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FAZ.NET-Sprinter : Schön, wenn der Schmerz nachlässt

Enttäuschung bei den Fans in Palma de Mallorca. Bild: dpa

Verkorkster Start der Nationalmannschaft bei der Fußball-WM, auch die Union war schon einmal positiver gestimmt. Vor welchen Aufgaben Joachim Löw und Angela Merkel in dieser Woche stehen, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.

          Katerstimmung an diesem Montagmorgen? Kann ich Ihnen nicht verdenken nach dem verkorksten Start der deutschen Nationalelf gegen Mexiko. Die sedierende Wirkung der Resignation nach diesem Spiel, das einem vorerst alle Träumereien über die Titelverteidigung nimmt, ist bei Ihnen hoffentlich wieder der Bereitschaft zur Analyse gewichen. Was ist zu tun, damit Jogis Jungs im nächsten Vorrundenspiel am kommenden Samstag gegen den vermeintlich leichteren Gegner Schweden die Weichen fürs Achtelfinale doch noch stellen? Da lege ich Ihnen unbedingt die Analysen der F.A.Z.-Sportkollegen ans Herz, die das aus berufenem Munde tun (und ich höre als Nicht-Sport-Redakteur besser schnell auf, darüber zu schreiben, sonst hagelt es hier gleich Fußball-Banalitäten. Übrigens, nach dem Spiel ist vor dem Spiel...)

          Apropos Nachspiel: Bundeskanzlerin Angela Merkel hätte sich mit Sicherheit einen Sieg der Nationalmannschaft gewünscht, alleine deshalb, um die bayerische CSU in Zeiten des Landtagswahlkampfes etwas gesamtdeutscher zu stimmen. Positive Erlebnisse verbinden ja. Vor dem Wochenende standen die Zeichen im Geschwisterstreit von CDU und CSU um die mögliche Abweisung von Flüchtlingen an den Grenzen auf Eskalation, ein Bruch schien denkbar. Gestern wurde der Ton freundlicher: In einem Gastbeitrag für die F.A.Z. hält CSU-Chef und Innenminister Horst Seehofer eine Einigung mit Merkel für möglich. Heute, wenn die Parteigremien tagen, könnte sich entscheiden, ob die Union weiter zusammen rauft oder sich endlich zusammenrauft.

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          Ob Alleingang oder europäische Lösung, der Streit spielt ja längst auf der Meta-Ebene, wenn der Merkel-Vertraute und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet feststellt, ein „Bruch mit der Tradition von Helmut Kohl, Franz-Josef Strauß und Theo Waigel ist mit uns nicht zu machen“. Heute Abend kann die Kanzlerin darüber gleich ins Gespräch einsteigen mit dem neuen italienischen Regierungschef Giuseppe Conti, dessen europakritische Koalition das Flüchtlingsthema zu einer Kraftprobe macht. Wie die aussieht, zeigt der Umgang mit dem Flüchtlingsschiff „Aquarius“, das nach Spanien ausgewichen ist. Keine leichte Aufgabe für Angela Merkel, die in diesen Tagen trotz der Niederlage wahrscheinlich gerne mit Jogi Löw tauschen würde. 

          Und sonst? Besucht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Kalifornien. Eröffnet der Petersberger Klimadialog. Beginnt der Prozess um einen Mord an einem Mädchen in Kandel. Spielen bei der WM: Schweden-Südkorea, Belgien-Panama und Tunesien-England.

          Das Wichtigste aus der Nacht:

          Führende Unionspolitiker warnen vor einer Eskalation des Asylstreits zwischen CDU und CSU. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sieht den Fortbestand der Union in Gefahr: „Die Zuspitzung des Streits ist für die Union als Ganzes existenzgefährdend.“

          Nordkorea ist nicht die einzige Atommacht, die Experten Sorgen bereitet. Zwar ist die Zahl der Nuklearsprengköpfe auf der Welt leicht gesunken. Doch das ist laut Friedensforschern noch lange kein Zeichen für Abrüstung.

          Iván Duque hat die Präsidentenwahl in Kolumbien gewonnen. Das Resultat seines linkspopulistischen Kontrahenten zeigt, dass die politischen und gesellschaftlichen Gräben in dem Land gewachsen sind.

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