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Fast 90.000 Mitglieder : Ermittler schließen Kinderporno-Plattform 

  • Aktualisiert am

Eine Puppe auf einer Liege in einem Untersuchungsraum der Kinderschutzambulanz in Hannover – in Hessen ist eine Kinderpornoplattform geschlossen worden. Bild: dpa

Ermittler haben eine gewaltige Darknet-Plattform zum Austausch von Kinderpornografie auffliegen lassen. Betreiber soll ein Mann aus Limburg-Weilburg gewesen sein.

          Ermittler haben eine Darknetplattform zum Austausch von Kinderpornografie mit fast 90.000 Mitgliedern auffliegen lassen. Der 39-jährige mutmaßliche Betreiber aus dem hessischen Landkreis Limburg-Weilburg wurde bereits am 12. Juni nach mehrwöchigen Ermittlungen festgenommen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Donnerstag mitteilte. Weitere mutmaßliche Verantwortliche sowie Mitglieder der Plattform seien ebenfalls festgenommen worden. Die Plattform namens „Elysium“ hatte demnach mehr als 87.000 Mitglieder.

          Über das Darknet tauschten sie den Angaben zufolge weltweit kinderpornografische Bild- und Videodateien aus oder verabredeten sich zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Die Ermittler stießen demnach auf Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs auch von Kleinkindern.

          Die Plattform bestand seit Ende 2016 und war nur über das Darknet zugänglich. Sie wurde inzwischen abgeschaltet. Der mutmaßliche Betreiber befindet sich in Untersuchungshaft.

          Zu den Ermittlungen wollen Vertreter von Staatsanwaltschaft und Bundeskriminalamt am Freitag auf einer Pressekonferenz in Wiesbaden Stellung nehmen.

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