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Düsseldorf : Gerichtsbekannter Raucher Adolfs ist tot

  • Aktualisiert am

Immer mit der Zigarette: Sein ständiges Rauchen machte Friedhelm Adolfs berühmt. Bild: dpa

Weil er weiter in seiner Wohnung rauchen wollte und mit seinem Anliegen vor Gericht zog, wurde Kettenraucher Friedhelm Adolfs berühmt. Jetzt ist er im Alter von 79 Jahren gestorben.

          Raucher Friedhelm Adolfs, der mit einem Mietrechtsstreit jahrelang für Schlagzeilen sorgte, ist tot. Das sagte sein enger Freund Ferry Weber am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Er habe Adolfs angerufen und dann an dessen Anschluss von Adolfs' Lebensgefährtin erfahren, dass der 79-Jährige einen Herzstillstand erlitten habe und in einer Klinik am Montag gestorben sei. Adolfs' Anwalt Martin Lauppe-Assmann bestätigte dies.

          Adolfs hatte durch einen Rechtsstreit mit seiner Vermieterin nationale Berühmtheit und als Kettenraucher eine Art Kultstatus erreicht. Die Vermieterin hatte den Mieter aus der Wohnung werfen wollen, weil dieser zu viel rauchte. Der Streit erregte bundesweit Aufsehen: Raucher fühlten sich angegriffen und sahen sich in ihrem Recht, in den eigenen vier Wänden frei rauchen zu dürfen, beschnitten.

          Adolfs trat im Zuge der Debatte auch auf Raucherdemonstrationen auf. Den „Kippen-Krieg“ gegen seine Vermieterin gewann er im dritten Anlauf: Nachdem er vor zwei Gerichten gescheitert war, gab ihm ein drittes schließlich Recht: Ein Verstoß gegen das Gebot der Rücksichtnahme habe man nicht feststellen können. Nach dem Verfahren wollte Adolfs selbstredend weiterqualmen. Seit dem Tod von Helmut Schmidt galt Adolfs als Deutschlands bekanntester Raucher.

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