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Biathlon Mittendrin ist auch daneben

 ·  Magdalena Neuner ist für Überraschungen gut: Sie trifft zwar in ihrer Problemübung Stehendschießen, zielt dabei aber auf die falschen Scheiben. Arnd Peiffer hat bei den Männern mehr Glück.

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© dapd Gut gezielt und dennoch daneben: Magdalena Neuner zielt auf die falschen Scheiben

Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner hat beim Biathlon-Weltcup auf die falschen Scheiben geschossen und deshalb ihren 29. Weltcup-Sieg verschenkt. Mit insgesamt acht Strafrunden war die Doppel-Olympiasiegerin am Sonntag im Verfolgungsrennen von Nove Mesto chancenlos. Vier Scheiben verfehlte die Wallgauerin im ersten Stehendschießen, als sie die falschen Ziele anvisiert.

Nach den zehn Kilometern hatte die Sprint-Dritte des Vortages als Siebte 1:20,4 Minuten Rückstand auf die Siegerin Tora Berger. Die Norwegerin musste nur einmal in die Strafrunde. „Das ist sehr ärgerlich, denn sie hat eine sehr gute Serie geschossen“, sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig, der vor den ZDF-Kameras auch keine Erklärung für Neuners Malheur hatte. Zweitbeste deutsche Skijägerin war Andrea Henkel als Achte. Ein starke Leistung zeigte Miriam Gössner als Elfte. Die Partenkirchenerin hatte nur einen Fehlschuss.

Peiffer nach Protest Zweiter

Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer ist beim Biathlon-Weltcup-Rennen in Nove Mesto nach einer Zeitgutschrift Zweiter hinter dem Russen Anton Schipulin geworden. Beim ersten seiner drei Fehlschüsse war eine Scheibe trotz eines Treffers nicht gefallen. Die Wettkampf-Jury hatte die Scheibe nach einem Einspruch des deutschen Teams untersucht und Peiffer nachträglich 20 Sekunden gutgeschrieben.

Peiffer, der das Rennen ursprünglich als Fünfter beendet hatte, wird nun in der Ergebnisliste mit einem Rückstand von 10,1 Sekunden auf Schipulin als Zweiter geführt. Der Russe hatte den Verfolgungswettkampf über die 12,5 Kilometer mit nur einem Schießfehler gewonnen. Sprint-Gewinner Emil Hegle Svendsen aus Schweden wurde Neunter.

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