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Reichspogromnacht Die Katastrophe vor der Katastrophe

09.11.2008 ·  Vor siebzig Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten in Deutschland die Synagogen. Mehr als 1400 Gotteshäuser wurden angezündet und zerstört, etliche Menschen misshandelt und ermordet. In London sind nun Augenzeugenberichte neu entdeckt worden.

Von Raphael Gross
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Am 23. November 1938 schrieb der Kunstkritiker und spätere Kunstsammler Heinz Berggruen über die Verwüstung des elterlichen Schreibwarengeschäfts in der Konstanzer Straße in Berlin-Wilmersdorf und die Verschleppung und Ermordung seiner Angehörigen: „Ich bin, wie Sie verstehen werden, in großer Sorge um meine Eltern, dazu kommt das deprimierende Gefühl, selber in geradezu beneidenswerter Lage zu sein und andererseits bei dem Wahnsinn da drüben kaum helfen zu können.“ Denn Berggruen befand sich, als er dies schrieb, bereits im Exil in San Francisco, wo er aus der Ferne das Schicksal seiner Verwandten beobachtete: „Meine Mutter schrieb mir in einem verwirrten Luftpostbrief vom 11. November, dass unser Geschäft in der K.-Straße völlig zertrümmert sei und dass ihr Bruder und eine Reihe weiterer Angehöriger ins Konzentrationslager gebracht worden seien. (Das Wort Konzentrationslager ist mit Krankenhaus umschrieben.) Ein anderer Vetter, der schon vor zwei Monaten nach Sachsenhausen gebracht wurde, hat dort vor ein paar Wochen eine ,Herzattacke' erlitten, an der er dann starb.“

Berggruen hatte noch 1935 - wenn auch bloß mit seinen Initialen gekennzeichnet - für die „Frankfurter Zeitung“ geschrieben. 1936 gelang es ihm, erfolgreich nach Kopenhagen und dann 1937 in die Vereinigten Staaten zu fliehen. Sein Bericht wurde bereits 1938 an das Jewish Central Information Office in Amsterdam weitergeleitet, wo er zusammen mit Hunderten weiteren Berichten über die Ereignisse des Novemberpogroms 1938 von den Mitarbeitern Alfred Wieners gesammelt wurde. Die Berichte stützten sich auf das Netzwerk des von Wiener geleiteten Jewish Central Information Office und wurden zum Schutz der oftmals außerordentlich gefährdeten Informanten verschlüsselt. So trägt der hier zitierte Brief von Berggruen auch nur das Kürzel B 171. Zu einem Teil der Berichte fertigte Alfred Wiener im Dezember 1938 einen separaten maschinengeschriebenen Schlüssel an, der sich heute in der Wiener Library in London findet und die Aufklärung einiger Kürzel erlaubt.

Tatsachen für Nachdenkliche

Der Orientalist und Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, Alfred Wiener, gehörte zu den hellsichtigen Menschen, die schon während der Weimarer Republik die Gefahr eines deutschen Pogroms vorausgesehen hatten. Nach dem Ersten Weltkrieg engagierte er sich im Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens und warnte deutlich schon in seiner ersten Aufklärungsschrift: „Vor Pogromen? Tatsachen für Nachdenkliche“. Trotzdem ist das genaue Ziel für die Zusammenstellung der umfangreichen Dokumentation von 1938 nicht bekannt. In den Publikationen der Wiener Library lassen sich dazu auch in der Nachkriegszeit keine Anhaltspunkte finden.

Nachdem Alfred Wiener sein Jewish Central Information Office rechtzeitig nach London in Sicherheit gebracht hatte, vernichteten Mitarbeiter des Jewish Central Information Office noch am Tag des deutschen Einmarschs in die Niederlande am 10. Mai 1940 sämtliche noch vorhandenen Briefe und Dokumente, die uns etwas über die Geschichte der Entstehung der Sammlung hätten sagen können. Der Biograph Wieners und heutige Direktor der Wiener Library, Ben Barkow, hat allerdings auf einen zeitgenössischen Gebrauch der Sammlung hingewiesen. Sie war dem sozialdemokratischen Schriftsteller Konrad Heiden zur Verfügung gestellt worden als Grundlage seiner Darstellung der Novemberpogrome in dem 1939 erschienenen Band „The New Inquisition“. Eine niederländische Übersetzung des Buches war zwar vom JCIO herausgegeben worden, musste aber nach einer Intervention der deutschen Diplomatie in den Niederlanden zurückgezogen werden. Ein deutschsprachiges Typoskript liegt bis heute unter dem Titel „Nächtlicher Eid“ unveröffentlicht in der Zentralbibliothek Zürich.

Besonderer historischer Wert

Die 356 Augenzeugenberichte von sehr unterschiedlicher Länge finden sich gebunden in zwei großen Einzelbänden im Archiv der Wiener Library in London, der Nachfolgeorganisation des Jewish Central Information Office. Als ich vor sieben Jahren dort im selben Haus meine Tätigkeit als Direktor des Leo Baeck Instituts aufnahm, führte mich der Direktor der Wiener Library bald zu diesen Bänden. Wir erkannten darin beide das Material für ein gemeinsames Projekt, denn unter den vielen archivalischen Schätzen der Library schien uns diese Quelle von besonderem historischem Wert zu sein.

Das Interessante an dem Fund liegt zunächst darin, dass die Hunderte von persönlichen Berichten unmittelbar nach den gewalttätigen Ereignissen in Nazi-Deutschland protokolliert worden waren. Es handelt sich um Augenzeugenberichte des Novemberpogroms, die nicht durch die späteren Ereignisse geprägt wurden. So beschlossen wir - später mit der Unterstützung von Michael Lenarz, dem Archivar des Jüdischen Museums Frankfurt am Main -, die auf unterschiedlichen Amsterdamer Papierbögen abgetippten Quellen in einer zurückhaltend annotierten Edition herauszubringen. Am heutigen Samstagabend werden wir dieses Buch mit einer Lesung und einer Diskussion im Jüdischen Museum Frankfurt vorstellen.

1400 angezündete Synagogen

Die Zeugnisse sind zum überwiegenden Teil in unmittelbarer Nähe zu den Ereignissen des 9. und 10. November 1938 niedergeschrieben worden. Diese unmittelbare zeitliche und räumliche Nähe zu den gewalttätigen Exzessen spiegelt sich in der Intensität der Berichte. In wenigen Stunden waren etwa 1400 Synagogen angezündet und zerstört worden. Auf den Straßen Deutschlands wurden Juden in aller Öffentlichkeit gedemütigt und verprügelt, unzählige Wohnungen und Geschäfte verwüstet und ausgeraubt. 91 Menschen sind in weniger als 24 Stunden ermordet worden. Mehr als 30.000 jüdische Männer wurden innerhalb weniger Stunden und Tage auf Polizeiwachen, in Sturmlokale und Konzentrationslager verschleppt und brutal misshandelt.

Von den damals noch 120.000 jüdischen Männern in Deutschland wurde also jeder Vierte inhaftiert und in der einen oder anderen Weise Opfer von Gewalttätigkeiten. Wenn die sadistische Gewalt in den Konzentrationslagern ein Ziel besaß, dann war es die „freiwillige“ sofortige Auswanderung, verbunden mit der Einwilligung zur „Arisierung“ noch bestehender Geschäfte jüdischer Inhaber. Das geschah - wie viele Augenzeugenberichte schildern - vielfach unter den Augen der deutschen Bevölkerung wie der nationalen und internationalen Presse, die weltweit über die ungeheuren Gewalttätigkeiten berichtete.

Verschiebung der Kompetenzen

Die Verstärkung des Vertreibungsdrucks war begleitet von einer in der Folge der Ausschreitungen erfolgten Verschiebung der Kompetenzen in Bezug auf die „Judenfrage“ innerhalb des Reiches: Hermann Göring rügte seinen für die Pogrome wesentlich zuständigen Rivalen Joseph Goebbels nicht nur für die Sachschäden, er übertrug zusätzlich die Zuständigkeit für die „Judenfrage“ auf Reinhard Heydrich und damit auf die SS. Der Novemberpogrom war jedenfalls, wie der Historiker Dan Diner einmal formulierte, eine „Katastrophe vor der Katastrophe“.

Die Gewaltexzesse des Jahres 1938 im gesamten Deutschen Reich bilden für sich genommen ein katastrophisches Ereignis innerhalb der deutschen und der jüdischen Geschichte. Die Augenzeugenberichte der Wiener Library respektive des Jewish Central Information Office sperren sich gegen das Bild einer linearen Kontinuitätslinie, denn die Autoren der Berichte konnten nicht wissen, wie die nazistische Verfolgungspolitik 1941 in eine systematische Vernichtung mündete. So ermöglichen diese Berichte, der Katastrophe von 1938 das Gewicht und die Bedeutung zu geben, das sie durch die Kontextualisierung als bloßer Vorläufer der eigentlichen Katastrophe leicht zu verlieren droht.

Fundamentale Widersprüche

Nach der umfassenden Darstellung der Novemberpogrome von Dieter Obst sollen für die „Auslösung, Ausbreitung und Verschärfung der ,Reichskristallnacht' nicht primär antisemitische Überlegungen maßgebend“ gewesen sein. Der Autor erkennt keinerlei „vorherige Überlegungen“ oder „Absprachen“ als ursächlich für dieses Pogrom und betont, dass selbst in den Fällen, in denen „manchmal Zuschauer und Zuschauerinnen“ sich „zu Plünderungen hinreißen“ ließen, ein solches Verhalten „mehr einer Massenpsychose“ entsprungen sei, als „Zustimmung zum Pogrom“ bedeutete. Dagegen verweist die jüngst erschienene englischsprachige Publikation von Martin Gilbert auf eine Kontinuität antijudaistischen und antisemitischen Denkens von Martin Luther bis zu den hier dokumentierten Gewalttätigkeiten des Novemberpogroms.

Diese sich fundamental widersprechenden historischen Deutungen führen wiederum zu neuen Fragen: Wenn Antisemitismus weder in der deutschen Bevölkerung generell noch bei den unmittelbar am Pogrom beteiligten NS-Aktivisten eine zentrale Rolle gespielt haben soll, wie ein Teil der Forschung betont, lässt sich nicht erklären, warum ausgerechnet Juden und Synagogen zum Ziel der Aggressionen geworden sind. Umgekehrt kann der Hinweis auf die lange antisemitische Tradition nicht der Tatsache Rechnung tragen, dass es im neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert im deutschsprachigen Judentum Europas zu einer außergewöhnlichen kulturellen und ökonomischen Blütezeit kam. Beide Erklärungen hinterlassen ein Rätsel.Antisemitismus kann man, wie es einmal Peter Pulzer formuliert hat, als ein „moving target“ begreifen. Weder ist er unveränderlich, noch wird er ständig neu erfunden: Seine historisch äußerst lange Dauer macht ihn als Feindschaft gegen Juden „als Juden“ einerseits zu einem „ewigen“, historisch konstanten, andererseits, da von den historischen Konstellationen abhängig, zu einem überaus vielfältigen Phänomen. Antisemiten beziehen sich gerne auf diese longue durée; sie scheint ihnen geradezu als Nobilitierung ihrer Obsession zu dienen.

Christlich geprägter Antijudaismus

Weder dem Nationalsozialismus noch seiner neonazistischen Verlängerung kann man eine besonders tiefgreifende christliche Motivation unterstellen. Dennoch scheinen der Angriff auf und die Zerstörung von etwa 1400 Synagogen in einem Land, das noch genug Juden als mögliche Angriffsziele bot, nicht reinem Zufall geschuldet. Nicht nur die Beamten im Reichsinnenministerium, die sich spätestens seit den sogenannten Nürnberger Rassegesetzen auf die Suche nach einer juristischen Definition „des Juden“ begaben - und sich dabei letztlich immer nur auf rein religiöse Kriterien, Gemeindemitgliedschaften und vorhandene oder mangelnde Taufscheine stützten -, sondern auch die weniger bürokratischen „Radauantisemiten“ waren nicht dagegen gefeit, gerade immer wieder herausragende Symbole der jüdischen Religion oder ihre Vertreter mit besonderer Brutalität anzugreifen.

Deshalb würde ich die Täter auch in die Tradition eines christlich geprägten Antijudaismus einordnen. Dass viele von ihnen das Christentum sogar bekämpften, hinderte sie offensichtlich nicht daran, den christlichen Antijudaismus auf ihre Weise fortzuführen. Der Antisemitismus ist selbst in seiner nazistischen Form keine rein profane Ideologie des neunzehnten Jahrhunderts. Die in den vorliegenden Berichten immer wieder geschilderten besonderen Grausamkeiten gegenüber Rabbinern scheinen das zu belegen. So etwa in einem insgesamt präzisen und ausführlichen Bericht: „Unter den Verhafteten befinden sich die weitaus meisten Rabbiner, die, soweit sie ihren Beruf angegeben haben, häufig besonders schlecht behandelt worden sind. Der Rabbiner Klein, Düsseldorf, ist mit seiner Frau die Treppe hinuntergeworfen worden.“ Ein anderer Bericht wiederum hält fest: „Während der Nacht wurden wir aus den Wohnungen in die Synagoge getrieben. Dort zwang man unseren Rabbiner, aus dem Buche Hitlers ,Mein Kampf' von der Kanzel herunter einige Kapitel vorzulesen.“

Drei Mann in guter Garderobe

Manche Berichte sind kurze Faktennotizen: „Synagoge und Leichenhalle in Erfurt sind am 9./10. November 1938 verbrannt worden.“ Andere sind ausführlich und manchmal sogar ironisch. So berichtet eine als „Arierin“ bezeichnete „Dame aus Berlin“: „Drei Mann in guter Garderobe befehligten die Übrigen, welche die ,kochende Volksseele' repräsentierten. Diese Gruppe von zehn bis elf Mann drang, mit langen Eisenstangen und Beilen bewaffnet, in die Engros-Geschäfte ein, um dort alles, aber auch alles, was es nur zu zerstören gab, in Trümmer zu schlagen. Damit war jedoch dieser ,kochenden Volksseele' nicht Genüge getan. Kleider, Pelze, Schreibmaschinen, Lampen, Garderobenständer, ja sogar die Blumentöpfe aus den großen Verkaufsräumen wurden auf die Straße geworfen.“

Viele berichten aus verschiedenen Quellen über offenbar an verschiedensten Orten verübte Grausamkeiten. Andere wiederum beschreiben das Besondere im Rahmen der ausufernden Grausamkeiten. So etwa ein Bericht aus Böhmen, der sich fast wie eine mittelalterliche Legende liest: „In Gablonz (Böhmen) wurde am 9./10. November 1938 die Synagoge in Brand gesteckt. Man hing dabei einem Juden ein Plakat um - er hieß Robitschek - und stieß ihn in die Richtung der brennenden Synagogentüren. Plötzlich fing in der brennenden Synagoge die Orgel an zu spielen. Die Menge schrak zusammen, und es wurde ihr unheimlich. Dem Juden geschah daraufhin nichts mehr.“

Hoher Anteil von Jugendlichen

Dass der Nationalsozialismus nicht nur auf der Führungsebene eine relativ junge Bewegung war, zeigt sich an dem hohen Anteil von Jugendlichen, die laut den Berichten an den Ausschreitungen beteiligt waren. Neben Schilderungen widerlichster Formen der Zustimmung zu den Pogromen finden sich solche, die scharf zwischen nationalsozialistischen Tätern und der allgemeinen Bevölkerung unterscheiden: „die Bevölkerung lehne im Großen und Ganzen das Regime und die jüngsten Pogrome ab“.

Die Dokumente können als Beleg gelten für die Art, wie mittels öffentlich zur Schau gestellter Gewalt gegen Juden eine nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ als neue rassistische Gemeinschaft für breite Teile der Gesellschaft erfahrbar wird. Sie zeigen aber gleichzeitig, dass die Politik der Schaffung einer „Volksgemeinschaft“ nicht nur von den „Gemeinschaftsfremden“, sondern auch von den „Volksgenossen“ nicht einhellig gutgeheißen wurde. Wie diese Distanzierung sich ausdrückte, ist oftmals bis in die sprachliche Diktion hinein bemerkenswert. Ein in den Dokumenten als „Rein-Arier“ bezeichneter Sprachlehrer aus Frankfurt am Main wird etwa so zitiert: „Befragt, wie die Aktion auf die nichtjüdische Bevölkerung wirkt, gibt er an, dass der größte Teil völlig uninteressiert zuschaue. Ein kleiner Teil ,freue' sich, dass endlich ,aufgeräumt' wird, ein noch kleinerer Teil ,schäme' sich. Zu offenem Protest scheine es nicht gekommen zu sein.“

Leidenschaft und Weltanschauung

Das vielleicht zu erwartende moralische Gefühl - Empörung - befindet sich nicht in seiner Liste. Selbst in der Kritik am Regime hat sich schon die volksgemeinschaftliche „Moral“ durchgesetzt und breite Bevölkerungsschichten erreicht: „Überhaupt beteiligten sich auch sogenannte gebildete Leute an dem Vandalismus. So erkannte eine Dame in einem der Zerstörer den Gartenarchitekten, der ihr einmal für viel Geld ihren Garten angelegt hatte.“

Viele Berichte weisen auf den ökonomischen Irrsinn der Ausschreitungen hin. In praktisch allen Fällen standen die demolierten Geschäfte kurz vor der „Arisierung“ - die Zerstörungswut traf also Eigentum, das oftmals schon nicht mehr im Besitz von Juden war. Auch hier zeigt sich, dass Antisemitismus nicht entsprechend Hitlers Losung als „Antisemitismus der Vernunft“ verstanden werden kann. Obwohl Sigmund Freud oder Jean-Paul Sartre auf die Leidenschaftlichkeit des Antisemitismus hingewiesen haben, bleibt gerade dieser Aspekt in der gegenwärtigen historischen und soziologischen Forschung meist unberücksichtigt. Es reicht aber nicht - wie es häufig geschieht -, Struktur und Semantik der antisemitischen Texte zu beschreiben. „Der Antisemitismus ist“, wie Sartre schreibt, „gleichzeitig eine Leidenschaft und eine Weltanschauung.“ Die Augenzeugenberichte mögen dazu dienen, diese These in ihrer Ernsthaftigkeit neu zu bedenken.

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