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Aktuelle Nachrichten online - FAZ.NET

Chaos Computer Club Der deutsche Staatstrojaner wurde geknackt

 ·  Hacker können die Spionagesoftware fernsteuern. Daten aus Überwachungsmaßnahmen laufen über einen amerikanischen Server. Der Trojaner kann genutzt werden, um infiltrierte Computer zu kontrollieren und neue Programme aufzuspielen.

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Der neue Zeitgeist

Es sei im voraus dem CCC fuer sein Engagement in Sachen Demokratieerhaltung und Buergeraufklaerung gedankt. Alle anderen Organe haben versagt.
Der vorliegende Tatbestand als solches ist nur fuer denjenigen ein Schock, die sich mit der gegenwaertigen gesellschaftlichen Entwicklung nur unzureichend beschaeftigt haben.
Eine richterliche Entscheidung die von vornerein nicht kontrollierbar ist, ist nicht ohneweiteres Sanktionsfaehig und gilt als uebertretbar.
Nun ist im Zuge des Informationsbestrebens der Code bereits oeffentlich und es scheint ausser Frage, dass der Bundestrojaner auch anderweitig Begehrlichkeiten des Einsatzes findet - das Usermanual wurde bereits mitgeliefert.
Desweiteren ist schon seit laengerer Zeit Beweismaterial in Prozessen aufgetaucht wo die Herkunft immer gerade auf den Einsatz solcher Tools verweist.
Der eigentliche Indikator von Systemunterwanderung - waere ein Virenscannerupdate bei dem jeder Buerger selbst am Heim PC herausfindet wie der Verseuchungsgrad ist.

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Simone Hartmann

Deutscher Journalismus...

Erst einmal ein sehr ernstgemeintes "Danke" an die Redaktion und Chefredakteure der FAZ.
Wenn wir Sie nicht hätten, wär's schon längst zappenduster in dieser Bananenrepublik.

Spiegel, Zeit, die GEZ-Medien ARD+ZDF, "angesehener Journalismus", daß ich nicht lache!

Ein ehemaliger Innenminister mit Geldkoffer "unbekannten Ursprungs" bürgt für die Einhaltung von Recht und Gesetz bei der Überwachung.
Da kann es einem/ -r nur mulmig werden...

Konnte mich soeben nochmals davon überzeugen: etwa mit 24-stündiger Verspätung ist man bei "Spiegel online" anscheinend doch zu der Erkenntnis gekommen bzw. "gekommen worden", daß dieses Thema "Staatstrojaner" ein äußerst sensibles ist.

Seltsam, aber so steht es geschrieben...

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Wilhelm Friedrich

Dieser Beitrag ehrt Sie sehr!

Dass die konservative FAZ sich einmal mehr als so staatstragend erweist, solch eklatant verfassungswidrigen Machenschaften publik zu machen und einer die Bürgerrechte mit unkonventionellen Mitteln schützenden Institution wie dem Chaos Computer Club einen so breiten Raum in Ihrer Sonntagszeitung einzuräumen, ehrt Sie sehr. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind: Es ist gut, dass wir in diesem immer trostloser werdenden Lande einen so wirkmächtigen Demokratiebewahrer haben wie Sie. Weiter so - in schweren Zeiten!

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fred meier
fred meier (Sikasuu) - 09.10.2011 14:33 Uhr

Nur so am Rande.

Das Umsteigen auf ein sehr viel sicheres Betriebsystem dauert ca 1-2 Std.
Wer es bis heute immer noch nicht begriffen hat, warum es UNIX oder Linux gibt, wird es jetzt vielleicht lernen.
PC-BDS, Ubuntu, et. all sind kostenlos, leicht zu installieren und decken für >90% der Normaluser alles kostenlos und sicher ab, was man im Alltag braucht. (Spiele Incl:-))
Verschlüsselte Platten mit einem Tastendruck, sichere, verschlüsselte E-Mail mit PGP ist sehr einfach ein zu richten..... usw.
An solchen Systemen werden sich unsere Bundeschnüffler wohl erst einmal die Karten legen.
BTW. Richtig böse Buben nutzen bestimmt nicht Rechner, die mit einem OS aus Redmont verseucht sind. Dieser Schwindel:" Wir benötigen so etwas um Terrorfahndung zu machen!" ist so durchsichtig. Hühnerdiebe und Fussvolk werden erwischt.
Richtige Gangster spielen mit Billiarden und bewegen sich im "legalen" Bereich.
Auf unsere im IT Feld ach so kompetenten "Rechts Schützer" ( Legastehika;-))

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.10.2011 16:28 Uhr
fred meier
fred meier (Sikasuu) - 09.10.2011 16:28 Uhr

Verschiedene Sichtweisen

Ich will an dieser Stelle nicht Streiten, aber quelloffene, unixoide Systeme, die von "Haus aus" auf Netz- und Mehrplatznutzung gebaut sind, und die von sehr vielen interressierten Leuten beobachtet und fehlerbereinigt werden, sind qua Definition "sicherer" als eine Software deren Quellkode nicht einsehbar sind und deren Fehler nur dann beseitigt werden, wenn sie zu Missbrauch geführt haben.
.
Ich meine damit nicht, das solche Software fehlerfrei ist! Aber solche Software ist Klassen sicherer wie das von dir angeführte System aus Redmont.
.
Ein Einbruch in unixoide, von der Grundstruktur schon auf Sicherheit angelegte Systeme, ist "Klassen" schwieriger. Das hat nicht nur mit der Verbreitung zu tun, sondern mit der Idee von verteilten Rechten, Zugriffslevel,....
.
Aber keinen Grudsatzstreit hier,-))
.
BTW. Fast alle großen und wichtigen Server auf dieser Welt laufen NICHT auf Windows sondern auf unixoiden Systemen.
.
Gegen den Fehler VOR den Tasten kämpfen Götter selbst vergebens :-))

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Tobias Fielers

Nicht "Sicherer", sondern weniger anfällig

Es ist schon richtig wenn sie sagen das Betriebssysteme wie Linux bzw. das auf Linux basierende Ubuntu sicherer sind. Eines aber stellen sie mit ihren Kommentar falsch dar: Es hört sich so an als wären sie durch ihre Programmierung schon sicherer. Dies ist nicht unbedingt der Fall. Ich kann auch bei einem Windows oder OS X meine Festplatte leicht verschlüsseln und auch meine E-Mails sind dort sicher. Das einzige was diese Systeme sicherer macht ist die Tatsache das sie weniger Virenanfällig sind als Windowssysteme. Dies wiederrum gründet auf der Tatsache das es einfach viel weniger Interesse von Seiten der Virenentwickler gibt für Linux bzw. auch OS X Viren und Würmer zu entwickeln. Warum? Weil es wesentlich weniger Rechner/Notebooks gibt die eben mit alternativen Betriebssystemen betrieben werden.
Ihre Anspielung auf die Wirtschaft, welche den wirklichen Feind darstellt werde ich einfach mal so stehen lassen, genau wie die Aussage das immer nur der "kleine Mann" bestraft werden würde.

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Uwe Kopacz
Uwe Kopacz (kopacz) - 09.10.2011 13:59 Uhr

Konsequenzen

Ich bin gespannt, wie das Bundesverfassungsgericht darauf reagieren wird, dass seitens der Regierung seine Vorgaben zu Grundrechten missachtet werden. Auch sollten Abgeordnete, die wiedergewaehlt werden wollen, dieser Regierung ein gesundes Misstrauen entgegen bringen und zur Aufklärung des jetzt bekannt gewordenen. Sachverhalts beitragen. Wenn sich das Ausmaß der Gesetzesverletzung bestätiget, muss die Regierung, also die Bundeskanzlerin, die Verantwortung uebernehmen. Um einen Austausch der Verantwortlichen wird man dann nicht herunkommen.

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Konstantin Schneider

Der FAZ ein dickes Lob dafür, dass sie unverzüglich drüber berichtet

Denn Spiegel und andere Medien haben offensichtlich eine Auszeit genommen in Sachen Verfassungskonformität von Bundestrojanern. Auch wenn die beschriebenen Fähigkeiten des entdeckten Trojaners ganz gewöhnlich sind, so handelt es sich schliesslich um ein Instrument der Bundesbehörden, die unter permanentem Erfolgszwang stehend, nicht mehr dafür garantieren können, dass zwischen Schnüffelei und organisierter Denunziation unterschieden werden kann. Dass dies dem Spiegel-Personal und anderen Medien mittlerweile offensichtlich schnuppe ist, lässt tief blicken.

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Michael Kramer
Michael Kramer (MKramer) - 09.10.2011 11:58 Uhr

Fake!?

Die Arbeit des CCC in allen Ehren, aber warum ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass es sich hier um einen Fake handelt? Es wurde eine Software zugespielt, die absolut dilettantisch implementiert wurde. Sie erlaubt das Nachladen von Modulen und verschiedene Überwachungstechniken - soweit nichts besonderes für einen Trojaner/ein Backdoor.

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Peter Bienefeld

Wer wird dafür zur Verantwortung gezogen

Mich stört an dieser Schnüffelei der Gedanke und die Argumentation,wer nichts zu verbergen
hat,ist ja nicht betroffen und es dient der guten Sache.Für die vermeintliche Sicherheit wurden
unsere Rechte seit Bader/Meinhofftagen immer mehr beschnitten,immer wurde die Schnalle um ein Loch weiter festgezurrt und es hat nichts als Unfreiheit gebracht und war sinnlos.Menschen im Einzelfall zu schützen reicht und muss auch sein.Aber diese ganzen Aktionen um Selbstmord- Attentäter zu fangen läuft doch vollkommen ins Leere.
Und da es offenbar illegal ist,wo bleiben die Konsequenzen?Hier sollte die Justiz und die Regierung aktiv werden und diese Verbrechen im eigenen Haus knallhart verfolgen.Ich wette aber,solche Sachen verlaufen wie immer seit Globkes Zeiten,im Sand

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Thomas Franke

FDP

Man darf gespannt sein, wie sich die FDP hierzu positioniert - sollten sich die Verdächtigungen des CCC bestätigen.

Es könnte für diese Partei wohlmöglich die letzte Chance sein, ein Thema zu finden, mit dem sie sich in der Koalition profilieren kann. Und es dürfte die wirklich allerletzte Möglichkeit sein, das Feld der Bürgerrechte im Netz nicht vollständig an die anderen Parteien zu verlieren.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 09.10.2011 09:40 Uhr

0zapftis_download_store .......

.... ist die Redaktion sicher, dass es sich hier nicht um einen verspäteten "Oktoberfest-Scherz" handelt? Der OB der Stadt München eröffnet das Oktoberfest, nachdem er den Zapfhahn in das Faß eingeschlagen hat mit den Worten: Es ist angezapft! (in O-Ton bayrisch: "Ozapft is!"). Diese Zeile mutet schon etwas merkwürdig an.

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Rolf Mueller
Rolf Mueller (raem) - 09.10.2011 09:34 Uhr

1984 ist 2011 eingetreten: GAU der Bürgerrechte im Internet

Dies ist der GAU der Bürgerrechte im Internet. Er ist nicht in China eingetreten, nicht in Russland, nicht im Iran, schon gar nicht in den USA sondern in Deutschland unter der Regierung von Frau Merkel als Kanzlerin und Frau Leutheuser-Schnarrenberg von der FDP als Justizministerin. Schändlich.

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Andreas Oesterle

Grosse Stärke = grosse Schwäche

Wie bei jeder Waffe, und um eine solche handelt es sich (auch wenn sie noch so gut gemeint war), verwandelt sich nach einiger Zeit deren Stärke zur eigenen grössten Schwäche. Nämlich dann, wenn diese in die falschen Hände gelangt, oder sie manipuliert wird.
Für die wirklichen (Computer) Kriminellen ist es nämlich dadurch schon seit geraumer Zeit möglich Scheinnetzwerke mit manipulierten Mails, Nachrichten, und Computerinhalten zu installieren, und so für die staatlichen Überwacher und Abhörer eine fiktive bis ins kroteske gehende "Scheinwirklichkeit" zu schaffen.
Dies bindet dann in der echten Welt unzählige Ermittler und sattatliche Resourcen. Und ganz besonders wenn in der Scheinwelt (Scheinkriminalität) die Namen von Politikern und Ermittlern selbst auftauchen (fingierte Korruption). Unsere überforderten Parlamentarier werden sich noch wundern wenn auf deren Computer selbst verdächtiges Material auftaucht. ) Z.B. Kinderprornografie, wobei wir dann bei der Erpressbarkeut wären. :-)

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B. Hoffmann (adolar) - 09.10.2011 08:53 Uhr

Bravo, weitermachen!

Bitte jetzt mal die Schweinereien untersuchen, wie es sein, kann, daß iranische Atomanlagen ferngesteuert wurden. Es ist unglaublich, was manche Stellen praktizieren, völlig verantwortungslos. Sowas kann auch schiefgehen. Wer wars???

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Kay Schmelzer

Rechtsstaat oder Rechts Staat

Ich glaube das es die verfeinerte Version des dreiunddreißigers, und mit dem Zusammenwachsen der DDR hatte man schon wieder eine gelungene Fusion..:-)
Hilft hier noch Sarkasmus oder muss man schon versuchen mit dem System zu schwimmen um gut leben zu können.
Nach meinen Wallraff ähnlichen Untersuchungen kann ich sicher behaupten das wir eine der König und Kaiserzeit abgekupferte Staatsführung haben die nach außen hin das Mäntelchen der Mitbestimmung (pseudo-demokratie) zeigt, inzwischen ist dieser doch sehr verschlissen.
Um wieder zum Thema zu kommen, Server in den "USA" und ich erinnere mich,...Innenminister Schäuble nach der BVG-Urteil der Datensammler "er werde weiter das tun was er will" Ohne Anklage ging diese Aussage.,,,,
Nun mal wieder zum Jetzt, ist es besser eine Anzeige gegen die BRD zu bringen und das BVG zeigt mit dem Finger und sagt "DU DU Du böser", oder hilft es mehr die Einzelperson als Täter dieser Ungeheuerlichkeit eben gegen unbekannt anzuzeigen

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Günter Blümel

Scheunentor

Die Leute vom CCC halten die Staatsbediensteten / Parteiensoldaten für so dumm, dass diese den Missbrauch des Trojaners durch Unbekannte fahrlässig so leicht gemacht haben. Es könnte aber auch sein, dass die Profis genau so professionell sind wie die Leute vom CCC. Wenn mal ein "Unbekannter" den Trojaner missbraucht, können sie sich dann zur Entschuldigung auf ihre eigene scheinbare Dummheit zurückziehen. Unzulänglichkeit ja, aber keine Absicht. Unter Kohl galt der Kalauer: "Was haben Verfassungsschützer und Zitronenfalter gemeinsam?" "Zitronenfalter falten auch keine Zitronen." Ich dachte, dass hätte sich geändert, wobei ich immer noch nichts davon halte, Zitronen zu falten.

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Jan de Graaff
Jan de Graaff (JDG123) - 09.10.2011 04:09 Uhr

Wer wird hier gehackt?

Scheinbar interessieren sich SpiegelOnline und Bild.de nicht für dieses Thema. Bei FAZ.NET sind direkt 4 Artikel online?!

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Sebastian K.

@Rainer Tooten - Mitnichten und naiv

Es mag 20 Minuten dauern ein BS zu installieren. Die nachinstallierte Software und vor allem die Konfiguration des BS umfasst bei -ich nenne sie mal- Powerusern mehrere Stunden. Es werden 30-40 Dienstprogramme installiert. Davon abgesehen dauert es allein eine Stunde übliche Updates zu installieren. Ein sicheres und benutzbares System aufzubauen ist selbst oder auch gerade für IT-Profis keine Frage von Minuten sondern von Stunden, ja Tagen.

Wie dem auch sei... es ist schockierend und zugleich nicht überraschend, ja sogar naiv zu glauben, dass Ermittlungsbehörden ihre Kompetenzen nicht derart überschreiten würden, obwohl es möglich ist. Die Handyüberwachung in Dresden war erst der Anfang. Jaja, die verbotenen Früchte. Es gilt dem CCC wieder einmal für die großartige Arbeit zu danken!

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Bernd Donner

Das haben unsere Urväter des Grundgesetzes kommen sehen!

Nicht umsonst gibt es in der Bundesrepublik strenge Gesetzesvorgaben, welche die Privatsphäre jedes Einzelnen schützen - auch vor dem Staat selbst. Dies trägt den schmerzhaften Erfahrungen aus dem Dritten Reich Rechnung. Da hatten wir schon eine Staatspolizei, die sich um nichts scherte. Sogenannte "Staatsdiener", die heute solche Werkzeuge herstellen oder herstellen lassen und in Gebrauch nehmen, handeln vollkommen bewusst gegen die höchsten Gesetze, die sie eigentlich schützen müssten und in diesem Bewusstsein auch gegen ihr eigenes Gewissen. Sie sind also Straftäter mit einer enormen kriminellen Energie, die überführt und entsprechend abgestraft werden müssen.
Heldenhaft sind meines Erachtens die Internet-Communities, die solche illegalen Machenschaften wie das "Copy-Pasten" von Doktortiteln und nun die Verwendung illegaler staatlicher Spionagesoftware aufdecken und dafür ihr brilliantes Fachwissen und enormen Zeitaufwand investieren - das ist ehrenwert und das ist Zivilcourage!

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Pecunas Maximus

Ich höre förmlich das Holz des Schreibtischs splittern...

...in das der Chefredakteur des "Spiegel" gebissen hat, weil die Leute vom CCC nicht mehr seine Schlagzeilenmaschine füttern. Stattdessen schreibt jetzt der CCC-Hackercamp-Projektleiter 2011 und langjährige Sprecher des Chaos Computer Clubs, Frank Rieger, gleich selbst als Autor für eine überregionale Zeitung - zumindestens die Online-Ausgabe der FAZ weist auf diesen Umstand nicht hin. Diese Art des medialen Marketings ist so clever wie die Programmierung des beschriebenen Trojaners dämlich - auch wenn für mich seine staatliche Herkunft nicht zweifelsfrei bewiesen wird.
Dennoch Gratulation an CCC und FAZ für den Scoop. Ich bin gespannt, was das Bundesamt für Sicherheit in der Informationtechnik (BSI) dazu sagten wird.

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Inanc Bardakcioglu

Ich fordere den sofortigen Rücktitt von Schäuble und Friederich

Nicht weil es einen Trojaner gibt, sondern weil die Herren Innenminister und Ex-Innenminister hiermit ihre grandiose Inkompetenz offenbaren. Deutsche Geheimdienstarbeit diffundiert unkontrolliert in die Hände der Amerikaner (!!!) und Hacker. Wir können froh sein, dass es den CCC gibt und uns informiert. Wir müssen davon ausgehen, dass die Chinesen den Trojaner seit langem gehackt haben und jeden deutschen Bundesbürger auspähen können. Schäuble hat ein Scheunentor aufgestossen, durch das nun alle Feinde dieser Nation sich ungehindert Zutritt verschaffen können. In meinem Urteil gilt dies als Hochverrat an Deutschland. Eine Schande, was hier abläuft...

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