08.10.2011 · Hacker können die Spionagesoftware fernsteuern. Daten aus Überwachungsmaßnahmen laufen über einen amerikanischen Server. Der Trojaner kann genutzt werden, um infiltrierte Computer zu kontrollieren und neue Programme aufzuspielen.
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Es sei im voraus dem CCC fuer sein Engagement in Sachen
Demokratieerhaltung und Buergeraufklaerung gedankt. Alle anderen Organe
haben versagt.
Der vorliegende Tatbestand als solches ist nur fuer denjenigen ein
Schock, die sich mit der gegenwaertigen gesellschaftlichen Entwicklung
nur unzureichend beschaeftigt haben.
Eine richterliche Entscheidung die von vornerein nicht kontrollierbar
ist, ist nicht ohneweiteres Sanktionsfaehig und gilt als uebertretbar.
Nun ist im Zuge des Informationsbestrebens der Code bereits oeffentlich
und es scheint ausser Frage, dass der Bundestrojaner auch anderweitig
Begehrlichkeiten des Einsatzes findet - das Usermanual wurde bereits mitgeliefert.
Desweiteren ist schon seit laengerer Zeit Beweismaterial in Prozessen
aufgetaucht wo die Herkunft immer gerade auf den Einsatz solcher Tools verweist.
Der eigentliche Indikator von Systemunterwanderung - waere ein
Virenscannerupdate bei dem jeder Buerger selbst am Heim PC herausfindet
wie der Verseuchungsgrad ist.
Erst einmal ein sehr ernstgemeintes "Danke" an die Redaktion
und Chefredakteure der FAZ.
Wenn wir Sie nicht hätten, wär's schon längst
zappenduster in dieser Bananenrepublik.
Spiegel, Zeit, die GEZ-Medien ARD+ZDF, "angesehener
Journalismus", daß ich nicht lache!
Ein ehemaliger Innenminister mit Geldkoffer "unbekannten
Ursprungs" bürgt für die Einhaltung von Recht und Gesetz
bei der Überwachung.
Da kann es einem/ -r nur mulmig werden...
Konnte mich soeben nochmals davon überzeugen: etwa mit
24-stündiger Verspätung ist man bei "Spiegel online"
anscheinend doch zu der Erkenntnis gekommen bzw. "gekommen
worden", daß dieses Thema "Staatstrojaner" ein
äußerst sensibles ist.
Seltsam, aber so steht es geschrieben...
Dass die konservative FAZ sich einmal mehr als so staatstragend erweist, solch eklatant verfassungswidrigen Machenschaften publik zu machen und einer die Bürgerrechte mit unkonventionellen Mitteln schützenden Institution wie dem Chaos Computer Club einen so breiten Raum in Ihrer Sonntagszeitung einzuräumen, ehrt Sie sehr. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind: Es ist gut, dass wir in diesem immer trostloser werdenden Lande einen so wirkmächtigen Demokratiebewahrer haben wie Sie. Weiter so - in schweren Zeiten!
Das Umsteigen auf ein sehr viel sicheres Betriebsystem dauert ca 1-2
Std.
Wer es bis heute immer noch nicht begriffen hat, warum es UNIX oder
Linux gibt, wird es jetzt vielleicht lernen.
PC-BDS, Ubuntu, et. all sind kostenlos, leicht zu installieren und
decken für >90% der Normaluser alles kostenlos und sicher ab,
was man im Alltag braucht. (Spiele Incl:-))
Verschlüsselte Platten mit einem Tastendruck, sichere,
verschlüsselte E-Mail mit PGP ist sehr einfach ein zu richten.....
usw.
An solchen Systemen werden sich unsere Bundeschnüffler wohl erst
einmal die Karten legen.
BTW. Richtig böse Buben nutzen bestimmt nicht Rechner, die mit
einem OS aus Redmont verseucht sind. Dieser Schwindel:" Wir
benötigen so etwas um Terrorfahndung zu machen!" ist so
durchsichtig. Hühnerdiebe und Fussvolk werden erwischt.
Richtige Gangster spielen mit Billiarden und bewegen sich im
"legalen" Bereich.
Auf unsere im IT Feld ach so kompetenten "Rechts
Schützer" ( Legastehika;-))
Verschiedene Sichtweisen
Ich will an dieser Stelle nicht Streiten, aber quelloffene, unixoide
Systeme, die von "Haus aus" auf Netz- und Mehrplatznutzung
gebaut sind, und die von sehr vielen interressierten Leuten beobachtet
und fehlerbereinigt werden, sind qua Definition "sicherer" als
eine Software deren Quellkode nicht einsehbar sind und deren Fehler nur
dann beseitigt werden, wenn sie zu Missbrauch geführt haben.
.
Ich meine damit nicht, das solche Software fehlerfrei ist! Aber solche
Software ist Klassen sicherer wie das von dir angeführte System aus Redmont.
.
Ein Einbruch in unixoide, von der Grundstruktur schon auf Sicherheit
angelegte Systeme, ist "Klassen" schwieriger. Das hat nicht
nur mit der Verbreitung zu tun, sondern mit der Idee von verteilten
Rechten, Zugriffslevel,....
.
Aber keinen Grudsatzstreit hier,-))
.
BTW. Fast alle großen und wichtigen Server auf dieser Welt laufen
NICHT auf Windows sondern auf unixoiden Systemen.
.
Gegen den Fehler VOR den Tasten kämpfen Götter selbst
vergebens :-))
Nicht "Sicherer", sondern weniger anfällig
Es ist schon richtig wenn sie sagen das Betriebssysteme wie Linux bzw.
das auf Linux basierende Ubuntu sicherer sind. Eines aber stellen sie
mit ihren Kommentar falsch dar: Es hört sich so an als wären
sie durch ihre Programmierung schon sicherer. Dies ist nicht unbedingt
der Fall. Ich kann auch bei einem Windows oder OS X meine Festplatte
leicht verschlüsseln und auch meine E-Mails sind dort sicher. Das
einzige was diese Systeme sicherer macht ist die Tatsache das sie
weniger Virenanfällig sind als Windowssysteme. Dies wiederrum
gründet auf der Tatsache das es einfach viel weniger Interesse von
Seiten der Virenentwickler gibt für Linux bzw. auch OS X Viren und
Würmer zu entwickeln. Warum? Weil es wesentlich weniger
Rechner/Notebooks gibt die eben mit alternativen Betriebssystemen
betrieben werden.
Ihre Anspielung auf die Wirtschaft, welche den wirklichen Feind
darstellt werde ich einfach mal so stehen lassen, genau wie die Aussage
das immer nur der "kleine Mann" bestraft werden würde.
Ich bin gespannt, wie das Bundesverfassungsgericht darauf reagieren wird, dass seitens der Regierung seine Vorgaben zu Grundrechten missachtet werden. Auch sollten Abgeordnete, die wiedergewaehlt werden wollen, dieser Regierung ein gesundes Misstrauen entgegen bringen und zur Aufklärung des jetzt bekannt gewordenen. Sachverhalts beitragen. Wenn sich das Ausmaß der Gesetzesverletzung bestätiget, muss die Regierung, also die Bundeskanzlerin, die Verantwortung uebernehmen. Um einen Austausch der Verantwortlichen wird man dann nicht herunkommen.
Der FAZ ein dickes Lob dafür, dass sie unverzüglich drüber berichtet
Denn Spiegel und andere Medien haben offensichtlich eine Auszeit genommen in Sachen Verfassungskonformität von Bundestrojanern. Auch wenn die beschriebenen Fähigkeiten des entdeckten Trojaners ganz gewöhnlich sind, so handelt es sich schliesslich um ein Instrument der Bundesbehörden, die unter permanentem Erfolgszwang stehend, nicht mehr dafür garantieren können, dass zwischen Schnüffelei und organisierter Denunziation unterschieden werden kann. Dass dies dem Spiegel-Personal und anderen Medien mittlerweile offensichtlich schnuppe ist, lässt tief blicken.
Die Arbeit des CCC in allen Ehren, aber warum ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass es sich hier um einen Fake handelt? Es wurde eine Software zugespielt, die absolut dilettantisch implementiert wurde. Sie erlaubt das Nachladen von Modulen und verschiedene Überwachungstechniken - soweit nichts besonderes für einen Trojaner/ein Backdoor.
Wer wird dafür zur Verantwortung gezogen
Mich stört an dieser Schnüffelei der Gedanke und die
Argumentation,wer nichts zu verbergen
hat,ist ja nicht betroffen und es dient der guten Sache.Für die
vermeintliche Sicherheit wurden
unsere Rechte seit Bader/Meinhofftagen immer mehr beschnitten,immer
wurde die Schnalle um ein Loch weiter festgezurrt und es hat nichts als
Unfreiheit gebracht und war sinnlos.Menschen im Einzelfall zu
schützen reicht und muss auch sein.Aber diese ganzen Aktionen um
Selbstmord- Attentäter zu fangen läuft doch vollkommen ins Leere.
Und da es offenbar illegal ist,wo bleiben die Konsequenzen?Hier sollte
die Justiz und die Regierung aktiv werden und diese Verbrechen im
eigenen Haus knallhart verfolgen.Ich wette aber,solche Sachen verlaufen
wie immer seit Globkes Zeiten,im Sand
Man darf gespannt sein, wie sich die FDP hierzu positioniert - sollten
sich die Verdächtigungen des CCC bestätigen.
Es könnte für diese Partei wohlmöglich die letzte Chance
sein, ein Thema zu finden, mit dem sie sich in der Koalition profilieren
kann. Und es dürfte die wirklich allerletzte Möglichkeit sein,
das Feld der Bürgerrechte im Netz nicht vollständig an die
anderen Parteien zu verlieren.
0zapftis_download_store .......
.... ist die Redaktion sicher, dass es sich hier nicht um einen verspäteten "Oktoberfest-Scherz" handelt? Der OB der Stadt München eröffnet das Oktoberfest, nachdem er den Zapfhahn in das Faß eingeschlagen hat mit den Worten: Es ist angezapft! (in O-Ton bayrisch: "Ozapft is!"). Diese Zeile mutet schon etwas merkwürdig an.
1984 ist 2011 eingetreten: GAU der Bürgerrechte im Internet
Dies ist der GAU der Bürgerrechte im Internet. Er ist nicht in China eingetreten, nicht in Russland, nicht im Iran, schon gar nicht in den USA sondern in Deutschland unter der Regierung von Frau Merkel als Kanzlerin und Frau Leutheuser-Schnarrenberg von der FDP als Justizministerin. Schändlich.
Grosse Stärke = grosse Schwäche
Wie bei jeder Waffe, und um eine solche handelt es sich (auch wenn sie
noch so gut gemeint war), verwandelt sich nach einiger Zeit deren
Stärke zur eigenen grössten Schwäche. Nämlich dann,
wenn diese in die falschen Hände gelangt, oder sie manipuliert wird.
Für die wirklichen (Computer) Kriminellen ist es nämlich
dadurch schon seit geraumer Zeit möglich Scheinnetzwerke mit
manipulierten Mails, Nachrichten, und Computerinhalten zu installieren,
und so für die staatlichen Überwacher und Abhörer eine
fiktive bis ins kroteske gehende "Scheinwirklichkeit" zu
schaffen.
Dies bindet dann in der echten Welt unzählige Ermittler und
sattatliche Resourcen. Und ganz besonders wenn in der Scheinwelt
(Scheinkriminalität) die Namen von Politikern und Ermittlern selbst
auftauchen (fingierte Korruption). Unsere überforderten
Parlamentarier werden sich noch wundern wenn auf deren Computer selbst
verdächtiges Material auftaucht. ) Z.B. Kinderprornografie, wobei
wir dann bei der Erpressbarkeut wären. :-)
Bitte jetzt mal die Schweinereien untersuchen, wie es sein, kann, daß iranische Atomanlagen ferngesteuert wurden. Es ist unglaublich, was manche Stellen praktizieren, völlig verantwortungslos. Sowas kann auch schiefgehen. Wer wars???
Ich glaube das es die verfeinerte Version des dreiunddreißigers,
und mit dem Zusammenwachsen der DDR hatte man schon wieder eine
gelungene Fusion..:-)
Hilft hier noch Sarkasmus oder muss man schon versuchen mit dem System
zu schwimmen um gut leben zu können.
Nach meinen Wallraff ähnlichen Untersuchungen kann ich sicher
behaupten das wir eine der König und Kaiserzeit abgekupferte
Staatsführung haben die nach außen hin das Mäntelchen
der Mitbestimmung (pseudo-demokratie) zeigt, inzwischen ist dieser doch
sehr verschlissen.
Um wieder zum Thema zu kommen, Server in den "USA" und ich
erinnere mich,...Innenminister Schäuble nach der BVG-Urteil der
Datensammler "er werde weiter das tun was er will" Ohne
Anklage ging diese Aussage.,,,,
Nun mal wieder zum Jetzt, ist es besser eine Anzeige gegen die BRD zu
bringen und das BVG zeigt mit dem Finger und sagt "DU DU Du
böser", oder hilft es mehr die Einzelperson als Täter
dieser Ungeheuerlichkeit eben gegen unbekannt anzuzeigen
Die Leute vom CCC halten die Staatsbediensteten / Parteiensoldaten für so dumm, dass diese den Missbrauch des Trojaners durch Unbekannte fahrlässig so leicht gemacht haben. Es könnte aber auch sein, dass die Profis genau so professionell sind wie die Leute vom CCC. Wenn mal ein "Unbekannter" den Trojaner missbraucht, können sie sich dann zur Entschuldigung auf ihre eigene scheinbare Dummheit zurückziehen. Unzulänglichkeit ja, aber keine Absicht. Unter Kohl galt der Kalauer: "Was haben Verfassungsschützer und Zitronenfalter gemeinsam?" "Zitronenfalter falten auch keine Zitronen." Ich dachte, dass hätte sich geändert, wobei ich immer noch nichts davon halte, Zitronen zu falten.
Scheinbar interessieren sich SpiegelOnline und Bild.de nicht für dieses Thema. Bei FAZ.NET sind direkt 4 Artikel online?!
@Rainer Tooten - Mitnichten und naiv
Es mag 20 Minuten dauern ein BS zu installieren. Die nachinstallierte
Software und vor allem die Konfiguration des BS umfasst bei -ich nenne
sie mal- Powerusern mehrere Stunden. Es werden 30-40 Dienstprogramme
installiert. Davon abgesehen dauert es allein eine Stunde übliche
Updates zu installieren. Ein sicheres und benutzbares System aufzubauen
ist selbst oder auch gerade für IT-Profis keine Frage von Minuten
sondern von Stunden, ja Tagen.
Wie dem auch sei... es ist schockierend und zugleich nicht
überraschend, ja sogar naiv zu glauben, dass
Ermittlungsbehörden ihre Kompetenzen nicht derart
überschreiten würden, obwohl es möglich ist. Die
Handyüberwachung in Dresden war erst der Anfang. Jaja, die
verbotenen Früchte. Es gilt dem CCC wieder einmal für die
großartige Arbeit zu danken!
Das haben unsere Urväter des Grundgesetzes kommen sehen!
Nicht umsonst gibt es in der Bundesrepublik strenge Gesetzesvorgaben,
welche die Privatsphäre jedes Einzelnen schützen - auch vor
dem Staat selbst. Dies trägt den schmerzhaften Erfahrungen aus dem
Dritten Reich Rechnung. Da hatten wir schon eine Staatspolizei, die sich
um nichts scherte. Sogenannte "Staatsdiener", die heute solche
Werkzeuge herstellen oder herstellen lassen und in Gebrauch nehmen,
handeln vollkommen bewusst gegen die höchsten Gesetze, die sie
eigentlich schützen müssten und in diesem Bewusstsein auch
gegen ihr eigenes Gewissen. Sie sind also Straftäter mit einer
enormen kriminellen Energie, die überführt und entsprechend
abgestraft werden müssen.
Heldenhaft sind meines Erachtens die Internet-Communities, die solche
illegalen Machenschaften wie das "Copy-Pasten" von
Doktortiteln und nun die Verwendung illegaler staatlicher
Spionagesoftware aufdecken und dafür ihr brilliantes Fachwissen und
enormen Zeitaufwand investieren - das ist ehrenwert und das ist Zivilcourage!
Ich höre förmlich das Holz des Schreibtischs splittern...
...in das der Chefredakteur des "Spiegel" gebissen hat, weil
die Leute vom CCC nicht mehr seine Schlagzeilenmaschine füttern.
Stattdessen schreibt jetzt der CCC-Hackercamp-Projektleiter 2011 und
langjährige Sprecher des Chaos Computer Clubs, Frank Rieger, gleich
selbst als Autor für eine überregionale Zeitung - zumindestens
die Online-Ausgabe der FAZ weist auf diesen Umstand nicht hin. Diese Art
des medialen Marketings ist so clever wie die Programmierung des
beschriebenen Trojaners dämlich - auch wenn für mich seine
staatliche Herkunft nicht zweifelsfrei bewiesen wird.
Dennoch Gratulation an CCC und FAZ für den Scoop. Ich bin gespannt,
was das Bundesamt für Sicherheit in der Informationtechnik (BSI)
dazu sagten wird.
Ich fordere den sofortigen Rücktitt von Schäuble und Friederich
Nicht weil es einen Trojaner gibt, sondern weil die Herren Innenminister und Ex-Innenminister hiermit ihre grandiose Inkompetenz offenbaren. Deutsche Geheimdienstarbeit diffundiert unkontrolliert in die Hände der Amerikaner (!!!) und Hacker. Wir können froh sein, dass es den CCC gibt und uns informiert. Wir müssen davon ausgehen, dass die Chinesen den Trojaner seit langem gehackt haben und jeden deutschen Bundesbürger auspähen können. Schäuble hat ein Scheunentor aufgestossen, durch das nun alle Feinde dieser Nation sich ungehindert Zutritt verschaffen können. In meinem Urteil gilt dies als Hochverrat an Deutschland. Eine Schande, was hier abläuft...
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