29.09.2009 · Es dividiert den aktuellen Börsenkurs durch den Gewinn je Aktie. Als Gewinn wird dabei der Jahresüberschuss genommen, also nach Steuern. Einige Analysten rechnen mit Gewinnschätzungen für das laufende, andere schon für das kommende Jahr.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis - Was ist das?
Es dividiert den aktuellen Börsenkurs durch den Gewinn je Aktie. Als Gewinn wird dabei der Jahresüberschuss genommen, also nach Steuern. Einige Analysten rechnen mit Gewinnschätzungen für das laufende, andere schon für das kommende Jahr. Je höher das KGV, um so teurer die Aktie. Wachstumswerte haben hohe KGVs von mehr als 20. Aber sie versprechen ja auch ein höheres Gewinnwachstum. Der langjährige Durchschnitt für den Dax liegt bei etwa 15, für den Tec-Dax, der viele Wachstumswerte enthält, bei mehr als 30.
Was ist davon zu halten?
Das KGV ist die wohl bekannteste Kennzahl. Aber nicht unbedingt die beste. Denn der Gewinn ist eine Größe, die das Unternehmen schönrechnen kann. Außerordentliche Einnahmen, die Auflösung stiller Reserven oder eine andere Abschreibungspolitik können den Gewinn verzerren. Bei Verlusten kann sie gar nicht berechnet werden. Andererseits ist die Zahl international und über verschiedene Branchen vergleichbar. Als grobe Richtschnur gilt, das ein Unternehmen mit einem KGV von 10 ein Gewinnwachstum von mindestens zehn Prozent haben sollte, sonst ist es zu teuer.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.385,84 | −1,58% |
| Dow Jones | 12.502,80 | −0,01% |
| EUR/USD | 1,2684 | +0,01% |
| Rohöl Brent Crude | 107,26 $ | −0,91% |
| Gold | 1.582,50 $ | 0,00% |