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Flix Über „Faust“ von Flix

 ·  „Who the Fuck is Faust?“ hieß ein Comic, mit dem Flix als junger Comiczeichner bekannt wurde. Elf Jahre später mit dieser frühen Arbeit unzufrieden, zeichnet er für die F.A.Z. und FAZ.NET seinen eigenen Faust 2.

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© Flix

Der zweiunddreißigjährige Berliner Comiczeichner Flix hat Goethes Drama in die Gegenwart überführt: Faust arbeitet als Taxifahrer in der deutschen Hauptstadt und hat es aus ganz anderen Gründen schwerer als sein Bühnenvorbild - wobei man das Klischee vom gescheiterten Studenten, der sich nun durch Fahrgastbeförderung über Wasser hält, gerne heranziehen kann, um eine der dann doch sehr zahlreichen Verbindungen zum am Wissen verzweifelten Gelehrten aus Goethes Feder zu finden.

Flix, der im bürgerlichen Leben Felix Görmann heißt, hat sich dieses Stoffes schon einmal angenommen, vor elf Jahren, also als denkbar junger Zeichner, der noch mitten im Saarbrücker Studium steckte. Etwas nassforsch lautete der Titel damals „Who the Fuck is Faust?“, doch das populäre Thema und die unkonventionelle Erzählweise brachten ihm eine Buchpublikation beim Eichborn Verlag ein, und dadurch wurde Flix bekannt. Mit dem Resultat war er später aber nicht mehr zufrieden, obwohl ihn die Idee nach wie vor überzeugte. So zögerte er keine Minute, als ihn das Angebot erreichte, einen Comic für die F.A.Z. zu zeichnen - „Faust“ sollte es zum zweiten Mal sein.

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