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3D-Drucker Was heißt hier Herstellung?

 ·  Die Technik erneuert sich. Maschinen sagen Maschinen, welche Maschinen sie wie bauen sollen. Ein 3D-Drucker schafft Gegenstände aus Information und Energie. Gibt es auch Verlierer?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (10)
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Ralf Steck
Ralf Steck (RalfSteck) - 09.01.2013 16:23 Uhr

Oje

Es wird oft versucht, Technik und Philosophie zusammenzubringen - es klappt einfach nie. Technologie (auch CAD/CAM) ist (fast immer) moralisch indifferent, schlecht oder gut wird sie erst durch den Menschen, der sie nutzt.

Und bitte informieren Sie sich mal über den aktuellen Stand der 3D-Drucktechnologie, bevor Sie sich auf Vergleiche mit knetenden Kindern einlassen.

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Jenny  Maiwald

Wirre, entbehrliche Darstellung einer Riesenchance

Zunächst mal wäre davon auszugehen, daß es eine Menge Leser gibt, die nicht wissen, was ein 3D-Drucker ist. Das zu erläutern, wäre Pflicht gewesen. Statt dessen pseudo-philosophisches Geschwurbel ohne Ausgang. Soso, vielleicht soll es Verlierer geben. Das ist ja ein Ding! - Verlieren werden die, die in unserer Zeit in jedem Zusammenhang verlieren werden, nämlich jene, die zu faul sind, sich damit zu befassen.
Ein 3D-Drucker, der einen befähigt, selbst entworfene Bauteile oder ästhetische Gegenstände zu erzeugen - unabhängig von den Vorgaben der üblichen Massenproduktion! - ist eine nie dagewesene Demokratisierung von Produktionsmitteln, die Möglichkeit für buchstäblich jeden, mit geringem finanziellen Einsatz Produkte herzustellen. Die Quatsch-Ökonomie des Herrn Marx fußt u.a. auf der Behauptung, der gemeine Mann habe keine Chance, Privateigentum an Produktionsmitteln zu erringen u. bleibe deshalb immer Ausbeutungsobjekt. Hier ist der Gegenbeweis.

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K Zinser
K Zinser (kzin) - 08.01.2013 22:48 Uhr

Vielen Dank für die Hintergrundinformationen - In Europa hat vieles und beginnt noch vieles

Vielen Dank für die Hintergrundinformation zu dem mir bereits bekannten und wirklich faszinierenden Video

Um den Pessimisten die Luft etwas aus den Segeln zu nehmen,Adrian Bowyer ein zwischenzeitlich emeritierter Professor an der Bath University hat 2004 mit der Idee eines Studenten begonnen, 3D Drucker sollen die benötigten Teile selbst herstellen.

In dem RepRap genannten Projekt stecken viel Ideen, noch mehr Idealismus und - insbesondere von Herrn Bowyer als anderen - viel Arbeit.

Dass viele Unternehmen welche kommerziell Geld verdienen in den USA ansässig sind ist richtig.Andererseits Adrian Bowyer mit Reprappro der auch Selbstbaukurse anbietet als auch kommerzielle Unternehmen wie EOS in Kraiiling bei München sind treibende Kräfte.

Die großen Fortschritte begründen sich auch in Open Source Software wie Software Skeinforge oder Slic3r für CNC sowie 3DSoftware wie OpenScad.

Es wäre schön wenn England mit RepRap und RaspberryPI die Kreativität der Menschen in Europa freisetzt

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Florian Guthoff
Florian Guthoff (Bl0b) - 08.01.2013 18:31 Uhr

Technophobie ?

Neue Gewinner und Verlierer hat es bei disruptiven Technologien immer gegeben. Aber es hat die Menschen im Gesamten betrachtet voran gebracht. Und es wäre ja auch schlimm wenn alte Machtverhältnisse auf Dauer perpetuiert werden würden.

Deutsche Industriefertigung sollte rechtzeitig in die Erforschung industrieller (große) 3D Drucker investieren. Um z.B. ganze Häuser, Flugzeuge usw. zu drucken.

Es war schon immer so. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Leider führt die deutsche Technophobie z.B. nur dazu dass die Internetriesen eben Amazon, Google , Apple und Facebook heißen.

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Elisabeth Müller

typisches Feuilleton-Geschwafel

Ich bin seit über 20 Jahren beruflich in der IT-Branche, insbesondere im Bereich CAD/CAM, Rapid Prototyping, PLM, digitale Fabrikplanung aktiv und habe selten ein solches Geschwurbel zu diesen Technologien lesen dürfen. Der Autor hätte auch einfach schreiben können, daß er nicht die leiseste Ahnung bzw. einen Durch- und Überblick hat.
Zitat: "Ein weniger avantgardistisches, eher lebens- und vor allem berufsweltlich organisiertes Phänomen im Umkreis dieser Neukonfiguration des Technischen überhaupt ist das inzwischen nahezu alle Bereiche der Güterproduktion umfassende Paradigma CAD/CAM, also Computer Aided Design und Computer Aided Manufacturing: Maschinen sagen Maschinen, welche Maschinen sie auf welche Weise bauen sollen."

Dies ist Unsinn hoch zehn. Es sind und bleiben die Entwickler an den CAD/CAM-Systemen, welche "Maschinen" besser Produkte entwickeln. Ohne die "wenig avantgardistischen" CAD/CAM-Systeme wäre übrigens das RPT, also auch das "3D-Drucken" obsolet. Setzen: Sechs.

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Alexander Hemp

Typisch deutsch

Dieser Artikel ist so typisch deutsch, das es wehtut und quietscht.
Wieder mal wird von einem deutschen Schwarzmalerei betrieben, das man sich auch ja schön schlecht fühlt.
Vor allem beim 3D Drucken. Während anderorten die Technik als bahnbrechend bejubelt wird, kommen hier die Untergangspropheten aus ihren Löchern gekrochen und bejammern die Ungleichheit der Welt.
Das Leben ist hart und ungerecht. Und endet immer tödlich.
.
Wieviel besser war da der Artikel in einem anderen Magazin. Der konnte wenigstens mit halbwegs brauchbarer Information zu dieser neuen Technik glänzen.

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Roland Magiera

Angst davor, das Technische könnte das Menschliche unter sich begraben, haben nur jene,

die vom Technischen wenig bis nichts verstehen.

Die Technik kann nach wie vor nicht selbstständig oder sinnvoll denken und ist daher ein reines Werkzeug. Von daher ist sie momentan noch gar nicht fähig, das wie auch immer verstandene Menschliche unter sich zu begraben. Das geht frühestens, wenn sich Maschinen autonom warten und weiterentwickeln können, was so schnell nicht passieren wird.
Der Stand der künstlichen Intellitenz ist dafür viel zu erbärmlich, die sind noch nicht einmal auf Ameisenniveau.

Drum behaupte ich voller Überzeugung, dass sich nur jene Sorgen um das Menschliche machen, die von der Technik nichts verstehen, dieser damit ausgeliefert sind.
Und ich gehe noch weiter, viele Menschen verstehen trotz "Sozial" im Titel auch nicht viel vom Menschlichen.

Was bei Normalbürgern mehr oder weniger belanglos ist, entwickelt sich zum Super-GAU, wenn es sich um Politiker handelt! Denn um sinnvolle Entscheidungen zu treffen, muss ich die Welt um mich herum durchschauen können.

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Stefan Schulze

Da fehlt was

"Information schafft mittels Energie Werte, Energie wird mittels Information zu Macht."
Sie vergessen (zumindest in dieser zusammenfassenden Auftstellung) die Komponente "Rohstoffe". Und wer über die verfügt, hat mindestens so viel Macht wie der Informations- und Energieinhaber.

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Closed via SSO

Das ist die Zukunft. Es wird nur noch nicht von jedem verstanden...

...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 15:31 Uhr
Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 08.01.2013 15:31 Uhr

Dann können wir Europäer die Zukunft ja wieder den Amis überlassen,...

wie beim Internet.

Oder kennt jemand eine nennenswerte europäische Internetfirma. Nein, denn die Amis leben blendend von unseren Daten und Inhalten.

Wäre nicht schlecht, wenn es hier einmal anders wäre. Nur, mir fehlt noch der Glaube.

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07.01.2013, 20:57 Uhr

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