zum Leben.

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Otto Meier

Sehr lobenswert, aber vergeblich, Herr Jürgs.

Die Würde des Menschen ist zu einer leeren Formel verkommen. Und das gilt für Menschen aller Altersstufen - manchmal sogar schon vor der Zeugung.

Letztlich sind es die Menschen selbst, die darüber entscheiden, in welcher Gesellschaft sie leben. Und wer sich bei Zeiten vor Entscheidungen drückt, der sollte auch im Alter nicht erwarten, daß andere es besser machen. Die Alten waren ja nicht immer schon alt, oder?

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Nils v.d. Heyde
Nils v.d. Heyde (nvdh) - 08.02.2013 15:16 Uhr

Traurig schön beobachtet

und geschildert. Ärgere mich (Arthrose im l. Knie) jedesmal am Fußgänger-Zebrastreifen Eppendorfer Baum 19, zwischen Maral und Linette, eine superkurze Grünphase.

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08.02.2013, 14:50 Uhr

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