18.01.2011 · Einheitliche Unterwäsche ist Pflicht, der Dreitagebart verboten - ein Urteil zur Mitsprache des Arbeitgebers zum Outfit der Beschäftigten sorgt für Aufsehen. Denn die Kleiderfrage ist juristisch durchaus brisant.
Von Corinna BudrasRichtlinien für Lesermeinungen
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die Justiz hat ihr Betätigungsfeld gefunden
..Unterwäsche..:-)
Na ist doch toll. Jetzt bekommen die Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens auch noch die Unterwäsche neben der Uniform gestellt. Und wer bezahlt´s? Klar, der Reisende...
Bei einer akademischen Ausbildung (Richter) bleibt offenbar der gesunde Menschenverstand auf der Strecke.
Nach diesen Ausführungen grünes Licht für die Kultusministerien
Problemlos sollten schnellstmöglich und flächendeckend Schuluniform samt Hygieneregeln für die Schulen eingeführt werden. Übrigens auch für die Lehrer, von denen ich als lebende Vorbilder schon lange vergeblich ein angemessenes Äußeres einfordere.
Nicht mal Stalin kam auf solche Ideen
Schon wieder wird ein Menschenrechts Skandal schön geredet. Was geht den Arbeitgeber und die Beamten meine Unterwäsche an? NICHTS
die anderen Menschen in Persönliches dreinreden wollen?
Was sind das für Leute, die Freiräume anderer nicht ertragen können?
Was sind das für Leute, die glauben, das nur an seinem Platz bleibt, wer Ketten trägt?
Sind das die Leute, die irgendwann alleine arbeiten, weil der Rest gekündigt hat?
Aufregung über Selbstverständlichkeiten
Die ganze Aufregung über eine Kleiderordnung am Arbeitsplatz, gerade bei Tätigkeiten im öffentlichen Bereich, ist für mich in keiner Weise nachvollziehbar. Niemand wird gezwungen, bei einer Firma zu arbeiten, die in Sachen äußere Erscheinung ihren Mitarbeitern die Einhaltung gewisser Regeln abverlangt. Aber es soll ja noch Leute geben, die meinen, ihrem Arbeitgeber einen Gefallen zu tun, wenn sie täglich an ihrem Arbeitsplatz erscheinen. Jeder, der Probleme damit hat, sich im Beruf einer Kleiderordnung zu „unterwerfen“, sollte mal überlegen, ob er sich von einem Sicherheitsmitarbeiter am Flughafen abtasten lassen würde, der nach Schweiß riecht, dreckige Fingernägel hat, unrasiert ist und überhaupt den Verdacht aufkommen läßt, ein gespaltenes Verhältnis zum Wasser zu haben. Es ist schlimm genug, daß es Anweisungen dieser Art überhaupt bedarf. Die Verwahrlosung der äußeren Erscheinung greift leider immer mehr um sich, ob es nun der Busfahrer, Briefträger oder Sicherheitsmitarbeiter in der S-Bahn ist. Jenen also, die mit "Dress Codes" ein Problem haben, sei gesagt: "Schauen Sie mal genau hin und dann an sich herunter." Eben.
Schlimm sind nicht die Vorschriften an sich, sondern dass sie erforderlich waren.