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FAZ.NET-Frühkritik Gott in der Hosentasche

 ·  Fuchteln mit der Inquisition: Bei „Anne Will“ bekam man eine Ahnung davon, was es mit dem Relativismus-Ekel Joseph Ratzingers auf sich hat.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (59)

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Johannes Graf

Wann?

Wann schicken wir endlich unsere Talkmaster und Talkmasterinnen in die Produktion zugunsten eines reduzierten GEZ-Beitrags?

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 06.04.2012 08:37 Uhr

Warum hat Gott Hitler und all die KZs zugelassen?

Diese Frage wurde oft gestellt. Aber oft sind diese Fragen nichts anderes als Ablenkung. Aber diese Frage muessen wir nicht an Gott richten. Warum haben unsere Vorfahren dem Hitler die Macht ueberlassen? Diese Frage ist die Antwort. Ich habe da auch eine Frage - die passt zum Krarfeitag: Warum hat Gott diesen Karfreitag zugelassen? Keiner fraegt warum Gott Stalins KZs und Folterlager zugelassen hat.

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Hartmut Neumann

Gott in der Hosentasche

In dieser Sendung war M.Matussek das "Maschinengewehr Gottes"

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Dr. Wolfgang Klein

Unterhaltsam aber ohne Erkenntnisgewinn

Zur Abwechslung fand ich eine dieser vielen Fernsehquatschrunden mal ganz unterhaltsam. Erkenntnisgewinn konnte man daraus aber nicht ziehen. Negativ: Heiner Geißler war mal wieder penetrant rechthaberisch.

Für mich persönlich ist die Frage nach Gott eine Frage der Vernunft und nicht eine Frage, ob das Volk den Kateschismus auswendig kann oder ob irgendwelche Amtsträger und Anhänger einer Religion glaubhaft sind oder wie sie ihre Botschaft verkaufen.

Die Frage, die ich mir immer stelle ist: Wenn es Gott gäbe, welche Eigenschaften würde man ihm zuschreiben müssen, wenn man sich die Welt so ansieht? Wie werden diese Eigenschaften durch die verschiedenen Religionen reflektiert. Mein Ergebnis: Alle Religionen die ich kenne erzählen unterschiedliche Märchen und keines dieser Märchen passt zu der Realität, die ich wahrnehme. Signifikant fand ich in diesem Zusammenhang das Zitat (sinngemäß): "Wenn Kühe sich ein Bild von Gott machen würden, sähe er aus wie eine Kuh.".

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2012 23:26 Uhr
Marcus Baumgärtner

Kennen Sie auch die Fortsetzung des Zitats?

Es stammt von Xenophanes und er folgert daraus: "(Es) herrscht doch nur ein einziger Gott, ..., weder an Aussehen den Sterblichen ähnlich noch an Gedanken." Ferner ist für ihn Gott das Transzendente schlechthin und der letzter Urgrund von Sinn und Werten; er ist die Idee des Guten. [vgl W.Hartmann, Gott der Wissenschaften].

Von diesem einen Gott gab es bereits Kenntnisse, allerdings in einem scheinbar völlig bedeutungslosen Volk. Erst ca. 500 Jahre später wurde er nach außen verkündigt, am schönsten in folgenden Worten:
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2 Im Anfang war es bei Gott. 3 Alles ist durch das Wort geworden und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. 4 In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Besonderes Schmankerl: "Wort" kann man ebenso als "Sinn" oder "Vernunft" auffassen (Logos).

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Helmut Smith
Helmut Smith (fmsus) - 05.04.2012 18:10 Uhr

"appetitlose Verfrühstückung des Christentums"

Anne Will hätte Gott einladen sollen, das wäre interessant geworden.

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Volker Kulessa

Glauben ist Erkenntnis....

...einer einer Realität, die unsere erlebte Wirklichkleit als bloßen Schein entlarvt.
Röm 9, 20+21 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so? 21 Hat nicht ein Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen?

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Maximilian Samwer

erschreckende Kulturlosigkeit in unserer Gesellschaft

Es ist traurig, dass viele empfohlene Kommentare das Christentum und dessen Vertreter nur noch als politische Machtmenschen verstehen wollen. Das Christentum ist vor allem eine Kultur. Beonders in der evangelischen Kirche hat man sich von Dogmen losgesagt. Es stünde dem Menschen gut zu Gesicht, mehr Zweifel zu haben, statt aus den Modellen, mit denen wir einen winzigen Teil der Welt beeinflussen können, zur vollkommen naiven Vorstellung der Nichtexistenz einer höheren Gewalt herzunehmen. So naiv und wörtlich einst der christliche Glaube aufgefasst wurde, so umfassend naiv gehen viele mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften um, und weil wir die Bibel widerlegen können, vermuten manche, da könne es auch keine höhere Gewalt geben. Oder Gott ungleich Auschwitz. Muss das Konzept einer höheren Macht so naiv und widerlegbar sein? Hat man wirklich Argumente gegen die Kultur Bachs und Goethes? Ich behalte meine Zweifel gegen alle Dogmen! Alles andere halte ich für überheblich und naiv.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 05.04.2012 13:08 Uhr

Gott laesst sich von keinem in die Tasche stecken

Und schon garnicht von Anne Will oder Christian Geyer!!!
In dem Beitrrag kommt klar hervor, dass weder Will noch Geyer wirklich etwas mit Gott zu tun haben wollen, sie haben nur seienen Namen missbraucht! Und jeder muss dafuer Rechenschaft abgeben. Da bleiben all diese Schlauberger der Geschichte bei der Iquisittion stehen. Sonst koennten sie ja noch bis zu den gross-Moerdern Hitler, Stalin und Mao kommen. Und das wuerde zeigen, dass das letzte Jahrhundert das Jahrundert des grossen Mordens war. Und solche Leute wuerden schon mal ueber Hitlerdisutieren aber der hat zur gleichen Zeit regiert und gem ordet, wie der Hitler, und da haben die Angst etwas Schatten wuerde auch auf Stalin fallen.

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Daniel Hildermann

Die Antworten kommen nicht aus der Welt und dem Fernsehen. Auch nicht von den Menschen.

In Philipper 3, 18-21 schreibt der Apostel Paulus:
"18 Ich habe es euch schon oft gesagt, und jetzt beschwöre ich euch unter Tränen: Hütet euch vor allen, die sich Christen nennen, aber durch ihr Leben erkennen lassen, dass sie Feinde des Kreuzes Jesu Christi sind. 19 Ihr Weg führt unausweichlich ins Verderben. Im Grunde leben sie nur für ihre Triebe und Begierden, und statt sich dafür zu schämen, sind sie auch noch stolz darauf. Sie denken an nichts anderes als an das Leben auf dieser Erde. 20 Wir dagegen haben unsere Heimat im Himmel. Von dort erwarten wir auch Jesus Christus, unseren Retter. 21 Dann wird unser hinfälliger, sterblicher Leib verwandelt und seinem auferstandenen, unvergänglichen Leib gleich werden. Denn Christus hat die Macht, alles seiner Herrschaft zu unterwerfen."

Wir sehen ja in der Welt und im Fernsehen seit dem Sündenfall, was passiert, wenn alles dem Menschen und seinen egozentrischen Begierden unterworfen ist. Richtige Antworten gibt es nur bei Gott.

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Gustav Gessing
Gustav Gessing (GDrei) - 05.04.2012 12:49 Uhr

Seitdem der Islam nur noch mit Samthandschuhen angefaßt wird, ..

.. hat sich der Trend zur Kirchenkritik (speziell der katholischen) für meinen Geschmack noch verstärkt. Es gibt Bibliotheken voll mit Werken über tatsächliche oder vermeintliche Verfehlungen der Kirche, Hinz und Kunz können sorglos auch die dümmsten oder bösartigsten Thesen ausbreiten, aber mit dem Islam gingen die gleichen Leute mit gaaaaanz viel "Respekt" um. Oder können Sie sich eine Sendung vorstellen mit dem Thema „Alle auf Sinnsuche - Hat der Islam noch Antworten?“. Würde Frau Kallwass da auch "Unterwerfung" kritisieren ? Wohl kaum.

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günther reichert

Der Herrgott war nicht anwesend/Er kennt die Denke der Menschen vermutlich sehr genau!

Der Herrgott hat sich nicht einladen lassen.Er kennt die Geschichten der Menschen.Zu Zeiten der griechischen Antike haben sich die Menschen einfallen lassen,wie die Götter,Halbgötter,Viertelsgötter usw ab und zu Krieg gegeneinander geführt haben.
Heute ist man etwas moderner ,die Selbstvergötterung des Menschen(Alles sei machbar usw) hat dazu geführt,dass man Kriege nun mit Hilfe von Begriffen in Diskussionen führt.Der Eine führt das Schwert mit dem Begriff "Relativismus",ein Anderer führt symbolisch mit dem offenem Panzer("Papamobil)"die Diskussion in der Welt.Immerhin ein Fortschritt,es bringt die Menschen zusammen,um zu diskutieren.Wie heißt es so schön,wo bereits drei Menschen zusammenstehen,spricht man von Gemeinde.Gegenseitig zuzuhören/verstehen bringt Trost.Dazu braucht man nicht Klostermauern oder besondere Orte.

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Benno Beck

Wohin uns die gelobte Aufklärung geführt hat...

Die Todesbilanz eines durchschnittlichen Jahres für die BRD:
750 Millionen Tiere (größtenteils aus Massentierhaltung und Grundschleppnetzfischfang), damit jeder auch ja dreimal am Tag sich sein Supermarktbilligfleisch zu Gemüte führen kann.
110.000 Abtreibungen in einem der reichsten Länder der Welt.
Demnächst auch "Abtreibungen" soeben geborener Säuglinge - man lese dazu "After-birth abortion: why should the baby live?" Alberto Giubilini &Francesca Minerva
Wohl bald sind wahrscheinlich auch komatöse und alte Patienten nicht mehr so ganz als Menschen zu betrachten und entbehrlich.
Zu den oben genannten physischen Massenmorden die wir inzwischen als normal erachten gesellt sich der massenmediale und erzieherische Mord an deutscher und europäischer Kultur der durch die gleichen Geister vorangetrieben wird welche auch bedenkenlos die oben genannten Morde gutheißen.
Ich teile Herrn Ratzingers Ekel voll und ganz, auch wenn er für mich nicht unbedingt Gottes Stellvertreter auf Erden ist.

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Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2012 22:29 Uhr
Hubert Matig
Hubert Matig (humatik) - 05.04.2012 22:29 Uhr

@ Marcus Baumgärtner

In der Tat, das gegenseitige Vorhalten von Schuld bringt uns in keiner Weise weiter. Darum regt es mich auch so auf, wenn in Diskussionen dieser Art stets der Vorwurf kommt, als Atheist stünde ich zwangsläufig auf der Seite von Tierquälern, Babykillern und Massenmördern und allein die Heilige Christliche Wahrheit würde die Menschen davor bewahren, zu blutsaufenden Monstren zu werden. Wer aber - wie Benno Beck - meint, dies verkünden zu müssen, der bekommt dann eben das christliche Sündenregister vorgehalten. Nicht, weil ich irgendwas aufrechnen will, sondern um klarzustellen, daß es besser wäre, vom hohen Roß des moralischen Dünkels abzusteigen. Ja, wir benötigen auf diesem Planeten viel mehr Nächstenliebe. Ob diese aber nun christlich, humanistisch oder sonstwie motiviert ist, ist sowas von egal.

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Franz-Josef Wilde

Worauf es ankommt ...

... ist nicht, was die Kirche aus dem Neuen Testament in in den letzten 2000 Jahren gemacht hat, sondern ob Sie ganz persönlich eine Gottesbeziehung im Sinne den NT haben wollen oder nicht. Nicht zu glauben, weil die Kirche gravierende Fehler machte oder vielleicht auch noch macht, ist schade, weil Sie sich damit den wirklichen Angeboten des NT entziehen. Was die Kirche im Namen der Bibel machte ist für Ihre Seele völlig irrelevant. Ich kann Ihnen nur sagen, dass ich nach 35 Jahren Atheisms mit Gott Frieden geschlossen habe und ich bis so was von froh darüber.

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Marcus Baumgärtner

Relativierung von Schuld

Glaubt hier einer ernsthaft, das gegenseitige Anrechnen von Schuld bringt uns weiter?

"Eure Hexenverbrennungen" - "Nein, Eure atheistischen Stalinisten" - ...

Die Katastrophen der Vergangenheit und von heute zeigen doch eines ganz deutlich: wir benötigen nicht weniger, sondern viel mehr echte christliche Nächstenliebe.

Im Übrigen: selbst wenn sich Täter Christen nannten, so haben Sie klar gegen die Worte Jesu gehandelt. Die Vorwürfe können also nur gegen den "Christen" gerichtet werden aber nicht gegen Christus und seine Lehre.

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Benno Beck

Maß halten

Ihre rethorischen Fragen können natürlich alle mit "nein" beantwortet werden, aber das wissen Sie selber. Mir geht es um das Maß, bzw. darum daß dieses Maß im Namen einer hedonistischen und atheistischen Interpretation der Aufklärung vollkommen verloren gegangen ist.
Auch ich esse ein bis zwei Mal die Woche Fleisch, auch ich fahre Auto, dann wenn ich wirklich eines brauche miete ich mir eines. Grundsätzlich überlege ich mir bei allem was ich kaufe oder konsumiere ob das wirklich notwendig ist. Sie verstehen?

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Hubert Matig
Hubert Matig (humatik) - 05.04.2012 14:41 Uhr

@ Werner Ettenhuber

Nein, die Hexenverbrennungen habe ich nicht vergessen, sondern mich bei der Vielzahl der Werke christlicher Nächstenliebe nur auf eine kleine Auswahl beschränkt. Und danke für die Unterstützung gegen Herrn Beck.

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Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Benno Beck

Danke für die Kerzen und das Mitleid - doch ein verkappter Christenmensch?

Die Aufklärung ist natürlich nicht "an allem Schuld" aber sie ist eben auch weit davon entfernt die heilsbringende Kraft zu sein als welche sie von vielen gesehen wird. Ebenso wie die monotheistischen Religionen wird sie oft nur als Deckmäntelchen benutzt um Interessen durchzusetzen und sie dient vielen Gesellschaften und Individuen dazu jegliches Maßhalten grundsätzlich abzulehnen was zu einer letztendlichen vollkommenen Dehumanisierung der Natur und dem Leben an sich gegenüber führt. Insofern ist mir jeder ehrliche Mahner gegen diesen absolut dominanten Zeitgeist willkommen.
Im übrigen sollten Sie auch einmal den letzten Satz meines Beitrages lesen.

Weiterhin wurden die amerikanischen, afrikanischen, australischen und südostasiatischen Ureinwohner nicht für irgendeine Religion sondern für ganz handfeste Interessen niedergemetztelt, und zwar nicht im finsteren Mittelalter, sondern in der glorreichen Neuzeit: Im Zeitalter von Humanismus, Aufklärung und schrankenlosem Kapitalismus.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 05.04.2012 13:20 Uhr

Sehr richteg, Herr Beck

Was Sie sagten, stimmt! Dieser Kommentar von Herrn Geyer war alles andere als ein besinnlichert Beitrag zu Oster-so auch der Grasslinie. Und das Schweigen unserer Kirchenoberen schreit zom Himmel. Jesus sagte mal, dass die Steine sprchen werden, wen seine Juenger schweigen. Hat man bei uns schon das Sprechen der Steine vergessen?

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Werner Ettenhuber

Sehr gut

Ein sehr guter Beitrag Herr @BENNO BECK.Volle Zustimmung

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Stefan Räbiger

Die Aufklärung ist an allem Schuld?

Sie tun mir echt leid, bleiben Sie in Ihrem finsteren Mittelalter, segeln Sie nach Amerika und bringen Sie ein paar Eingeborene, sowieso Menschen 2.Klasse, im Namen von Gott und seinem "gloreichen Sohn Jesus Christus" um. Soll ich Ihnen noch ein paar Kerzen zusenden das Sie ein bischen was sehen können.

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Werner Ettenhuber

Hilflose Parolen...

...werter Herr@HUBERT MATIG,bei denen Sie die Hexenverbrennungen vergessen haben.Über den Rest Ihres Beitrags gebe ich keinen Kommentar ab.da ist mir die Zeit zu schade.

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Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Hubert Matig
Hubert Matig (humatik) - 05.04.2012 12:10 Uhr

Aha.

Christen sind also alle Vegetarier, die Massentierhaltung geht ausschließlich auf die Fleischkonsumwünsche der Atheisten zurück. Und Mißachtung menschlichen Lebens kommt generell nur unter Atheisten vor. Die Kreuzzüge, die Spanische Inquisiton, den 30-Jährigen Krieg und die Weltkriege unter einem protestantischen Kaier und einem katholischen Kanzler hat es nie gegeben. So einfach.

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 05.04.2012 11:11 Uhr

Relativismus, oder um was geht es

Macht ein bischen Glaube Sinn? Macht es Sinn für alles eine Entschuldigung zu finden?
Dafür steht Papst Benedikt XVI nicht, sondern für eine Konsequenz im Glauben, für eine Hingabe in die beiden wichtigsten Gebote bei uns Christen: Liebe zu Gott und Nächstenliebe.
Matthias Matussek mag man fehlende Theologie vorwerfen wollen, jedoch muss man das auch bei Jesus. Hat der doch gesagt das nur die zu Gott kommen die einen Glauben haben wie Kinder. Theologie kommt hier nciht vor, hat somit nur untergeordnet Platz, Glauben tut man durch das Herz, also durch die Liebe zu Gott und zur Liebe zu anderen Menschen. Früher als Atheist meinte ich: Ich bin doch nicht blöd. Jetzt sage ich: Ich war früher so blöd und habe ein sinnloses Leben, also ein Leben ohne Sinn, gelebt. Jetzt geht es mir besser, ich habe zur Liebe gefunden. Da ist auch Platz für Theologie, jedoch nur an 2. Stelle.
PS.: Das mag vielen Theologen nicht gefallen, aber es ist gerade das Zerreden des Glaubens der Ungläubig macht.

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Marcus Baumgärtner

Theodizee (Fr Kalwass, Hr Tilger)

Zu diesem Standard-Vorwurf gibt es eine ganze Reihe denkbarer Lösungen. Wenn aber tatsächlich keiner der Beteiligten der "Show" dazu etwas sagen konnte (oder wollte?), so zeugt das nicht gerade von einer guten Gästeauswahl.

Ich persönlich vertraue darauf, dass Gott mit uns leidet, so wie auch er gelitten hat. Er lässt das Leiden zu, denn sein "Reich ist nicht von dieser Welt" (Joh 18:36).

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 05.04.2012 10:43 Uhr

Die Antwort zu Ausschwitz gibt es schon lange

es gibt sogar mehrere.
Eine davon lautet das Gottlosigkeit, und davon war das Regime der NSDAP geprägt, zu Ausschwitz führt.
Ein weiteres ist das es ohne die Nächstenliebe vieler Christen, viele Juden nicht überlebt hätten.
Noch eine ist, das es ohne das Engagement von Christen wie die Weiße Rose nur wenig positives gegeben hat.
etc...
Es gibt noch viele andere Antworten, man muss nur mal zuhören wenn man Antworten bekommt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2012 18:04 Uhr
Thomas Böhm

Leid auf der Erde

Die Hl. Schrift gibt uns eine eindeutige Antwort auf diese Frage: das Diabolische das ständig im Kampf mit dem Guten liegt. Das geht bis zum Jüngsten Gericht so weiter!

Und Josef Ratzinger ist der reale Stellvertreter Christi auf Erden wie es im Evangelium steht.

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Manfred Krick

Aber die Antwort auf die Frage, warum Gott Auschwitz zugelassen

hat bleibt offen...

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 05.04.2012 10:41 Uhr

Kinderstube? Nein danke

Konstruktiv waren die Beiträge von Frau Kallwass und Heiner Geißler. Arnulf Baring war - inhaltlich betrachtet – eigentlich gar nicht da. Matussek hat eindrucksvoll bewiesen, dass es nicht nur theologische Analphabeten gibt, sondern auch Analphabeten in Sachen Kinderstube.
Schade, dass der Begriff der Theodizee, von Frau Kallwass in die Diskussion eingeführt, von dem Mann ohne Kinderstube niedergebrüllt wurde. Frau Will, vielleicht organisieren Sie mal eine Diskussion explizit zu diesem Thema, aber bitte ohne Leute, die noch nicht einmal wissen, wie man Kinderstube buchstabiert.
@Redaktion: Bitte löschen Sie den vorausgehenden Kommentar. Danke.

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Ronny Schaffer

Inquisitor Matusek

Interessant wurde es, als Anne Will sich gegen Ende der Sendung zurücknahm und den Bekehrungswahn bei Matusek freien Lauf ließ. Man konnte beispielhaft erkennen, wie wichtig Götzen und Rituale solch unkritischen Selbstdarstellern sind, wie unangenehm und verzerrungswürdig Fragen nach Auschwitz und einen externen Gottwesen abgwiegelt werden. Die ob der Rage glasigen Augen und das unreife Unvermögen, zuhören zu können, haben eine niederschmetternde Selbstdemontage verursacht, wie es niemand anders besser machen können.

Das Niedrigst-Niveau-Göttin Kalwass hier zur Tiefe der Sendung beigetragen hat, entbehrt nicht einem gewissen Humor. Oft schwankt bei einem gegenseitigen Bekehrungsgespräch zwischen Atheisten und Theisten das ganze zwischen Lächerlichkeit und aggressivem Bekehrungswahn. Die Sendung hat gezeigt, dass die am verstaubten Ritualen und Zitaten festhaltenden Gläubigen oft nur spirituelle Verkäufer sind, deren Niveau noch unter der atheistischen Nivellierung angekommen ist.

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Stefan Räbiger

Dem Wahn verfallen

Wer kann denn diese Thematik überhaupt noch ernst nehmen. Sollte die Aufklärung nicht langsam für Klarheit in den Köpfen der Menschen gesorgt haben? Wozu brauchen wir diese Vernebelung einer klaren Weltsicht? Arme Menschheit die obwohl wir Philosophie, Kunst und Wissenschaft haben, immer wieder nach der Krücke der Religion greiffen. Das ist entweder Unwissenheit, Trägheit oder pure Machterhaltung, das dieses die Menschheit an der Nase herum zuführen immer noch funktioniert. Um eines klarzustellen es geht mir um allle Religionen, nicht nur um das Christentum! Es ist schon tragisch das soviele Menschen sich selbst in dieses geistige Gefängniss freiwillig einsperren oder einsperren lassen, das zeugt von einem Mangel an richtigem Umgang mit allen Möglichkeiten die uns durch die Evolution erwachsen sind. Also liebe Mitmenschen macht Euch endlich in Liebe frei von dieser Verwirrung Religion, genießt das Leben, jeder hat nur eines.
Viel Licht und Liebe in alle Herzen und Hirne

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2012 16:05 Uhr
Michael Posthoff

Oft gelesen von Ihnen..

..diesen platten Standardvorwurf Hitler, Mao und Stalin seien Atheisten gewesen..
Zumindest für Hitler lässt sich sagen, daß er getauft und in der Christenlehre war, und noch aus den 40er Jahren sind sind von ihm Ausprüche wie "in Gottes Namen" etc. überliefert, die eine gewissen Gläubigkeit vermuten lassen. Stalin war immerhin im Priesterseminar.

Aber abgesehen davon greift dieser behauptete Zusammenhang ohnehin nicht.
Ich finde es immer etwas rührend, wenn uns Atheisten zu Ostern ein EInblick in das Denken und fühlen der Gläubigen gewährt wird.

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Ralf Vormbaum

Beachtliche Geschichtskenntnis!

Allein im 20 Jahrhundert sind sowohl in den beiden Weltkriegen als auch durch den Leninismus -Stalinismus weit mehr als 100 Millionen Menschen gestorben! Rechnet man dann noch die unzähligen Toten durch die Kolonialkriege, den amerikanischen Bürgerkrieg sowie die napoleonischen Kriege hinzu, so wird man wohl kaum übersehen können, dass die Aufklärung eine weitaus größere Blutspur hinterlassen hat, als die "finsteren Zeiten" des Mittelalters. Das moderne, von der Technisierung bestimmte Denken ersetzt Sinn durch Funktionalität. Der höchste Akt der Erkenntnis endet dann in der Einsicht der völligen Bedeutungslosigkeit unserer Existenz und dem bloßen Absitzen der Lebenszeit. Weil ein solcher Nihilismus auch für den hartnäckigsten Atheisten schwer erträglich ist, heimelt man sich die entfremdete Welt durch einen äußerst pragmatischen Irrationalismen an und schwadroniert von Sinn, wo nach steng positivistischer Sichtweise von einem solchen a priori nichts mehr ausgesagt werden kann.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 05.04.2012 13:36 Uhr

Aber Herr Haep Vergleichen wir doch mal ein wenig weiter

Im letzten Jahrhundert, haben 3 ATHEISTEN, Hitler, Stalin und Mao mehr Menschen ermordet als alle Jahrhunderte vorher zusammen, einschlisslich derer, die sich Christen nannten aber es nich waren
Fuer! mich gibt es nur eine Aufklaerung: Die hat vor mehr als 4 Tausend Jahren mit Abraham begonnen und wurd vor 2 Tausend Jahren mit Jesus vollendet - nicht beendet. Und am Karfreitag gedenken wir den Jeseus, der sein Leben dafuer gab!

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 05.04.2012 11:01 Uhr

Ohne Jesus keine Aufklärung...

Den menschlich positiven Teil der Aufklärung hätte es ohne christliches Weltbild nie gegeben. Den menschlich negativen Teil der Aufklärung - zum Beispiel Millionen von Abtreibungen - würde es nicht geben wenn sich die Aufklärung zum christlichen Menschenbild weiterentwickeln würde.
Denn wer Heute das Wort Aufklärung unkritisch vor sich her trägt und anderen eine Beschränktheit unterstellt muss sich erst mal fragen wie aufgeklärt er den wirklich ist und wo er stehen geblieben ist.

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Johannes Recker

Eigenartige Problemgewichtung

Unglaublich, als hätten wir nicht genug Probleme und die dringende Notwendigkeit, die wirklich wichtigen Fragen in unserer Gesellschaft zu klären.

Im Übrigen: Sinnsuche ist jedermanns persönliche Sache und, wie ich finde, völlig indiskutabel.
Ständig werden Erklärungen der Transzendenzfrage auf ein grottiges Niveau heruntergefahren. Das führt zu nichts und langweilt. Die Welt besteht nicht nur aus Kirche und Wulff!!

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 05.04.2012 10:11 Uhr

Ein un“glaubliches“ Geschnatter

Ein Matussek, der ignorant und voller Selbstüberschätzung alle mit seinem „Glauben“ zuquatschte und mich an die Kreuzzüge denken ließ. So müssen die Ritter damals losgezogen sein, voller Irrglauben, bereit, jeden niederzumetzeln, der nicht wie sie
selbst glauben wollte.

Geißlers Frage nach der heutigen Sünde, die so harmlos arglistig daherkam und Baring die Kontrolle verlieren ließ. Die gestrige Sendung hat mich unendlich erheitert und mich
in meinem Unglauben an Gott und die Welt bestärkt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2012 17:55 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 05.04.2012 17:55 Uhr

Hallo meine Herren,

ich kann Sie wirklich versichern, ich glaube reineweg an gar nichts. Weder an den lieben Gott noch an irgendeine Macht irgendwo.

Die Sendung gestern lief mir so nebenbei und ich hörte mehr als ich sah und war erst fassungslos, dann doch sehr erheitert über einen Matussek, der sich aufführte, als ginge es um Leben und Tod. Ich hörte dann kopfschüttelnd seinen Blödsinn, sorry, aber anders kann ich so etwas nicht nennen, hörte den klugen Geißler, der sich auffallend zurückhielt und amüsierte mich dann über Baring und seine Echauffiertheit angesichts der Geißlerschen Frage nach der täglichen Sünde.

Glaube scheint eine todernste Angelegenheit zu sein, nicht umsonst sind dem Glauben an weiß der Kuckuck was viele Menschen nicht nur in Kriegen zum Opfer gefallen.

Nicht nur deshalb bin ich froh, nichts zu glauben. Und mir fehlt dabei absolut nichts.

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Marcus Baumgärtner

Spricht nicht gerade für Ihren Unglauben,

wenn er es nötig hat, sich von solchen Sendungen bestätigen zu lassen ;-)

Ansonsten ist es schade, falls Sie sich durch Hr. Matthussek und Ihren generellen Klischees zum Christentum von Gott fernhalten lassen. Es gibt nämlich noch mehr, nur kommt das nicht in die Massenmedien.

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günther reichert

Komplexitätsreduziert kann man sagen,dass Unglauben auch Glauben ist.

M.E.hängt die Fähigkeit irgendetwas zu glauben oder nicht zu glauben mit einem bestimmten Teil der DNS zusammen,der die entsprechenden Proteine über die verschiedenen Mechanismen produzieren läßt.Die Auswirkung der Steuerung führt zu einer Balance des Gefühls zwischen Angst und Angstbeseitigung durch Glauben(Festhalten an Etwas).Deutlich wird das ,dass in Glaubenssachen es den strafenden Gott und den liebenden Gott gibt- in allen Religionen(wo Gott als eine Person gesehen wird)-und die Menschen beginnen einen Handel mit Tieropfern,Riten,Erfindung von Theorien,Kirchensteuern etc zu machen,um die Balance zu halten.Und wehe,wenn sich Gläubige verschiedener Religionen in d Haare kommen und die Balance für den einzelnen Menschen aufgehoben wird,dann bricht die Angst mit all den Folgen wieder hervor,dass man die Anderen verfolgt bis tötet.Angst und Glauben(ob Glauben oder Unglauben) ist eine notwendige Einrichtung für den Menschen existieren zu können.---
Heiterkeit ist angebracht!!!

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Jahrgang 1960, Redakteur im Feuilleton.

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