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Berlinale 2011

Berlinale 2011 Augenblicke des Festivals

Was wir in und außer den Filmen bei der Berlinale 2011 erlebt und gesehen haben: Etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich mit 3D-Brille ablichten lässt, etwa den britischen Regisseur Richard Ayoade, der nur vier Sekunden Applaus wollte - und so manches mehr. Mehr Von Verena Lueken, Andreas Platthaus, Peter Körte

RAF-Film im Berlinale-Wettbewerb Energie gleich Erfahrung mal Hass im Quadrat

In „Wer wenn nicht wir“ erzählt Andres Veiel die Vorgeschichte des deutschen Terrorismus am Beispiel von Bernward Vesper und Gudrun Ensslin. Die Charaktere sind zwei aus der Kindheit Verstoßene, die aneinander geraten: Vesper kommt nicht ins Reine mit seinem Vater, Ensslin nicht mit ihrem Körper. Mehr Von Andreas Kilb

Berlinale-Wettbewerb Das Kino vergisst seine Lieben nicht

Actionbilder aus Berlin und Szenen einer albanischen Blutrache zum Abschluss der Berlinale. Der Film „Unknown“ zeigt, wie einen Mann in Berlin das Gedächtnis anhanden kommt, in „The Forgiveness of Blood“ verliert ein Junge in Albanien seine Freiheit. Mehr Von Andreas Kilb

„Schlafkrankheit“ im Wettbewerb Von außen gesehen

Der Titel von Ulrich Köhlers Wettbewerbsfilm ist riskant, weil er zu Kalauern nachgerade einlädt. Erzählt wird eine afrikanische Ärzte-Geschichte, genauer: Puzzleteile davon. Die Ratlosigkeit, die „Schlafkrankheit“ ausmacht, überträgt sich in der Tat auf die Zuschauer. Mehr Von Verena Lueken

Béla Tarr im Berlinale-Wettbewerb Neues von Nietzsches Pferd

Der 1955 geborene ungarische Regisseur Béla Tarr hat angekündigt, „A torinói ló“, das Pferd aus Turin, werde sein letzter Film sein. Er drehte ihn in Schwarzweiß. Herausgekommen ist ein kunstvolles Kino-Exerzitium, das durchzustehen allerdings starke Nerven braucht. Mehr Von Verena Lueken

Mehr Berlinale 2011
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Leitartikel zur Berlinale Unberührt

Verblasst scheint die Leidenschaft für ein Kino, das die Welt bewegen könnte. Ein Zeichen setzen gegen die Unterdrückung im Iran - das wollte die Berlinale in diesem Jahr. Aber warum war die Stimmung dann so uninspiriert, desinteressiert und unberührt? Mehr Von Verena Lueken

Dokumentarfilm über Chodorkowskij Zwei Angeklagte von Weltruf

Die Berlinale zeigt zwei hervorragende Dokumentarfilme: Einen über den spanischen Richter Baltasar Garzón, der die Grenzen der Justiz testete, den anderen über den inhaftierten russischen Oligarchen Michail Chodorkowskij, der sich mit seinem Präsidenten anlegte. Mehr Von Andreas Platthaus

Berlinale-Glosse Kinder, wo ist euer Kinoplatz?

Mit der Schließung des Zoo Palastes im vergangenen Jahr hat die Berlinale ihre Seele verloren. Das „Haus der Kulturen der Welt“ ist nun als Ersatz-Spielstätte angetreten. Es hat zwar die freundlichsten Mitarbeiter des Festivals, der Kinozauber aber fehlt. Mehr Von Andreas Platthaus

Korea bei der Berlinale Eine Zwiebel für die Tränen der Yuppies

Der koreanische Film ist auf der Berlinale 2011 äußerst gut vertreten. Gleich zehn Filme sind dabei, darunter einer im Wettbewerb: Lee Yon-ki zeigt porträtiert eine Beziehung, wie sie westlicher nicht sein könnte. Mehr Von Rüdiger Suchsland

Iran-Diskussion auf der Berlinale Die Zensur ist unberechenbar

Wie funktioniert die Zensur in Iran? Willkürlich und gesetzlos. Darüber waren sich die Teilnehmer bei der Diskussion über das Land auf der Berlinale einig. Das abwesende, weil zu Hause inhaftierte Jury-Mitglied Jafar Panahi ist das Leitthema des Festivals. Mehr Von Verena Lueken

Miranda Julys „The Future“ Die Katze spricht, ich muss träumen!

In ihrem Berlinale-Wettbewerbsfilm „The Future“ erzählt Miranda July zauberhaft leicht, was passieren kann, wenn man in der Mitte des Lebens die Möglichkeiten neu durchzuspielen beginnt. Mehr Von Andreas Platthaus

Rolf Eden Berlin braucht einen wie ihn

Die Berlinale-Partys sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Es fehlt jemand wie der junge Rolf Eden, den Peter Dörfler in dem Dokumentarfilm „The Big Eden“ porträtiert. Mehr Von Rüdiger Suchsland

Berlinale-Wettbewerb Scheidung auf Persisch

Auf der Berlinale 2009 hatte Asghar Farhadi den Silbernen Bären gewonnen. In diesem Jahr ist sein Film „Nader und Simin“ der einzige Wettbewerbsbeitrag aus Iran. Während sein Kollege und Berlinale-Juror Jafar Panahi im Gefängnis sitzt, lastete viel Erwartung auf ihm. Mehr Von Verena Lueken

Schwedens Meisterregisseur Bergmans zwei Gesichter

Harriett Andersson war die vierte, Liv Ullmann die fünfte Lebensgefährtin des Regisseurs Ingmar Bergman, dem die Berlinale ihre diesjährige Retrospektive widmet. Beide Schauspielerinnen erzählten nun auf sorgsam getrennten Terminen von ihrem Leben mit ihm. Mehr Von Rüdiger Suchsland

Berlinale-Wettbewerb Strahlen und Blut

Die Katastrophe von Tschernobyl und das von Ralph Fiennes inszenierte Shakespeare-Drama „Coriolanus“ trafen gestern im Berlinale-Wettbewerb aufeinander. Aber wo bleibt diesmal eigentlich die aktuelle Politik? Mehr Von Andreas Kilb und Verena Lueken

Berlinale-Perspektive Seid doch politisch!

Von Hollywood selbst ganz zu schweigen: Auch die unabhängigen amerikanischen Filmemacher zieht es weit weniger nach Berlin als nach Cannes. Das aber spielt keine Rolle. Die Zukunft des Festivals braucht eine klare Perspektive: Hin zu einer politischen Filmkunst. Mehr Von Andreas Kilb

Wim Wenders würdigt Pina Bausch Der Tod verschwindet in der Tiefe des Raums

Alles ist Wunderland: Wim Wenders erschafft in seiner kinematografischen Hommage an die Choreografin Pina Bausch den ersten wirklichen 3D-Film. Der Regisseur bringt den Raum zum Tanzen und lässt die Zeit in einem Bilderrausch verschwinden. Mehr Von Andreas Kilb

Dokumentarfilm-Preis Verzweifelte Liebe

Der Dokumentarfilm auf der Berlinale hat jetzt einen eigenen Preis. Und schon gibt es einen heißen Kandidaten: Den litauischen Regisseur Mantas Kvedaravicius. Er hat einen atemberaubenden Film über Tschetschenien gedreht, den aber nicht jeder verstanden hat. Mehr Von Andreas Platthaus

Berlinale-Auftakt Glamour und Verbrechen

Zu feiern gibt es noch nicht allzu viel, zu kämpfen umso mehr auf der Berlinale 2011: Jafar Panahis Botschaft aus dem iranischen Gefängnis und die Bedrohung Cyril Tuschis prägen die ersten Tage des Festivals. Mehr

Berlinale - erster Wettbewerbstag Was kümmern uns die Leute da draußen?

Eine Innenansicht der Finanzkrise von 2008 und eine Familiengeschichte aus dem Alltag der argentinischen Diktatur: Mit „Margin Call“ und „El premio“ beginnt der Wettbewerb auf hohem Niveau. Mehr Von Andreas Kilb und Verena Lueken

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Vorletzte Werte

Von Thomas Thiel

Die Welt hat eine neue Religion: „Kopinismus“ nennt sich der offiziell anerkannte Glaube an das Filesharing als höchsten Lebenssinn. Es geht aber nicht um letzte, sondern um strategische Werte. Mehr