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Ein seltener Patient auf dem Seziertisch: Die Ermittlungen führen Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) diesmal in den Münsteraner Zoo.

Tatort-Sicherung : Können Tiere erben?

Stimmt das, was im neuen „Tatort“ alles über exotische Tiere und das Erbrecht von Katzen erzählt wurde? Die Antworten unserer Experten sind zum Teil sehr überraschend.

Fußball-Kommentar : Held, Verbrecher

Cristiano Ronaldo produziert ab sofort Superhelden-Serien und möchte damit ein Vorbild für seine jungen Anhänger sein. Aber taugt er überhaupt als solches?

Kommentar zur DSGVO : Der Kunde ist wieder König

Letzte Nacht ist die neue EU-Datenverordnung in Kraft getreten. Dank ihr werden wir von viel elektronischem Ballast befreit. Ein Hoch auf unseren neuen Paragraphen-Panzer.

Glosse zur Übersetzung : Ein grudvoller Wert

Sollte es in Zeiten des Internets nicht geradezu lächerlich einfach sein, einen kurzen Informationstext zu übersetzen? Weit gefehlt!

Artensterben : Masse Mensch

Der Mensch ist eine Marginalie im Naturhaushalt. Und verschlingt doch alles. Das gefährlichste Ungeziefer von allen, wie die erste globale Biomasse-Bilanz zeigt. Eine Glosse über die Kunst der Verdrängung.
Wenn Roboter weinen: „North“, eine Anführerin der rebellierenden Maschinen, die Anerkennung suchen.

Videospiel „Detroit“ : Ich ist ein Roboter

„Detroit: Become Human“ ist das Videospiel zur Debatte um künstliche Intelligenz, sein Macher David Cage das Genie komplexer Games für Erwachsene. Sollte es ein Flop werden, stünde viel auf dem Spiel.

„Tatort“ aus Münster : Jetzt kocht Boerne auch noch

Manche können sich am „Tatort“ aus Münster nicht sattsehen. Allmählich aber werden die Folgen mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl zu gemütlich. Sie kümmern sich jetzt um blaue Kartoffeln und weiße Trüffelmousse.

Faschistische Kunst in Mailand : Überwältigt uns!

Die Fondazione Prada in Mailand stellt Kunst aus, die während des italienischen Faschismus entstand. Und versucht damit jede Vorstellung, wie sie zu präsentieren sei, über den Haufen zu werfen.

FAZ Plus Artikel: Rede von Philip Roth : Das Vermächtnis

Als Philip Roth 1992 mit dem Ehrenpreis der New Jersey Historical Society geehrt wurde, widmete der kürzlich verstorbene Schriftsteller in seiner Dankesrede den Preis seinem Vater. Wir dokumentieren hier den Text erstmals auf Deutsch.

Komödie „Dennstein & Schwarz“ : Da lallt der Graf

Man kann nur den Kopf schütteln über diese miserabel gespielte Komödie von ORF und ARD: „Dennstein & Schwarz“ markiert den neuen Nullpunkt des Klamauks. Soll das allen Ernstes der Auftakt zu einer Serie sein? Bitte nicht!

Album der Woche : Die Sprache der Mundharmonika

Ben Harper und Charlie Musselwhite tun, was John Lee Hooker ihnen dringend geraten hatte: Sie setzen ihre fabelhafte Zusammenarbeit fort mit dem amerikakritischen Album „No Mercy in this Land“.
Auf der Suche nach der These: Digitale Karten im Pavillon Saudi-Arabiens

Architekturbiennale in Venedig : Baukunst am Banale Grande

In Venedig hat heute die 16. Architekturbiennale eröffnet. Man glaubt, mit der Ästhetisierung guter Absichten wäre es getan. Und der Besucher denkt bisweilen, er wäre auf das Format eines Dreijährigen geschrumpft.
Spiegelsaal im Schloss Versailles: Auch in den ehemaligen französischen Regierungssitz sollen gefälschte Möbel geliefert worden sein.

Pariser Antiquitäten-Skandal : Noch mehr falsche Möbel

Seit 2015 stehen mehrere Antiquitätenhändler in Paris unter Verdacht, Möbelfälschungen in Auftrag gegeben zu haben. Eine französische Kunstzeitung hat jetzt über den aktuellen Stand der gerichtlichen Untersuchungen informiert.

Auktionen bei Bassenge : Nicht ohne Melencolia

Das Berliner Auktionshaus Bassenge bietet in mehreren Auktionen vom 30. Mai bis 2. Juni Alte und Moderne Kunst. Kulturhistorisch faszinierend ist vor allem die Sonderauktion „Memento Mori“. Ein Blick auf das Angebot.
Caspar David Friedrich: „Frau vor der untergehenden Sonne“ (um 1818)

Brief einer Schülerin : Liebe Romantik!

Wie soll man sich in der Schule in eine vergangene Epoche einfühlen? Ich habe es in diesem Brief versucht – am Schluss aber musste ich feststellen, dass mir etwas im Unterricht fehlt.
Professorin vor Studierenden

Selbstdarstellung an der Uni : Ach so, Sie sind Professorin ...

Dann beweisen Sie bitte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine Tagung über den Auftritt in der Wissenschaft zeigte, dass man dem Performance-Zwang nirgends entkommt. Die zentrale Crux aber ist eine andere.