73 Prozent der Mitarbeiter in Deutschlands Unternehmen finden, dass ihr Gestaltungswille durch das Topmanagement eingeschränkt wird. Aus ihrer Sicht hält ihr Arbeitgeber wenig von den Ideen, die aus der Belegschaft kommen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Rochus Mummert. Diese hat dazu Mitarbeiter und Führungskräfte großer und mittelständischer Firmen befragt.
„Wenig Unternehmergeist, geringe Risikobereitschaft und kaum
Vertrauen in die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter - Deutschlands
Topmanager hat offenbar der Mut verlassen“, kommentiert Hans Schlipat, Managing Partner der Rochus-Mummert-Gruppe, die Ergebnisse.
Verzerrtes Bild
Die Selbst- und die Fremdwahrnehmung der Topentscheider klaffen der Studie zufolge weit auseinander. 63 Prozent der Topmanager gaben in der Befragung an, dass ihr Unternehmen auf den Gestaltungswillen des Einzelnen und dessen Freude am Erfolg setze. Diese Aussage bejahten dagegen nur 42 Prozent der leitenden Angestellten und 27 Prozent der Fachkräfte. Ein ähnliches Bild ergab sich hinsichtlich der Übertragung von Verantwortung. Drei von vier Topmanagern vertraten die Ansicht, dass sie bereitwillig Kompetenzen nach unten abgeben. Doch nur einer von vier Mitarbeitern sah dies genauso.
Auch hinsichtlich der Fehlertoleranz gehen die Meinungen auseinander. Nur 11 Prozent der Mitarbeiter haben das Gefühl, dass in ihrem Unternehmen Ausprobieren gewollt und erlaubt sei. Im Kreis der Topmanager sind es dagegen 38 Prozent. Nach Einschätzung der Berater ist das ein Fehler. Wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen zeichneten sich dadurch aus, dass die Führungskräfte Verantwortung an Mitarbeiter übergeben. So lasse sich auch die Fluktuation senken.
@ Wolfgang Klein
Thomas Mirbach (lurkius)
- 02.09.2012, 13:57 Uhr
@Thomas Mirbach - Noam Chomsky-Zitat
Dr. Wolfgang Klein (drwklein)
- 01.09.2012, 12:36 Uhr
Dennoch...
Christian Igel (chig)
- 31.08.2012, 18:10 Uhr
Es hat sich nicht all zuviel getan im Management
lothar kempf (wilkem)
- 31.08.2012, 10:25 Uhr
Vorzeigeunternehmen
Dr. Wolfgang Klein (drwklein)
- 31.08.2012, 10:22 Uhr
