09.09.2007 · Strafverfahren, Verkehrsverstöße, Drogenerfahrungen: Viele amerikanische Unternehmen prüfen die Vergangenheit von Bewerbern. „Background Checks“ nennen sich die Nachforschungen, die auch in Deutschland im Kommen sind.
Von Volker HagemeisterStimmen die Angaben im Lebenslauf zu Ausbildung und bisherigen Arbeitgebern? Ist der Bewerber vorbestraft? Gab es positive Drogentests? Hatte der Bewerber Kreditschwierigkeiten, oder hat er ehemalige Arbeitgeber verklagt? In den Vereinigten Staaten versprechen inzwischen spezialisierte Dienstleister wie die Unternehmens- und Sicherheitsberatungsfirma Kroll Arbeitgebern rasche Auskunft zu solchen Fragen. Aber auch in Deutschland müssen Bewerber damit rechnen, dass Arbeitgeber sich nicht allein auf die Angaben im Lebenslauf verlassen.
Nach einer Studie des Beratungsunternehmens „Result Group“ zu „Wirtschaftskriminalität durch Informationsabfluss“ führen bislang nur vier Prozent der deutschen Unternehmen Background Checks von Bewerbern durch. Aufgrund der Entwicklung in den Vereinigten Staaten, insbesondere bei deutschen Tochterunternehmen amerikanischer Konzerne, dürfte diese Zahl aber steigen. In den Vereinigten Staaten sind solche intensiven Untersuchungen in einigen sicherheitsrelevanten Branchen bereits gesetzlich vorgeschrieben.
Check für Unternehmen?
Ralf Walter (Ralf-Walter)
- 09.09.2007, 16:26 Uhr
Vertrauen gut, Kontrolle immer besser, Personalarbeit wenn´s sein muss
Gunnar Schurich (GSchurich)
- 10.09.2007, 00:35 Uhr
Ein ziemlich inkonklusiver Artikel ...
Alexander Nowak (Ploy)
- 10.09.2007, 02:21 Uhr