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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Abgabe für Kinderlose Das Kind als Sparmodell

 ·  Der Staat sollte nicht Ehen, sondern Familien fördern: in ihrer Argumentation gegen eine Steuer für Kinderlose hat die Kanzlerin diesen wichtigen Punkt nicht verinnerlicht. Eine Aufklärung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (58)

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Carsten Spannhuth

Französisches Modell

Merkwürdigerweise wird in der Diskussion kaum auf das im Artikel angesprochene französische Modell des Familiensplitting eingegangen. Ich lebe seit zehn Jahren mit Familie in Paris und kenne es daher recht gut. Ehe- oder Lebenspartner und jedes Kind haben Freibeträge in bedeutender Höhe und die vorhandenen Einkommen werden dem Gesamthaushalt zugeschlagen. Dies führt dazu, dass ein Haushalt mit Durchschnittsverdienst und drei Kindern keine Einkommenssteuer zahlt. Dies alles gilt natürlich nur solange, wie die Kinder wirtschaftlich abhängig sind, längstens bis zum Ende des Studiums (spätestens 25. Lebensjahr).

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind jedoch die Ganztagsschulen, angefangen von den Krippen ab zwei Monaten, die es Müttern erlauben, selbst mit vier Kindern berufstätig zu sein, und sich für (mehr) Kinder zu entscheiden. DIes sind wesentliche Faktoren für die deutlich höhere Kinderzahl pro Familie in Frankreich verglichen mit der in Deutschland. Das Modell legt vor der Haustür.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 13:01 Uhr
Sven Michaelsen

@Herrn Spannuth

Das Französische Modell unterscheidet sich "nur" nennenswert wie folgt vom Deutschen:
Die Freibeträge der Familienangehörigen/Lebensgemeinschaft sind nicht unwesentlich höher als in Deutschland, das hat den Effekt, das eine französische Familie weniger Steuern zahlt als eine Deutsche. Die Freibeträge in Frankreich sind meines Wissens. ca 60% höher betragen also ~13000 Euro. Die Steuerlast für Verheiratete mit 3 Kindern ist in Deutschland aber auch nicht "soo hoch wie viele Denken". Das Durchschnittseinkommen beträgt aktuell ca. 3000€ -> 36.000 p.a. Dafür fallen dann Steuern in höhe von 480/5800€ an, was einer Steuerlast von 16% entspricht. Nicht falsch verstehen, mit 3000 plus Kindergeld (~540) 3 Kinder zu ernähren ist nicht leicht. Jedoch ist eine Steuerlast von 16% auch nicht so dramatisch wie oft verallgemeinernd kollportiert wird. Was die Krippenzeiten betrifft,In Frankreich richtet man sich nach dem Bedarf der Eltern,nicht der Angestellten(statt 7:30 bis 13:00 eben 8:30 bis 15:00)

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Cornelia  Holtmann

Das Problem des Umlageverfahrens

besteht darin, dass in den Zeiten geringer Arbeitslosigkeit hohe Rentenansprüche aufgebaut werden. Diese Rentenansprüche müssen dann auch in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit bedient werden. In diesen Zeiten fehlen aber nicht nur die Beitragszahler, die Sozialsysteme werden durch die Arbeitslosen zusätzlich belastet.

Das kann nicht funktionieren. Es ist daher an der Zeit, das Umlageverfahren auf eine kapitalgedeckte Altersvorsorge umzustellen.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 16.02.2012 17:38 Uhr

Mal ein ganz praktisches Beispiel, Herr Geyer

Meine Tante war ungewollt kinderlos. Sie konnte ihr Leben lang ganztags arbeiten, hat Karriere gemacht und zusammen mit ihrem Mann gut verdient. Sie haben konservativ in Staatsbriefe investiert und hatten zum Zeitpunkt der Rente sowohl ein hohes Kapital als auch hohe Rentenansprüche.
Ihre Schwester, meine Mutter, hatte zwei Kinder und ist, solange wir klein waren, gar nicht, später dann halbtags, und als wir groß waren auch ganztags arbeiten gegangen. 4 Personen von 1 (1,5) Gehältern zu ernähren, kleiden, wohnen kostet viel Geld und die Teilzeitbeschäftigung auch große Rentenansprüche und Karrieremöglichkeiten.

Ich verdiene ordentlich Geld und bezahle sehr hohe Sozialversicherungsbeiträge und Steuern, aber davon geht verhältnismäßig wenig an meine Eltern.Deren Rente und Kapitalerträgereichen zum leben und noch für einen Urlaub. Während meine Tante und mein Onkel richtig viel Geld haben.

Ist das gerecht?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 23:43 Uhr
Thomas Havenstein
Thomas Havenstein (Tisat) - 17.02.2012 23:43 Uhr

Sonderabgabe für Kinderlose nur mit Freistellung der kinderlosen Geringverdiener

Sehr geehrte Frau Menz,
mein Vorschlag: ich wäre unter der Vorraussetzung mit einer Sonderabgabe für Kinderlose einverstanden, wenn kinderlose Geringverdiener durche eine Einkommensgrenze von dieser Abgabe freigestellt werden. Dafür sollte eine Sonderabgabe für Kinderlose progressiv erhoben werden, so das diejenigen Kinderlosen, die Spitzenverdiender sind, auch deutlich mehr als 1% Sonderabgabe zahlen müssen.
Die Rentenansprüche von allen Kinderlosen sollten ab sofort gekürzt werden und dies dauerhaft. Außerdem werden vorrangig in europäischen Ländern mit niedrigen Lohn- und Lohnnebenkosten Pflegeheime mit Hilfe deutscher Unterstützung gebaut und alle Kinderlosen vor die Wahl gestellt: Entweder sind sie mit einer Unterbringung in einem ausländischen Pflegeheim einverstanden oder sie schließen eine private Pflegeversicherung ab, die die Differenz der Kosten zu deutschen Pflegeheimen bezahlt. Die jetzigen kinderlosen Pflegebedürftigen müssten viel geringere Pflegesätze bezahlt bekommen.

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Philip Tom
Philip Tom (philipt74) - 16.02.2012 16:28 Uhr

Es gibt einen Irrtum

Kinder sind keine Belastung, sondern Freude! Wir sollten irgendwan aufhören, alles in Zahlen bemessen zu wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 17:52 Uhr
Mike Doran
Mike Doran (mikedoran) - 16.02.2012 17:52 Uhr

Kalauer !

Sagen sie das mal Schaeuble, bzw. dem Finanzamt !

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Bernhard Kury

Fragwürdige Zusammenhänge

Es gibt in dieser Diskussion zwei Dinge anzumerken: erstens zahlen nur Beschäftigte in die Rentenversicherung ein, und auch davon nicht alle. Voraussetzung sind jedenfalls Ausbildung und Job. Dafür muß es also auch genug freie Stellen geben, und das hängt nicht von Kinderreichtum ab.
Zweitens ist es nicht zwingend nötig, freie Stellen nur an gebürtige Deutsche zu vergeben - hier arbeitende Ausländer zahlen nämlich auch Rentenbeiträge. Das heißt, auch hier besteht kein zwingender Zusammenhang von Kinderquote und Rentenbeitragszahlern.

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Wile Coyote
O. P. (Wile_Coyote) - 16.02.2012 15:43 Uhr

Schneeball

Das Renetensystem ist - provokant ausgedrückt - nichts anderes als ein Schneeballsystem. Wir wissen, dass das nicht funktionieren kann. Es wird argumentiert, dass Kinderlose egoistisch sind weil sie nicht für zukünftige Beitragszahler sorgen. Hier greift nun der Schneeballeffekt. Mehr Beitragszahler bedeutet auch, mehr Leistungeempfänger in der Zukunft. Dieses System kann nur funktionieren, wenn die Bevölkerung von Generation zu Generation exorbitant wächst, oder die Zahl der Leistungsempfänger exorbitant abnimmt (z.B. durch vorzeitiges Ableben).
Die Diskussion sollte uns doch zeigen, dass das Konzept von der Umlagenfinanzierung gescheitert ist, zumindest aber nicht mehr tragfähig ist. Insofern sollten wir lieber über einen Systemwechsel nachdenken.
Ein indianisches Sprichwort sagt, "Versuche nicht ein totes Pferd zu reiten." Die Politik steht nun vor dem toten Pferd und ist der Ansicht Sporen und Peitsche könnte helfen.

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Mike Doran
Mike Doran (mikedoran) - 16.02.2012 15:22 Uhr

Die alte Leier...

Wer arbeitet in Zukunft ?
Wer (wessen Kinder) betreibt die Pflege in 40 Jahren?
Muessen wir in 40 Jahren alle verhungern wenn in BRD zu wenig Kinder geboren werden ?

Wie schon gesagt:
Bei 7 Mrd. Menschen auf der Welt -Tendenz steigend- duerfte sich diese Frage erledigt haben.

Es sei denn sie wollen unbedingt von DEUTSCHEN Krankenschwestern versorgt werden (in BRD geboren & mit Dt. Pass) und die Pfaelzer Kartoffeln muessen von DEUTSCHEN Landwirten angebaut werden.

Und wer seine Rente in der Karibik verbringt .......... na ja, egal.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2012 23:54 Uhr
Thomas Havenstein
Thomas Havenstein (Tisat) - 17.02.2012 23:54 Uhr

die Sonderabgabe wird für die jetzt pflegebedürftigen alten Menschen verwendet

Sehr geehrte Frau Menz,
leider ist es so, das die "Junge Gruppe" der CDU/CSU zuerst eine verpflichtende private Pflegeversicherung wollten um ihrer Klientel Versicherungsunternehmen zu unterstützen und in der Hoffnung, Pflegebedürftige und Rentner als CDU/CSU Wähler zu gewinnen. Da die CSU dies ablehnte, wird jetzt quasi durch die Hintertür den Bürgern in Deutschland weisgemacht, das die jetzt vorgesehene Sonderabgabe für Leistungen von Familien mit Kindern sei. Dies stimmt aber nicht, weil ich gelesen habe, das diese Sonderabgabe Defizite bei der Krankenversicherung (kann nicht stimmen, da diese zur Zeit große Überschüsse haben) und der Pflegeversicherung ausgleichen soll. Damit sollen immer noch Rentner und Pflegebedürftige als CDU/CSU Wähler gewonnen werden und die Klientel Pharmaunternehmen, Ärzte und kassenärztliche Vereinigungen bedient werden. Es wird auch an lebensverlängernden Maßnahmen für Sterbenskranke ohne Aussicht auf Heilung festgehalten.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 16.02.2012 17:05 Uhr

Wird schon okay sein

wenn Sie auch Ihre Kapitalergebnisse und Rentenansprüche an ihre karibischen Nachbarn stellen, karibische Autos kaufen, zu einem karibischen Arzt und dort ins Krankenhaus gehen usw.

Ansonsten haben Sie jetzt ein schönes Leben von den Hungerlöhnen und mangelhaften Umweltvorschriften in Ländern mit hoher Bevölkerungsdichte und später leben Sie ausgesprochen schön in genau diesen Ländern auf Basis der Kapitalerträge, die Ihnen anderer Leuter Kinder erwirtschaften.

Verhungern werden wir nicht, dafür wird es schon noch reichen, aber die Kinder anderer Leute, die jetzt geboren werden, oder ins Berufleben einsteigen, werden einen erheblichen wirtschaftlichen Beitrag leisten müssen, um die Schulden und Renten der jetzigen Generation kinderlos zu bezahlen. Und dann ist Generation kinderlos wohlhabend und rein, denn die konnten ja finanziell vorsorgen. Und diejenigen, die in Kinder investiert haben, bleiben auf der Strecke.
1 oder 2 % Bildungsabgabe für Kinderlose fände ich nicht schlecht.

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Mike Doran
Mike Doran (mikedoran) - 16.02.2012 14:18 Uhr

Loesungsvorschlag:

Diejenigen die Kinder haben bleiben in der staatl. Rente, mit Umlagefinanzierung - alles wie gehabt.

Diejenigen ohne Kinder verlassen die staatl. Rente und bekommen ihre ~22% RV-Beitrag am Monatsende auf ein privates Rentenkonto ueberwiesen, welchen sie dann eigenverantwortlich investieren koennen. Bei erreichen von 55 steht das Geld dann als Rente (Privateigentum) zur Verfuegung.
Buergern mit Kindern koennte die "Privatrente" ebenfalls offenstehen.

Denke das waere ein durchaus praktikables Modell.
Allerdings weiss ich schon jetzt wer (welche Parteien) so etwas ablehnen wuerde.

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Bernadette Hahn

Falsches Signal

Das Frau Merkel der Aufforderung nur ungern nachkommen möchte liegt wohl auch in erster Linie daran, dass sie selbst Kinderlos ist und wer schneidet sich schon selber gerne ins eigene Fleisch? Doch das mit der Ablehnung dieses Vorschlages ein falsches Zeichen gesetzt wird, wir hier nicht erkannt. Es soll also weiterhin so laufen, dass Menschen die sich gegen Kinder entscheiden eine Rente vom Staat erhalten, die anderer Leute Kinder für sie bezahlen. Selber haben diese Menschen aber nie etwas für die Rentenkasse getan. Ich empfinde dieses Verhalten doch in gewisser Weise als egoistisch. Kinderlose pochen darauf, dass es ihr Recht ist, dass sie Rente vom Staat bekommen und haben selber keinen Beitrag dafür geleistet. In Zeiten des demographischen Wandels der in der nahen Zukunft zeigen wird, wie schlimm seine Ausmaße sind (z.B siehe Bericht des OECD) Fachkräftemangel (vor allem in der Pflege), Altersarmut etc. wird es sich rächen, wenn man heut zu Tage nicht genügend vorgesorgt hat.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2012 00:02 Uhr
Thomas Havenstein
Thomas Havenstein (Tisat) - 18.02.2012 00:02 Uhr

Frau Hahn, ich verzichte auf meine Rente und zahle trotzdem in die Rentenversicherung ein

Frau Hahn, ich werde mich kurz nach meinem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben von dieser Welt verabschieden, weil ich selber entscheide, wie lange ich in dieser Welt lebe. Ich zahle seit Jahren in die staatliche Renten- und Pflegeversicherung ein und leiste damit einen Beitrag für die jetzigen Rentner und Pflegebedürftigen. Ich bin in meinem Leben nur kurze Zeit arbeitslos gewesen und arbeite seit Jahren in Vollzeit und zahle Steuern. Warum verlangen Sie von mir als kinderlosen Geringverdiener, der sein Leben kurz nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben beendet und somit niemals eine Rente beziehen wird und auch niemals Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält, eine Sonderabgabe für Kinderlose? Ich habe keine Kinder, weil ich asexuell bin und instinktiv niemals Kinder haben wollte. Ich habe auch noch niemals eine Freundin gehabt und auch noch niemals Sex.

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Bernadette Hahn

@ Marion Ansbacher

Mittlerweile muss jeder Deutsche zusätzlich zu der gesetzlichen Rentenversicherung privat vorsorgen. Das betrifft Menschen mit und ohne Kinder. Doch dass das deutsche System an die Wand gefahren worden ist, liegt nun mal (das ist nicht von der Hand zu weisen) an der geringen Geburtenzahl in Deutschland. Und das Kinderlose nichts für die Rentenversicherung getan haben, ist zukünftig gemeint. Soll heißen, Kinderlose zahlen für jetztige Renter ein, haben aber kein Kind in die Welt gesetzt, was für sie einzahlt -> zu wenig neue Einzahler für zuviele Rentner. Damit sich dort was ändert, haben sie vllt nicht unrecht, dass jeder für sich selber sorgen soll, doch wo bleibt dann der Sozialstaat? Dann gehen wir doch sehr in eine Kapitalistische Richtung, wie sie zur Zeit in den USA vorzufinden ist, in denen die Ärmsten der Armen kein Geld für Versicherungen und sonstige Leistungen haben.

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Marion Ansbacher

Antwort "Falsches Signal"

Warum sollten Kinderlose nie etwas für die Rente getan haben? Diese Aussage ist grundsätzlich nicht korrekt! Ich zahle heute Beiträge in einer Höhe für die heutigen Rentner, von denen ich für die eigene private Vorsorge nur träumen kann! Privat muss ich natürlich extra noch einiges auf die Seite legen, damit ich später finanziell versorgt bin. Somit bin ich doppelt belastet.
Dass das Umlageverfahren nicht mehr funktioniert versteht sich von selbst. Daher gehört es abgeschafft und gegen ein privates Pflichtversicherungssystem getauscht. Jeder wäre dann verpflichtet, für Rente, Pflege, Arbeitslosigkeit etc. selbst über eine private Versicherung vorzusorgen und erhält später die Leistung, für die er selbst auch bezahlt hat. Dann hätte sich das schnell erledigt mit Sozialschmarotzern und arbeitsscheuen Bevölkterungsschichten. Und wer garantiert, dass später die Kinder auch potenzielle Arbeitnehmer und Einzahler werden und keine Arbeitslosen oder Arbeitsscheuen? Gibts dann genügend Jobs?

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Carlos Anton

Milchmaedchenrechnung

Hier werden wieder einmal Milchmaedchenrechnungen praesentiert, um weitere Steuererhoehungen zu begruenden. Jedes Kind zahlt nicht nur, wenn es denn nach der Ausbildung nicht arbeitslos ist, nicht nur in die Sozialversicherungssysteme ein, es bezieht natuerlich aus Leistungen aus diesen Systemen. Tendenziell handelt es sich daher, jedenfalls aufs Ganze gesehen, um ein Nullsummenspiel. Das Problem ist nur, dass das Umlagesystem nicht fuer einen Ausgleich zwischen unterschiedlich grossen Generationen sorgt. Daher muss man das Umlagesystem anpassen.

Im uebrigen zahlen Familien schon heute massiv weniger Steuern, erhalten Kindergeld, freie Krankenversicherung fuer Ehegatten und Kinder und sonstige Verguenstigungen. Das zahlen bereits die Singles.

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Hermann H.

Falscher Gegensatz

Die staatliche Ehe ist, anders als die kirchliche Ehe, ein Standardvertrag für zusammenlebende Paare. Der Staat gewährt ihr den Status als Gemeinschaft geschäftsfähig zu sein mit allen Pflichten und Rechten.
Folgerichtig wäre es diese Versorgungsgemeinschaft auf die Kinder zu erweitern, also nicht das Ehegattensplitting abschaffen, sondern durch ein Familiensplitting zu erweitern.
Das würde im übrigen auch keine Subvention darstellen, denn eine staatliche Subvention wäre es nur, wenn volkswirtschaftlich unbegründete Hilfen gewährt würden, das ist aber bei einer Berücksichtigung der Familien gemäß ihrem volkswirtschatlichen Nutzen nicht der Fall.
Eine Subvention ist es allerdings, dass in der gesetzlichen Rentenversicherung für Kinderlosigkeit kein entsprechender Ausgleich erhoben wird, der den faktischen Beitragserlass (Keine kosten für Kinder) ausgleicht und trotzdem das recht beinhaltet eben an der Investition in kinder zu partizipieren.

H.

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Johannes Schneider

Stimmt!

Der Kommentar spricht mir aus der Seele. Wie vom Autor beschrieben, sähe zeitgemäße Gesellschaftspolitik aus. Ich glaube, es geht hier entgegen manchen Lesermeinungen nur in zweiter Linie um Sozialpolitik oder persönliche Lebensentwürfe nach dem Motto, es steht doch jedem frei ob Kinder oder nicht, sondern um den Bestand einer zukunftsfähigen vitalen Gesellschaft. Dafür müssen Leistungen wie Ehegattensplitting oder auch Betreuungsgeld dahin geschickt werden, wo sie hingehören, nämlich in die Vergangenheit. Gerade für die Zukunft gilt, die beste Wirtschaftspolitik ist eine zeitgemäße Gesellschaftspolitik

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Magnus Hall

apropos kollektivistischer Reflex...

"Für Aussenstehende ist der automatische kollektivistiche Reflex in D interessant."

"natürlich mit einer Ausgleichs-Komponente für soz. schwache Bürger"

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Marion Ansbacher

Jeder ist für sich selbst verantwortlich!

Wer sich auf andere verlässt ist selber schuld.
Ich bin weiblich, freiwillig kinderlos und habe ein akzeptables Einkommen, mit dem ich mir einiges gönnen kann.
Von diesem Einkommen lege ich jeden Monat einen entsprechenden Betrag beiseite, um mir für das alter ein Polster aufzubauen.
Den jährlichen Rentenbescheid nehme ich lächelnd zur Kenntnis, da ich sowieso nicht davon ausgehe, jemals auch nur einen Euro (oder welche Währung auch immer wir bis dahin haben) auf meinem Konto als Rente zu sehen.
Insofern mache ich mich NICHT von den Kindern anderer abhängig.
Ich finanziere nebenher mein Eigenheim, in dem ich dann später mietfrei wohnen kann.
Dies alles würde mit einem Kind und fehlendem Einkommen nicht gehen. Und dann wäre ich abhängig von anderen.
Da das Umlageverfahren dauerhaft sowieso nicht funktionieren wird, sollte jeder für sich selbst vorsorgen und sich frei machen von Abhängigkeiten von anderen oder deren Kindern!
Familien- und Lebensplanung ist nun mal Privatsache!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 12:57 Uhr
Lutz Rupprecht

und wer arbeitet in der Zukunft?

Das ist doch genau der Irrtum: Niemand ist unabhängig von anderer Leute Kinder...Wer erarbeitet denn die Gewinne, die über Aktien und Fonds ausgeschüttet werden sollen, wer zahlt die Miete in den Altersvorsorge-Immobilien, wer kümmert sich beim Pflegedienst entweder stationär oder zuhause um den/die uanhängige Kinderlosen? Genau: die heutigen Kinder! Dh die Kinderlosen verlassen sich darauf, daß es auch in der Zukunft jemanden gibt, der für sie arbeitet - und diese "Bereitstellungsleistung" sollen doch bitteschön die störenden und nervigen Familien erbringen, aber bitte auf eigene Kosten.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 16.02.2012 09:54 Uhr

Ich kann nur wiederholen

Kinder zahlen die Rente ihrer Eltern. Keine Kinder zahlen keine Rente. Also 1 Kind entspricht dem Anspruch auf 1/3 Rente, 2 Kinder auf 2/3 und drei Kinder 3/3. Keine Kinder keine Rente.
Die Rente fragt nicht, warum einer keine Kinder hat. Sie stellt nur fest, dass bei keinen Kindern keine Einnahmen kommen.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 19:31 Uhr
Simone Hartmann

"Wenn die Eltern vorher sterben,...

... ist das in der Kalkulation der Versicherung berücksichtigt", sagt Herr Wagner. Entscheiden er auch, ob Hartz-IV-Kinder trotzdem - egal wie - in die Rentenversicherung einzahlen müssen, und wenn nicht, ob diese dann noch ein Anrecht auf Rente haben? Man kann es sich auch leicht machen und behaupten, die eigenen (Ihre) Annahmen sind Gesetz.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 16.02.2012 18:24 Uhr

Denkfehler

nicht unbedingt. Ich ging nur von dem alterhergebrachten aus, dass die Kinder die Renten ihrer Eltern bezahlen. Natürlich können das auch x-beliebige sein. Und natürlich müssen die alle einen Arbeitsplatz haben, der die Leistung von Rentenbeiträgen erst ermöglicht. Habe ich vorausgesetzt. Ich gehe auch davon aus, dass - ganz allgemein gesagt - mehr Arbeitnehmer auch mehr Arbeitsplätze besetzen können als weniger Arbeitnehmer. Weiter gehe ich davon aus, dass bei einem größeren Angebot von qualifizierten Arbeitnehmern der Druck der Industrie dahin zu gehen, wo es eine höhere Anzahl von qualifizierten Arbeitnehmen gibt, entfällt. Und ich gehe auch davon aus, dass sich das Angebot der Industrie hinsichtlich der Arbeitsplätze und der Produkte an den Märkten orientiert. Wie heisst es doch so treffend: wir folgen den Märkten. Und der Kreis schließt sich wieder: keine Kinder, keine Märkte, oder um bei ihnen zu bleiben: keine x-beliebigen, keine Märkte.

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Bernhard Kury

Denkfehler?

Die künftigen Renten zahlen die künftigen Beitragszahler. Dies müssen aber nicht notwendig unsere Kinder sein, es können auch andere sein. Viel wichtiger aber wäre es, daß es dann genügend Beitragszahler, das heißt versicherungspflichtige Arbeitsplätze gibt, und das kann man nicht über die Geburtenquote absichern. Ungeachtet dessen halte ich es grundsätzlich für richtig, Kinder zu fördern, doch das ihretwegen und nicht für "unsere Rente".

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 16.02.2012 15:46 Uhr

Natürlich bekommt jeder nur eine Rente

aus den Beiträgen seiner Kinder. Er selbst zahlt Beiträge für seine Eltern. Ist doch nicht so schwer, oder? Wenn die Eltern vorher sterben, ist das in der Kalkulation der Versicherung berücksichtigt. Weil die Menschen aber immer länger leben, müssen bei gleicher Leistung die Beträge steigen oder aber die Rente sinken. Ist doch nicht so schwer, oder? Wenn weniger einzahlen, müssen die Beiträge steigen oder die Renten sinken. Wenn mehr länger leben und zusätzlich weniger einzahlen, dann müssen die Beiträge noch mehr steigen oder die Renten noch mehr fallen! Ist doch nicht so schwer, oder?

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Simone Hartmann

Schon wieder falsch, Herr Wagner, leider.

Viele Menschen zahlen keine Rente für ihre Eltern weil diese Eltern nicht (mehr) da sind, teilweise schon seit allerfrühester Kindheit.

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Carlos Anton

Denkfehler!

Jeder bekommt nur eine Rente und muss daher nur eine finanzieren.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 16.02.2012 12:08 Uhr

Eben nicht

sie zahlen Beiträge für Ihre Eltern und nicht für sich! Umlageverfahren!!! Keine Kapitaldeckung!

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Simone Hartmann

Leider falsch, Herr Wagner.

Auch Menschen die keine Kinder haben - aus welchem Grunde auch immer - zahlen in die Rentenkasse ein, und haben damit einen _rechtmäßigen Anspruch_ auf ihre Rentenzahlung.
Nicht vergessen: Recht muß recht bleiben.

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Simone Hartmann

Ablenkungsmanöver

So einfach ist es:

Bringe die verschiedenen Bevölkerungsgruppen gegeneinander in Stellung - heute Eltern gegen Kinderlose, morgen Alter gegen Jugend, übermorgen Arbeitende gegen Arbeitslose, Gesunde gegen Kranke,... - und alle sind abgelenkt von dem, was wirklich geschieht: Die EURO-Pumpe läuft auf Höchsttouren, die Pipeline nach Griechenland bis zum Rande gefüllt.

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Florian Böllhoff

Das KInd als Sparmodell

Die Reaktion der Kanzlerin und anderer politischer Eliten ist entlarvend:An der bislang wenig erfolgreichen Familienpolitik will man nicht rühren. KInderlosigkeit ist offensichtlich gesellschaftlich höher bewertet als das Halten von Hunden und Katzen. Dem Artikel von C.Geyer ist vollinhaltlich zuzustimmen und um einen wesentlichen Schlussgedanken zu ergänzen. Förderung von Familien und Kindern ist nicht nur "ein zielführender Weg aus dem Armutsrisiko" sondern auch ein zielführender Weg aus der Perspektivlosigkeit einer Gesellschaft, die ignoranterweise für die Zukunft meint, mit einer gegenüber früheren Zeiten fast halbierten Kinderzahl und strukturelle völlig geänderten sozialen Herkünften den wissensbasierten Vorsprung Deutschlands und damit den Wohlstand des Landes halten zu können und gleichzeitig von immer weniger Menschen immer mehr Menschen alimentieren lassen zu müssen. Wer das unkrtisch der Öffentlichkeit weiterhin weisszumachen glaubt, handelt verantwortungslos.

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Reinhard Kropp

Die "Lex Julia et Papia" im alten Rom des Kaisers Augustus...

...versuchte, mit Belohnungen für Ehen mit Kindern und "Bestrafungen" für Kinderlose und Unverheiratete den schrumpfenden Geburtenraten entgegenzuwirken, ohne Erfolg, weshalb das Gesetz 500 Jahre später wieder abgeschafft wurde. Das weitere Schicksal dr Römer ist bekannt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 16:58 Uhr
Donato Casagrande
Donato Casagrande (doca) - 16.02.2012 16:58 Uhr

Na immerhin...

...haben die Römer 500 Jahre später noch existiert, sonst hätten sie ja das Gesetz nicht abschaffen können, richtig? Und denken Sie an die Saurier, diesen Irrtum der Natur, der hat auch bloss ein paar hundert Millionen Jahre gehalten. Das schaffen unsere Sozialsysteme mit einer Zusatzabgabe für Kinderlose dann locker.

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Mike Doran
Mike Doran (mikedoran) - 15.02.2012 22:52 Uhr

Alternativen ?!

Wie waere es wenn:
Eltern mit Kindern Ihre staatl. Rente bekommen, nach Umlageprinzip, wie gehabt.

Kinderlose bekommen keine staatl. Rente, duerfen Ihren 20+% RV-Beitrag selbst (privat) anlegen und investieren, und bestimmen selbst wann sie in Rente gehen.

Wunderbar einfach. Meiner Meinung nach auch "gerecht".

Im BRD-Sozialismus aber leider nicht realisierbar.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 15:02 Uhr
Marie Kelkmann
Marie Kelkmann (MKelk) - 16.02.2012 15:02 Uhr

Bei allem Fleiß kann ich allein meinen Vater nicht versorgen

Ja,wir füttern die Dummen,die Pechvögel,die Schwachen mit durch.Und sogar deren Kinder.Und haben dennoch genug für uns,dass es uns besser geht als den Dummen,den Pechvögeln und den Schwachen.UNd anstatt dass wir uns darüber freuen,dass wir in Arbeitsteilung eine Gesellschaft schaffen,die das kann,finden wir es so furchtbar,dass die Dummen,die Pechvögel,die Schwachen auch was vom Kuchen abbekommen,die es nicht verdient haben und - tja - und was?Wollen wir sie in Slums stecken,Wellblechhütten,Kinderarbeit?Viele von den Dummen,Pechvögeln,Schwachen arbeiten auch Vollzeit.Viele haben Kinder bekommen,als ihr Beruf noch vernünftig entlohnt wurde.Sollen sie diese Kinder jetzt von der Schule nehmen und zur Maloche in die Fabrik schicken?Wollen wir wirklich wieder eine solch grausame Industriegesellschaft werden?Eine Problem hat sich dann in jedem Fall erledigt.Die Rente für die Dummen,die Pechvögel,die Schwachen,denn diese werden wieder früh sterben.Oder sollte ich verrecken sagen.

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Sven Michaelsen

@ Claudia Westphal

Meine Eltern haben mich und meine 3 Geschwister gut erzogen und darauf geachtet, dass wir fleisisig waren in der Schule und in der Ausbildung. Darum haben wir alle 4 relativ gut gut bezahlte Anstellungsverhältnisse, so dass es immerhin für den "Höchstbeitrag" der gesetzl. Rentenversicherung reicht, und das bei allen 4 Kindern !! Aktuell liegt der ECHTE monatliche Rentenbeitrag (denn ich als Arbeitnehmer muss auch den sogenannten Arbeitgeberanteil (auch so eine typische Sozialistische Blendgranate) erwirtschaften) bei 1.100€ pro Monat. Wir 4 Kinder könnten also unseren Eltern direkt 4400 Euro monatliche Rente zahlen, wenn wir düften. Leider kommen bei unseren Eltern nicht einmal 2000Euro an,da 2400 andere gehen, die entweder selbst zu faul waren und/oder aber dumme und faule Kinder in die Welt gesetzt haben...

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Markus Bauer

Ihre Eltern?

Ich nehme mal an, Sie wurden noch nicht durch Klonen hergestellt? Also ist Ihr Beitrag monatlich für Ihre Eltern gedacht. Bilanzieren Sie mal selbst was Sie einzahlen und Ihre Eltern an Rente bekommen.

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Simone Hartmann

Verhohnepipelt.

Wenn Ehepaare mit Kindern keine Einkommensteuern mehr zahlen sollen nach Ihren Vorstellungen, Herr Geyer, dann müssen andere - nicht nur kinderlose Ehepaare, sondern ebenso Singles und Alleinstehende, Unfruchtbare, Homosexuelle, Witwer, Witwen, ... zukünftig mehr Steuern zahlen. - Also doch Strafe, oder Mehrbelastung - weiß der Geier, nennen Sie es wie Sie wollen.

Der Staat (oder ein/-e Sachbearbeiter/-in: Sie haben keine Kinder?!) entscheidet über den Wert individueller Lebensentwürfe, Danke, Herr Geyer.

Das hat uns seit 1984 (oder 1933?) noch gefehlt...

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Jahrgang 1960, Redakteur im Feuilleton.

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