09.08.2010 · Missbrauchsskandale, Mitgliederschwund, Vertrauensverlust: Die deutschen Katholiken kennen alle Fehler ihres Bischofs, aber das „Ave Maria“ beherrschen sie nicht mehr. Die Kirche steht auf wackeligen Beinen in der deutschen Glaubenslandschaft.
Von Hannes HintermeierRichtlinien für Lesermeinungen
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Zum Glück ist die Religion für intelligente Menschen im 21. Jahundert überflüssig geworden, nur leider gibt es da noch nicht viele von...
Die Verstaatlichung der Kirche in Deutschland ist einer der Gründe, warum Religion in Deutschland so am Ende ist. Den Kirchen fließen Milliarden zu, ohne sich darum Gedanken machen zu müssen, ob sie ihre Aufgaben erfüllen. Kirchensteuer, Beamtenstatus und Staatsverträge korrumpieren die deutschen Kirchen.
Nur keine Angst: Die zweite Religiosität wird kommen
[zwar könnte man nun auch mit Nietzsche etwas zur Minderzahl der religiösen Menschen in allen Religionen und der Notwendigkeit von jenen maschinellen Übungen und Wortansammlungen für die Mehrheit der Nichtreligiösen sagen, aber diesen Spott übergehe ich hier…]
Die eigentliche religiöse Entwicklung im Abendland ist an ihrem Ende angekommen, um es mit Oswald Spengler zu sagen:
"Tiefstes religiöses Weltgefühl, plötzliche Erleuchtungen, Schauder der Furcht vor dem kommenden Wachsein, metaphysisches Träumen und Sehnen stehen am Anfang, bis zum Schmerz gesteigerte geistige Klarheit am Ende der Geschichte."
Und nun befindet sich Europa auf dem Weg in die zweite Religiosität, wenn es auch noch etwas dauern wird:
"Die zweite Religiosität enthält, nur anders erlebt und ausgedrückt, wieder den Bestand der ersten, echten und frühen. Zuerst verliert sich der Rationalismus, dann kommen die Gestalten der Frühzeit zum Vorschein, zuletzt ist es die ganze Welt der primitiven Religion, die vor den großen Formen des Frühglaubens zurückgewichen war und nun in einem volkstümlichen Synkretismus, der auf dieser Stufe keiner Kultur fehlt, mächtig wieder hervordringt."
Ob diese allerdings die katholische Kirche in ihrer heutigen Form noch erleben wird?
Wenn es einwandfrei feststeht, daß die Taufe gültig ("rite") gespendet wurde, gleichgültig ob von einem Kleriker oder von einem Laien, wird die Taufe nicht erneut gespendet. Sollten es jedoch Zweifel über die Gültigkeit bestehen, so ist es geboten die Taufe "rite" neu zu spenden.
Ihre Kritik sehe ich also als voreilig an, da es anzunehmen ist, daß Sie diesen Punkt mit dem taufenden Priester nicht geklärt haben.
Es war Christus, der die katholische Kirch gegründet hat, wie wir in Mätthaus 18 nachlesen können:
"17 Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.18 Ich aber sage dir: Du bist Petrus [das heißt "Fels"], und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.19 Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein."
Petrus ist das Felsfundament auf dem die Kirche gebaut ist. Da der Mensch nicht eigenmächtig ändern darf, was der Herr gebaut hat, muss die Kirche ein Oberhaupt haben. Die Schlüssel sind ein Zeichen von Macht. Binden und lösen bezeichnet im rabbinischen Sprachgebrauch etwas für erlaubt (lösen) oder unerlaubt (binden) zu erkären, oder auch den Bann auszusprechen oder zu lösen.
Hl. Ireneäus 2 Jh. "Mit der römischen Kirche nämlich muß wegen ihres besonderen Vorranges jede Kirche übereinstimmen, d. h. die Gläubigen von allerwärts, denn in ihr ist immer die apostolische Tradition bewahrt von denen, die von allen Seiten kommen"
Es muss nicht wundern, wenn diejenigen, die sich zum Herrn Jesus Chistus und seiner einzigen Kirche bekennen, von den Neuheiden beschimpft, verleumdet oder gar juristisch verfolgt werden. Es vergeht kaum eine Woche, in der der säkulär-mediale Sündenpfühl nicht versucht die heilige Mutter Kirche zu beschmutzen.
Lehramtstreue Katholiken müssen sich nun stärker zum Glauben bekennen und fester mit Anfeindungen rechnen.
"5 Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.
6 Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müßt.7 Dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, daß er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde und doch vergänglich ist. So wird (eurem Glauben) Lob, Herrlichkeit und Ehre zuteil bei der Offenbarung Jesu Christi." 1. Brief des heilgen Petrus, Kapitel 1
(Anm: Die Prüfungen von denen Petrus, unser erster Papst, hier spricht, sind freilich bei weitem härter gewesen, als wir heute ertragen dürfen, denn wir werden nicht gevierteilt, gehäutet, gepfählt, gekreuzigt etc pp. Die heutigen Anfeindungen sind verglichem damit Lappalien.)
Worum geht es in der Kirche? Um die Kleidung von Priestern? Wohl kaum! Es geht um den Mut zum Glauben an den, der im Anfang des Artikels genannt wird: Um den Glauben an Gott der uns ganz persönlich in Jesus von Nazareth als die personifizierte Liebe Gottes zu den Menschen entgegen kommt. Hier liegt Mitte und Kern der christlichen Botschaft und hierum geht es in der Kirche, auch in der katholischen Kirche. Dies sagen und predigen zum Glück auch immer mehr Priester und Bischöfe, in beiden großen Kirchen. Dies wird in dem Artikel nur am Rande angesprochen. Das ein katholischer Priester Menschen die Kommunion verweigert, wenn diese "aus Spaß" vor den Altar treten, ist legitim. Dass er allerdings einen evangelischen Christen tauft, widerspricht allem was auch die katholische Kirche heute will und lehrt! Die Taufe gibt es nur einmal im Leben. Sie gilt für immer!
Das ich keinen Sinn in einer Institution sehe die zwischen Gott und Mensch steht haben Sie erkannt. Ihre Schlussfolgerungen hinsichtlich meines Gottesbildes sind jedoch schlichtweg falsch. Hier haben Sie das erste genommen das Ihnen in den Sinn kam und waren sich sicher: So denkt der. Warum Sie dabei ausgerechnet in Richtung Islam gehen ist mir schleierhaft. Ähnliche Denkweisen gibt es auch in vielen christlichen Denominationen.
Zurück zum Thema: Mein Gottesbild sieht etwas anders aus: Ich bin christlich erzogen worden und habe wirklich versucht zu glauben, aber ich konnte die ganzen Widersprüche irgendwann weder hören noch lesen. In der Bibel hab ich NICHTS gefunden, das auf eine göttliche Inspiration hindeutet. Es scheint eher von Autoren zu stammen, die ihren Mitmenschen gerne Vorschriften machen. Teils freundlich vorgetragen, oft aber auch mit dem unverblümten Hinweis: Halt Dich an Gottes Anweisungen (sprich die des Autors), sonst ist Gott böse auf Dich. Am Ende sah ich ein:
Gott ist für Erwachsene, was der Weihnachtsmann für Kinder ist. Einer der belohnt oder bestraft und seltsamerweise die gleichen Ansichten hat wie der, der mir von ihm erzählt. Ich glaub' lieber an nichts als an eine Lüge.
Sehr guter Beitrag von Hannes Hintermeier
um so erschütternder sind dann aber Teile der Kommentare, die wieder Zöllibat, Kirchensteuer und Kirchenstrukturen anführen. Man muss wirklich ziemlich abgestumpft sein, wenn man auf diesen gehaltvollen Beitrag solche Tema-verfehlende Kommentare postet.
Die dt. kath. Kirche hat leider das Problem, dass im Lande der Reformation und der agnostischen bis atheistischen Medien viele Ihrer Vertreter Angst haben, authentisch aufzutreten. Und so gehen viele Hirten den Weg des Zeitgeistes mit: oft aus falsch verstandener Modernität (aber was ist bitte an den 68er Medien modern?), oft aus Angst, die Mitte der Gesellschaft zu verlieren (dabei hätte gerade die GEsellschaft eine neue Mitte dringend nötig, um sich wieder den wirklich wichtigen Fragen des Lebens stellen zu können) und oft aus Bequemlichkeit (keine Konflikte...).
Dennoch gibt es hoffnungsvolle Ansätze: bereits jetzt ist erkennbar, dass die Generation der jungen Priester das Experiment DDK ("deutsche demokratische Kirche") aufgegeben hat und sich wieder der universalen kath. Kirche zuwendet. Und weltweit erfährt diese kath. Kirche ja Zulauf. Wir werden halt noch mehr afrikanische und indische Geistliche bekommen, die hier missionieren. Die ev. Kirche hat diese Chance nicht.
Ich trete auch aus. Vielleicht versteht gerade die deutsche Kirchenobrigkeit irgendwann, dass das Geld aus der Kirchensteuer nicht Gott gegeben ist, sondern von den Gläubigen kommt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Geldern wäre wünschenswert.
Christlicher Glaube und das Korsett namens katholisches Kirche gehören nicht untrennbar zusammen. Der Glaube ist eine persönliche Angelegenheit zwischen jedem einzelnen und Gott. Die Kirche hat eine vermittelnde Rolle und sicher nicht wie von ihr ausgelegt eine anweisende und damit verbundene Auslegungshoheit.
Papst Benedikt hatte die Möglichkeit der Kirche ein neues Gesicht zu geben. Gemeint ist keine Spaßkirche 2.0. Leider hat er diese Chance vergeben. Was passiert eigentlich, wenn die jetzige Rentergeneration gestorben ist? Wahrscheinlich macht der letzte das Licht aus und schließt ab...
@Holger Mueller (PapaJoe245) - Gott und Kirche - Unterschied zum Islam
Auch mit Ihrer Auffassung, ein allmächtiger Gott benötige keine Kirche, stehen Sie in Ihrer Gottesvorstellung, vielleicht ohne es zu ahnen, dem Islam näher als dem Christentum. Der Islam kennt keine kirchlichen Strukturen. In den Moscheen sorgt lediglich der Vorbeter dafür, dass das Gebet korrekt verrichtet, rezitiert wird. Der Vorbeter ist aber nicht einem Priester vergleichbar. Im Islam ist die durch die Propheten vermittelte Offenbarung Gottes mit Mohamed abgeschlossen, einer weiteren Vermittlung, z.B. durch Kirche, bedarf es nach islamischem Verständnis nicht mehr. Insofern kommt Ihrer Vorstellung Gottes der Islam außerordentlich entgegen. Im Christentum sieht es jedoch gänzlich anders aus. Hier steht die Gottessohnschaft im Zentrum des Glaubens und der Glaube an Erlösung durch Christus. Dies vollzieht sich nach christlichem Glauben immer wieder aufs neue in der Eucharistie, die eben nicht nur als ein hohler Ritus zu verstehen ist. Und wenn Sie ein wenig mehr in der Bibel gelesen hätten, wüssten Sie auch, was im chritlichen Glauben unter der Dreifaltigkeit Gottes verstanden wird und wie sich daraus der Glaube an die Kirche herleitet und rechtfertigt. Die Kirche gründet sich auf die Apostel; dies noch als kleiner Hinweis.
"Fürchtet Euch nicht!" - das sollte das Motto jedes echten Christen sein, oder? Davon ist die offizielle deutsche Kirche weit entfernt. Stattdessen: über weite Strecken nur Anbiederung an den Zeitgeist - der Artikel analysiert dies zutreffend, wenn er es auch nicht so deutlich auf den Punkt bringt... die Person des Frührentners der 68er Generation ist aber treffgenau geschildert, ebenso wie die Obessionen der hauptberuflichen "Laien", die stets über den gleichen Schmarren jammern, aber kein Ave Maria oder auch nur Vaterunser mehr zusammenbringen. Hauptsache, es menschelt nett im Pfarrgemeinderat und "Gottesdienst". Da halt ich´s doch mehr mit dem "Kulturfremden"... oder Herrn Mosebach.
Da haben Sie meinen Kommentar aber ordentlich missverstanden.
Ich habe keineswegs behauptet, dass Gott Menschen mit seiner Allmacht zum Glauben zwingt oder zwingen sollte. Ich habe lediglich versucht zu verdeutlichen dass ein Gott für die Verbreitung seiner Botschaft oder seiner Absichten keinen Mittelsmann benötigt. Deshalb habe ich gefragt: Warum benötigt man überhaupt eine Kirche ?
Ich hoffe Sie haben sich beim Lesen der Bibel besser konzentriert und nicht so viel hineininterpretiert :)
Ein sehr sehr schwacher Artikel eines Autors, der sich anhand dieses Artikels fragen lassen muß, ob er überhaupt Christ ist.
Kirchliche Rituale sind Mittel der Glaubensvermittlung, sie ersetzen nicht den Inhalt.
Welche Fragen zum Glauben werden in diesem Artikel thematisiert - Keine.
Gibt es aus der Schrift heraus Fragen an die Kirche bezüglich ihrer Botschaft und auch Struktur - Einige.
Werden diese Fragen diskutiert - Nein.
Kirche wird hier allein als Tradionsverein und Trachtentruppe behandelt, das reicht nicht.
Ganz schön mutlos, ziemlich gottlos.
Geht es jetzt um Christus oder um die Katholische Kirche?
Der Beitrag ist nicht schlecht, sollte aber noch ergänzt werden durch:
Der Etikettenschwindel der Kirche, die sich zu Unrecht christlich nennt, sollte aufhören da sie viele Menschen in die Irre führt. Es ist meiner Meinung Zeit, mal die Bilanz zu ziehen. Wo sind die Taten und die Ergebnisse aus 2000 Jahren Christentum? Die Menschen merken doch, Christus wohnt nicht in der Kirche, sondern in jedem Menschen, dazu braucht meine keine Priester.
Weiterhin sollten die Kirchen sich selbst finanzieren, anstatt auf sittenwidrige Weise den Staat auszubeuten. (ca. 14 Milliarden Subventionen!).
Harry
der "moderne Zeitgeist" ist nicht so neu
wie nicht wenige meinen. Die Bibel beschreibt viele solcher "Zeitgeister", sie ist fast randvoll davon. Aber sie beschreibt auch die Notwendigkeit zur Umkehr. Sie erzählt auch von denen, die zur Umkehr bereit waren und in das Reich Gottes aufgenommen wurden/werden. Die Bibel hat recht. Wer jedoch die Sprache wortwörtlich nimmt, die Bildersprache also nicht erkennen/verstehen will, empfehle ich einen Ort der Ruhe und Besinnung, zur Auflösung der inneren Blockaden. Vielleicht klappt es dann, sich darauf einzulassen und zu verstehen.
Persönlich bin ich seit 2005 davon überzeugt, daß sich schon damals eine neue Zeit zur Umkehr andeutete. Es wird so kommen.
Kein anderes Lebewesen ist jemals auf die Idee gekommen, sich einen Gott im
Himmel u. das Geld auf der Erde, als höchste Machtinstanz vorzustellen. Nur die Menschen glauben, beide Instanzen bedürfen ein gemeinsames Quartier, das man salopp die Kirche nennt. Die andere Lebewesen wissen es besser, sie verzichteten von Anfang an, an die Gläubigkeit u. die verlogenen, faulen Mitesser.
"An irgend etwas MUSS man glauben", höre ich immer Leute sagen.
"Ein Mensch wird geboren u. MUSS irgendwann sterben, alles andere dazwischen ist Verhandlungsmasse", lautet meine Antwort darauf.
Die Gläubigkeit ist ein unfreiwilliges Geständnis dessen, das man unfähig ist, durch
eigene Überlegungen, über den Sinn unseren Daseins dahinter zu kommen.
Diese Marktlücke haben die pfiffigen Kleriker zum gobalisierten Geschäftszweig
entfaltet. Wie alle anderen Geschäftsideen, nutzt sich auch diese allmählich ab.
Das unvorstellbar große Vermögen, dass sich die Kirchen in vielen Ländern, durch Lug & Betrug eingeeignet haben, wirken jetzt wie die 1000 Goldfüße eine Raupe, die sich im Sumpf verirrt hat.
Was demnächst kommt, war von Anfang an unvermeidlich. Der Gott im Himmel
schweigt sich aus, was aus der gefräßigen Raupe im Sumpf werden soll. Soll sie dem Beispiel der 40 Billionäre folgen? Alibaba + 40=41 Räuber.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich bei faz.net einmal für einen Artikel bedanken würde - heute ist es der Fall.
Der Artikel von Herrn Hannes Hintermeier ist einer der treffendsten und seriösesten, die ich je in einer weltlichen Zeitung gelesen habe. Da könnte sich mancher katholische Chefredakteur so mancher Katholischen Bistumszeitung ein Beispiel nehmen!
Endlich einmal werden die wahren Gründe für die Krise der Katholischen Kirche angesprochen und nicht nur gebetsmühlenartig die immergleichen angeblichen "Argumente" vorgekaut.
Danke faz.net, danke Herr Hintermeier !
Ich werde Ihren Artikel weiterempfehlen.
ein sehr guter artikel, keine frage.
ich selbst hab mich gefragt, wie und warum die älteren nenn ich es mal immer sonntags zu kirche gingen. gerade auf dem land war es eine abwechslung - ein gruppenzwang und nicht zu letzt ein sehen und gesehen werden.
diese punkte haben sich in den nachfolgegenerationen verschoben (bsp aus der gesellschaft - wer benötigt heute noch einen sonntagsanzug - also für den sonntag an sich)
der passus "mountenbiken mag für 5 tage interessant sein, aber zum sinn des lebens führt er nicht" klasse, aber ehrlich der besuch der kirche bringt mich dem sinn des lebens auch nicht näher.
pers halte ich den wandel der gesellschaft für das problem der kirche.
die skandale, die in dieser institution in den letzten monaten zu tage treten, ich denke diese probleme waren immer da - wurden nur verschwiegen.
hinzu kommt, was mich persönlich von der kirche abhält, ihre geschichte und ihr umgang damit. wärend der inquisition und auch danach, sind im namen der kirche so viele unschuldige verfolgt und ermordet worden - von einer institution die für einheit und vergebung stehen sollte. papstämter wurden genau wie ablässe gehandelt wie aktien - dass nur mal als bsp aus der kirchengeschichte - schafft das vertrauen?
@Frank Fischell (ffischell) - Glaubenslandschaft
Was bliebe nach Ihren "Radikalreformen" noch von der Katholischen Kirche übrig? Ihr Glaubensverständnis orientiert sich sehr stark an politischen Denkmustern und Ihr Kommentar bestätigt in knapper und eindrücklicher Weise, was der Artikel des Herrn Hintermeier über den Zustand unserer Glaubenslandschaft in Deutschland feststellt. Es scheint mir so, als ginge es Ihnen nicht um chritlichen Glauben und den Erhalt der Kirche sondern um deren Abschaffung.