15.01.2007 · Sonja Bischoff, BWL-Professorin an der Universität Hamburg, hat 2005 gezeigt, dass immer weniger Männer Teilzeit wünschen. Anders als die Frauen.
Sonja Bischoff, BWL-Professorin an der Universität Hamburg, hat 2005 zum vierten Mal seit 1986 in ihrer Studie über Männer und Frauen in Führungspositionen – „Wer führt in (die) Zukuft“ – gezeigt, dass immer weniger Männer Teilzeit wünschen: von 1998 bis 2003 sank der Anteil von 29 auf 23 Prozent. Unter den Frauen wuchs der Wunsch von 39 auf 45 Prozent.
Auf die Frage, was sie mit der Zeit machen wollen, antworten 48 Prozent der Frauen, sie würden sich mehr der Familie widmen; weitere 13 Prozent wollen mehr Zeit für den Haushalt. 42 Prozent der Männer sprechen von Familie, keiner vom Haushalt. 75 Prozent der Männer denken an Reisen, Sport, Wellness und Weiterbildung, bei den Frauen sind es 45 Prozent.
Unter den Männern lehnen 77 Prozent der Befragten Teilzeit für sich persönlich ab, aber nur 47 Prozent der Frauen.
„Der Gruppendruck ist bei den Männern viel größer als bei den Frauen, die mehr Alternativen im Leben haben“, sagt Bischoff.
Fakten korrekt, Deutung nicht korrekt
W.P. Bayerl (Dr.Bayerl)
- 15.01.2007, 12:43 Uhr
Gleichstellung noch lange nicht in der Familie!
Detlef Naumann (detlef-naumann)
- 16.01.2007, 14:01 Uhr
@Herrn Hayerl, Ihre Deutung ist auch nicht korrekt
Margit Sonntag (MargitSonntag)
- 17.01.2007, 00:41 Uhr
Wieder mal ´ne Studie
Torsten Klier (TorstenKlier)
- 17.01.2007, 21:04 Uhr