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Mitarbeiter im Finanzwesen : Jeder zehnte hält weniger als ein Jahr durch

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Immer in Aufbruchstimmung: Die Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen. Bild: ZB

Wer im Finanz- und Rechnungswesen arbeitet, bleibt seinem Arbeitgeber im Durchschnitt nur sechs Jahre treu. Jeder zehnte verweilt nicht einmal für ein Jahr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.

          Jeder zehnte Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen bleibt seinem Arbeitgeber nur kürzer als ein Jahr lang treu. Das besagt eine aktuelle Studie des Personaldienstleisters Robert Half für die 2100 Finanzvorstände in 13 Ländern befragt wurden. Die Umfrage fand im Mai und Juni 2012 in Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Dubai, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Italien, Niederlande, Schweiz und Singapur statt.

          Als Hauptursache für die hohe Fluktuation nannten die Führungskräfte Anpassungsschwierigkeiten der neuen Kollegen an die Unternehmenskultur.

          Den Arbeitgeber fürs Leben gibt es nicht mehr

          Generell sind die Verweildauern bei ein und demselben Arbeitgeber in diesem Arbeitsbereich kurz. Aktuell liegt die durchschnittliche Firmenzugehörigkeit bei sechs Jahren.

          Neben der mangelnden Eingliederung in die Unternehmenskultur sind unterschiedliche Erwartungen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber der am häufigsten genannte Trennungsgrund. Jeder fünfte Chef erklärte in der Umfrage, dass neue Mitarbeiter trotz eines überzeugenden Lebenslaufs die an sie gestellten Erwartungen nicht erfüllen. 18 Prozent der Fachkräfte kündigen ihrerseits, weil die neue Rolle ihren Vorstellungen nicht entspricht.

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