Home
http://www.faz.net/-gyl-745yj
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Neue Studie Schwache IT-Chefs

Ohne sie läuft nichts in den meisten Unternehmen: Die IT-Verantwortlichen, auch Chief Information Officer“ genannt, leisten einen wichtigen Beitrag zum Geschäftserfolg. In der obersten Hierarchieebene sind sie hingegen nur selten vertreten, zeigt eine neue Studie.

© dapd Vergrößern Herren des Kabelsalats: IT-Verantwortliche tragen viel Verantwortung im Unternehmen. Doch auf die oberste Chefebene schaffen sie es nur selten.

Die IT-Chefs der Unternehmen gehören häufig nicht zur obersten Führungsebene. Das hat eine Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young unter mehr als 300 IT-Spezialisten ergeben. Nur 17 Prozent der IT-Verantwortlichen, auch Chief Information Officers (CIOs) genannt, sind Mitglied des höchsten Führungsgremiums des jeweiligen Unternehmens, wie die Befragung ergab.

Dieser vergleichsweise schlechte Stand der CIOs ist offenbar seit Jahren unverändert: Knapp die Hälfte der befragten Topmanager antwortete in der Befragung, in den vergangenen Jahren habe Stillstand geherrscht, was die Positionierung der IT-Verantwortlichen angeht. Allerdings: Die meisten CIOs hadern nicht mit diesem Zustand: Knapp zwei Drittel der Befragten sind zufrieden mit ihrer derzeitigen Position im Unternehmen.

Mehr zum Thema

Die meisten IT-Verantwortlichen messen ihrer eigenen Arbeit einen höheren Stellenwert bei als das Topmanagement: 60 Prozent der CIOs sind der Ansicht, dass sie einen großen Beitrag leisten, wenn es um die Ausrichtung der Unternehmensstrategie geht, während nur gut ein Drittel der befragten Mitglieder des Topmanagements derselben Meinung ist.

CIOs bleiben bei strategischen Entscheidungen häufig außen vor: Nur 43 Prozent der für die Studie befragten IT-Verantwortlichen  werden hier maßgeblich involviert, so die Selbsteinschätzung der CIOs. Ursache ist aus Sicht von 38 Prozent der IT-Verantwortlichen, dass das Topmanagement sie nicht ausreichend unterstützt und einbindet.

Quelle: FAZ.net

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Studie zur Vermögensbildung Asiatische Milliardäre sind jünger

Wer es zu großem Reichtum bringen will, sollte eine innovative Idee haben - das hat eine Studie über die globale Vermögensbildung herausgefunden. Selfmade-Milliardäre machen weltweit zwei Drittel der Superreichen aus. Mehr Von Kerstin Papon

27.05.2015, 06:05 Uhr | Finanzen
CIA-Report Forderungen nach Bestrafung

Menschenrechtsorganisationen und UN fordern eine Bestrafung der Verantwortlichen für die umstrittenen Verhörmethoden der CIA. Mehr

14.12.2014, 11:06 Uhr | Politik
Versicherungsmakler Das Ende der Einzelkämpfer

Die scharfe Regulierung macht Versicherungsmaklern das Leben schwer. Profitieren könnten Maklerpools. Doch auch sie trifft der Wandel. Mehr Von Philipp Krohn

15.05.2015, 17:21 Uhr | Finanzen
Flugzeugabsturz Bergungsarbeiten in den Alpen

Lufthansa-Verantwortliche erklären, von einem Unfall auszugehen beim Absturz der Germanwings-Maschine in Südost-Frankreich. Mehr

27.03.2015, 14:23 Uhr | Gesellschaft
Teilzeit-Führungskraft Drei Tage Chefin, zwei Tage zu Hause

Zwei Führungskräfte, eine Stelle: Jobsharing auf Leitungspositionen ist noch selten. Ein Beispiel aus Frankfurt zeigt aber, dass es funktionieren kann. Mehr Von Florentin Schumacher, Frankfurt

16.05.2015, 11:13 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 07.11.2012, 15:00 Uhr