09.09.2006 · Er wird auch als Ertragskraft oder als Innenfinanzierungspotential bezeichnet und stellt den Einzahlungsüberschuß dar. Die Zahl zieht von den Einzahlungen, etwa aus Umsatzerlösen und Zinserträgen, die Auszahlungen ab, etwa für Löhne und Material.
Cash-flow - Was ist das?
Er wird auch als Ertragskraft oder als Innenfinanzierungspotential bezeichnet und stellt den Einzahlungsüberschuß dar. Die Zahl zieht von den Einzahlungen, etwa aus Umsatzerlösen und Zinserträgen, die Auszahlungen ab, etwa für Löhne und Material.
Was ist davon zu halten?
Die Kennzahl ist hilfreich, wenn man sie mit dem Aktienkurs ins Verhältnis setzt. Je niedriger dieses Kurs-Cash-flow-Verhältnis (KCV), um so billiger eine Aktie. Im Vergleich zum KGV ist das KCV aussagefähiger, weil der Cash-flow von den Unternehmen nicht so manipulierbar ist wie der Gewinn. Allerdings ist es für Privatanleger viel zu schwer, den Cash-flow zu errechnen, weil zu viele Größen einfließen. Zudem kann das KCV nur für einen Vergleich von Unternehmen in einer Branche dienen, weil in den Sektoren unterschiedlich hohe Mittelzuflüsse üblich sind.
Ein Beispiel
Hohe Cash-flows erwirtschaften etwa Telekom-Unternehmen und Versorger. Eon hatte Ende 2005 einen Cash-flow von 10,02 Euro je Aktie. Im Verhältnis zum Kurs von 99 Euro ergibt sich ein KCV von 9,88 - keine zu hohe Bewertung.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| FAZ-INDEX | 1.384,25 | −1,69% |
| Dow Jones | 12.502,80 | −0,01% |
| EUR/USD | 1,2684 | +0,01% |
| Rohöl Brent Crude | 107,26 $ | −0,91% |
| Gold | 1.582,50 $ | 0,00% |