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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Das Auswärtige Amt und der Holocaust Die drängende Sorge, überflüssig zu werden

 ·  Schon 1933 sammelten junge deutsche Spitzendiplomaten statistisches Material, um die These von der jüdischen Gefahr zu stützten. Als die Zahlen nichts hergaben, entwickelten sie Eigeninitiative. Es sind Fälle wie diese, mit denen „Das Amt“ die Fama der widerständigen Behörde widerlegt.

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Im September 1945 reflektierte Ernst von Weizsäcker im Vatikan noch einmal über jenes Problem, das im Zentrum der nationalsozialistischen Herrschaft gestanden hatte. Er kam zu dem Schluss, Deutschland habe zu Beginn der zwanziger Jahre „im Osten die Grenze zu weit aufgemacht. Die Inflation hatte viele Juden angezogen, die sich zu einer Großmacht entwickelt hatten.“ Damit brachte er auf den Begriff, wie sich die deutsche Diplomatie dem organisierten Antisemitismus, der in der Ermordung der europäischen Juden mündete, von Anfang an genähert hat: als politische Reaktion auf einen objektiven Missstand, die juristisch und propagandistisch abzusichern sei, die aber auch sozialtechnologisch effektiv sein müsse.

Das Amt, das wird im ersten Teil des Berichts der Historikerkommission klar („Das Amt und die Vergangenheit. Die deutschen Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik“. Von Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann. Blessing Verlag), hatte mit der Judenpolitik der Nazis insbesondere in den Jahren bis zum Krieg seine liebe Mühe. Diese galt freilich nicht der Begrenzung von Diskriminierung, Demütigung und Gewalt, sondern ihrer möglichst wirkungsvollen diplomatischen Einfassung. Hier war die Elite der deutschen Verwaltung in der Pflicht, und es liegt in der Logik einer jeden Verwaltung, diese Pflicht zuallererst darin zu sehen, vom Geschäftsgang der Macht nicht ausgeschlossen zu werden.

Selbständiger Beitrag zur Vernichtungspolitik

Die drängende Sorge der führenden Vertreter des Amtes war es, nicht überflüssig zu werden, denn das Regime entfesselte ein beachtliches Tempo, und die Diplomaten wollten zeigen, dass sie locker mithalten konnten. Der außenpolitisch unerfahrene Reichskanzler sah sich schon in den ersten Wochen seiner Amtszeit einem Sturm von Protesten aus Frankreich, England, vor allem aber den Vereinigten Staaten gegenüber, die seiner antisemitischen Politik galten. Das Amt sammelte diese Beschwerden, die von den Konsulaten und Botschaften in die Wilhelmstraße telegrafiert wurden, und ersann eine politische Haltung, um diese zu beantworten. Ganz offenbar, formulierte die Leitung des Hauses, sei das Judenproblem in den protestierenden Ländern nicht so drückend, daher sei das Verständnis für die deutsche Not unterentwickelt.

Der Staatssekretär von Bülow wies seine Leute am 13. März 1933 an, statistisches Material zum Vordringen der Juden im öffentlichen Leben in Deutschland zusammenzustellen. Dabei stießen seine Beamten des neu gegründeten Deutschlandreferats allerdings bald auf ein echtes Problem, denn das Material war „recht dürftig“. Die Zahlen stützten die These von der jüdischen Gefahr nicht. Also entwickelten die jungen Spitzenbeamten Eigeninitiative und bedienten sich der ressortübergreifenden Kooperation mit Goebbels’ Propagandaressort sowie dem Innenministerium.

Die Basis Hitlers war schwach

So gelang es ihnen, in rasant kurzer Zeit ein Dokument zu verfassen, mit dem das Ausland davon überzeugt werden sollte, die Judenpolitik der Nationalsozialisten als eine „Reaktion auf eine seit 1918 anwachsende Gefahr“ zu begreifen, wobei natürlich – Antikommunismus zog immer – besonders auf die vielen jüdischen Funktionäre bei Sozialdemokraten und Kommunisten hingewiesen wurde. Außerdem wusste die Denkschrift, dass Juden als „Verbrecher“ sowie als „anstaltsbedürftige Geisteskranke“ überrepräsentiert seien.

Das Memorandum wurde auf den Tag genau drei Monate nach Hitlers Amtsantritt an alle Auslandsvertretungen verschickt. Man muss sich diesen Zeitpunkt verdeutlichen: Die Basis Hitlers war schwach. Die SS hatte sich nicht durchgesetzt, die Kämpfe im nationalsozialistischen Lager waren alle noch nicht ausgetragen. Hindenburg lebte noch, die Wehrmacht war nicht ernst zu nehmen, Flotte und Luftwaffe gab es nur auf dem Papier. Kein Nazi konnte am 30. April 1933 die deutschen Diplomaten zu solch einem Memorandum zwingen. Damit stellte sich das Amt aus eigener Initiative an die Spitze der Bewegung und tat dies aus voller Überzeugung.

Verwaltung des Judenmords

Das Memorandum markiert den ersten Schritt auf dem Weg der politischen und rechtlichen Vorbereitung der physischen Vernichtung der Juden und lässt ein Muster erkennen, das bis zum Schluss Anwendung finden sollte: Das Amt, diese Elite der deutschen Verwaltung, ergreift selbst die Initiative und ersinnt neue, unkonventionelle bürokratische und politische Wege, um das von allen erwünschte Ziel, die Ermordung der Juden, zu erreichen. Dabei war Erfindungsreichtum gefragt, denn mit zunehmendem Erfolg und außenpolitischer Erstarkung des Regimes spätestens nach der Remilitarisierung des Rheinlandes war die Diplomatie als Mittel der Politik immer weniger gefragt. Also brauchte das Amt ein neues Thema. Ebenso wie die Natur duldet auch die Verwaltung kein Vakuum. Dieses Thema fand sich im Zentrum der nationalsozialistischen Politik, es war die Verwaltung des Judenmords.

Als Göring am 12. November 1938 zu einer großen Konferenz ins Luftfahrtministerium lud, um die Vereinheitlichung der Maßnahmen gegen Juden zu besprechen, war das Außenamt durch den Unterstaatssekretär Ernst Woermann sowie den Judenreferenten Emil Schumburg vertreten. Gleich nachdem Göring seine einleitende Tirade beendet hatte, die das Versprechen enthielt, die „Judenfrage so oder so zur Erledigung zu bringen“, bat Woermann um das Wort und mahnte eine Beteiligung seines Ministeriums an. Göring wich dem aus, aber Woermann hakte so lange nach, bis er feststellen konnte, dass „die Zusage der generellen Beteiligung des AA“ an allen Maßnahmen gegen ausländische Juden gegeben sei. Und damit keine Ambivalenzen blieben, notierten die Abgesandten des Amtes auch Görings Resümee: „Wenn das Deutsche Reich in irgendeiner absehbaren Zeit in außenpolitischen Konflikt kommt, so ist es selbstverständlich, dass auch wir in Deutschland in allererster Linie daran denken werden, eine große Abrechnung an den Juden zu vollziehen“.

In dieser historischen Lage sagte Ernst von Weizsäcker dem Schweizer Gesandten in Paris, die Juden müssten Deutschland verlassen, „sonst gingen sie eben über kurz oder lang ihrer vollständigen Vernichtung entgegen.“

Der volle Einsatz der Elite

An solchen Stellen tritt „Das Amt und die Vergangenheit“ in einen literarischen Dialog mit Daniel Mendelsohns „Die Verlorenen“, dem ebenfalls in diesem Herbst erschienenen Bericht über die Suche nach sechs in der Ukraine ermordeten Familienmitgliedern des Autors. Wo sich Mendelsohn mit großem Fleiß auf die detektivische Suche nach den genauen Todesumständen seiner Verwandten macht, rekonstruiert der Kommissionsbericht auf ebenso gründliche Art die Funktionsweise einer Mordmaschinerie, die, von Berlin aus gesteuert, auch in ein ukrainisches Städtchen reichen konnte. Bei der Lektüre von Mendelsohn fragt man sich, wie es denn überhaupt gelingen konnte, Juden so gründlich zu erfassen, aufzuspüren und umzubringen, dass selbst diese weit entfernt lebende Familie vor dem Apfelbaum ihrer Nachbarn erschossen wurde.

Das Buch über das Amt antwortet: Es war nicht leicht. Es brauchte schon den vollen Einsatz der Elite der deutschen Verwaltung, der am besten ausgebildeten, kultiviertesten Männer der damaligen Zeit. Sie gaben ihr Bestes: Diplomaten halfen, Informationen über in den von deutschen Truppen besetzten Gebieten lebende Juden zusammenzutragen, überwachten und begleiteten die innereuropäischen Transporte und organisierten generell die Abwicklung ihrer Existenzen.

Wenn in den Akten von Protest, Empörung und Ablehnung die Rede ist, dann stets nur im Hinblick auf eine effektivere Bekämpfung der Juden. So erhebt das Amt in den dreißiger Jahren noch Bedenken gegen eine Förderung der Auswanderung der jüdischen Intellektuellen, aber nicht etwa aus Sorge um die deutsche Kultur oder den Prestigeverlust, sondern unter Berufung auf die eigenen, fachspezifischen Kenntnisse der Verhältnisse im Ausland. Der berüchtigte Judenreferent des Amts, Rademacher, begründete seine Ablehnung der Ausreise einer Lehrerin in die Vereinigten Staaten wie folgt: „Grundsätzlich habe ich Bedenken, Juden, die ausgebildete Lehrkräfte sind, auswandern zu lassen. Ich befürchte, dass diese Juden dann in die südamerikanischen Staaten weiterwandern, um dort den bisher kümmerlichen Versuchen der Juden, eigene, sogenannte deutsche Schulen zu gründen, den fehlenden Rückhalt zu geben.“ Er befürchtete, dass „die Ausländer, die Wert auf eine deutsche Ausbildung ihrer Kinder legen, diese Kinder in die jüdischen, nicht in die deutschen Schulen schicken“.

Gesamteuropäischer Antisemitismus

Aus solchen und vielen zeitlich früher formulierten Einwänden, etwa gegen die hohe Anzahl jüdischer Emigranten in Afghanistan, ergibt sich ein Gedanke: Juden im Exil sind keine Freunde der deutschen Politik. Sie stiften Unruhe. Auch diese diplomatische Sorge sprach für eine europäische Gesamtlösung der Judenfrage, an der das Außenamt von Anfang an mitarbeitete.

Dabei war Antisemitismus keineswegs eine deutsche Besonderheit, auch in diesem Punkt bietet das Buch brisante Enthüllungen. So verzeichnen die Akten die Reaktion des französischen Außenministers Georges Bonnet auf die als „Reichskristallnacht“ bekannten Pogrome vom November 1938. Bei einem Besuch bei Ribbentrop protestierte er nicht etwa, sondern betonte, „wie sehr man in Frankreich an einer Lösung des Judenproblems interessiert sei“. Sein Land möge keine weiteren Juden aus Deutschland aufnehmen, daher fragte er, ob man nicht „irgendwelche Maßnahmen“ treffen könne, damit sie nicht mehr nach Frankreich kommen“. Außerdem bemerkte er, dass auch Frankreich zehntausend Juden „irgendwohin loswerden“ wolle.

Legende des unpolitischen Spezialisten

Nach der Lektüre des ersten Teils des Kommissionsberichts kann man nicht umhin, das Auswärtige Amt der NS-Zeit als verbrecherische Organisation zu bezeichnen, deren beachtliches propagandistisches und argumentatives Talent nach dem Krieg weitgehend intakt war und dazu genutzt wurde, die Spuren des Verbrechens zu verwischen.

Hier drängen sich Parallelen zu Albert Speer auf, der es ebenfalls verstanden hat, eine sympathisierende Öffentlichkeit von der Legende des unpolitischen Spezialisten zu überzeugen. Der Erfindung, Verbreitung und Verteidigung dieser Legende in Bezug auf das Auswärtige Amt widmet sich der zweite Teil des Buches. Auch hier erfährt man, dass diese Geschichtspolitik keineswegs eine rein deutsche Angelegenheit war. Im idyllischen Wiesbaden unterhielt eine Abteilung des amerikanischen Nachrichtendiensts ein komfortables Quartier für deutsche Diplomaten, die über besonderes Wissen bezüglich der Sowjetunion verfügten. Der für diese Vernehmungen zuständige amerikanische Beamte, Dewitt Poole, machte sich deren Warnungen vor dem Expansionsdrang der Russen rasch zu eigen und forderte, Deutschland zu einem Bollwerk gegen den Kommunismus auszubauen.

Umstrittene Politik des Archivs

In den Jahren nach dem Krieg begann die systematische und ungemein effektive Arbeit an der historischen Deutung der Rolle der deutschen Diplomaten in der Nazizeit. Verantwortung wurde auf wenige Personen abgeschoben, zugegeben wurde das bloße Minimum, widerständige Gespräche und Gedanken, von denen keine Spuren zu finden waren, wurden behauptet. So wie der deutsche Adel im Laufe der Jahre von einer die Nazis stützenden traditionellen Machtelite zu einem erweiterten Gesamtprojekt hin zum 20. Juli 1944 umgedeutet werden konnte, so gelang es auch den Diplomaten, ihr verbrecherisches Vorleben weitgehend zu tarnen. Hilfreich war dabei die restriktive Aktenfreigabe des politischen Archivs des Auswärtigen Amts, zu dessen Geisteshaltung sich in diesem Band einige deutliche Worte finden.

Immer wieder konzentrierte sich die Deutungsfrage auf die Person von Ernst von Weizsäcker. Das Kapitel, in dem die Organisation seiner Verteidigung im Wilhelmstraßenprozess beschrieben wird, die sich sehr modern und effektiv auch der öffentlichen Meinung zu bedienen wusste, gehört zu den verblüffendsten des Buchs. Immer wieder gelingt es der Familie und den Freunden von Weizsäckers, von denen Marion Gräfin Dönhoff die einflussreichste war, dessen Ankläger zu diskreditieren und den Angeklagten als tragisch gescheiterten Verantwortungsethiker darzustellen. Doch seine in diesem Band erstmals dokumentierte Befürwortung der Ausbürgerung Thomas Manns ist ein schlagendes Indiz für seine Bereitschaft, deutsche Bürgerlichkeit und Kultur zu verraten, um den NS-Staat zu optimieren, und diese Bereitschaft später nicht nur nicht zu gestehen, sondern das Gegenteil zu behaupten.

Die Schuld Ernst von Weizsäckers

An Ernst von Weizsäcker kristallisierte sich die Beschäftigung mit der Naziperiode des Auswärtigen Amts. Doch eine Analyse der Karrieren der Diplomaten nach 1945, wie sie im Fokus des Artikels von Frank Schirrmacher in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 24. Oktober stand (s. Das Auswärtiges Amt war tief in den Nationalsozialismus verstrickt), macht deutlich, dass weit stärker belastete Personen geringere Strafen erhielten und dann unbehelligt weiter ihren Dienst in der bundesdeutschen Diplomatie versahen.

Ernst von Weizsäcker und seine Freunde gaben dem Ankläger Robert Kempner die Schuld an der schlechten Stimmung gegenüber dem ehemaligen Staatssekretär und dem neuen Außenamt, dessen personelle Kontinuität regelmäßig kritisiert wurde. Im Mai 1951 machte er seinem Herzen in einem Brief an einen Freund Luft: „Sie werden vernommen haben, dass Dr. Kempner in Bonn über Nürnberg vor Studenten gesprochen hat, dass wieder neue Hetzflugblätter gegen die Freunde im neuen A.A: unter Poststempel Frankfurt a. M. verbreitet wurden“, und er frage sich, „ob den Leuten nicht das Handwerk zu legen wäre“. Weiter schreibt er: „Vielleicht geht es mit Ironie.“

Aber der Sinn der Übung ist klar: Der Staatsanwalt und Aufklärer Kempner soll als Unruhestifter und Hetzer dargestellt werden, die Diplomaten hingegen stehen für Ordnung, Würde und Pflichtbewusstsein. Es waren Muster, mit denen ganze Generationen sich ihr Leben eingerichtet haben. Interessanterweise findet sich auch ein Brief Richard von Weizsäckers in den Akten, der vor einer Personalisierung der Auseinandersetzung gegen Kempner warnt. Ihm war diese Art von Kesseltreiben nicht geheuer. Möglicherweise war seine große Rede zum 8. Mai 1945 in weit größerem Maße als bisher angenommen auch eine innerfamiliäre Angelegenheit.

Roman auf Aktenbasis

Noch bis in die jüngste Zeit musste jeder Historiker, der die Schuld der deutschen Diplomaten darstellen wollte, mit der erbitterten publizistischen Gegenwehr etwa von Gräfin Dönhoff rechnen. Das lag auch daran, dass die wesentlichen, belastenden Dokumente unzugänglich blieben und die Gesamtschau der Geschichte des Amtes gar nicht von Einzelpersonen aufzuschreiben war. Man versteht bei der Lektüre dieses Buchs, dass es eines ganzen Teams entschlossener Forscher bedurfte, um das über viele Jahrzehnte perfekt unterhaltene System der historischen Umdeutung zu dekonstruieren. Und es ist von bemerkenswerter Ironie, dass es ein harmloser bürokratischer Vorgang war, der den Anfang vom Ende markierte – nämlich die Beschwerde einer Rentnerin bei Bundeskanzler Schröder über den Außenminister Fischer, der ihre Beschwerde gegen die Todesanzeige für einen Täter im diplomatischen Dienst nicht beantwortet habe.

Doch am Ende der Lektüre dieses großen Buches, das auch als großer deutscher Roman auf Aktenbasis gelesen werden kann, steht keine Erleichterung. Wenn die wohlversorgten, bewunderten, kultivierten Männer der Wilhelmstraße zu Mördern werden konnten, so ist niemand davor gefeit und keine Institution ist stark genug, von sich aus ihre Umwidmung in ein Instrument des Verbrechens zu verhindern.

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Jahrgang 1966, verantwortlicher Redakteur für das Feuilleton.

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