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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Eishockey DEB plant mit Experten-Quartett

 ·  Der Deutsche Eishockey-Bund spielt auf Zeit: Ein Quartett aus Branchenkennern bis auf weiteres die Arbeit erledigen wird, die Bundestrainer Jakob Kölliker zuletzt nicht mit dem erwünschten Erfolg geleistet hatte.

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© dpa Abgelöst: Jakob Kölliker

Einer ist gegangen, gleich vier sollen für ihn kommissarisch nachrücken: Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) plant, dass ein Quartett aus Branchenkennern bis auf weiteres die Arbeit erledigen wird, die Bundestrainer Jakob Kölliker zuletzt nicht mit dem erwünschten Erfolg geleistet hatte. Der Vertrag des Schweizers, der mit dem Nationalteam bei der Weltmeisterschaft nur den zwölften Platz belegt und die direkte Olympiaqualifikation verspielt hatte, wurde nicht über den 30. Juni hinaus verlängert.

Seine Aufgabe wird nach Informationen der F.A.Z. bis zum Frühjahr von Peter John Lee (Manager Eisbären Berlin), Karl-Heinz Fliegauf (Manager EHC Wolfsburg), Franz Reindl (DEB-Generalsekretär) und Klaus Merk (Torwarttrainer der Nationalmannschaft) übernommen.

Damit spielt der Verband, mangels Alternativen, auf Zeit. Wunschkandidat Ralph Krueger hatte abgesagt und stattdessen einen Chefposten in der nordamerikanischen Profiliga NHL angenommen: Er betreut fortan die Edmonton Oilers.

DEB-Präsident Uwe Harnos kommentierte die ungewöhnliche Personalentscheidung gelassen: „Wir sind sicher, eine Lösung gefunden zu haben, die eine hochprofessionelle Betreuung des Flagschiffs unserer Sportart garantiert und somit die Qualifikation für Sotschi sichert.“ Der DEB muss sich, um beim Olympia-Turnier 2014 teilnehmen zu dürfen, Anfang Februar in einem Ausscheidungswettbewerb gegen Italien, Österreich und einen weiteren Qualifikanten durchsetzen. Harnos will sich bei der Wahl nach einem Bundestrainer „nicht unter Druck setzen lassen“. Zunächst gelte es, einen Sportdirektor zu finden, der die Suche nach einem neuen Coach dann koordiniere.

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Jahrgang 1974, Sportredakteur.

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