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Studenten-Spezial : Willkommen im Dschungel!

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Der Abi-Ball ist gerade erst vorüber, das Zeugnis zu Hause frisch abgeheftet und ein entspannter Sommer steht bevor. Doch wie soll es danach weitergehen? Da können wir weiterhelfen.

          Der Abi-Ball ist gerade erst vorüber und das Zeugnis zu Hause frisch abgeheftet. Nach den vielen Entbehrungen der vergangenen Monate steht der Sommer zum Genießen vor der Tür. Wäre da nicht diese eine bohrende Frage: Wie soll es denn nun weiter gehen? Die Großeltern stellen sie, die Eltern sowieso - und, mal ganz ehrlich, selbst wüsste man ja auch gerne möglichst früh, wie das Leben vom Herbst an so spielt. Mehr oder weniger konkrete Vorstellungen existieren zumeist, und ein Studium ist für viele Abiturienten die erste Wahl. Doch damit wird das Leben erst recht kompliziert: Welches Studium passt zu mir? Und lohnt sich das später überhaupt? Oder wäre eine Ausbildung doch das Richtige für mich? Fragen über Fragen tun sich auf.



          Lohnt sich die Büffelei?
          Wer soll das
          bezahlen?
          Hab' ich
          genug Geld?
          Welche Uni?
          Welches Studium?
          Wo studieren?
          Ohne Abi
          studieren?


          Der Trend zum Studium ist in Deutschland ungebrochen. Rund eine halbe Million junger Frauen und Männer haben sich im vergangenen Jahr an einer deutschen Universität oder Fachhochschule eingeschrieben. Im Jahr 2000 waren es gerade einmal 314.000. Die 240 staatlichen und knapp 100 privaten Hochschulen haben heute fast 15 000 Studiengänge im Angebot, mehr als die Hälfte davon richtet sich an Anfänger. Wer soll in diesem Dschungel noch den Überblick behalten?

          Mit diesem kleinen Studienanfänger-Spezial will die Redaktion von „Beruf und Chance“ jungen Menschen für ihre Entscheidung zum Studium eine Orientierungshilfe bieten. Wir stellen Fragen, die euch bewegen. Außerdem wollen wir euch Mut machen, bei allen rationalen Karriereplanungen die eigenen Wünsche und Träume nie aus den Augen zu verlieren. Es muss auch nicht zum Semesterbeginn schon alles perfekt durchgeplant sein. Vieles ruckelt sich schon zurecht. Und selbst eine spätere Umorientierung ist kein Beinbruch. Denn wie der Volksmund weiß: Auch aus jedem Fehler lässt sich etwas lernen.

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